Tauchsafaris · Malediven
Dune Theia – ein Tauchschiff für lange Tage im Wasser
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Theia verbindet eine geräumige Yacht mit einer Tauchbasis auf dem separaten Dive Dhoni.
- Die Route führt von Malé durch zentrale und südliche Atolle mit Riffen, Kanälen, Thilas, Höhlen und Wracks.
- Nitrox ist für zertifizierte Taucher verfügbar und im Tauchpaket enthalten.
- An Bord gibt es einen schattigen Tauchbereich, einen Sky Bar, Außenessen, Kajaks und Stand-up-Paddles.
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Die Einladung
Die Theia passt zu Tauchern, die nicht nur die bekannten Riffe rund um Malé abhaken wollen. Ihre Routen verbinden zentrale Plätze mit weniger besuchten Atollen wie Meemu und Thaa und lassen Raum für unterschiedliche Tauchstile: Strömung im Kanal, ruhige Korallenriffe, Höhlen, Wracks und Nachttauchgänge. Der eigentliche Vorteil liegt im Dive Dhoni. Das Wohnschiff bleibt sauber und ruhig, während das Beiboot die Taucher zu den Einstiegsstellen bringt und sie dort wieder aufnimmt, wo sie auftauchen. So wird das Achterdeck nicht zum dauernden Umschlagplatz für Flaschen und nasse Ausrüstung. Wer Mantarochen, Walhaie, Riffhaie und große Fischschwärme sucht, findet hier eine Route mit vielen Möglichkeiten, ohne dass jeder Tauchgang gleich aussieht. Dazu kommt ein Schiff, auf dem sich die Woche nicht auf eine enge Taucherkabine reduziert.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Theia eher wie eine ausgewachsene Yacht als wie ein zweckmäßiger Tauchkahn. Sie wurde auf den Malediven gebaut und 2010 renoviert; das merkt man an der Mischung aus älterem Schiffskörper und gepflegten Innenräumen. Der Salon auf dem Hauptdeck ist geräumig und öffnet den Blick über das Meer, draußen gibt es Platz zum Essen und einen Sonnendeck-Bereich mit Sky Bar. Die Kabinen liegen auf mehreren Ebenen, darunter auch im Unterdeck mit Bullaugen. Das ist praktisch, aber nicht dasselbe wie eine Kabine mit großem Fenster und weitem Blick. Die Theia ist auf Tauchen ausgelegt, ohne den Rest der Reise zu vernachlässigen: private Bäder, Klimaanlage, tägliche Reinigung und getrennte Bereiche für Wohnen und Tauchbetrieb. Man bewegt sich nicht durch ein schwimmendes Boutique-Hotel, sondern durch ein Schiff, dessen Alltag vom Wasser bestimmt wird.
Die Stimmung an Bord
Die Theia ist auf bis zu 20 Taucher ausgelegt und bleibt damit klein genug, dass die Gruppe nicht anonym bleibt. Nach wenigen Tagen kennt man die Gesichter auf dem Dhoni, weiß, wer früh ins Wasser will und wer nach dem Tauchgang zuerst den Kaffee sucht. Die Crew arbeitet im Hintergrund ständig weiter: Sie bewegt Flaschen, hält die Bereiche sauber, serviert die Mahlzeiten und macht den Übergang zwischen Wasser und Schiff kurz. Abends wird aus dem Tauchboot wieder ein gemeinsamer Reiseort. Manche bleiben im Salon, andere sitzen draußen oder gehen für den Sonnenuntergang nach oben. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Ablauf; die Theia lebt nicht von Show, sondern davon, dass die praktischen Dinge zuverlässig ineinandergreifen. Wer eine völlig private Reise sucht, findet hier Gemeinschaft. Wer nach dem Tauchen gern mit anderen über den Tauchgang spricht, findet sie schnell.
Die Tauchplätze
Die kürzeren Central-Routen führen von Malé nach Malé über 8 Tage und 7 Nächte. Die längere Route „Central and South Atolls – A Taste of the South“ dauert 11 Tage und 10 Nächte und verbindet zentrale und südliche Atolle mit Meemu, Thaa, Rasdhoo und Nord-Malé. Am Barracuda Giri geht es bis -30 m durch Strömung mit Barrakudas, Thunfischen und Schwärmen. Das Mushimasmigili Marine Reserve reicht bis -30 m und bringt graue Riffhaie an ein isoliertes Riff. Dhonkalo ist bis -25 m ein Platz für Mantarochen. Maamigili, Maamigili Beiyru und Dhonfanu liegen jeweils bis -30 m im Bereich von Mantas und möglichen Walhai-Begegnungen. Kudarah Thila und Guraidhoo zeigen Kanäle, Überhänge und Haie. Foththeyo Kandu geht bis -40 m; dort patrouillieren pelagische Jäger zwischen Höhlen und Weichkorallen. Fushifaru Thila reicht bis -35 m und ist für Mantarochen an Putzerstationen bekannt. Shipyard verbindet zwei Wracks mit dichtem Fischleben.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man häufig Napoleonfischen, grauen Riffhaien, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantas, Thunfischen, Füsilieren und Adlerrochen. Die Strömung macht den Unterschied: In Kanälen und an isolierten Riffen können sich große Tiere sammeln, während an den Riffen Schwärme und Schildkröten den Blick füllen. Für einzelne Begegnungen lohnt der Umweg. In Foththeyo Kandu besteht die Möglichkeit auf Hammerhaie; in Barracuda Giri finden sich neben Barrakudas auch Grouper und Anthias. Banana Reef ist der Platz für Anemonen, Shipyard für Glasfische, Labres und Riffbarsche. Dhigalhi Haa Marine Reserve verbindet einen Pinnacle bis -30 m mit Weichkorallen und Gorgonien. Maamigili kann Gaterine und Igelfische zeigen. Walhaie sind an Maamigili und Maamigili Beiyru möglich, Mantas an mehreren Plätzen entlang der Route. Keine Begegnung ist geschuldet. Genau deshalb bleibt jeder Abstieg offen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Sieben Crewmitglieder kümmern sich an Bord um Navigation, Service und Tauchbetrieb. Gesprochen werden Englisch, Deutsch, Französisch, Chinesisch und Spanisch; französischsprachige DUNE-Begleitung ist auf den beschriebenen Reisen vorgesehen. Die Abläufe beginnen mit einer Einweisung und Sicherheitsbriefings, bevor die Tauchgänge in den zentralen und südlichen Atollen starten. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Feuerlöscher, Rettungsboote, Funk und GPS gehören zur Sicherheitsausstattung; zusätzlich gibt es Radar, Satellitenkommunikation und eine Rückmeldung aus dem Maschinenraum per Videoüberwachung. Die Reise „A Taste of the South“ ist für Taucher mit mittlerem Niveau ausgeschrieben, die Grand-South-Route für Anfänger. Die Tauchplätze können je nach Strömung ruhig oder kräftig sein. Eine feste Gruppengröße, Qualifikationen einzelner Guides, ein Defibrillator oder ein verbindliches Mindestmaß an Tauchgängen sind nicht angegeben.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Getaucht wird vom komfortablen Dive Dhoni, nicht vom Wohnschiff. An Bord stehen 12-Liter-Flaschen mit Blei und Tauchpaket bereit; DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist verfügbar und für zertifizierte Taucher eingeschlossen. Der Tauchbereich ist beschattet und verfügt über Spülbecken für die Ausrüstung. Für Kameras gibt es einen eigenen Fotobereich, außerdem werden Stationen zum Laden angeboten. Technisches Tauchen und Sidemount sind möglich, sofern die jeweilige Reise dafür geeignet ist. Leihequipment kann ergänzt werden; konkrete Marken und Einzelteile sind nicht angegeben. Das Dhoni bringt die Tauchgruppen zu den Plätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf. Mehr muss ein Taucher an dieser Stelle wissen: Das große Wohnschiff bleibt aus dem hektischen Teil des Tauchbetriebs heraus, während das Beiboot die Arbeit am Wasser übernimmt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Außenflächen. Im Schatten des Tauchbereichs trocknen Handtücher und Ausrüstung, während andere auf dem Sonnendeck sitzen oder in der Sky Bar den Horizont beobachten. Wer nicht sofort über den nächsten Tauchgang sprechen möchte, kann Kajak oder Stand-up-Paddle nutzen oder einfach an Deck liegen, während die Theia zum nächsten Atoll läuft. Die Route lässt auch Zeit für Landgänge, eine lokale Insel und den Abend am Strand. Der Salon auf dem Hauptdeck ist die ruhigere Ausweichmöglichkeit mit Blick auf den Ozean. Das ist der Wert eines gut getrennten Wohn- und Tauchbetriebs: Die Pause fühlt sich nicht wie Warten auf den nächsten Einsatz an.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Sicherheits- und Tauchbriefing, danach geht es vom Dhoni zum ersten Riff. Die 24-Tauchgänge der längeren Reisen verteilen sich über die Seetage; dazwischen liegen Frühstück, Mittagessen, Snacks und die Zeit, in der die Theia zum nächsten Atoll läuft. Eine Anpassungstauchgang am Beginn der Grand-South-Route hilft, wieder in den Rhythmus zu kommen. Je nach Abschnitt folgen ruhige Riffe, Strömungstauchgänge, Thilas, Höhlen, Wracks oder ein Nachttauchgang. Feste Uhrzeiten für Wecken und einzelne Tauchgänge sind nicht angegeben, die Reihenfolge aber ist klar: Briefing, Wasser, Essen, Pause, wieder Wasser. Nach dem letzten Tagesgang bleibt Zeit für Dusche, Salon oder Sonnendeck. An einzelnen Tagen ersetzt ein Landgang den üblichen Blick auf die nächste Flaschenfüllung: Barbecue auf einer verlassenen Insel oder der Besuch einer lokalen Insel gehören ebenfalls zum Programm.
Was man an Bord isst
Die Küche hält den langen Tauchertag zusammen. Serviert werden Frühstück, Mittag- und Abendessen als Vollpension, dazu Snacks über den Tag und alkoholfreie Getränke zu den Mahlzeiten. Auf dem Teller landen lokale und westliche Gerichte, als Buffet oder à la carte; vegetarische und vegane Varianten sind möglich. Ein Abend kann draußen stattfinden, ein anderer als Barbecue auf einer verlassenen Insel. Gerade auf einer Reise mit mehreren Tauchgängen ist das keine Nebensache: Das Essen muss satt machen, ohne den nächsten Sprung ins Wasser schwer zu machen. Wer zwischen Briefing, Anrödeln und Rückkehr vom Dhoni nur wenig Zeit hat, findet über den Tag verteilt kleine Happen statt einer einzigen großen Pause. Bier und Wein gibt es an Bord, alkoholische Getränke gehören jedoch nicht selbstverständlich zum eingeschlossenen Angebot.
Die Nächte auf See
Nach dem letzten Tauchgang wird es an Bord stiller. In den klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad lässt sich die Tür schließen, während draußen noch Wasser von den Decks abläuft und die Dhoni-Crew die Ausrüstung für den nächsten Einsatz vorbereitet. Kabinen im Unterdeck haben Bullaugen statt großer Fenster; wer nachts gern mit offenem Blick auf das Meer einschläft, sollte eine höher gelegene Kategorie wählen. Auf den oberen Außenflächen ist mehr Luft, dazu kommt der Sky Bar als Platz für den Sonnenuntergang. Die Nächte teilen sich damit klar in zwei Arten: unten ruhig und abgedunkelt, oben offen und windig. Nach einem langen Tauchtag zählt genau das. Nicht die Größe des Betts entscheidet, sondern ob man schnell duschen, die nasse Tasche aus dem Weg haben und ohne Maschinenlärm zur Ruhe kommen kann.
Premium-Kabine
Superior-Kabine
Deluxe-Kabine
Standard-Kabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die ausgeschriebenen Routen starten und enden in Malé. Der Transfer vom Flughafen zum Schiff und zurück ist eingeschlossen. Am ersten Tag folgen Abholung, Einschiffung, Begrüßung und Sicherheitsbriefing; am letzten Tag geht es nach dem Frühstück von Bord und weiter zum Flughafen. Für eine entspannte Anreise empfiehlt sich, einen Tag vorher in Malé einzutreffen.
Decksplan
- Baujahr
- 2006
- Jahr der Renovierung
- 2010
- Länge
- 32
- Breite
- 9,4 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 10
- Motoren
- Doosan Daewoo 480 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Webseite
- dune-world.com ↗
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