Tauchsafaris · Malediven
Princess Maani – viel Platz für Strömung und Großfisch
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Princess Maani wurde 2024 als Tauchdhoni gebaut und verbindet große Kabinen mit einem klar auf das Tauchen ausgelegten Schiff.
- Die Route führt zu Kanälen, Thilas, Schutzgebieten und dem Wrack Shipyard in der Region Malé.
- Fünf Guides sprechen Englisch und Italienisch; Nitrox ist an Bord ohne Aufpreis verfügbar.
- Zwei Jacuzzis, Kayaks, ein SUP und ein Strand-Barbecue geben auch den Tauchpausen Gewicht.
- Nichttaucher und Schnorchler sind willkommen.
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Die Einladung
Die Princess Maani ist für Taucher gebaut, die unter Wasser Strecke machen wollen, ohne nach dem Tauchgang auf Komfort zu verzichten. Die Route verbindet Strömungskanäle mit Thilas, Schutzgebieten, Manta-Plätzen und dem Wrack Shipyard. Dazu kommen große Kabinen, warme Duschen, zwei Jacuzzis und ein schattiger Bereich auf dem Tauchdeck. Das Schiff ist keine umgebaute Wohnplattform, sondern ein neues Tauchdhoni mit klarer Trennung zwischen Wohnen, Fahren und Tauchen. Wer nach den großen Tieren der Malediven sucht und abends trotzdem Raum, gutes Essen und eine ruhige Kabine schätzt, findet hier den richtigen Ansatz. Besonders passt die Princess Maani zu einer Gruppe, in der nicht jeder ausschließlich taucht: Schnorchler und Nichttaucher können mitreisen, während die Taucher ihre Tage an den Kanälen und Riffen verbringen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Princess Maani eher wie ein modernes Schiff als wie ein traditioneller Malediven-Kahn. Die Räume sind groß geplant, die Wege zwischen Kabine, Salon und Außendecks kurz genug für den Alltag mit nasser Ausrüstung. Das Schiff wurde 2024 gebaut und kam frisch aus der Werft in den Betrieb. Entsprechend geht es an Bord weniger um Patina als um Ordnung: Stauraum, Klimaanlage, Ladestationen und getrennte Bereiche für Taucher und Kameras nehmen dem Tag Reibung. Der Salon ist klimatisiert, draußen gibt es offene Flächen für Essen, Sonne und den Blick auf die Atolle. Mit einer Familienkabine und Kabinen mit Meerblick ist das Schiff auch für Paare oder Familien interessant, die nicht in einer reinen Taucherunterkunft landen möchten.
Die Stimmung an Bord
Die Princess Maani ist groß genug, dass man sich nicht ständig auf den Füßen steht, aber überschaubar genug, dass aus der Tauchgruppe schnell eine gemeinsame Reisegruppe wird. Die Crew arbeitet nicht nur beim Service, sondern hält die Abläufe zwischen Kabine, Essen, Beiboot und Tauchdeck zusammen. Fünf Guides verteilen die Taucher auf die Briefings und Tauchgänge; dadurch bleibt die Organisation sichtbar, ohne dass der Tag nach Massenbetrieb aussieht. Abends sitzen die Leute auf dem Außendeck, treffen sich im Salon oder bleiben nach dem Essen noch bei einem Getränk zusammen. Wer nicht taucht, verschwindet nicht aus der Reise: Schnorcheln, Kayak, SUP und die Decks schaffen eigene Wege. Das Schiff lebt von diesem Nebeneinander, nicht von einem erzwungenen Gemeinschaftsprogramm.
Die Tauchplätze
Die Princess Maani fährt auf Varianten wie Northern Highlights über 12 Tage und 11 Nächte, Best of Central Atolls über 8 oder 11 Tage sowie Manta Madness über 8 Tage und 7 Nächte. Die Tauchplätze liegen in der Region Malé und reichen vom bekannten Banana Reef bis zu abgelegenen Thilas und Kanälen. Barracuda Giri führt durch Strömung an Barrakudaschwärmen vorbei und reicht bis -30 m. Im Mushimasmigili Marine Reserve stehen Graue Riffhaie an einem isolierten Riff im Mittelpunkt, ebenfalls bis -30 m. Dhonkalo ist ein Strömungsplatz für Mantas und reicht bis -25 m. Maamigili und Maamigili Beiyru verbinden Mantas mit der Möglichkeit auf Walhaie, jeweils bis -30 m. Kudarah Thila zeigt Wände, Überhänge und Höhlen bis -30 m. Foththeyo Kandu ist ein tiefer Kanal bis -40 m, mit Haien, pelagischen Jägern und Weichkorallen in Höhlen. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila sind lebhafte Pinnacles und Unterwasserbänke bis -30 m; Fushifaru Thila reicht bis -35 m und ist für Manta-Putzerstationen bekannt. Shipyard bringt zwei Wracks und Rifffische bis -30 m zusammen.

Banana Reef →

Thilas →
Max. Tiefe · 15 m

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Shipyard →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man häufig Napoleon-Lippfischen, Grauen Riffhaien, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantas, Thunfischen, Fusilieren und Adlerrochen. Die Strömung bündelt Schwärme und zieht größere Jäger an; deshalb wirken die Kanäle nie wie ein Aquarium mit festem Drehbuch. Mantas sucht man besonders an den Putzerstationen von Fushifaru Thila Marine Reserve und in den Schutzgebieten von Maamigili Beiyru. Walhaie können in Maamigili und Maamigili Beiyru auftauchen. Wer gezielt nach einem Hammerhai sucht, fährt zu Foththeyo Kandu. Barracuda Giri ist der Platz für Grouper und Anthias, Banana Reef für Anemonen. Dhigalhi Haa Marine Reserve bringt Weichkorallen und Gorgonien ins Bild. Shipyard hat etwas, das die Riffplätze nicht haben: Glasfische, Riffbarsche, Lippfische und Kofferfische rund um das Wrack. Keine dieser Begegnungen ist bestellt. Der Platz erhöht nur die Chance.
Die, die euch ins Wasser bringen
Fünf Guides begleiten die Tauchgänge an Bord. Sie sprechen Englisch und Italienisch; die Crew ist lokal und international besetzt. Die Guides organisieren die Gruppen und die Briefings für eine Route, auf der Kanäle und Strömungen eine wichtige Rolle spielen. Das ist besonders an Plätzen wie Dhonkalo, Guraidhoo Kandu oder Foththeyo Kandu entscheidend, wo nicht nur das Riff, sondern auch der Einstieg in die Strömung den Tauchgang bestimmt. An Bord finden Tauchkurse und Nitrox-Ausbildungen statt. Eine feste Gruppengröße, ein verlangtes Mindestniveau, die Zahl notwendiger Tauchgänge sowie Angaben zu Sauerstoff, Defibrillator oder Rückrufsystem liegen nicht vor. Für Taucher mit wenig Strömungserfahrung zählt deshalb das Gespräch mit den Guides vor der Buchung mehr als ein pauschales Versprechen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist schattig und endet an einer eigenen Plattform, von der die Taucher in die Beiboote wechseln. Für die kurzen Wege steht ein fünf Meter langes Dinghy bereit; das 14 Meter lange Dhoni ist das Arbeitsboot für die Tauchgänge. Es bringt die Gruppen zum Platz und nimmt sie dort wieder auf, wo sie auftauchen, während die Princess Maani nicht direkt über jedem Riff liegen muss. DIN-Adapter sind vorhanden, Ausrüstung kann gemietet werden. Nitrox ist kostenlos verfügbar. Kameras werden getrennt gespült, und Ladestationen verhindern, dass nach mehreren Tauchgängen Akkus und nasse Ausrüstung denselben Platz beanspruchen. Eine warme Dusche nach dem Tauchgang, Flaschengrößen und Ventiltypen werden hier nicht näher beschrieben; wer spezielles Material braucht, sollte es vor der Abfahrt klären.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf schattiges Tauchdeck, Salon, Sonnendeck und Beobachtungsdeck. Wer trocken bleiben möchte, nimmt sich einen Platz im klimatisierten Salon oder legt sich draußen auf eine Liege. Für die Stunden ohne Flasche stehen Kayaks und ein SUP bereit; zwei Jacuzzis machen aus der Oberseite des Schiffs einen echten Aufenthaltsort und nicht nur eine Durchgangsfläche. Während der Fahrt kann man sich zurückziehen, lesen oder den Blick über die Atolle laufen lassen. Für Kameraleute gibt es einen getrennten Spülbereich, für die übrigen Dinge Ladestationen und Stauraum. An einem Nachmittag ohne Tauchgang muss niemand ein festes Programm abarbeiten. Das Schiff bietet genug Orte, um die Pause nach dem eigenen Körper zu gestalten.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Hitze über dem Wasser steht. Danach geht es mit dem Dhoni oder Dinghy zum Tauchplatz, zurück an Bord, unter die Dusche und an den Tisch. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für Essen, Schlaf, Schatten oder ein Gespräch auf dem Deck; während der Fahrt verschiebt sich der Blick vom Riff zum nächsten Atoll. Weitere Briefings folgen, bevor das Beiboot erneut die Taucher hinausbringt. An manchen Tagen steht ein Nachttauchgang auf dem Programm, wenn die Route und die Bedingungen es zulassen. Danach wird es leiser: Ausrüstung trocknet, Kameras werden gespült, und die Gruppe verteilt sich auf Salon, Außendeck und Kabinen. Es ist kein Stundenplan mit erfundenen Uhrzeiten, sondern eine klare Folge von Briefing, Wasser, Essen, Pause und wieder Wasser.
Was man an Bord isst
An Bord kochen zwei Köche eine Küche, die westliche und lokale Gerichte verbindet. Serviert wird als Buffet, dazu kommen vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen. Die Mahlzeiten können drinnen oder im Freien stattfinden; ein Strand-Barbecue gehört ebenfalls zur Reise. Das passt zum Tauchrhythmus: Nach dem Auftauchen braucht es keinen langen Landgang und keine Suche nach einem Restaurant, sondern Wasser, Essen und einen Platz im Schatten. Die Bordküche muss dabei nicht spektakulär auftreten. Ihr Wert liegt darin, dass sie zwischen mehreren Tauchgängen verlässlich etwas auf den Tisch bringt und unterschiedliche Gewohnheiten zusammenhält. Bier, Weine und Cocktails sind vorhanden; alkoholische und alkoholfreie Getränke außerhalb des vorgesehenen Angebots gehören nicht selbstverständlich zur Reise.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in drei Kabinenkategorien: Superior, Deluxe I und Deluxe II. Gemeinsam ist ihnen das, was nach einem langen Tauchtag zählt: ein eigenes Bad, warme Dusche, Klimaanlage und ein Fenster. Die Kabinen liegen auf verschiedenen Decks; die Superior-Kabinen auf dem unteren Deck haben zusätzlich Stauraum, Regale, Schubladen und einen Safe. Eine Familienkabine kann mit einem dritten Bett genutzt werden. Das ist kein nebensächliches Detail, wenn eine Woche lang Taschen, Logbücher, Kamerazubehör und trockene Kleidung zusammenkommen. Wer nach dem Abendessen die Tür schließt, bekommt einen privaten Rückzugsort statt einer Koje im Durchgang. Oben bleibt der Abend offen: zwei Jacuzzis, Sonnendeck und Cocktailbar liegen dort, wo die Luft auch nach Sonnenuntergang noch durch die Reise gehört.
Superior-Kabinen
Deluxe-Kabinen I
Deluxe-Kabinen II
- Baujahr
- 2024
- Länge
- 42 m
- Maximale Passagierzahl
- 28
- Anzahl Kabinen
- 14
- Anzahl Badezimmer
- 15
- Motoren
- CUMMINGS - 1,000 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 12 Knoten
- Beiboote
- 5 m Beiboot und 14 m Dhoni
- Webseite
- topclasscruising.com ↗
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