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Tauchsafaris · Malediven

Princess Rani – maledivische Holzyacht für Strömung, Großfisch und gute Betreuung

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Princess Rani fährt ganzjährig auf der klassischen Malediven-Route zwischen Malé, Rasdhoo, Nord-Ari, Süd-Ari, Nord-Felidu und Süd-Malé.
  • Die Tauchplätze reichen von geschützten Riffen bis zu strömungsreichen Kanälen mit Grauen Riffhaien, Mantas und Walhaien.
  • An Bord gibt es eine italienisch inspirierte Küche mit Vollpension, Snacks über den Tag und Essen im Innen- oder Außenbereich.
  • Getaucht wird mit einem Dhoni und einem Dive Tender; Nitrox, DIN-Adapter und ein eigener Kameraspülbereich sind vorhanden.
  • Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Crew, Verpflegung und Tauchen liegen stärker als das Schiff selbst.

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Die Einladung

Die Princess Rani ist für Taucher, die auf der klassischen Malediven-Route viele unterschiedliche Riffe und Kanäle sehen wollen, ohne dafür jede Nacht das Schiff zu wechseln. Der Schwerpunkt liegt auf Strömungstauchgängen, großen Fischschwärmen und den Begegnungen, für die die Atolle zwischen Malé und Ari bekannt sind: Graue Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Mantas, Adlerrochen und mit etwas Glück Walhaie. Dazu kommen Sandbänke, Fischerinseln und unbewohnte Inseln an der Oberfläche. Wer ein neues Schiff mit glatten Linien und Resortgefühl sucht, findet passendere Boote. Wer dagegen morgens direkt am Tauchbetrieb sein möchte, eine eingespielte Organisation schätzt und abends lieber über Sichtungen als über Design spricht, findet hier einen stimmigen Rahmen. Die Princess Rani ist kein schwimmendes Boutique-Hotel. Sie ist eine maledivische Holzyacht, deren eigentlicher Wert dort beginnt, wo das Dhoni am Riff wartet.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Princess Rani wie das, was sie ist: eine in den Malediven gebaute Holzyacht, kein moderner Katamaran. Das Baujahr 2008 gibt dem Schiff etwas Gebrauchtes und Gewachsenes; die eher nüchterne Schiffsbewertung passt dazu. Innen gibt es einen klimatisierten Salon, außen überdachte Essplätze und mehrere offene Bereiche zum Sitzen oder Sonnen. Man bewegt sich nicht durch anonyme Hotelflure, sondern zwischen Salon, Außenflächen und dem Tauchbetrieb, wobei die Kabinen im Unterdeck liegen. Das Holz und die klassische Bauform geben der Reise mehr Boot als Resort. Genau das muss man mögen. Dafür bleibt die Princess Rani überschaubar genug, dass Gesichter und Abläufe schnell vertraut werden. Die sehr gute Bewertung der Crew zeigt, was den Unterschied macht: Nicht jedes Detail des Schiffs ist neu, aber die Menschen an Bord holen viel aus diesem Rahmen heraus.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen sich Taucher, Schnorchler und gelegentlich Menschen, die vor allem die Inseln und das Meer erleben wollen. Die Gruppe wird klein genug, dass man sich nach kurzer Zeit kennt, aber international genug, dass am Tisch mehrere Sprachen zusammenkommen. Die Crew spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Passagiere beschreiben besonders die Präsenz ohne Aufdringlichkeit: Hilfe beim Ablauf, beim Dhoni und bei den Tauchgängen, ohne dass ständig jemand neben einem steht. Das ist auf einer Woche mit wiederkehrenden Tauchgängen wichtiger als ein großer Unterhaltungsplan. Abends sitzt man nach dem Essen noch im Salon oder draußen, spricht über Strömung, Tiere und den nächsten Platz. Die Crew-Bewertung von 9,1 und die Verpflegung mit 9,7 erklären, warum die Princess Rani trotz ihrer älteren Bauform so gut abschneidet. Man bekommt kein neues Schiff. Man bekommt Menschen, die ihren Betrieb kennen.

Die Tauchplätze

Die Classic Maldives führt sieben Nächte von Malé über Rasdhoo, Nord- und Süd-Ari, Nord-Felidu und Süd-Malé zurück nach Malé. Barracuda Giri reicht bis -30 m und verbindet Strömung mit Barrakudas, Thunfischen, Stachelmakrelen und Schwärmen; dort werden auch Zackenbarsche und Anthias genannt. Banana Reef ist ein lebhaftes Riff mit Riffhaien, Adlerrochen und Weißspitzen-Riffhaien. Im Mushimasmigili Marine Reserve geht es bis -30 m an ein isoliertes Riff mit Grauen Riffhaien. Dhonkalo führt in die Strömung zu Mantas, Maamigili bis -30 m zu Mantas und Walhaien. Kudarah Thila zeigt am Kanal des Süd-Ari-Atolls Wände, Überhänge und Höhlen bis -30 m. Maamigili Beiyru bietet als Meeresschutzgebiet ganzjährig die Möglichkeit auf Walhai- und Manta-Begegnungen. Guraidhoo bringt zwei strömungsgeprägte Plätze zusammen. Foththeyo Kandu geht bis -40 m und ist ein Kanal für Thunfische, Haie und Hammerhaie. Dazu kommen Dhigalhi Haa, Dhonfanu, Dhigu Thila, Fushifaru Thila und Shipyard, ein Wrackplatz bis -30 m.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route bilden Napoleon-Lippfische, Graue Riffhaie, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantas, Thunfische, Fusiliere und Adlerrochen den wiederkehrenden Hintergrund. Dazu kommen Weißspitzen-Riffhaie, grüne Schildkröten, Stachelmakrelen und große Schwärme von Rifffischen. Die Strömung macht dabei den Unterschied: Sie bringt an den Kanälen Räuber und große Tiere an die Riffkante, während Putzerstationen Mantas anziehen können. Wer gezielt nach etwas selteneren Begegnungen sucht, fährt wegen eines bestimmten Platzes los. Am Barracuda Giri werden Zackenbarsche und Anthias genannt; Foththeyo Kandu ist der Platz für Hammerhaie. Banana Reef bringt Anemonen, Dhigalhi Haa weiche Korallen und Gorgonien. Shipyard ist interessant für Glasfische, Lippfische, Riffbarsche und Kofferfische. In Maamigili werden Gaterine und Igelfische erwähnt. Walhaie und Mantas sind vor allem im Süd-Ari-Atoll der große Grund, die Route nicht nur als Riffreise zu sehen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Ein Naturführer gehört zum Bordteam, außerdem begleiten erfahrene Guides die Tauchgänge. Die Crew spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch; einzelne Qualifikationen oder die Zahl der Guides werden nicht genannt. Ebenso gibt es keine feste Angabe zur Größe der Tauchgruppen, zur verlangten Zahl an Tauchgängen oder zu Kursen an Bord. Die Organisation ist dennoch ein klarer Schwerpunkt der Princess Rani: Die Passagiere bewerten das Tauchen mit 9,1 und berichten von kompetenten Guides, klarer Betreuung und einem Ablauf, der auch in schwierigen Situationen zuverlässig blieb. Die Briefings führen zu den Kanälen, Thilas und Riffen, an denen die Strömung den Tauchgang bestimmt. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungsmittel und geschulte Ersthelfer sind an Bord. Ein Defibrillator wird nicht aufgeführt. Wer Strömungstauchgänge noch nicht kennt, sollte vor der Buchung ehrlich einschätzen, ob diese Art des Tauchens passt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf regelmäßigen Betrieb ausgelegt und bleibt dabei überdacht. Getaucht wird mit Stahlflaschen mit Doppelventil in 10-, 12-, 15- und 18-Liter-Größen; die Anschlüsse sind INT und DIN. Drei Coltri-Kompressoren mit einer Leistung von 16 Kubikmetern pro Stunde übernehmen das Füllen. Nitrox ist verfügbar; die angebotene Mischung ist Nitrox 28. DIN-Adapter, Spülbecken und ein getrenntes Becken für Kameras sind vorhanden. Leihausrüstung kann angefragt werden, eine Marke wird nicht genannt. Für den Einstieg und die Rückkehr stehen ein Dhoni und ein Dive Tender bereit. Das Dhoni übernimmt den eigentlichen Tauchbetrieb, während das Tender weitere Transfers unterstützt. Nach dem Tauchgang gibt es Außenduschen mit warmem Wasser. Eine Boje, ein Fototisch oder ein spezielles Rückrufsystem werden nicht beschrieben und sollten deshalb nicht als Ausstattung vorausgesetzt werden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den klimatisierten Salon, die überdachten Außenplätze und die offenen Sonnendecks. Wer Schatten braucht, findet einen Platz außerhalb der direkten Sonne; wer nach dem Tauchgang trocknen und den Horizont beobachten möchte, geht nach oben. Während der Fahrt verändern sich Inseln, Sandbänke und die flachen Blautöne der Lagunen vor dem Schiff. An einem Nachmittag ohne Tauchgang kann man lesen, fotografieren, schnorcheln, angeln oder an Land gehen. Ein Naturführer begleitet die naturkundliche Seite der Reise, und Ausflüge zu Inseln gehören zum Programm. Das ist keine Safari, bei der jede Pause mit Animation gefüllt wird. Die ruhigen Stunden entstehen aus dem Wechsel zwischen Wasser, Fahrt und Deck. Wer eine Kamera mitbringt, hat dafür einen getrennten Spülbereich, statt sie zwischen nassen Handtüchern und Badezeug ablegen zu müssen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, danach folgen Essen, Oberflächenpause und der nächste Gang ins Wasser. Das Dhoni bringt die Taucher zum Platz und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf, während die Princess Rani je nach Abschnitt weiterfährt oder am Tauchplatz bleibt. Zwischen den Tauchgängen trocknet man auf dem offenen Deck, sitzt im Schatten oder geht in den klimatisierten Salon. Die Mahlzeiten liegen nicht abseits vom Tauchbetrieb, sondern geben dem Tag seine Pausen. Später können weitere Tauchgänge, Schnorcheln, ein Landausflug oder eine Fahrt zu einer anderen Insel folgen. Ein Nachttauchgang gehört nicht als fester täglicher Programmpunkt zu den Angaben für dieses Schiff; deshalb sollte man ihn nicht als Versprechen verstehen. Sicher ist der wiederkehrende Ablauf: Briefing, Dhoni, Wasser, Rückkehr, Essen, Pause. Dann beginnt der nächste Abschnitt der Route.

Was man an Bord isst

Die Küche ist ein wesentlicher Teil dieser Reise und wird italienisch inspiriert beschrieben. Auf dem Teller landet westliche Küche, ergänzt durch vegetarische und vegane Optionen; serviert wird im Innenbereich oder draußen unter freiem Himmel. Vollpension, Wasser, Tee und Kaffee gehören dazu, ebenso Snacks über den Tag. Bier und Wein sind an Bord erhältlich, dazu kommen Cocktails und eine Auswahl größerer Weine. Das klingt nicht nach einer Küche, die zwischen zwei Tauchgängen nur Kalorien nachreicht. Gerade auf einem Tauchsafarischiff muss sie trotzdem funktionieren: genug, aber nicht so schwer, dass man mit vollem Magen ins Wasser geht. Nach dem Auftauchen ist ein unkomplizierter Teller wichtiger als ein langer Restaurantabend. Die sehr hohe Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Ansatz. Ein Barbecue am Strand setzt einen anderen Akzent als das Essen zurück an Bord.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen im Unterdeck, mit eigenem Bad, warmem und kaltem Wasser sowie einem Bullauge statt einer großen Fensterfront. Das ist praktisch und klar: eine Koje zum Schlafen, eine Dusche, dann wieder hinaus zu Meer und Tauchdeck. Wer nachts gern auf dem Balkon sitzt oder vom Bett aus über das Wasser schaut, wird die Lage unter Deck vermissen. Dafür schützt sie besser vor Hitze und Wind, während oben Salon und offene Decks bleiben. Die Princess Rani ist aus Holz gebaut und stammt aus 2008; sie fühlt sich deshalb eher wie ein richtiges Schiff als wie ein schwimmendes Designhotel an. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass die Kabine kühl, ruhig genug zum Schlafen und mit einem privaten Bad ausgestattet ist. Die Kategorien reichen von Doppel- und Twin-Kabinen bis zu Dreierkabinen.

Dreibettkabinen

Doppelkabinen

Zweibettkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Classic Maldives startet in Malé am Velana Airport und endet nach sieben Nächten ebenfalls in Malé. Der Flughafentransfer ist eingeschlossen. Wer aus Europa anreist, sollte einen Tag vorher eintreffen, damit eine verspätete Ankunft nicht den Einstieg und die erste Tauchplanung belastet. Die genauen Transferinformationen erhält man im Rahmen der Reiseorganisation.

Decksplan

Baujahr
2008
Länge
35 m
Breite
11 m
Maximale Passagierzahl
22
Anzahl Kabinen
11
Anzahl Badezimmer
10
Motoren
1000 PS Daewoo
Reisegeschwindigkeit
11 Knoten
Beiboote
1 Dhoni und 1 Tauchbeiboot
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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