Tauchsafaris · Malediven
AMBA – Holz, Dhoni und starke Kanäle
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die AMBA ist ein Tauchsafarischiff aus massivem Tropenholz mit maledivischer Handwerkskunst und deutscher Präzision.
- Das 18 Meter lange Dhoni bringt die Taucher direkt zu den Strömungskanälen und nimmt sie nach dem Tauchgang wieder auf.
- Nitroxfüllungen sind eingeschlossen; getaucht wird in geführten Gruppen mit höchstens sechs bis acht Gästen.
- Die zentralen Routen führen zwölf Tage und elf Nächte durch Ari, Rasdhoo, Vaavu, Meemu und die Malé-Atolle.
- Die Verpflegung ist der am besten bewertete Teil der Reise; die Küche verbindet lokale, asiatische, indische und westliche Gerichte.
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Die Einladung
Die AMBA passt zu Tauchern, die nicht nur möglichst viele Riffe abhaken wollen, sondern eine Safari mit klarer Tauchstruktur und einem eigenen Gesicht suchen. Das Schiff verbindet einen traditionellen maledivischen Holzrumpf mit einer Organisation, die auf anspruchsvolle Kanal- und Strömungstauchgänge vorbereitet ist. Im Mittelpunkt steht das Dhoni: Die Ausrüstung bleibt dort, die Taucher werden direkt an den Platz gebracht und nach dem Auftauchen wieder eingesammelt. So wird das Wohnschiff zum ruhigen Rückzugsort, statt ständig zum Tauchplatz umgerüstet zu werden. Wer eine kleine Gruppe, geführte Tauchgänge, Nitrox und große Fische sucht, findet hier eine passende Mischung. Wer dagegen absolute Ruhe ohne Motorengeräusch oder völlig freie Tauchplanung erwartet, sollte genauer hinsehen. Die AMBA ist ein arbeitendes Tauchsafarischiff. Genau deshalb führt sie zu Kanälen, Thilas und abgelegeneren Riffen, an denen Strömung das Wasser bewegt und pelagische Tiere auftauchen können.
An Bord gehen
Beim Einsteigen fällt zuerst der massive Tropenholzbau auf. Die AMBA wirkt nicht wie ein glatter Neubau, sondern wie ein Schiff mit Geschichte, das regelmäßig gepflegt und jedes Jahr renoviert wird. Holz, Malediven und ein klar organisierter Tauchbetrieb gehören hier zusammen. Innen bewegt man sich zwischen klimatisiertem Salon, Kabinengängen und offenen Außenflächen; draußen übernimmt das Meer sofort den größten Teil des Raums. Der Eindruck ist großzügig, ohne anonym zu werden. Nach kurzer Zeit kennt man die Wege zum Salon, zum Sonnendeck und zum Dhoni. Die Passagierzahl bleibt überschaubar, und die Crew arbeitet nicht hinter einer Rezeption, sondern mitten im Ablauf. Das Schiff wurde 2004 gebaut, doch sein Alter ist nicht der entscheidende Punkt. Wichtig ist, dass es regelmäßig instand gehalten wird und seine Stärke dort zeigt, wo sie zählt: beim Wechsel zwischen Fahrt, Tauchbetrieb und Ruhe an Bord.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch Animation als durch Nähe. Bei höchstens 20 Gästen begegnet man denselben Menschen beim Frühstück, am Tauchplatz, im Salon und später wieder auf dem Sonnendeck. Die Crew wird von den Passagieren als freundlich, aufmerksam und professionell erlebt; mehrere Rückmeldungen beschreiben die Atmosphäre als familiär. Das passt zu einem Schiff, auf dem die Crew nicht nur Kabinen macht oder Flaschen bewegt, sondern den ganzen Tagesablauf zusammenhält. Die deutschsprachigen Eigner leben an Bord und führen die Touren persönlich, während die maledivische Stammcrew das Schiff und seine Abläufe kennt. Abends bleibt Raum für Gespräche, ein Getränk und den Blick über das Wasser. Es wird nicht verschwiegen, dass die AMBA ein arbeitendes Schiff ist und kein stilles Boutiquehotel. Dafür bekommt man eine Crew, die präsent bleibt, ohne sich in den Vordergrund zu stellen, und einen Alltag, in dem Fremde schnell zu einer Tauchgruppe werden.
Die Tauchplätze
Die zentralen Reisen starten und enden in Malé und dauern zwölf Tage und elf Nächte. Je nach Route geht es über Rasdhoo, Ari, Vaavu, Meemu und die Malé-Atolle. Die Plätze wechseln zwischen Kanälen, Thilas, Steilwänden und Riffen. Am Hakuraa Express gleitet die Gruppe mit der Strömung durch einen belebten Kanal, begleitet von Mantas und grauen Riffhaien. Barracuda Giri reicht bis -30 m und trägt Schwärme von Barrakudas, Füsilieren und Thunfischen; auch Zackenbarsche und Anthias sind dort verzeichnet. Banana Reef verbindet Rifflandschaft mit Adlerrochen, Riffhaien und Anemonen. Im Mushimasmigili Marine Reserve liegt ein isoliertes Riff bis -30 m, an dem graue Riffhaie in der Strömung auftauchen können. Dhonkalo reicht bis -25 m und ist ein Platz für Mantarochen. Maamigili, Kudarah Thila und Maamigili Beiyru gehen bis -30 m; dort treffen Mantas, Walhaie, Haie und am Kudarah Thila steile Wände, Überhänge und Höhlen zusammen. Foththeyo Kandu reicht bis -40 m, mit pelagischen Jägern und weichkorallengesäumten Höhlen. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila liegen bis -30 m. Fushifaru Thila reicht bis -35 m und ist für Mantas an Putzerstationen bekannt.

Thilas →
Max. Tiefe · 15 m

Hakuraa Express →

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route prägen graue Riffhaie, Füsiliere, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten, Mantas, Barrakudas, Thunfische und Adlerrochen das Bild an vielen Plätzen. Die Strömung hält die Schwärme in Bewegung und bringt größere Jäger an die Kanäle. Walhaie sind an drei der verzeichneten Plätze genannt, darunter Maamigili und Maamigili Beiyru; Mantas finden sich an sieben Plätzen der Route. Das sind gute Chancen, keine Versprechen. Einzelne Beobachtungen machen die Fahrten zwischen den Riffen besonders interessant: Hammerhaie sind nur am Foththeyo Kandu verzeichnet, Zackenbarsche und Anthias nur am Barracuda Giri. Banana Reef ist der einzige genannte Platz mit Anemonen. Weichkorallen und Gorgonien sind nur im Dhigalhi Haa Marine Reserve aufgeführt. Maamigili ist der einzige Platz mit Gaterin und Igelfisch, Fushifaru Thila der einzige mit einer Stachelrochen-Art. Eine Karettschildkröte ist nur für Dhigu Thila verzeichnet. Am Fushifaru Thila liegen die Putzerstationen in der Kanalströmung, weshalb dort Mantas gesucht werden.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von drei erfahrenen Guides begleitet und in geführten Gruppen organisiert. Pro Guide sind höchstens sechs bis acht Gäste vorgesehen; bei Bedarf können die Gruppen kleiner bleiben. Briefings finden auf Englisch statt und können für deutschsprachige Gäste übersetzt werden. Vorausgesetzt werden mindestens 30 geloggte Tauchgänge, eine Qualifikation für Tauchgänge bis 30 Meter sowie Nitrox-Zertifizierung. Die Taucher müssen mit mäßiger Strömung, negativer Wasseraufnahme und einem selbstständigen Aufstieg im Buddy-Team mit Boje umgehen können. Alle Tauchgänge sind geführt, trotzdem ersetzt der Guide keine Eigenverantwortung. Die Gruppe taucht im Buddy-System und muss an der Oberfläche selbstständig sicher ankommen können. Die Crew berücksichtigt Erfahrung, Strömung und Wetter bei der Auswahl der Plätze. Für den Notfall stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk- und Satellitenkommunikation sowie das ENOS-Rückruf- und Ortungssystem bereit. Die Sicherheitsausstattung umfasst außerdem Rettungsinseln, Schwimmwesten, Feuerlöscher und eine EPIRB.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchen läuft über das separate Dhoni. Dort bleiben die Ausrüstungen montiert, zwei Spülbecken stehen für Ausrüstung und Kameras bereit, und sechs breite Ausstiege führen ins Wasser; eine stabile Leiter erleichtert den Rückweg. Zwei Beiboote gehören zum Schiffsbetrieb. Getaucht wird mit 12-Liter-Aluminiumflaschen; 15-Liter-Aluminiumflaschen können für die gesamte Reise vorbestellt werden. Die Ventile sind für DIN ausgelegt und werden mit oder ohne Adapter angeboten. Zwei Bauer-Kompressoren füllen die Flaschen, die Füllstation arbeitet mit zertifiziertem Bauer-PureAir-System. Nitrox 32 wird über eine Membrananlage hergestellt und ist eingeschlossen. Leihausrüstung und Ersatzteile können organisiert werden, konkrete Marken werden nicht genannt. Auf dem Dhoni gibt es Süßwasserduschen und eine westliche Toilette. Eine ENOS-Diver-Ortung, Sauerstoff und umfangreiche Notfallausrüstung ergänzen den technischen Teil. Nach dem Tauchgang ist der Weg kurz: aus dem Wasser, Leiter hoch, abspülen, Handtuch nehmen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Schattendeck und teilweise überdachtes Sonnendeck. Wer die Hitze nicht sucht, liest im klimatisierten Salon oder nimmt sich einen Platz im Schatten; wer trocknen und schauen möchte, geht nach draußen. Der Kiosk versorgt die Pausen mit Getränken und kleinen Dingen, ohne dass dafür jedes Mal ein Landgang nötig wäre. Auf dem Dhoni werden Handtücher gereicht, die Ausrüstung kann nach der Safari mit Süßwasser gewaschen werden. Fahrten zwischen den Atollen geben dem Tag eine andere Art von Pause: kein Programm, nur Horizont, Wind und die Frage, ob der nächste Sprung ins Wasser eher Kanal oder Riffkante bringt. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich zum Spülen und Arbeiten. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich deshalb einfach verbringen, ohne dass das Schiff dafür künstliche Unterhaltung braucht.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, nicht mit einem starren Stundenplan. Danach wechseln sich Wasser, Essen, Duschen, Schatten und kurze Fahrten ab. An normalen Safaritagen stehen zwei bis drei Tauchgänge auf dem Programm, meist drei; bei langen Kanalüberquerungen können es zwei sein. Ein Nachttauchgang und ein Sonnenuntergangstauchgang gehören zur Reise und werden in dieses Tagesmaximum eingeordnet. Zwischen den Sprüngen bleibt die Ausrüstung auf dem Dhoni, während die Gäste auf dem Wohnschiff essen, schlafen oder draußen den Horizont beobachten. Die Guides wählen die Plätze nach Wetter, Wellen, Sicht, Strömung und Erfahrung der Gruppe. Am letzten Tauchtag findet der letzte Tauchgang am Vortag der Abreise statt; danach wird die Ausrüstung in Süßwasser gespült und zum Trocknen vorbereitet. Der Rhythmus ist fordernd, aber nicht künstlich verdichtet: Ein Tauchgang folgt auf den nächsten, dazwischen liegt genau die Pause, die der Körper braucht.
Was man an Bord isst
Drei Mahlzeiten am Tag kommen frisch aus der Bordküche, dazu gibt es am Nachmittag süße und herzhafte Snacks, Obst und Kuchen. Die Küche verbindet westliche, asiatische, maledivische und indische Gerichte. Frischer Fisch landet je nach Fang in unterschiedlichen Zubereitungen auf dem Teller, daneben stehen vegetarische und vegane Gerichte mit ausreichender Eiweißversorgung. Auch bei veganem Essen werden keine tierischen Saucen oder Zutaten verwendet. Ein deutscher Küchenchef arbeitet seit vielen Jahren an Bord und hält die Qualität konstant; die Verpflegung erreicht in den Bewertungen 9,6 von 10 Punkten. Das ist auf einer Tauchsafari mehr als ein angenehmer Nebensatz. Nach dem zweiten oder dritten Tauchgang braucht niemand ein dekoratives Menü, sondern Essen, das satt macht, gut verträglich ist und nicht jeden Tag gleich schmeckt. Wasser, Tee, Kaffee und Saft sind verfügbar. Bier, Wein, Eis und weitere Getränke gibt es am Bordkiosk.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der AMBA spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, Warmwasserdusche und westlicher Toilette ab. Auf dem Oberdeck liegen die größeren Kabinen mit Doppelbett und privater Terrasse; weitere Oberdeckkabinen haben ein Doppelbett ohne eigene Terrasse. Unterdeck gibt es Kabinen mit Einzel- oder Doppelbetten. Die Betten sind mit guten Matratzen, frischer Wäsche und Kissen ausgestattet, der Zimmerservice reinigt täglich und wechselt die Handtücher regelmäßig. Der Unterschied zwischen den Kategorien liegt vor allem bei Decklage, Bettaufteilung und privatem Außenraum. Eine Terrasse verändert die Nacht tatsächlich: Nach dem letzten Gespräch kann man die Tür schließen, draußen sitzen und nur das Wasser vor sich haben. Weniger romantisch ist, dass Generatorengeräusche in einzelnen Kabinen nachts deutlich hörbar sein können. Wer leicht schläft, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären. Für alle anderen bleibt der praktische Vorteil: Dusche, Klimaanlage und ein richtiges Bett nach einem langen Tauchtag.
Standard-Kabine, Unterdeck
Standard-Kabine im Bug, Unterdeck
Kabine Luxury, Oberdeck
Standard-Kabine, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die zentralen Reisen starten und enden in Malé. Die Transfers vom Flughafen Velana zum Schiff und zurück sind am Ein- und Ausschiffungstag eingeschlossen; die Abholung erfolgt zwischen 12:00 und 16:00 Uhr. Wer später ankommt, erhält eine gesonderte Abholzeit. Für den Rückflug endet die Reise am Morgen in Malé. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit Verspätungen nicht den Einstieg und den ersten Tauchtag gefährden.
Decksplan
- Baujahr
- 2004
- Jahr der Renovierung
- Annually
- Länge
- 32 m
- Breite
- 10 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 10
- Motoren
- Yanmar 370 PS für hohe Beanspruchung
- Reisegeschwindigkeit
- 8,5 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- amba-malediven.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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