Tauchsafaris · Malediven
Carpe Diem – maledivische Tauchbasis mit Charakter
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Carpe Diem verbindet feste Tauchabläufe mit Routen durch mehrere Atolle der Malediven.
- Ein separates Dive Dhoni bringt die Taucher zu den Tauchplätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf.
- An Bord gibt es drei Tauchgänge täglich, Nitrox ohne Aufpreis sowie je nach Reise einen oder zwei Nachttauchgänge.
- Die Küche arbeitet mit westlichen und lokalen Gerichten, Buffet, Snacks über den Tag und einem Essen im Freien.
- Hanifaru Bay wird als Schnorchelgebiet besucht; Tauchen ist dort nicht erlaubt.
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Die Einladung
Die Carpe Diem ist für Taucher interessant, die nicht nur ein Riff, sondern mehrere Gesichter der Malediven suchen: Kanäle mit Strömung, Thilas, Haie, Schildkröten, Mantas und Walhaie. Das Schiff fährt je nach Reise durch die Atolle rund um Malé, in den Norden bis nach Baa oder in längeren Varianten durch mehrere Regionen. Die Route bleibt beweglich und wird an Wetter, Strömung und Sicht angepasst. Genau das ist bei einer Tauchsafari wichtiger als ein starrer Fahrplan. Dazu kommen eine Küche, die an Bord einen hohen Stellenwert hat, und eine Crew, deren Stärke in der Organisation unter Wasser und im täglichen Umgang mit den Gästen liegt. Wer eine Reise sucht, bei der das Tauchen den Tag bestimmt und das Schiff dafür sauber, praktisch und angenehm bleibt, findet hier den passenden Rahmen.
An Bord gehen
Die Carpe Diem wurde 2008 gebaut und 2025 renoviert. Das macht ihren Charakter aus: kein anonymes Neubauschiff, sondern eine etablierte maledivische Safariyacht, deren Bereiche auf viele Tage im Wasser ausgelegt sind. Beim Ankommen führt der Weg vom Flughafen an Bord, zur Begrüßung gibt es ein Getränk und Snacks, danach werden Sicherheit, Bordregeln und die Tauchorganisation erklärt. Im klimatisierten Salon finden Briefings statt; draußen liegen Restaurant, Bar und Sitzplätze auf dem offenen Deck. Die Bewegungen an Bord sind unkompliziert: Ausrüstung vorbereiten, zum Dive Dhoni wechseln, zurückkommen, spülen, duschen und irgendwo im Schatten Platz nehmen. Die Carpe Diem wirkt dadurch weniger wie ein Hotel mit Tauchprogramm als wie eine Basis, die sich jeden Tag neu um den nächsten Sprung ins Wasser ordnet.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen sich Taucher, Schnorchler und gelegentlich Nichttaucher, doch der gemeinsame Mittelpunkt bleibt das Dive Dhoni. Die Crew hält den Ablauf zusammen: Sie hilft beim Einstieg in die Tauchorganisation, führt durch die Briefings, kümmert sich um Kabinen und Mahlzeiten und bleibt auch nach dem Auftauchen präsent. Rückkehrer beschreiben die Räume als sauber und geräumig, die Crew als freundlich, hilfsbereit und effizient. Das passt zu einem Schiff, bei dem man nach wenigen Tagen nicht mehr überlegen muss, wer welche Aufgabe übernimmt. Abends sitzt die Gruppe beim Essen oder im Salon, erzählt von Haien, Strömung und verpassten Motiven und plant den nächsten Tauchgang. Die Carpe Diem lebt weniger von Show als von einem eingespielten Tagesablauf. Genau daraus entsteht die Nähe, an die man sich nach der Reise erinnert.
Die Tauchplätze
Die Carpe Diem fährt verschiedene Routen mit sechs Tagen und fünf Nächten, acht Tagen und sieben Nächten, elf Tagen und zehn Nächten sowie vierzehn Tagen und dreizehn Nächten. Auf Turtle Reef im Baa-Atoll führt der Tauchgang durch einen Korallengarten mit grünen Schildkröten und Echten Karettschildkröten; der Platz reicht bis -22 m. Barracuda Giri im Malé-Atoll ist ein strömungsreicher Riffplatz mit Barrakudaschwärmen und einer Tiefe bis -30 m. Mushimasmigili Marine Reserve bringt graue Riffhaie an ein isoliertes Riff, ebenfalls bis -30 m. Dhonkalo lebt von Strömung und Mantarochen, während Maamigili und Maamigili Beiyru zu den Plätzen für Mantas und Walhaie gehören; beide reichen bis -30 m. Kudarah Thila zeigt Wände, Überhänge und Höhlen bis -30 m. Foththeyo Kandu ist ein dynamischer Kanal bis -40 m mit pelagischen Jägern und von Weichkorallen gesäumten Höhlen. Hanifaru Bay wird nur beim Schnorcheln besucht, wenn Mantas oder Walhaie dort sind.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Napoleon-Lippfischen, Füsilieren, grauen Riffhaien, Thunfischen, Meeresschildkröten, Adlerrochen und Mantas. Die Strömung sammelt Schwarmfische und pelagische Jäger an Kanälen und Riffen; an Putzerstationen können Haie oder Mantas länger verweilen. Walhaie sind an mehreren Plätzen des Süd-Ari-Atolls möglich, ebenso grüne Schildkröten und Weißspitzen-Riffhaie. Einige Beobachtungen geben einem bestimmten Tauchplatz seinen Grund: Am Foththeyo Kandu wird nach Hammerhaien gesucht, Barracuda Giri ist der Platz für Grouper und Anthias. Eine Anemone ist nur bei Banana Reef verzeichnet. Rote Korallenalgen, Weichkorallen und Gorgonien machen Dhigalhi Haa Marine Reserve besonders; der Platz reicht bis -30 m. Bei Maamigili ist der Igelfisch als besondere Sichtung verzeichnet. Hanifaru Bay gehört in die Saison der Südwestmonsun-Zeit: Dort wird geschnorchelt, nicht getaucht, und Begegnungen mit Mantas oder Walhaien bleiben naturgemäß vom Auftreten der Tiere abhängig.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von lokalen, englischsprachigen Guides geleitet. Das Team gilt als erfahren und aufmerksam; Briefings klären Tauchplatz, Strömung, Ablauf und die notwendige Organisation, bevor die Gruppen vom Dive Dhoni aus ins Wasser gehen. Die Carpe Diem ist kein Schiff für völlig unvorbereitete Tieftauchgänge: Für die üblichen sieben- oder zehntägigen Routen werden Advanced Open Water und ungefähr 35 Tauchgänge verlangt. Open-Water-Taucher können auf passenden Routen teilnehmen, dürfen bestimmte tiefe Plätze jedoch nicht betauchen und benötigen dafür einen privaten Guide. An Bord finden PADI-Kurse für Open Water, Advanced Open Water und Nitrox statt. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Feueralarm, Funk, GPS und weitere Navigationsmittel gehören zur Sicherheitsausstattung; außerdem ist die Crew in Erster Hilfe geschult. Die Zahl der Guides und ein festes Gruppenverhältnis werden nicht angegeben.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das eigentliche Tauchdeck liegt auf dem separaten Dive Dhoni. Dort bleiben die Tauchgeräte für die Ausfahrten, während die Carpe Diem selbst als Wohn- und Aufenthaltsbereich ruhig bleiben kann. Verwendet werden Aluminiumflaschen mit 11,5 oder 13,5 Litern und DIN- oder INT-Anschluss; Adapter für DIN sind vorhanden. Nitrox ist verfügbar und im Tauchpaket enthalten, mit eigenem Nitrox-Kompressor an Bord des Dive Dhoni. Gewichte, Gurte, Reefhooks und eine SMB pro Buddy-Team gehören zur Tauchausstattung. Leihmaterial kann genutzt werden, ohne dass bestimmte Marken genannt werden. Zum Deck gehören eine schattige Arbeitsfläche, eine Tauchplattform, Außenduschen und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. Neben dem Dive Dhoni steht ein kleines Beiboot für Transfers bereit. Die Taucher werden vom Tender aus ins Wasser gebracht und dort nach dem Auftauchen wieder aufgenommen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf das Sonnendeck, die Außenbereiche oder den klimatisierten Salon. Wer Schatten braucht, findet einen überdachten Platz im Tauchbereich; wer trocknen und lesen möchte, nimmt eine Liege oben. Die Carpe Diem bietet außerdem eine Bibliothek, einen Fotobereich, audiovisuelle Unterhaltung und einen Grillbereich. Das sind keine Attraktionen, die den Tag überladen, sondern Möglichkeiten für die Stunden, in denen der Körper Pause braucht. Kameras können getrennt gespült werden, während andere Gäste Kaffee trinken oder einfach über die Reling schauen. Bei längeren Überfahrten wird aus der Pause Fahrzeit: Das Meer zieht vorbei, die Ausrüstung bleibt liegen, und niemand muss sofort wieder etwas unternehmen. Auch Nichttaucher können an Bord mitreisen und beim Schnorcheln ins Wasser gehen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und der Vorbereitung für den Tauchgang. Danach folgen auf den üblichen Routen drei Tauchgänge pro Tag, unterbrochen von Frühstück, Mittagessen und Snacks. Zwischen den Ausfahrten bleibt Zeit, Ausrüstung zu wechseln, zu duschen, im Schatten zu liegen oder während der Weiterfahrt auf dem Deck zu sitzen. Der Checktauchgang am Anreisetag liegt, wenn er noch am selben Tag stattfindet, zwischen 15:30 und 16:30; bei später Ankunft wird er auf den nächsten Tag verschoben. Nach dem letzten Tagesgang wird gegessen, geloggt und auf die nächste Ausfahrt gewartet. Je nach Länge der Reise und Wetter kommt ein oder zwei Mal ein Nachttauchgang dazu. Dann wird das Deck dunkler, die Gruppe rückt näher zusammen, und unter Wasser beginnt ein anderer Tauchgang mit anderem Leben. Am Ende bleibt nur noch der Weg zurück in die Kabine.
Was man an Bord isst
Der Koch serviert Vollpension mit Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnacks und Abendessen. Auf dem Tisch stehen westliche und lokale Gerichte, meist als Buffet; vegetarische Optionen gehören dazu, ebenso Snacks über den Tag. Das Abendessen wird im Freien auf der Restaurantterrasse serviert und liegt am Anreisetag ungefähr zwischen 18:45 und 19:00. Nach mehreren Tauchgängen ist das mehr als Versorgung: Es ist der feste Punkt, an dem die Gruppe wieder zusammenkommt, Logbücher verglichen werden und der nächste Tag langsam Gestalt annimmt. Die Küche gehört zu den auffälligen Stärken der Carpe Diem. Wer morgens früh ins Wasser geht, braucht kein feines Menüversprechen, sondern verlässliches Essen zur richtigen Zeit, genug davon und eine Küche, die auch nach einem langen Tauchtag noch sorgfältig arbeitet.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, verteilt auf Unter-, Haupt- und Oberdeck. Auf dem Unterdeck liegen die Standardkabinen, einige davon in Bunk-Style-Anordnung; auf Haupt- und Oberdeck gibt es größere Double-, Deluxe- und Suite-Kategorien. Bullaugen oder Meerblick bestimmen, wie viel Außenwelt die Kabine hereinlässt. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass Dusche, Toilette und Klimaanlage direkt am eigenen Rückzugsort liegen und die Kabinen täglich gereinigt werden. Wer mehr Platz und Licht möchte, wählt eine Kabine weiter oben; wer nur einen ruhigen Schlafplatz braucht, findet ihn auch unten. Draußen bleibt das Meer präsent, drinnen wird es stiller. Die Nächte sind nicht der Grund, an Bord zu gehen, aber sie entscheiden mit darüber, ob die vierte oder fünfte Nacht noch Freude macht.
Standard, Unterdeck
Doppel, Hauptdeck
Deluxe, Oberdeck
Suite, Oberdeck
mit Etagenbetten Standard Stil, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Abfahrten beginnen je nach Route in Malé oder in Dharavandhoo und enden entsprechend in Malé oder Dharavandhoo. Der Flughafentransfer zu und von der Carpe Diem ist eingeschlossen; am Velana International Airport wartet die Vertretung am Counter D17 außerhalb des Ankunftsbereichs von Terminal 2. Bei einer Anreise über Terminal 1 muss man zu Terminal 2 weitergehen. Für die Übergabe an das Schiff ist es sinnvoll, einen Tag vorher anzureisen.
Decksplan
- Baujahr
- 2008
- Jahr der Renovierung
- 2025
- Länge
- 35 m
- Breite
- 10 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 13
- Motoren
- Doosan Daewoo Diesel 650 PS
- Beiboote
- Tauch-Dhoni
- Webseite
- carpediemmaldives-cruises.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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