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Tauchsafaris · Bahamas

Shear Water – nah an den Haien der Bahamas

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Shear Water bringt Taucher zu Tiger Beach und in die Gewässer vor Bimini.
  • Im Mittelpunkt stehen Begegnungen mit Tigerhaien, Großen Hammerhaien und weiteren Haiarten ohne Käfig.
  • Nitrox, 12-Liter-Flaschen und Tauchgänge vom Morgen bis zum Nachttauchgang gehören zum Konzept.
  • Die Reisen dauern je nach Expedition 7 Tage und 6 Nächte oder 8 Tage und 7 Nächte.

Die Einladung

Die Shear Water ist kein Schiff für Taucher, die möglichst viele verschiedene Riffe abhaken wollen. Sie ist für Menschen gebaut, die Zeit mit großen Haien verbringen möchten und dafür auch mehrere Tauchgänge am selben Ort machen. Tiger Beach und Bimini stehen im Mittelpunkt: dort geht es um Tigerhaie, Große Hammerhaie, Zitronenhaie, Ammenhaie und Karibische Riffhaie. Die Begegnungen finden ohne Käfig statt, begleitet von einer Crew, die den Umgang mit großen Raubhaien zum Kern ihrer Arbeit gemacht hat. Jim Abernethy ist als Haiforscher, Fotograf und Naturschützer eng mit diesen Expeditionen verbunden; je nach Reise kann er selbst dabei sein. Wer unter Wasser vor allem Tiere beobachten, fotografieren und ihr Verhalten verstehen möchte, findet hier einen klaren Schwerpunkt. Wer wechselnde Riffe, Wracks und große Landschaften sucht, sollte eine andere Safari wählen.

An Bord gehen

Beim Einsteigen wirkt die Shear Water eher wie ein Arbeitsboot für Taucher als wie ein schwimmendes Hotel. Der Rumpf aus glasfaserverstärktem Kunststoff hält den Pflegeaufwand überschaubar, während die offenen und geschlossenen Aufenthaltsbereiche zeigen, worauf die Reise zielt: möglichst schnell vom Frühstück zum Tauchdeck und wieder ins Wasser. Im klimatisierten Salon gibt es Schutz vor der Sonne, draußen bleibt der Blick auf das Meer frei. Viel Ablenkung ist nicht vorgesehen; WLAN gibt es nicht. Dafür liegt die Ausrüstung dort, wo sie gebraucht wird, und die Wege bleiben kurz. Auf einem kleinen Schiff kennt man die anderen Gäste spätestens nach dem ersten Tauchtag, einschließlich der Frage, wer beim nächsten Hai-Tauchgang zuerst ins Wasser geht.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Stimmung nicht durch Luxus, sondern durch ein gemeinsames Vorhaben. Alle sind wegen derselben Tiere hier, und nach dem ersten Hai-Tauchgang werden die Gespräche konkreter: Abstand, Körperhaltung, Licht, Verhalten. Die Crew bleibt nicht an der Oberfläche. Professionell geschulte Mitarbeiter sind bei den Tauchgängen im Wasser und begleiten die Begegnungen, statt die Gäste nur vom Deck aus zu schicken. Die englischsprachige Betreuung passt zu einer internationalen Tauchgruppe. Abends werden Erlebnisse und Aufnahmen verglichen, während die nächste Wasserzeit näher rückt. Die kleine Passagierzahl hilft dabei: Man wartet nicht in einer anonymen Menge auf seinen Einstieg, sondern erkennt bald, wer fotografiert, wer lange im Wasser bleibt und wer beim nächsten Tauchgang lieber etwas Abstand hält.

Die Tauchplätze

Die Route führt von Riviera Beach in Florida nach Tiger Beach und je nach Expedition weiter in die Gewässer vor Bimini. Tiger Beach ist der Schauplatz für Tigerhaie sowie für Begegnungen mit Zitronen-, Ammen- und Karibischen Riffhaien. Die flachen, klaren Bahamas-Gewässer lassen lange Beobachtungen zu und eignen sich besonders für Fotografen. Auf den Bimini-Expeditionen kommen Große Hammerhaie, Bullenhaie und Begegnungen mit Atlantischen Fleckendelfinen hinzu. Die Hammerhai-Saison wird von Oktober bis Mai angegeben. Die verzeichneten Reisen dauern meist 7 Tage und 6 Nächte; eine Expedition ist mit 8 Tagen und 7 Nächten aufgeführt. Konkrete Fahrzeiten zwischen Florida, Tiger Beach und Bimini sowie geprüfte Tiefen einzelner Tauchplätze liegen nicht vor. Der Tagesplan richtet sich nach Wetter, Tierbeobachtungen und dem Ziel der jeweiligen Expedition.

Was man unter Wasser trifft

Unter Wasser geht es hier nicht um eine möglichst lange Artenliste, sondern um das Verhalten großer Tiere aus nächster Nähe. An Tiger Beach können Tigerhaie, Zitronenhaie, Ammenhaie und Karibische Riffhaie die Hauptrolle übernehmen. In den Bimini-Gewässern richtet sich die Aufmerksamkeit während der Saison auf Große Hammerhaie und Bullenhaie; dort können auch Atlantische Fleckendelfine auftauchen. Die Tiere werden ohne Käfig beobachtet, und die Crew vermittelt einen Umgang, der nicht auf Fütterung beruht. Welche Art an einem bestimmten Tag erscheint, bleibt eine Begegnung und keine Zusage. Genau das macht die Reise aus: Man fährt nicht zu einem Korallengarten mit festem Programm, sondern wartet auf Tiere, die sich frei bewegen und den Abstand selbst bestimmen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von einem Tauchguide und einer auf Haibegegnungen geschulten Crew begleitet. Englisch ist die Bordsprache. Vor dem ersten Einstieg steht ein ausführliches Boots- und Haibriefing, das den sicheren Umgang mit großen Raubhaien ohne Käfig erklärt. Die Crew bleibt bei den Tauchgängen im Wasser und staffelt den Einstieg, damit nicht alle Taucher gleichzeitig in dieselbe Begegnung drängen. Vorausgesetzt werden mindestens 75 absolvierte Tauchgänge und eine OWD-Zertifizierung oder gleichwertige Qualifikation. Das ist keine Reise für den allerersten Tauchurlaub: Man sollte sein Equipment beherrschen, ruhig im Wasser bleiben und Anweisungen auch dann umsetzen können, wenn ein großer Hai plötzlich sehr nah kommt. Zu Gruppengrößen, einzelnen Ausbilderqualifikationen, Sauerstoff und Defibrillator werden keine Angaben gemacht.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem Tauchdeck stehen persönliche Ablageflächen, eine Kameratisch und getrennte Spülbecken für Unterwasserkameras zur Verfügung. Die mitgeführten 12-Liter-Flaschen und Blei gehören zum Tauchpaket; größere 15-Liter-Flaschen können gemietet werden. Zusätzlich gibt es verschiedene Flaschengrößen, darunter extra große Stahlflaschen. Zwei Kompressoren mit jeweils 11 CFM versorgen die Füllstation. Nitrox ist verfügbar und wird separat berechnet; gerade bei vielen Tauchgängen kann es helfen, die Grundzeit sinnvoll zu nutzen. Eine Leihausrüstung wird nicht angeboten, deshalb muss die eigene Ausrüstung vollständig mitgebracht oder organisiert werden. Angaben zu Ventilstandard, Flaschenmaterial der Standardflaschen, Beibooten und einer warmen Dusche direkt am Tauchdeck gehören nicht zum beschriebenen Tauchbetrieb.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich die Gruppe auf den offenen Salon, den Innenbereich und das Tauchdeck. Wer nicht sofort wieder ins Wasser möchte, sucht sich einen Platz außerhalb der Sonne oder bleibt draußen und beobachtet, wie die Crew das nächste Briefing vorbereitet. Die Shear Water bietet Audio- und Video-Unterhaltung, doch bei einer Hai-Expedition liegt der Reiz meist an Deck: Kameras spülen, Bilder prüfen, essen, schlafen oder einfach auf den nächsten Sprung ins klare Wasser warten. Während der Fahrten gibt es keine künstliche Beschäftigungspflicht. Man hört dem Schiff zu, schaut über die Wasserfläche und merkt, wie wenig zwischen zwei Tauchgängen eigentlich nötig ist.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem Tauchgang, sobald die Bedingungen und die Crew bereit sind. Danach folgen weitere Tauchgänge über den Tag verteilt, unterbrochen von Frühstück, den übrigen Mahlzeiten, Snacks und kurzen Pausen an Deck. Wenn das Schiff nicht gerade zwischen den Gebieten fährt, ist auch ein Nachttauchgang vorgesehen. Dazwischen werden Flaschen gefüllt, Kameras gespült, Bilder kontrolliert und die nächste Begegnung besprochen. Auf den Hammerhai- und Tigerhai-Expeditionen kann die Gruppe den Tauchbetrieb stark ausdehnen; die Shear Water wird ausdrücklich für Tauchgänge vom Morgen bis in die Nacht eingesetzt. Am ersten Tag beginnt die Reise mit dem Einsteigen, dem Boots- und Haibriefing, dem Einrichten der Ausrüstung und dem Abendessen. Danach geht es über Nacht Richtung Bahamas.

Was man an Bord isst

Die Küche hält sich an das, was auf einem Tauchsafarischiff sinnvoll ist: westliche und lokale Gerichte, als Buffet oder angerichtet, dazu Snacks über den Tag. Vollpension und alkoholfreie Getränke sind eingeschlossen. Entscheidend ist weniger die einzelne Mahlzeit als ihre Funktion im Tauchbetrieb. Nach dem Auftauchen muss etwas Greifbares bereitstehen, ohne dass die ganze Gruppe lange auf einen Restaurantablauf wartet. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für Essen, Trinken und das kurze Gespräch über den Hai, der gerade vorbeikam. Abends wird aus dem Essen der gemeinsame Abschluss des Tages, bevor Ausrüstung und Körper wieder in den Nachtmodus wechseln.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in einfachen Kabinen auf dem Unterdeck. Die Guest Cabin hat vier Betten mit Vorhängen für etwas Privatsphäre; die Standardkabinen sind mit Etagenkojen, Stauraum unter der unteren Koje und Klimaanlage eingerichtet. Tageslicht kommt in die Standardkabinen, die Bäder werden geteilt. An Bord gibt es zwei Bäder mit warmen Duschen. Das ist zweckmäßig und nach einem langen Tauchtag wichtiger als dekorative Details. Wer eine ruhige, geräumige Schiffskabine mit viel Rückzug sucht, wird hier nicht fündig. Wer nach dem letzten Tauchgang duschen, die nasse Kleidung ablegen und ohne Hotelwechsel schlafen möchte, bekommt genau das. Die Kabine ist der Ort für Schlaf zwischen zwei Wasserzeiten, nicht für lange Stunden am Schreibtisch.

Kabine Gäste

Standard-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Shear Water legt in der New Port Cove Safe Harbor Marina in Riviera Beach, Florida, ab und kehrt dorthin zurück. Die Einschiffung erfolgt am Abreisetag um 16 Uhr; die Rückkehr nach der Ausreise aus den Bahamas liegt am letzten Tag am Vormittag. Transfers zum Hafen sind nicht eingeschlossen, und ein genauer Abholort wird nicht genannt. Für eine Reise mit internationalem Flug ist es sinnvoll, bereits am Vortag in Florida anzukommen.

Was das Schiff für den Ozean tut

Bei geeigneten Begegnungen entfernt die Crew Angelschnüre und Haken aus Haien, ohne die Tiere zu fangen. Diese Arbeit ist Teil des beschriebenen Umgangs mit den Haien und verbindet die Tauchgänge mit praktischem Naturschutz.

Länge
19,8 m
Breite
5,7 m
Maximale Passagierzahl
10
Anzahl Kabinen
5
Motoren
1350 PS, zwei GM12V71TI’s
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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