Tauchsafaris · Australien
ScubaPro I, II, III – drei Tage am Außenriff
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Drei Tage und zwei Nächte ab und bis Cairns mit bis zu elf Tauchgängen, darunter zwei geführte Nachttauchgänge.
- Die Route führt zu verschiedenen Außenriffplätzen des Great Barrier Reef.
- An Bord gibt es Twin-Kabinen mit Etagenkojen, Doppelbettkabinen, Klimaanlage und Gemeinschaftsbäder.
- Die Tauchcrew besteht aus PADI-Instruktoren; auch Schnorchler und Nichttaucher können mitreisen.
Die Einladung
Die ScubaPro-Schiffe sind für Taucher gebaut, nicht für den Eindruck eines schwimmenden Boutiquehotels. Drei Tage und zwei Nächte draußen am Great Barrier Reef bedeuten mehrere Tauchgänge zu unterschiedlichen Tageszeiten, zwei Nachttauchgänge und keinen täglichen Wechsel zwischen Hotel, Hafen und Tagesboot. Wer an Bord geht, sucht diesen direkten Rhythmus: Ausrüstung vorbereiten, Briefing hören, ins Beiboot steigen, am Riff abtauchen und nach dem Auftauchen nicht erst wieder an Land müssen. Die Schiffe verbinden Cairns mit Außenriffplätzen wie Cod Hole, Pixie Pinnacle und Hardy Reef. Dazu kommen eine Crew aus PADI-Instruktoren, kostenloses Leihequipment und Platz für Schnorchler. Das ist die passende Reise für Taucher, die möglichst viel Riffzeit aus einer kurzen Reise holen wollen und denen ein funktionierendes Tauchschiff wichtiger ist als polierte Hotelarchitektur.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die ScubaPro wie ein Arbeitsboot mit klarem Zweck. Der Stahlrumpf und das Baujahr 2002 erzählen von einem Schiff, das viele Riffpassagen gesehen hat; die Renovierung 2017 hält die wichtigen Bereiche auf aktuellem Stand. Über mehrere Decks verteilt sich der Alltag aus Kabinen, Salon, Sonnendeck und Tauchbereich. Man bewegt sich nicht durch endlose Flure, sondern begegnet den anderen schnell wieder: auf dem Weg zum Briefing, an der Reling oder mit nassen Haaren nach dem Tauchgang. Der klimatisierte Salon ist der Rückzugsort bei Sonne und Fahrt, draußen liegt der offene Teil des Schiffs. Es ist kein Schiff für Menschen, die jeden Abend ihre eigene Hotelwelt brauchen. Dafür liegt der Weg vom Frühstück zum Tauchdeck kurz, und das Riff bleibt während der ganzen Reise der Mittelpunkt.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen zertifizierte Taucher, Kursteilnehmer und Schnorchler aufeinander. Dadurch ist die Gruppe nicht auf einem einzigen Erfahrungsstand, und der Tag fühlt sich eher wie eine laufende Tauchbasis als wie eine private Charter an. Die Crew hält die Abläufe zusammen: Briefings, Ausrüstung, Beiboote, Mahlzeiten und die Wechsel zwischen den Gruppen. Bei sechs Crewmitgliedern auf maximal 32 Gäste bleibt die Organisation sichtbar, ohne dass jeder Schritt betreut werden muss. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter, mit denen man am Tauchdeck wartet, am Buffet steht und abends über Tiere und Sichtweiten spricht. Die ScubaPro eignet sich deshalb auch für Alleinreisende. Einzelgäste werden in einer Twin-Kabine mit einer gleichgeschlechtlichen Person untergebracht und finden an Bord meist schnell einen Buddy und eine gemeinsame Geschichte vom Riff.
Die Tauchplätze
Die drei Tage ab Cairns und zurück führen an verschiedene Außenriffplätze des Great Barrier Reef. Am Cod Hole geht es bis maximal -16 m zu zutraulichen Potato Cods; weiche Korallen und Schwämme geben dem Platz seinen eigenen Charakter. Pixie Pinnacle reicht bis maximal -30 m und bündelt das Leben an einem isolierten Korallenpfeiler: Dort kann eine Manta auftauchen, ebenso Adlerrochen, Weißspitzenriffhaie, Barrakudas oder Makrelen. Hardy Reef reicht bis maximal -20 m; die Korallengärten liegen so flach, dass das Riffdach bei Ebbe die Oberfläche durchbricht, und dort kommen unter anderem Anemonenfische, Schildkröten und Riffhaie vor. Steve's Bommie fällt bis maximal -30 m und zieht mit seinem einzelnen Korallenpfeiler Graue Riffhaie, Wobbegongs, Schildkröten und große Stachelmakrelen an. Agincourt Reef reicht bis maximal -25 m und liegt in klarer ozeanischer Strömung; am Außenrand patrouillieren pelagische Tiere, während Napoleon-Lippfisch und Titan-Drückerfisch zwischen den Korallengärten auftauchen können. The Fishbowl geht bis maximal -28 m und sammelt Schwärme von Füsilieren, Schnappern und Stachelmakrelen in einer korallenreichen Senke. Split Bommie bleibt mit maximal -15 m flacher, bietet Durchlässe zwischen zwei Korallenformationen und kann Riffhaie, Hummer und große Fächerkorallen zeigen. Die kurze 3-Tage-/2-Nächte-Reise wird außerdem als Teil des 5-Tage-Learn-to-Dive-Programms genutzt.
Was man unter Wasser trifft
Auf mehreren Plätzen begegnet man Füsilieren, Lippfischen, Doktorfischen und Papageifischen, dazu kommen Weißspitzenriffhaie, Fledermausfische, Großaugen-Stachelmakrelen, Feuerfische, Nacktschnecken und Seenadeln. Das sind keine Tiere, die an jedem einzelnen Block garantiert warten; sie gehören zu dem Bild, das sich über die verschiedenen Riffe hinweg ergeben kann. Der Reiz der Route liegt in den Arten, die an einen bestimmten Platz gebunden sind. Eine Manta wird hier für Pixie Pinnacle genannt, ebenso Makrele, Muräne und Krabbe. Agincourt Reef ist der Platz für Napoleon-Lippfisch, Titan-Drückerfisch und den auffälligen Kaiserfisch. Hardy Reef kann mit einem Lippfisch aufwarten, Split Bommie mit Hummern und harten Korallen. Am Cod Hole stehen weiche Korallen und die Potato Cods im Mittelpunkt. Wer mit Fischliste und Kamera taucht, bekommt damit klare Gründe, den Blick nicht nur auf das große Riffpanorama zu richten.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von qualifizierten PADI-Instruktoren begleitet; im Team werden Englisch, Deutsch, Chinesisch und Japanisch gesprochen. Das Verhältnis von Crew zu Passagieren liegt bei etwa eins zu fünf. Die Gäste werden je nach Ausbildungsstand und Erfahrung in Tauchgruppen eingeteilt, erhalten vor jedem Tauchgang ein Briefing und steigen anschließend über das Beiboot oder das Tauchdeck ins Wasser. An Bord finden Open-Water-, Advanced-, Nitrox-, Rescue- und Divemaster-Ausbildungen statt. Für die normale Liveaboard-Reise sind mindestens zehn geloggte Tauchgänge und ein Open-Water-Zertifikat oder eine gleichwertige Qualifikation vorgesehen. Wer länger nicht getaucht ist, kann einen Pool-Refresher vor der Reise nutzen. Die Sicherheitsorganisation ist vollständig ausgelegt; konkrete Angaben zu Sauerstoffanlage, Defibrillator oder Rückrufsystem werden nicht veröffentlicht und sollten bei besonderen Anforderungen vor der Abfahrt direkt geklärt werden.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist der eigentliche Mittelpunkt des Schiffs. Dort werden die Flaschen vorbereitet, die Briefings gehalten und die Gruppen für den Einstieg ins Wasser geordnet. Zwei K180-Kompressoren stehen für die Füllungen bereit. Nitrox ist verfügbar, aber nicht Teil der normalen Leistung und wird separat organisiert. Das Leihequipment ist kostenlos an Bord; wer eigenes Material mitbringt, findet Spülmöglichkeiten, ein separates Spülbecken für Unterwasserkameras, einen Kameratisch und Ladestationen. Nach dem Tauchgang gibt es warme Duschen, was bei mehreren Sprüngen am Tag mehr zählt als dekorative Ausstattung. Ein Yamaha-15-HP-Beiboot unterstützt die Tauchgänge am Riff und bringt die Taucher zu den vorgesehenen Einstiegs- und Aufnahmeplätzen. Angaben zu Flaschenvolumen, Material und Ventiltyp gehören nicht zu den bestätigten Schiffsdaten und werden deshalb nicht versprochen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das Sonnendeck, den offenen Salon und den klimatisierten Innenbereich. Wer Sonne möchte, legt sich mit einem Handtuch auf das Deck; wer nach dem Tauchgang friert oder lesen will, zieht sich nach drinnen zurück. Die Fahrt zum nächsten Platz ist keine verlorene Zeit: Die Flaschen werden vorbereitet, Kameras kommen an die Ladestation, und aus dem Gespräch über den letzten Tauchgang wird oft das Briefing für den nächsten. Für Unterwasserfotografen gibt es einen eigenen Kameratisch und separate Spültanks. An einem Nachmittag ohne zusätzlichen Sprung bleibt Zeit für ein Buch, ein Brettspiel oder den Blick über das Riff. Viel braucht es nicht. Nach mehreren Tauchgängen ist ein trockener Sitzplatz im Schatten bereits ein gutes Stück Komfort.
Ein Tag an Bord
Der erste Tag beginnt mit der Fahrt von Cairns zum Außenriff. Vor dem Mittagessen folgt der erste Tauchgang, danach ein weiterer am Nachmittag und ein dritter gegen späten Nachmittag. Nach dem Abendessen wird der erste Nachttauchgang vorbereitet; der Einstieg liegt bei den üblichen Abläufen am ersten Tag um 19:45. Am zweiten Tag geht es früh ins Wasser, noch bevor das Frühstück auf dem Buffet steht. Danach folgen weitere Tauchgänge mit einer längeren Pause für Frühstück und Mittagessen, bevor am Abend der zweite Nachttauchgang ansteht. Der dritte Tag bringt weitere Riffplätze und die letzten Tauchgänge, ehe das Schiff nach Cairns zurückkehrt. Insgesamt sind bis zu elf Tauchgänge vorgesehen, darunter zwei geführte Nachttauchgänge. Wetter, Tide und Strömung bestimmen die Reihenfolge der Plätze; der Skipper passt den Plan an, statt einen festen Ablauf gegen die Bedingungen durchzusetzen.
Was man an Bord isst
Die Mahlzeiten werden als Buffet serviert und verbinden westliche Gerichte mit lokaler Küche. Dazu kommen frisches Obst und Salate, heiße und kalte alkoholfreie Getränke sowie die Möglichkeit, Ernährungswünsche vorher mitzuteilen. Der Tisch füllt die kurzen Lücken zwischen den Tauchgängen: Nach dem ersten Sprung wird gegessen, bevor die Ausrüstung für den nächsten Briefingpunkt bereitliegt; am Abend folgt das Essen vor oder nach dem Nachttauchgang. Das ist keine Küche für lange Menüs, sondern Bordverpflegung, die viele Taucher in kurzer Zeit versorgen muss. Bei veganer oder glutenfreier Ernährung sollte man die Auswahl vorab klären und bei Bedarf eigene haltbare Snacks mitbringen. Alkohol wird an Bord nicht verkauft, kann aber in Maßen mitgebracht werden; danach geht es bis zum nächsten Tag nicht mehr ins Wasser.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Twin-Kabinen mit Etagenkojen oder in einer Doppelbettkabine. Tageslicht gelangt in die Kabinen, und der Platz reicht für das Nötige; für große Koffer ist ein kleines Gepäckstück die bessere Wahl. Gemeinschaftsbäder und Duschen gehören zum Leben an Bord. Nach einem Tag mit mehreren Tauchgängen zählt weniger, ob die Kabine wie ein Hotelzimmer eingerichtet ist, sondern ob man schnell duschen, trockene Kleidung greifen und in die Koje fallen kann. Im Salon bleibt Licht und Bewegung, draußen wird der Himmel über dem Riff dunkel. Die Geräusche sind die eines fahrenden Tauchboots: Menschen, Wasser, Arbeitsabläufe und der Motor, wenn die nächste Riffposition angelaufen wird. Wer leicht schläft, sollte sich auf ein Schiff und nicht auf absolute Stille einstellen.
Zweibettkabine
Doppelkabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die ScubaPro-Reisen starten in Cairns und kehren nach drei Tagen und zwei Nächten dorthin zurück. Gruppentransfers von Hotels und Hostels in Cairns City sind eingeschlossen; Abholungen aus den Northern Beaches werden angeboten, gelten aber nicht unter denselben Bedingungen. Die genaue Abholung wird mit der Buchung abgestimmt, private Adressen und der Flughafen gehören nicht zu den regulären Abholpunkten. Wer entspannt an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag früher nach Cairns an.
- Baujahr
- 2002
- Jahr der Renovierung
- 2017
- Länge
- 24 m
- Breite
- 7,3 m
- Maximale Passagierzahl
- 32
- Anzahl Kabinen
- 16
- Motoren
- Scania V8 339KW
- Beiboote
- Yamaha 15 PS
- Webseite
- prodivecairns.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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