
Abyss Nouméa
★ 4,7/5 (84 Bewertungen)
22 km entfernt Luftlinie
Noumea · Neukaledonien · Pazifik
Max. Tiefe · 30 mDer Boulari Pass bietet dir Drifttauchgänge durch Strömungen, an Reinigungsstationen für Mantarochen und entlang des Wracks der La Dieppoise.
Der Boulari Pass ist eine Barriere-Riffpassage südlich von Nouméa, die eine Mischung aus geschützten Innenbereichen und exponierten Außenriffen bietet. Du wirst hier unterschiedliche Taucherfahrungen machen, von ruhigen Korallengärten bis hin zu strömungsreichen Drifttauchgängen. Die Topografie reicht von flachen Korallenhügeln und Bommies, die von 3 bis 18 Metern aufragen, bis zu tieferen Abschnitten, die in das offene Meer abfallen und Haie anziehen.
Im Herzen des Passes liegt ein zentrales Plateau, das typischerweise zwischen 10 und 12 Metern Tiefe liegt und von starken Strömungen geprägt ist. Hier befinden sich auch die bekannten Reinigungsstationen für Mantarochen, wie der „Manta Ray Reef“. Ein Drifttauchgang durch diesen Bereich ermöglicht dir, die Mantarochen in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten, wie sie über den Korallen schweben, während Putzerfische ihre Haut von Parasiten befreien. Die Planung des Tauchgangs muss hier präzise sein, um die Gezeitenströmung optimal zu nutzen.
Der Pass beherbergt auch das Wrack der La Dieppoise, das auf sandigem Grund in etwa 26 Metern Tiefe zwischen Boulari und der Amédée-Insel ruht. Das Wrack, umgeben von Riffstrukturen, bietet einen faszinierenden Lebensraum für verschiedene Fischarten und ist ein beliebtes Ziel für Taucher, die sich für Unterwassergeschichte interessieren. Die Erkundung des Wracks erfordert eine gute Tarierung, um aufgewirbelten Sand zu vermeiden und die Sicht für nachfolgende Taucher nicht zu beeinträchtigen.
Die Strömungen im Boulari Pass können erheblich variieren, wobei Spitzen von bis zu 4 Knoten auftreten können, besonders bei Gezeitenwechseln und unter dem Einfluss von Wellengang. Für die strömungsexponierten Bereiche, insbesondere auf dem Zentralplateau und an den Hai-Sichtungsplätzen, ist Erfahrung im Strömungstauchen empfehlenswert. Dein Guide wird den idealen Einstiegspunkt wählen, um den Drift so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten.
Das marine Leben im Boulari Pass ist vielfältig. Neben den Mantarochen triffst du oft auf Graue Riffhaie (Carcharhinus amblyrhynchos) und Weißspitzen-Riffhaie (Triaenodon obesus). Auch Adlerrochen (Aetobatus narinari), Meeresschildkröten und Napoleon-Lippfische (Cheilinus undulatus) sind regelmäßige Gäste. Die Korallenriffe sind voller bunter Rifffische, wie Doktorfische, Ziegenfische und Muränen, die in den Spalten und unter Überhängen Unterschlupf finden.
Die Sichtweiten im Pass sind hervorragend, oft zwischen 15 und 40 Metern, wobei die Monate April bis November mit kühlerem Wasser generell die besten Bedingungen bieten. Während dieser Zeit kannst du mit Sichtweiten von 30 bis 40 Metern rechnen. Das klare Wasser erlaubt dir, die weitläufigen Korallenstrukturen und das reiche marine Leben in seiner ganzen Pracht zu erleben, was den Boulari Pass zu einem optisch beeindruckenden Tauchplatz macht.
Der Boulari Pass ist Teil eines dauerhaften Meeresschutzgebiets, was zur Erhaltung seiner Artenvielfalt und der Gesundheit der Korallenriffe beiträgt. Die Vielfalt der Tauchplätze innerhalb des Passes, von den flachen Riffen wie Tabou und Sournois bis zu den tieferen, strömungsreichen Zonen und dem Wrack, macht ihn zu einem einzigartigen Ziel in der Nähe von Nouméa. Die Möglichkeit, das ganze Jahr über Mantarochen zu sehen, ist ein weiteres Highlight dieses Tauchgebiets.
Die Tauchtiefe im Boulari Pass variiert von 3 Metern in den flachen Riffbereichen bis zu 30 Metern an tieferen Abschnitten und am Wrack der La Dieppoise. Der Platz ist ab Open Water Diver zugänglich, jedoch sind für die strömungsexponierten Zonen und die Manta-Reinigungsstationen Erfahrung im Strömungstauchen und Drifttauchen empfohlen. Die Strömungen können stark sein und bis zu 4 Knoten erreichen, insbesondere bei Gezeitenwechseln, daher ist eine genaue Tauchgangsplanung unerlässlich. Die Sichtweite liegt typischerweise zwischen 15 und 40 Metern, wobei April bis November die beste Zeit für klare Bedingungen sind. Mantarochen sind ganzjährig im Pass zu beobachten.