Tauchsafaris · Papua-Neuguinea
MV Oceania – entspannt tauchen im Bismarckmeer
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Der 2018 renovierte Katamaran verbindet ein geräumiges Tauchdeck mit komfortablen Kabinen über der Wasserlinie.
- Die Tauchgänge führen je nach Route durch Kimbe Bay, zu den Fathers Reefs, auf die Witu-Inseln und in weitere Gebiete von Papua-Neuguinea.
- Ein Wasserlevel-Einstieg am Heck und ein speziell angepasstes Beiboot nehmen dem Ein- und Ausstieg viel Arbeit ab.
- An Bord gibt es meist strömungsarme, gut zugängliche Tauchplätze mit großer Fischdichte sowie Chancen auf Haie, Delfine und andere Großtiere.
- Die Küche kombiniert lokale Produkte mit westlicher Hausmannskost, Buffet-Mahlzeiten und einem à-la-carte-Abendessen.
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Die Einladung
Die MV Oceania passt zu Tauchern, die nicht nur ein Riff abhaken, sondern mehrere abgelegene Gebiete des Bismarckmeers in einer Reise verbinden wollen. Kimbe Bay, Fathers Reefs und die Witu-Inseln bringen unterschiedliche Gesichter unter Wasser zusammen: Korallengärten, vulkanische Seamounts, schwarze Sandbuchten, Steilwände und Plätze mit pelagischem Leben. Dazu kommt ein Schiff, das auf Taucher ausgerichtet ist, ohne aus der Reise ein schwimmendes Trainingslager zu machen. Die Tauchgänge sind auf vielen Routen strömungsarm und gut zugänglich. Wer nach jedem Abtauchen gern wieder auf ein überschaubares, ordentlich organisiertes Deck kommt, findet hier den richtigen Rahmen. Nicht die lauteste Art zu reisen. Eher eine Reise für Menschen, die draußen viel sehen und an Bord wenig vermissen möchten.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Oceania wie ein Arbeitsboot, das für längere Tage auf dem Wasser gebaut wurde, nicht wie ein schwimmendes Hotel. Der Katamaran bietet breite Wege und offene Flächen, sodass sich die Bewegungen an Bord nicht an einer engen Treppe stauen. Die Renovierung von 2018 hat den Innenräumen einen frischen, modernen Charakter gegeben, ohne die praktische Seite eines Tauchschiffs zu verlieren. Im Hintergrund bleiben Motoren und Technik Teil der Reise; wer absolute Stille erwartet, sollte sich auf das Leben an Bord eines Schiffes einstellen. Dafür entsteht schnell eine vertraute Umgebung: Tauchdeck, Salon, Außendeck, Kabine. Vieles liegt dort, wo man es nach dem ersten Tag sucht.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung entsteht weniger aus Unterhaltung als aus dem gemeinsamen Ablauf. Bei maximal überschaubarer Gruppengröße kennt man nach kurzer Zeit die Gesichter, Flaschen und bevorzugten Plätze der anderen. Die Crew hilft beim An- und Ablegen der Ausrüstung und bleibt auch beim Ein- und Ausstieg präsent. Das macht einen Unterschied, wenn mehrere Tauchgänge hintereinander anstehen. Innen und außen kann man sich zurückziehen, ohne aus der Gruppe zu verschwinden. Abends sitzt man an langen Tischen, spricht über das, was unter Wasser passiert ist, und lässt den Tag mit Getränken oder einem Glas Wein ausklingen. Die Crew ist lokal und international zusammengesetzt und spricht Englisch.
Die Tauchplätze
Die Routen starten und enden je nach Reise in Kimbe Bay oder verbinden Kimbe Bay mit Kavieng. Die kürzeren West-New-Britain-Reisen dauern 9 Tage und 8 Nächte; die Fahrten zu Fathers Reefs und Kimbe Bay umfassen 10 Tage und 9 Nächte. Die Bismarck Sea Signature ist mit 11 Tagen und 10 Nächten angesetzt. Bis zur Ostküste von New Ireland reicht eine 15-tägige Reise mit 14 Nächten. Weitere 11-tägige Fahrten verbinden Kavieng mit den Witu-Inseln oder erkunden die Witu Islands und darüber hinaus. Unter Wasser wechseln sich in diesen Gebieten klassische Korallenriffe mit schwarzen Sandbuchten und vulkanisch geformten Seamounts ab. Fathers Reefs bringen Bögen, Durchschwimmgänge und pelagische Begegnungen; Kimbe Bay ist für Korallenwände, Korallengärten und fischreiche Riffe bekannt; die Witu-Inseln verbinden Makroplätze mit offenem Riff.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch und unterstützt die Taucher beim Vorbereiten, beim Einstieg und nach dem Auftauchen. Die Organisation ist auf kleine Gruppen ausgelegt, ohne dass eine feste Gruppengröße oder ein bestimmtes Verhältnis von Guide zu Tauchern genannt wird. Auch ein vorgeschriebenes Mindestniveau oder eine Mindestzahl an Tauchgängen ist nicht angegeben. Für die Sicherheit sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und eine in Erster Hilfe geschulte Crew an Bord. Dazu kommen Funk, GPS, Radar, Sonar, Notfunkbake und weitere Schiffssicherheitssysteme. Wer eine bestimmte Betreuung, Ausbildung oder Sprache braucht, sollte das vor der Buchung klären.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf einen einfachen Ablauf ausgelegt. Eine Wasserlevel-Plattform am Heck erleichtert den Einstieg und das Herauskommen; die Crew unterstützt beim An- und Ablegen der Ausrüstung. Für einzelne Tauchgänge kommt ein speziell angepasstes Beiboot zum Einsatz, das die Taucher direkt an den Platz bringt und dort wieder aufnimmt. Zwei Beiboote stehen zur Verfügung. Der Bereich ist beschattet, DIN-Adapter sind vorhanden, und für Kameras gibt es ein separates Spülbecken. Nitrox ist an Bord verfügbar, jedoch nicht als selbstverständliche Leistung der Reise. Eine Nitrox-Pauschale kann vorab gebucht werden, alternativ sind einzelne Füllungen an Bord möglich. Angaben zu Flaschentypen, Flaschenvolumen, Kompressor, Mietmarken und einer warmen Dusche direkt am Tauchdeck liegen nicht vor.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Außenbereiche. Das obere Sonnendeck bietet Tische und Stühle in Sonne und Schatten; achtern auf dem mittleren Deck stehen überdachte Sofas für diejenigen, die lieber liegen als lesen. Im Salon gibt es eine große Couch, Ladeanschlüsse und Getränke in Reichweite. Während der Fahrt schaut man über das Wasser, sortiert Fotos oder lässt die Ausrüstung einfach in Ruhe. Ein Nachmittag ohne Tauchgang gehört nicht zwangsläufig der großen Aktivität. Auf diesem Schiff reicht oft ein schattiger Platz, ein Getränk und der Blick auf die nächste Insel.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit einem leichten kontinentalen Frühstück. Danach geht es zum Briefing und ins Wasser; nach dem Auftauchen wartet ein warmes Frühstück. Im weiteren Verlauf wechseln sich Tauchgänge, Snacks, Mahlzeiten und Fahrten zwischen den Gebieten ab. Das Mittagessen kommt meist als Buffet, am Nachmittag gibt es noch einen Snack vor dem letzten Tauchgang. Dazwischen liegt der eigentliche Wert eines Safaritags: Ausrüstung trocknen lassen, Fotos sichern, im Schatten liegen oder vom oberen Deck aus die Küste beobachten. Nach dem letzten Tauchgang bleibt Zeit zum Duschen und für das Abendessen. Ein Nachttauchgang oder eine feste Zahl täglicher Tauchgänge ist nicht angegeben. Am Tag vor der Ausschiffung findet der letzte Tauchgang vor dem Mittagessen statt; danach wird die Ausrüstung für die Rückkehr gewaschen und getrocknet.
Was man an Bord isst
Vor dem ersten Tauchgang steht ein kontinentales Frühstück bereit. Nach dem Auftauchen kommen warme Speisen wie Eier, Pfannkuchen oder Speck dazu. Später folgen ein herzhafter oder süßer Snack, ein wechselndes Mittagsbuffet und ein weiterer Snack vor dem letzten Tauchgang. Abends wird à la carte gekocht, meist als einfache Hausmannskost mit lokalem Fleisch und frisch gefangenem Fisch, wenn beides verfügbar ist. Nachtisch und frisches Obst gehören ebenfalls dazu. Die kleine Bordküche arbeitet mit dem, was Papua-Neuguinea gerade hergibt, und verbindet das mit vertrauten westlichen Gerichten. Nach mehreren Tauchgängen ist der Esstisch kein Programmpunkt, sondern der Ort, an dem man wieder Energie bekommt und die Sichtungen des Tages vergleicht.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in einer klimatisierten Kabine über der Wasserlinie, mit Meerblick und eigenem Bad. Queen- und Twin-Kabinen sind frisch eingerichtet, verfügen über Steckdosen, USB-Anschlüsse, Leselicht und Stauraum unter dem Bett. Das ist nach einem langen Tauchtag wichtiger als dekorative Details. Die Klimaanlage lässt sich individuell regeln; im Bad gibt es eine Regendusche und eine Handbrause. Draußen bleibt das Meer präsent, drinnen findet jeder seinen Rückzugsort. Wer bei offenem Wasser einschläft, hört kein Hotel nebenan. Dafür erinnert das Schiff daran, dass es fährt.
Kabinen Queen
Zweibettkabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die meisten Reisen starten und enden beim Walindi Plantation Resort in Kimbe Bay. Je nach Route sind auch Kavieng, Rabaul oder Alotau als Abfahrts- und Rückkehrhafen möglich; diese Angaben müssen zur gebuchten Reise passen. Transfers vom Flughafen oder vom Hotel zum Schiff und zurück sind grundsätzlich eingeschlossen, wobei nicht jedes Hotel problemlos angefahren werden kann. Die Einschiffung nach einem Hotelaufenthalt erfolgt ab 16 Uhr. Eine Anreise am Vortag gibt mehr Spielraum, falls sich ein Flug verspätet oder der Anschluss nicht wie geplant klappt.
Decksplan
- Baujahr
- 2001
- Jahr der Renovierung
- 2018
- Länge
- 27 m
- Breite
- 9 m
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Motoren
- Caterpillar 3306 Turbodiesel
- Reisegeschwindigkeit
- 13 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- mvoceania.com ↗
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