
Loloata Dive Resort
★ 4,4/5 (513 Bewertungen)
4,1 km entfernt Luftlinie
Port Moresby · Papua-Neuguinea · Pazifik
Max. Tiefe · 45 mTauche ein in das Wrack der Pacific Gas, ein künstliches Riff, das von Fischschwärmen und Korallenpracht umgeben ist.
Die Pacific Gas, ein 65,1 Meter langes Wrack, liegt auf dem Hang eines versunkenen Barriereriffs nahe dem Horseshoe Reef vor Port Moresby. Das Schiff wurde 1986 absichtlich versenkt und hat sich seitdem zu einem blühenden künstlichen Riff entwickelt. Der Bug des Wracks liegt im flacheren Bereich, während das Schiff sich zum Heck hin in größere Tiefen erstreckt. Die Brücke und das Steuerhaus sowie das Heck bilden die markantesten Merkmale, die es zu erkunden gilt.
Beim Abstieg zum Wrack wirst du von der schieren Menge an Fisch überwältigt, die das gesamte Schiff umschwärmt und eine lebendige Wolke bildet. Dieses Wrack ist nicht nur ein versunkenes Schiff, sondern eine pulsierende Unterwasserstadt, in der sich das Leben in jeder Nische und jedem Spalt entwickelt hat. Die Pacific Gas liegt auf der windabgewandten Seite des Riffs, was sie vor den schlimmsten Wetterbedingungen schützt, obwohl sie Teil eines exponierten Offshore-Riffsystems ist.
Der Mast des Schiffes ist heute vollständig von prächtigen Korallen bewachsen und leuchtet in allen Farben. Dieser vertikale Garten zieht eine Vielzahl von kleinen Lebewesen an und bietet einen Anblick, der die künstliche Natur des Wracks in ein echtes Wunder verwandelt. Hier kannst du dich der komplexen Struktur der Korallen widmen und ihre Bewohner beim genauen Hinsehen entdecken, während du die verschiedenen Tiefenzonen des Wracks erkundest.
Im Bereich des Wracks sind regelmäßige Bewohner wie der Rotfeuerfisch (Pterois volitans), der Geisterpfeifenfisch (Solenostomus sp.) und der Blattschwanz-Skorpionfisch (Taenianotus triacanthus) zu finden. Diese Meister der Tarnung erfordern ein geschultes Auge, um sie inmitten der Korallen und des Bewuchses zu entdecken. Achte auf ihre subtilen Bewegungen und Anpassungen an die Umgebung, die ihre Überlebensstrategien eindrücklich demonstrieren.
Die lebhaften Riffbarsche, insbesondere der Rotlinien-Fahnenbarsch (Pseudanthias squamipinnis), umtanzen das Wrack in dichten Schwärmen und tragen wesentlich zur Farbenpracht dieses Ortes bei. Ihre synchronen Bewegungen und ihre leuchtenden Farben sind ein faszinierendes Schauspiel, das zeigt, wie das Wrack eine Anziehungskraft auf eine Vielzahl von Arten ausübt. Überall auf dem Wrack wirst du neue Details und neue Lebewesen entdecken können, die dieses Taucherlebnis einzigartig machen.
Neben den genannten Arten triffst du auch auf Schnapper, Süßlippen, Kugelfische, Kaiserfische und Fledermausfische, die das Wrack als ihren Lebensraum nutzen. Die Korallenbewachsenheit, insbesondere Weichkorallen und Tubastrea, ist auf der gesamten Wrackstruktur ausgeprägt und bietet unzählige Verstecke und Nahrungsquellen. Die Brücke, das Steuerhaus und das Heck sind besonders reich an Leben und bieten lohnende Bereiche für die Erkundung.
Die Strömungsverhältnisse an der Pacific Gas können variabel sein. Obwohl der Platz im Allgemeinen als geschützt gilt, können starke Winde und Seegang die Bedingungen beeinflussen. Tauchgänge werden typischerweise entlang einer Mooringleine geplant, um den Abstieg zu erleichtern und die Erkundung des Wracks in Abhängigkeit von den aktuellen Strömungen optimal zu gestalten. Dies ermöglicht es, sowohl die pelagischen als auch die riffbewohnenden Arten bestmöglich zu beobachten.
Die Tauchtiefe an der Pacific Gas reicht von 9 Metern bis zu 45 Metern. Der Platz ist für Open Water Diver zugänglich, erfordert jedoch je nach Bedingungen und geplanter Tiefe auch fortgeschrittene Taucherfahrung. Die Strömung ist variabel; obwohl der Platz oft geschützt ist, können starke Winde und Seegang die Bedingungen beeinflussen. Die besten Tauchbedingungen findest du von Ende Oktober bis Anfang Dezember, wenn das Meer ruhig ist und die Sichtweiten ausgezeichnet sind. Die Wassertemperaturen liegen angenehm zwischen 25 °C und 30 °C. Die Monate von Ende Dezember bis Anfang April solltest du meiden, da die Regenzeit zu schlechteren Sichtverhältnissen führen kann.