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Tauchsafaris · Salomonen

Solomons Master – ein Arbeitsschiff für abgelegene Tauchgänge

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Der Stahlrumpf stammt aus dem Jahr 1974 und wurde 2016 renoviert.
  • An Bord tauchen höchstens 16 Gäste in acht klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad.
  • Das Schiff ist für Sporttaucher, technische Taucher und Rebreather geeignet.
  • Die Routen führen von Honiara zu den Florida- und Russell-Inseln, in die Western Province und auf Spezialreisen.

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Die Einladung

Die Solomons Master ist kein neues Designschiff, sondern ein älteres Arbeitsschiff mit Stahlrumpf und klarer Aufgabe: Taucher in abgelegene Teile der Salomonen zu bringen. Wer an Bord geht, sucht keine schwimmende Lounge mit möglichst vielen Extras, sondern lange Tauchreisen, technische Möglichkeiten und ein Schiff, das auf dem Wasser seinen Zweck erfüllt. Die Auswahl reicht von acht Nächten zwischen Honiara und den Florida- und Russell-Inseln bis zu elf Tagen in der Western Province oder auf einer Tec.-Special-Route. Mit höchstens 16 Gästen bleibt die Gruppe klein genug, dass man nicht anonym durch die Tauchwoche geht. Dazu kommen eine Küche, die mit 9,8 besonders stark bewertet wird, und eine Crew, deren Wert nicht aus Hochglanz, sondern aus dem Ablauf einer Tauchreise entsteht. Die Solomons Master passt zu Tauchern, die lieber einen weiteren abgelegenen Platz ansteuern als in einem makellosen Neubau schlafen.

An Bord gehen

Am Kai zeigt sich zuerst, dass die Solomons Master eine Geschichte hat. Der Stahlrumpf wurde 1974 gebaut und 2016 renoviert; sie wirkt damit eher wie ein robustes Expeditionsschiff als wie ein moderner Katamaran. Früher fuhr sie als Truk Master, heute ist sie auf die Salomonen und deren weit auseinanderliegende Tauchgebiete ausgerichtet. An Bord geht es praktisch zu: Die Wege führen vom Salon und Essbereich nach draußen, hinauf zum Schattenplatz oder weiter auf das Sonnendeck. Der Platz ist auf 16 Gäste zugeschnitten, nicht auf eine anonyme Menge. Wer ein Schiff mit klarer Trennung zwischen Komfort und Tauchbetrieb sucht, findet hier beides, ohne dass der Tauchzweck hinter Design verschwindet. Die 2016er Renovierung nimmt dem Alter die Härte, macht aus dem Schiff aber kein neues Schiff. Genau darin liegt sein Charakter.

Die Stimmung an Bord

Die Solomons Master nimmt höchstens 16 Gäste mit. Das schafft eine überschaubare Gruppe, in der man seine Buddys, die Guides und die Abläufe schnell kennt. Die Crew spricht Englisch und arbeitet nicht nur im Tauchbetrieb, sondern auch bei den Mahlzeiten, Transfers und den kleinen Handgriffen dazwischen. Die Bewertungen zeigen ein deutliches Bild: Das Schiff selbst liegt mit 6,8 hinter Crew, Verpflegung und Tauchen zurück, während die Crew 8,4 erreicht. Wer ein Schiff mit Patina und einfacherem Charakter akzeptiert, bekommt dafür den menschlichen Teil der Reise stärker zu spüren. Abends gibt es den Innenbereich mit Lounge und Bar, dazu den schattigen Außenplatz oder das Sonnendeck. Die Stimmung entsteht eher aus gemeinsamem Tauchen und Essen als aus einem aufwendigen Nachtprogramm.

Die, die euch ins Wasser bringen

Drei Guides kümmern sich um die Tauchgäste; die Bordsprache ist Englisch. Die Tauchorganisation ist damit auf kleine Gruppen ausgelegt, ohne dass eine große Zahl an Gästen über das Deck geschleust werden muss. Die Solomons Master nimmt Sporttaucher ebenso auf wie technische Taucher und Rebreather-Taucher. Entsprechende Gase und Ausrüstung werden vorab abgestimmt. Tauchkurse werden als optionale Leistung angeboten, konkrete Kursstufen oder ein vorgeschriebenes Mindestniveau sind nicht genannt. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungsboote, Schwimmwesten, Feueralarme und Feuerlöscher. Für die Kommunikation sind VHF-, DSC- und SSB-Funk sowie Mobil- und Satellitentelefone an Bord; auch die Beiboote sind per VHF erreichbar. Das gibt dem Tauchbetrieb eine klare Rückfallebene, ohne den Ablauf unnötig aufzublähen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist groß genug, damit jeder Gast eine eigene Station zum Aufbau und Verstauen der Ausrüstung hat. Unter den Bänken bleibt Platz für Zubehör; am Heck führen Leitern von der Plattform ins Wasser. Nach dem Tauchgang stehen Süßwasserduschen bereit. Zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Für Kameras gibt es eine eigene Station mit Lademöglichkeiten und einen getrennten Spülbereich, sodass empfindliche Ausrüstung nicht im allgemeinen Becken liegt. An Bord arbeiten drei Kompressoren. Nitrox ist verfügbar, und die Solomons Master kann auch technische Taucher sowie Rebreather-Taucher aufnehmen. Zusätzliche Flaschen mit 11,1 oder 13,2 Litern können gemietet werden; die Verfügbarkeit sollte vor der Reise geklärt werden. Leihausrüstung ist vorhanden, ebenso Ladestationen. Angaben zu Flaschenmaterial, Ventilstandard und Marken der Leihausrüstung liegen nicht vor.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den schattigen Außenbereich, das Sonnendeck und den klimatisierten Salon. Wer nicht in der Sonne liegen will, findet drinnen Sitzplätze, eine Bibliothek, Bar und Unterhaltung über Audio und Video. Für Fotografen gibt es eine eigene Station mit Lademöglichkeiten sowie einen getrennten Spülbereich für Kameras. Die Pausen können deshalb sehr unterschiedlich aussehen: Ausrüstung trocknen lassen, Bilder sichern, ein Buch nehmen oder einfach mit Blick aufs Wasser sitzen. Auf einem Schiff, das für längere Routen durch die Salomonen eingesetzt wird, ist dieser Wechsel wichtig. Nicht jede Stunde muss mit einem Ausflug gefüllt werden. Manchmal besteht die beste Pause darin, den Schattenplatz nicht zu verlassen, bis das nächste Briefing beginnt.

Was man an Bord isst

Die Bordküche ist eine der klaren Stärken der Solomons Master. Serviert werden westliche und lokale Gerichte, als Buffet oder als vollständige Mahlzeiten; vegetarische Optionen sind vorgesehen. Dazu kommen Snacks über den Tag, Trinkwasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke. Gegessen werden kann auch draußen. Das ist bei einer Tauchreise mehr als eine angenehme Zugabe: Nach dem Anzug ausziehen, Logbuch führen, essen und wieder ins Wasser gehen muss ohne lange Wartezeit funktionieren. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Anspruch. Zwischen zwei Tauchgängen braucht niemand ein kompliziertes Menü, sondern einen Teller, der satt macht und zuverlässig bereitsteht. Abends darf es dann etwas länger dauern, mit lokalem Geschmack statt immer derselben internationalen Standardküche.

Die Nächte auf See

Die acht Kabinen sind auf zwei Personen ausgelegt und in Classic Twin, Premium Twin, Premium Twin/Double und Superior Double gegliedert. Alle haben Klimaanlage, ein eigenes Bad und Stauraum; warme Duschen gehören zur Ausstattung. Die umwandelbaren Twin/Double-Kabinen geben Paaren und Buddys etwas Spielraum, während die Superior-Kabine den großzügigeren Rückzugsort bietet. Für die Nacht zählt weniger der Name der Kategorie als die Lage: Wer nach mehreren Tauchgängen die Tür schließt, hat einen privaten, klimatisierten Raum und muss das Bad nicht teilen. Die Solomons Master bietet keine Beschreibung von stillen Boutique-Kabinen oder großen Panoramafenstern. Sie bietet Schlaf, Dusche und Ordnung für den nächsten Tauchtag. Das ist auf einer abgelegenen Route oft genau der vernünftige Maßstab.

Classic-Zweibettkabinen

Premium-Zweibettkabinen

Premium-Zweibettkabinen Doppel

Superior-Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die aufgeführten Reisen starten in Honiara und enden je nach Route in Munda oder wieder in Honiara. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Für die Anreise ist es vernünftig, einen Tag vor der Einschiffung einzutreffen, besonders bei einer langen Anreise in die Salomonen. Die konkrete Transferorganisation wird vor der Reise mitgeteilt.

Decksplan

Baujahr
1974
Jahr der Renovierung
2016
Länge
37 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
2 × Cummins 520 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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