Rotes Meer
Jordanien: Rotes Meer zwischen Wüste und Geschichte
Jordanien verbindet die Tauchplätze von Aqaba mit Petra, Wadi Rum und einer Küche, in der Mansaf und Zarb zum Reiseerlebnis gehören.
Was dieses Land einzigartig macht
- Aqaba als jordanisches Tor zum Roten Meer
- Japanese Garden und Rainbow Reef in Aqaba
- November bis Januar für die Tauchreise
- Petra und Wadi Rum als kulturelle Verlängerung
- Mansaf, Zarb und Sayadiyah aus dem Süden
- Jerash zwischen römischen Ruinen und Festivals
- Sharif Hussein bin Ali Mosque in Aqaba
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Dieses Land für Taucher
Für Taucher ist Jordanien ein konzentriertes Rotes-Meer-Ziel mit nur einem eigentlichen Meereszugang: Aqaba. Das unterscheidet das Land von Israel/Palestine und Ägypten, deren Küsten an denselben Golf anschließen, aber eigene Reiseziele bilden. Aqaba verbindet Tauchgänge mit einer überschaubaren Hafenstadt, während Petra und Wadi Rum den Aufenthalt an Land prägen. Die gemeinsame Klammer ist deshalb weniger eine lange Küstenroute als die Verbindung von Meer, Geschichte und Beduinenkultur. Wer Plätze wie Cedar Pride oder Eel Garden einplant, reist nicht durch mehrere jordanische Tauchregionen, sondern erlebt Aqaba als maritimen Mittelpunkt.
Wie sich das Land gliedert
Jordanien teilt sich für Taucher nicht in mehrere Küstenlandschaften auf. Aqaba ist der einzige jordanische Zugang zum Roten Meer und damit die gesamte Tauchregion des Landes. Das macht die Planung klar: Sie wählen keine Küste nach unterschiedlichem Charakter, sondern einen Standort, von dem aus sich Meer und südjordanisches Hinterland verbinden lassen. Aqaba passt zu einer Reise, bei der die Tauchgänge mit Stadtgeschichte, Hafenleben und Ausflügen in den Süden zusammenspielen. Namen wie Cazar Reef oder First Bay gehören in diesen Zusammenhang und nicht zu einer anderen jordanischen Region. Die übrigen Landschaftsräume des Landes – von Amman und Jerash bis Petra, Dana und Wadi Rum – sind keine zusätzlichen Tauchgebiete, sondern mögliche Ergänzungen über Land. Für Sie ist das besonders übersichtlich, wenn Sie kulturelle Besichtigungen und Wüstenerlebnisse nicht in eine zweite Unterwasserroute umwandeln möchten. Die Seite zu Aqaba ist daher der marine Bezugspunkt für ganz Jordanien.
Die Tauchgebiete
Tauchbasen
Hotels

InterContinental Aqaba by IHG
Aqaba
★★★★★
Google 4,8/5 (11.764 Bewertungen)

Kempinski Hotel Aqaba
Aqaba
★★★★★
Google 4,8/5 (7.991 Bewertungen)

Luxotel Aqaba Beach Resort & Spa Only 15 years plus
Aqaba
★★★★
Google 4,7/5 (1.207 Bewertungen)

Mövenpick Resort & Residences Aqaba
Aqaba
★★★★★
Google 4,6/5 (10.741 Bewertungen)
Wann und wohin, Monat für Monat
Die jordanische Tauchreise konzentriert sich saisonal auf Aqaba. Im November beginnt das nutzbare Zeitfenster, im Dezember bleibt Aqaba geöffnet, und auch der Januar gehört noch dazu. Von Februar bis Oktober ist in der jordanischen Monatsplanung kein anderes Gebiet als Ersatz eingetragen. Das liegt nicht an gegenläufigen Küsten: Jordanien besitzt mit Aqaba nur einen Meereszugang, sodass keine zweite Seite mit einer verschobenen Saison einspringt. Für eine Reise im November, Dezember oder Januar lässt sich der Aufenthalt deshalb um Petra, Wadi Rum oder Aqaba selbst ergänzen, ohne zwischen verschiedenen Tauchküsten wechseln zu müssen. Wer außerhalb dieses Fensters plant, sollte den Schwerpunkt folgerichtig auf die kulturellen und landschaftlichen Stationen des Landes legen. Die saisonale Entscheidung ist damit eine Standortfrage, keine Auswahl zwischen mehreren jordanischen Küsten.
Unterwasserwelt, Küste für Küste
Eine landesweite Faunaroute lässt sich in Jordanien nicht von einer zweiten Küste unterscheiden: Aqaba bündelt den marinen Teil des Landes. Für Ihre Planung bedeutet das, dass Tierbeobachtungen nicht als Wechselspiel zwischen verschiedenen jordanischen Regionen angelegt werden können. Sie bleiben im Umfeld von Aqaba und verbinden dort die Tauchplatznamen mit dem übrigen Reiseprogramm. Japanese Garden, Rainbow Reef und Cedar Pride stehen als unterschiedliche Anker innerhalb desselben Küstenraums, nicht als Stationen einer langen Fahrt durch mehrere Meereslandschaften. Auch an Land folgt die Reise einer anderen Logik: Wadi Rum, Petra und Jerash bringen Wüste, nabatäische Geschichte und römische Ruinen in den Ablauf, nicht weitere Unterwasserfauna. Wer seine Reise nach bestimmten Großtieren auswählt, sollte daher Aqaba als festen marinen Schwerpunkt betrachten und die übrigen Tage kulturell oder landschaftlich planen.
Zwischen den Gebieten reisen
Zwischen jordanischen Tauchgebieten müssen Sie nicht reisen, denn Aqaba ist die einzige Tauchregion des Landes. Die eigentliche Verbindung verläuft zwischen dem Meer und den Zielen im Landesinneren. Von Aqaba führt eine etwa einstündige Straßenfahrt nach Wadi Rum; Petra liegt als längerer südlicher Landabschnitt sinnvoll auf derselben Reiserichtung. Amman und Aqaba lassen sich per Inlandsflug verbinden. Auf der Straße bedienen JETT-Busse die Strecke zwischen beiden Städten in ungefähr vier bis fünf Stunden, abhängig vom Verkehr. Eine Rundreise über Amman, das Tote Meer, Petra, Wadi Rum und Aqaba ist in zwei Wochen realistisch, wenn Sie die Fahrten als eigene Etappen behandeln. Zusätzliche Jordan-Trail-Wanderungen im Norden machen den Ablauf dagegen schnell zu dicht.
Maske abnehmen
Aqaba verdient auch außerhalb des Wassers Zeit: Im Zentrum liegen das Aqaba Castle mit Blick auf den Hafen, das Aqaba Heritage Museum und die Sharif Hussein bin Ali Mosque. Die Aqaba Church erinnert an das frühe Christentum der Region. Im Souk finden Sie Gewürze, Kleidung und Waren des täglichen Lebens; an der Corniche und am alten Hafen stehen Fischrestaurants mit Sayadiyah, dem Fischgericht mit Reis, Zwiebeln und Gewürzen. Im Süden gehört Wadi Rum zu den prägenden Erlebnissen. In den Beduinencamps wird Zarb serviert, langsam im Sand gegartes Fleisch mit Gemüse, während Mansaf mit Lamm und Jameed landesweit, besonders im Süden, auf den Tisch kommt. Amman verbindet Jordan Museum, Jordan National Gallery of Fine Arts und Royal Automobile Museum mit Cafés und Märkten. Jerash zeigt römische Ruinen; beim Jerash Festival of Culture and Arts kommen dort Musik, Theater und Poesie hinzu. In Aqaba belebt das Amwaj Al Aqaba Festival den Jahreskalender.
Was überall in diesem Land gilt
Im ganzen Land prägt gemeinsames Essen die Gastfreundschaft. Mansaf und Makloubeh werden häufig auf einem großen Teller geteilt; gegessen wird mit der rechten Hand oder mit Brot. Tee mit Minze und süßer arabischer Kaffee mit Kardamom gehören in Häuser, Cafés und Beduinencamps zum Empfang. In Restaurants und Cafés ist ein kleines Trinkgeld in bar üblich, während Wasser in Flaschen für Reisende leicht verfügbar ist. Kleidung sollte außerhalb touristischer Strandbereiche Schultern und Knie bedecken; beim Besuch einer Moschee ziehen Sie die Schuhe aus. Menschen in Souks, Dörfern und Beduinencamps fotografieren Sie erst nach ausdrücklicher Zustimmung. Diese Rücksicht passt ebenso nach Amman wie nach Aqaba oder Wadi Rum.
Häufige Fragen zu Jordanien
Wann solltest du Jordan für eine Tauchreise besuchen?
Für deine Tauchreise nach Jordan bietet sich der Zeitraum von November bis Januar an. In diesen Monaten kannst du Aqaba als jordanisches Tor zum Roten Meer einplanen. Die Tauchreise lässt sich dabei mit Petra, Wadi Rum und weiteren kulturellen Stationen des Landes verbinden.
Welche Tauchplätze kannst du in Jordan entdecken?
In Jordan konzentriert sich der marine Teil des Landes auf Aqaba. Japanese Garden, Rainbow Reef und Cedar Pride sind unterschiedliche Anker innerhalb dieses Küstenraums. Für Tierbeobachtungen planst du deshalb Aqaba als festen Schwerpunkt und kombinierst die genannten Tauchplatznamen mit deinem übrigen Reiseprogramm.
Wie planst du deinen Aufenthalt in Jordan rund ums Tauchen?
Eine Reise nach Jordan lässt sich mit Aqaba als marinem Schwerpunkt aufbauen. Danach oder davor verbindest du das Tauchen mit Petra und Wadi Rum. Jerash ergänzt den Ablauf mit römischen Ruinen und Festivals, während Aqaba auch die Sharif Hussein bin Ali Mosque bietet.
Welche kulinarischen Erlebnisse kannst du bei einer Reise nach Jordan einplanen?
Bei einer Reise nach Jordan kannst du das Tauchprogramm in Aqaba mit regionaler Küche verbinden. Mansaf und Zarb gehören zum Reiseerlebnis, ebenso Sayadiyah aus dem Süden. So ergänzt du die Tage am Roten Meer um kulinarische Eindrücke und planst Jordan nicht ausschließlich über seine Unterwasserziele.






