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Jordanien · Rotes Meer

Tauchen Aqaba: Korallengärten, Wände und versenkte Wracks

Korallengärten, die Cedar Pride, ein versenkter Panzer und Wände bis über 60 Meter prägen Aqabas Unterwasserlandschaft.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Japanese Garden mit Korallenhängen bis auf 40 Meter
  • Cedar Pride als zugängliches Wrack auf 26 Metern
  • The Tank im flachen Wasser von fünf bis sieben Metern
  • Power Station Wall mit einer Wand bis über 60 Meter
  • Taiyong Wreck zwischen 35 und 58 Metern
  • Grüne Meeresschildkröten am Cazar Reef
  • Ruhige Bedingungen und klare Sicht am Rainbow Reef

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Überblick

Die Cedar Pride liegt auf 26 Metern und gehört zu den markanten Unterwasserbildern Aqabas. Daneben wechseln flache Korallengärten, abfallende Riffe, sandige Rinnen und tiefe Wände einander ab. Japanese Garden führt von sechs bis 40 Meter, während The Tank bereits im flachen Wasser zwischen fünf und sieben Metern erkundet werden kann. Damit lässt sich der Aufenthalt sinnvoll staffeln: entspannte Hausriff- und Wracktauchgänge wechseln mit anspruchsvolleren Wand- und Tieftauchgängen.

Tauchen vor Ort

Aqaba bietet vor allem Korallenriffe, abfallende Riffkanten, sandige Rinnen, eine markante Wand und künstliche Unterwasserziele. First Bay und First Bay north reichen vom flachen Wasser bis etwa 30 Meter und eignen sich für ruhige Erkundungen, Ausbildung und Nachttauchgänge. Japanese Garden verbindet flache Riffspitzen mit Korallenhängen bis 40 Meter. An der Power Station Wall fällt das Gelände bis über 60 Meter ab; die flacheren Bereiche bleiben auch für weniger erfahrene Taucher interessant. Die Strömung ist meist gering bis leicht, kann am Black Rock jedoch etwa einen Knoten erreichen. Am Cazar Reef sind an den Rändern sandiger Rinnen Abwärtsströmungen möglich. Eel Garden zeigt typischerweise zehn bis 30 Meter Sicht, während am Tank 25 bis 30 Meter angegeben werden. Ufertauchgänge und Bootsausfahrten ergänzen einander.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

In den Korallengärten von Aqaba begegnen Tauchende zahlreichen Riffbewohnern: Papageifische, Fahnenbarsche, Füsilierfische, Kugelfische und weitere Riffische bewegen sich über den Formationen. Zwischen den Strukturen stehen Weichkorallen; in Spalten lassen sich Muränen, Rotfeuerfische, Drachenköpfe und Hummer suchen. Japanese Garden und Cazar Reef eignen sich besonders für langsames Beobachten, wobei am Cazar Reef häufig Grüne Meeresschildkröten genannt werden. Auch am Japanese Garden werden Meeresschildkröten regelmäßig gesichtet. Größere Begegnungen können Großer Barrakuda und Meeresschildkröte einschließen. Die Angaben beschreiben keine eigene Saison für einzelne Arten; die Wahl der Reisezeit sollte deshalb vor allem nach Seegang und Sicht erfolgen, nicht nach einer erwarteten Tierwanderung.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Die Messreihen nennen November bis Januar als beste Zeit für Aqaba. In diesen Monaten ist die See am ruhigsten und die Sicht am besten, was gerade an Wand- und Wracktauchplätzen die Orientierung erleichtert. Von April bis November fallen die Niederschläge am geringsten aus; dieser Zeitraum ist daher klimatisch ebenfalls interessant, bietet laut den vorliegenden Angaben aber nicht dieselbe Kombination aus ruhiger See und maximaler Sicht. Wer Cedar Pride plant, sollte berücksichtigen, dass dort Wassertemperaturen zwischen 20 und 26 °C angegeben werden. Die passende Anzugwahl hängt damit vom persönlichen Kälteempfinden und vom geplanten Tauchprofil ab.

Erforderliches Niveau

Die flachen Riffe und Hausriffe sprechen auch Anfänger an. First Bay, First Bay north, Rainbow Reef und The Tank eignen sich für erste Tauchgänge, Auffrischungen und ruhige Erkundungen. Für Japanese Garden genügt der Open-Water-Bereich, während die tieferen Partien der Power Station Wall ein Advanced-Open-Water-Brevet nahelegen. Taiyong Wreck setzt für die vollständige Erkundung technische Qualifikationen für Tiefe, Dekompression oder Trimix voraus. Am Cazar Reef ist bei variabler Strömung Erfahrung im Umgang mit Abwärtsströmungen wichtig.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf aus wird Aqaba als Flugreise geplant; die konkrete Verbindung und die nötigen Umstiege sollten früh mit dem gewünschten Ankunftstag der Tauchbasis abgestimmt werden. Vor Ort verteilt sich das Tauchen auf zwei klar unterschiedliche Abläufe: First Bay, First Bay north und Eel Garden werden vom Ufer erreicht, wobei Eel Garden nur etwa 50 Meter vom Tauchcenter entfernt liegt. Power Station Wall und Taiyong Wreck sind ausschließlich per Boot erreichbar. Für einen reibungslosen Tagesplan sollten deshalb Ufertauchgänge und Bootsausfahrten nicht als austauschbare Termine behandelt werden. Der Tank liegt so flach, dass er auch für Schnorchler und Freitaucher interessant ist.

Tipps von Ortskundigen

Für den Einstieg in den Aufenthalt bietet sich ein flacher Ufertauchgang an: First Bay north beginnt bereits bei zwei Metern und bleibt bis 30 Meter überschaubar. Eel Garden ist mit seinem kurzen Zugang vom Tauchcenter praktisch, wenn Ausrüstung oder Tagesform keinen langen Transfer vertragen. Das flache The Tank eignet sich für einen entspannten Auftakt, auch mit Schnorcheln oder Freitauchen. Am Black Rock sollte der Tauchgang im Süden beginnen und gegen die Strömung nach Norden führen; so wird das Abdriften besser kontrolliert. Cazar Reef verlangt an den Rändern der sandigen Rinnen besondere Zurückhaltung, weil dort Abwärtsströmungen auftreten können. Für die Power Station Wall genügt das flache Plateau, wenn kein Advanced-Brevet vorhanden ist. Taiyong Wreck gehört in die Planung erfahrener beziehungsweise technisch qualifizierter Taucher. Bei der Cedar Pride sind 20 bis 26 °C angegeben; ein Anzug, der diese Spanne abdeckt, gehört deshalb in die Reiseplanung.

Den Aufenthalt planen

Aqaba lässt sich als Aufenthalt mit wechselnden Tagesprofilen organisieren. Ufertauchgänge an First Bay, First Bay north oder Eel Garden bieten kurze Wege und flexible Tiefen. Bootstage führen zur Power Station Wall oder zum Taiyong Wreck und sollten wegen der unterschiedlichen Anforderungen bewusst geplant werden. Japanese Garden und Rainbow Reef verbinden ruhige Bedingungen mit Korallenlandschaften, während The Tank auch außerhalb eines klassischen Gerätetauchgangs interessant ist. So können verschiedene Erfahrungsstufen innerhalb einer Reise berücksichtigt werden.

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Bewertungen erhoben von Viator und Tripadvisor.

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