Tauchsafaris · Saudi-Arabien
Andromeda – hinaus ins tiefe Rote Meer
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Andromeda fährt in den tiefen Süden des Roten Meeres und in saudische Gewässer.
- Shark-Dives, Steilwände und seltene Korallenformationen prägen die abgelegenen Routen.
- Das Schiff wurde 2009 gebaut und 2022 renoviert.
- Das Tauchdeck bietet zwei Kompressoren, Nitrox, zwei Beiboote und getrennte Spülbecken für Unterwasserkameras.
- Arabisch und Englisch werden an Bord gesprochen.
Die Einladung
Die Andromeda ist für Taucher gedacht, die im Roten Meer nicht bei den bekannten Namen stehen bleiben wollen. Ihre Routen führen in den tiefen Süden und in saudische Gewässer, dorthin, wo Haie, Steilwände und seltene Korallenformationen den Tauchgang bestimmen können. Das ist kein Schiff für eine beliebige Woche mit austauschbaren Plätzen. Man steigt ein, weil die Region selbst der Grund für die Reise ist: abgelegen, wenig erschlossen und unter Wasser anders als die klassischen Routen weiter nördlich. Wer vor allem eine komfortable Basis für diese Tauchgänge sucht, findet auf der Andromeda ein Schiff mit klarer Ausrichtung. Der Rest ist Mittel zum Zweck. Und genau das passt hier.
An Bord gehen
Die Andromeda ist ein Stahlschiff, gebaut für lange Wege und renoviert im Jahr 2022. Beim Ankommen zählt weniger der Eindruck eines neuen Hotels als der einer Arbeitsplattform, die für Taucher eingerichtet wurde und ihre Aufgabe kennt. Innen gibt es einen klimatisierten Salon, dazu einen offenen Salon und ein Sonnendeck. Man bewegt sich zwischen Rückzugsort, Esstisch und Tauchdeck, ohne dass das Schiff seine Funktion versteckt. Die Ausstattung wirkt nicht auf Luxus getrimmt, sondern auf eine Woche, in der man mehrfach ins Wasser geht und danach einen kühlen Platz braucht. Das macht den Charakter aus: Die Andromeda will nicht vom Meer ablenken. Sie bringt ihre Gäste dorthin.
Die Stimmung an Bord
Die Atmosphäre entsteht weniger aus einem großen Unterhaltungsprogramm als aus dem engen Ablauf einer Tauchsafari. Nach wenigen Tagen kennt man die Gesichter am Tisch, die bevorzugte Flasche und die Geschichten hinter den Tauchgängen. Die Crew spricht Arabisch und Englisch und arbeitet auf einem Schiff, dessen Schwerpunkt klar beim Tauchen liegt. Abends führt der Weg eher in den Salon, an die Bar oder nach draußen als in eine laute Bordshow. Der Fernseher, DVD- und CD-Spieler sowie die USB-Medienbox sind da, müssen aber nicht den Abend bestimmen. Wer eine Woche lang mit derselben Gruppe taucht, findet hier Raum für Gespräche, ohne dass sie erzwungen werden.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Kommunikation an Bord läuft auf Arabisch und Englisch. Die Sicherheitsausstattung ist als vollständig angegeben, weitere Angaben zu Anzahl, Qualifikationen und Aufgabenverteilung der Guides liegen nicht vor. Auch zu Ausbildungsangeboten, Gruppengrößen, Briefing-Ablauf, Sauerstoff, Defibrillator oder Rückrufsystem werden keine Einzelheiten genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf selbstständige Abläufe und häufige Tauchgänge ausgelegt. Zwei 450-Liter-Kompressoren übernehmen das Füllen; eine Membrananlage stellt Nitrox mit 31 Prozent Sauerstoffanteil bereit. DIN- und INT-Adapter sind vorhanden. Eine Leihausrüstung wird an Bord nicht angeboten, die eigene Ausrüstung muss also vollständig mitreisen. Für Kameras gibt es eine eigene Station, separate Spülbecken für Unterwasserkameras und Ladestationen. Nach dem Tauchgang wartet eine warme Dusche auf dem Tauchdeck. Zwei Beiboote gehören zur Tauchausrüstung des Schiffs und bringen die Taucher zu den Einstiegen und zurück zur Andromeda. Rebreather werden unterstützt. Technisches Tauchen gehört dagegen nicht zum vorgesehenen Profil.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das Sonnendeck, den offenen Salon und den klimatisierten Innenbereich. Oben gibt es Plätze in der Sonne und im Schatten; dort kann die Ausrüstung trocknen, während man selbst mit einem Getränk Abstand zum Wasser gewinnt. Der offene Salon bietet Luft und Blick nach draußen, der Innenbereich Ruhe und Kühle. Wer nicht taucht, kann sich mit Musik, Film oder einem Buch beschäftigen; an Bord gibt es außerdem WLAN. Die Andromeda nimmt auch Schnorchler und Nichttaucher mit. Das macht die Pausen weniger abhängig davon, wer gerade den nächsten Tauchgang vorbereitet.
Was man an Bord isst
Gegessen wird als Buffet in einem klimatisierten Essbereich. Auf dem Teller landen westliche und lokale Gerichte; auch Ernährungswünsche werden berücksichtigt. Dazu gibt es warme und kalte alkoholfreie Getränke sowie Snacks über den Tag verteilt. Das ist bei mehreren Tauchgängen wichtiger, als es auf einer Speisekarte klingt: Niemand muss lange auf eine einzelne Mahlzeit warten, und nach dem Auftauchen lässt sich nehmen, was gerade passt. Die Tische sind für fünf bis sechs Personen gedeckt. Dadurch wird aus dem Essen nicht nur eine Versorgungspause, sondern der Ort, an dem die Tauchgänge des Vormittags besprochen und die nächsten Pläne sortiert werden.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, Dusche, Waschbecken und Toilette. Zur Auswahl stehen Kabinen mit getrennten Betten, Queen-Bed-Kabinen und eine Honeymoon-Suite auf dem Hauptdeck. Die Queen-Bed-Kabinen liegen teils vorne auf dem Hauptdeck, teils auf dem Unterdeck; die Twin-Bed-Kabinen verteilen sich ebenfalls auf beide Ebenen. Nach dem letzten Tauchgang schließt man die Tür, stellt die nasse Ausrüstung für den nächsten Tag bereit und hat einen eigenen Raum, statt sich ein Bad mit dem ganzen Schiff zu teilen. Handtücher und grundlegende Pflegeartikel sind vorhanden. Wer nachts empfindlich auf Wärme reagiert, wird die Klimaanlage schätzen. Mehr muss eine Kabine auf einer Tauchsafari nicht versprechen.
Zweibettkabine
Kabine Queen Bett
Suite Honeymoon
- Baujahr
- 2009
- Jahr der Renovierung
- 2022
- Länge
- 40 m
- Breite
- 8 m
- Maximale Passagierzahl
- 26
- Anzahl Kabinen
- 13
- Motoren
- 2 MAN, je 1100 PS
- Beiboote
- × 2
- Webseite
- cassiopeiasafari.com ↗
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