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Tauchsafaris · Mexiko

Nautilus Explorer – ein Arbeitsschiff für große Begegnungen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Nautilus Explorer ist ein schwer gebautes, stabilisiertes Stahlschiff für lange Überfahrten zu Socorro und in die Sea of Cortez.
  • Das große Tauchdeck mit Wasserplattform ist auf viele Tauchgänge und große Kameras ausgelegt.
  • An Bord gibt es 13 klimatisierte Kabinen und Suiten mit eigenem Bad, darunter eine zweiräumige Premium Suite mit Badewanne.
  • Die Crew spricht Englisch und Spanisch; Bewertungen fallen besonders für Verpflegung, Tauchen und Crew stark aus.

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Die Einladung

Die Nautilus Explorer passt zu Tauchern, die nicht wegen eines schwimmenden Hotels aufs Meer gehen, sondern wegen großer Tiere und abgelegener Plätze. Socorro ist der klare Höhepunkt: riesige Pazifikmantas, Delfine, Schwarmhaie und saisonal Buckelwale, weit draußen im offenen Pazifik. In der Sea of Cortez wechselt das Bild zwischen Seelöwen, Fischschwärmen, Wracks und saisonalen Mobula-Rochen. Dieses Schiff ist dafür gebaut, solche Fahrten nicht nur auszuhalten, sondern den Tauchbetrieb dabei sauber am Laufen zu halten. Der schwere Stahlrumpf und die Stabilisatoren sind auf lange Seestrecken ausgelegt. Die Nautilus Explorer ist kein kleines, stilles Safariboot und keine Yacht für sechs Gäste. Sie ist das größere Arbeitsschiff der Nautilus-Flotte: viel Platz dort, wo Taucher ihn brauchen, eine erfahrene Expeditionscrew und ein Tagesablauf, der sich um den nächsten Sprung ins Blau dreht.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Nautilus Explorer wie ein Schiff, das für Seestrecken gebaut wurde, nicht für den kurzen Ausflug entlang der Küste. Der schwere Stahlbau, die breite Silhouette und die Stabilisatoren geben ihr einen sachlichen, ruhigen Charakter. Sie wurde 2000 in Dienst gestellt und 2015 renoviert. Innen führt der Weg vom Tauchbereich in den klimatisierten Salon und weiter in den separaten Speiseraum; draußen liegt das große Deck, auf dem sich die eigentliche Reise abspielt. Große Fenster im Salon und im Essbereich holen das Meer bis an den Tisch. Das ist kein Schiff, auf dem man lange nach einer Ecke suchen muss, in der Tauchausrüstung nicht im Weg steht. Die Explorer wurde speziell für das Tauchen eingerichtet. Dazu kommt eine Sicherheitsausstattung nach SOLAS- und ISM-Standard, wie sie auch auf großen Passagierschiffen verwendet wird.

Die Stimmung an Bord

Die Nautilus Explorer lebt von einer Crew, die im Tagesablauf sichtbar bleibt, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Deckteam, Guides, Küche und Service greifen ineinander: Ausrüstung wird bewegt, Kabinen werden gemacht, Essen steht bereit und der Kapitän hält die Gäste über die Fahrt auf dem Laufenden. Die Passagierbewertungen spiegeln genau diese Seite des Schiffs wider. Die Crew wird deutlich besser bewertet als der Rumpf selbst, und die Verpflegung liegt besonders hoch. Das heißt nicht, dass hier alles nach Boutique-Hotel aussieht. Es heißt, dass ein älteres Arbeitsschiff durch Menschen gewinnt, die ihre Abläufe kennen und aufmerksam bleiben. Die Gruppen finden schnell zusammen, weil alle denselben Grund haben, an Bord zu sein. Abends sitzt man im Salon oder an der Bar, sieht die letzten Lichtstreifen über dem Wasser und merkt, dass die Crew nicht nur bedient, sondern den ganzen Betrieb trägt.

Die Tauchplätze

Die Routen führen je nach Reise von Cabo nach Cabo, von La Paz nach La Paz oder im großen Kreis ab Cabo San Lucas; die ausgeschriebenen Fahrten dauern sechs oder acht Tage und umfassen fünf oder sieben Nächte. Die Auswahl der Plätze verändert den Charakter der Reise. Los Islotes bringt neugierige Kalifornische Seelöwen, Sardinen und bizarre Felsen. Swanee Reef bleibt mit Korallenköpfen und Gorgonien flach bis -11 m und wird gelegentlich von Seelöwen besucht. La Reynita und San Rafaelito reichen jeweils bis -30 m; dort stehen Fels, Korallenköpfe, kleine Höhlen und Fischschwärme im Mittelpunkt. Die Salvatierra liegt als 1976 gesunkenes Frachtschiff bis -18 m im San-Lorenzo-Kanal, während Fang Ming bis -21 m als künstliches Riff mit Hart- und Weichkorallen ruht. Isla Ballena führt bis -18 m zu Unterwasserhöhlen und einem Luftraum. Punta Lobos fällt bis -27 m ab und kann im späten Frühjahr Mobula-Rochen bringen. La Reyna reicht bis -25 m und ist der Platz für Pazifische Riesenmantas. Für erfahrene Taucher ist Gordo Banks vor Cabo San Lucas der anspruchsvollere Außenposten: Der Seamount beginnt bei -40 m, Strömung ist möglich, und Hammerhaie, Walhaie oder Mantas können den Aufwand belohnen. Neptune's Finger erreicht ebenfalls -40 m; senkrechte Wände, Sandfälle und Mobulas prägen den Tauchgang. Chileno Bay bleibt mit -18 m geschützter und flacher, mit Gorgonien, Riffhaien und Adlerrochen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man immer wieder Meeresschildkröten, Zackenbarschen, Riffhaien, Rochen, Schnappern, Muränen und Kraken. Das ist die verlässliche Grundbesetzung der Sea of Cortez: Tiere, die zwischen Fels, Korallenköpfen und Wrackstruktur auftauchen, ohne dass jeder Tauchgang gleich aussehen muss. Die besonderen Gründe für einzelne Plätze liegen darüber. Bei Swanee Reef sind Grüne Meeresschildkröten, Seepferdchen und Blennies verzeichnet; die flache, strukturreiche Umgebung bietet dafür viele kleine Verstecke. Die Salvatierra ist der Platz für Barrakudas neben Seelöwen, Schildkröten und großen Fischschwärmen. Fang Ming bringt Hart- und Weichkorallen, Nacktschnecken und Riffhaie an ein Wrack, das selbst zum Lebensraum geworden ist. Gordo Banks ist der einzige verzeichnete Platz dieser Route für Walhaie, Hammerhaie, Mantas, Bonitos und Carangiden. Die Chancen hängen von Saison, Sicht, Strömung und dem Verhalten der Tiere ab. Wer im späten Frühjahr nach Mobulas sucht, schaut besonders zu Punta Lobos; für Pazifische Riesenmantas führt der Weg nach La Reyna.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides kennen die Plätze gut und führen die Gäste je nach Erfahrung eng oder mit mehr Abstand. Wer selbstständig tauchen kann, erhält den nötigen Freiraum; wer Unterstützung möchte, kann vom Anrödeln bis zurück aufs Schiff bei einem Guide bleiben. Die Briefings erklären Tauchplan und Bedingungen, danach werden die Gruppen so organisiert, dass unterschiedliche Erfahrungsstufen nicht unnötig aufeinander warten müssen. Englisch und Spanisch werden an Bord gesprochen. Ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern, konkrete Qualifikationen und eine vorgeschriebene Mindestzahl an Tauchgängen sind nicht angegeben. Das Socorro-Revier kann anspruchsvoll sein: Strömung, Tiefe und offene See verlangen sichere Tarierung und Selbstständigkeit. Für Notfälle sind Erste-Hilfe-Ausrüstung, ausgebildete Crew, Funk, Satellitentelefon, Rettungsmittel und Feueralarmsysteme an Bord. Das ist keine geführte Schwimmbadrunde, sondern Expeditionstauchen mit Unterstützung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der eigentliche Mittelpunkt der Nautilus Explorer: groß, überdacht und mit einer Plattform direkt auf Wasserhöhe. Dort werden die Tauchgänge vorbereitet, Kameras an den großen Tischen montiert und die Ausrüstung für den nächsten Sprung geordnet. Es gibt Flaschenfüllung mit Luft, Nitrox ist verfügbar, DIN-Adapter sind vorhanden und das System ist für Rebreather geeignet. Sidemount-Tauchen wird unterstützt. Für die Rückkehr ins Schiff stehen Beiboote für Taucher bereit; das 38-Fuß-Skiff bringt die Gruppen zu den Plätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf. Spülbecken, Tauchplattform und Außenduschen gehören zum Deck. Leihausrüstung und Nitrox sind optionale Leistungen, keine Selbstverständlichkeit im Reisepreis. Ein eigener Kameraraum und Ladestationen sind für Fotografen wichtiger als irgendein Dekor im Salon. Genau dort zeigt sich, dass die Explorer als Tauchboot gedacht ist.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das große Tauchdeck, den klimatisierten Salon und das Sonnendeck. Das Tauchdeck ist überdacht und bietet große Kameratische, sodass Gehäuse und Objektive nicht auf einer schmalen Bank im Weg liegen. Wer nicht ins Wasser geht, kann sich in den Schatten zurückziehen, oben in der Sonne sitzen oder den Blick durch die großen Salonfenster laufen lassen. Der Whirlpool ist der naheliegende Platz nach einem kalten oder anstrengenden Tauchgang; Getränke und Snacks werden dort serviert. Während der langen Überfahrten bleibt Zeit für Fotos, Gespräche, Kayaks oder Stand-up-Paddling. Mehr braucht ein Tauchtag oft nicht. Ein ruhiger Nachmittag fühlt sich hier nicht wie verlorene Zeit an, sondern wie die Pause, die der nächste Tauchgang verdient.

Ein Tag an Bord

Auf einer Socorro-Reise beginnt der Tag vor dem ersten Tauchgang mit Briefing und dem Anrödeln auf dem großen Deck. Über fünf volle Tauchtage sind bis zu vier Tauchgänge pro Tag vorgesehen, abhängig von Wetter, anderen Booten am Platz und der verpflichtenden Kontrolle durch die mexikanische Marine; an diesem Tag sind nur drei Tauchgänge möglich. Zwischen den Sprüngen folgen Essen, Ruhe, Fotos und die kurze Arbeit am eigenen Set. Nach dem letzten Tagesgang kann ein Nachttauchgang Teil des Programms sein, sofern Route und Bedingungen es zulassen. Dazwischen fährt das Schiff weiter oder liegt an einem Platz, während das Skiff die Tauchgruppen aussetzt und wieder abholt. Die Überfahrt von Cabo zu den Socorro-Inseln dauert etwa einen Tag. Dann verschiebt sich der Mittelpunkt vom Salon aufs Tauchdeck. Am Ende bleibt die Rückfahrt, Zeit für Bilder und Gespräche, bevor die Ausschiffung in Cabo San Lucas erfolgt.

Was man an Bord isst

Die Küche gehört zu den stärksten Seiten dieses Schiffs. Es gibt Frühstück, Mittag- und Abendessen als Vollpension, dazu Snacks über den Tag; die Gerichte werden an Bord frisch zubereitet und verbinden westliche Küche mit lokalen Einflüssen. Buffet und à la carte gehören ebenso dazu wie vegetarische und vegane Optionen. Nach mehreren Tauchgängen ist das keine Nebensache. Ein guter Teller zur richtigen Zeit entscheidet mit darüber, ob der vierte Sprung noch Freude macht oder nur noch Pflicht wird. Dazu kommen Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke; Bier, Wein und Cocktails sind an Bord erhältlich. Der separate Speiseraum schafft Abstand vom Tauchdeck. Man sitzt nicht zwischen nassen Handtüchern und offenen Kisten, sondern kann den letzten Tauchgang besprechen, während draußen die See vorbeizieht.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Nautilus Explorer sind klimatisierte Nächte mit eigenem Bad und Dusche, nicht die engen, feuchten Kabinen mancher älteren Safariboote. Die normalen Staterooms bieten unterschiedliche Bettanordnungen; Superior Suiten liegen auf dem Wheelhouse Deck und haben größere Fenster, Schreibtisch und Stauraum. Die Premium Suite war früher die private Suite des Eigentümers und besteht aus Schlafzimmer und Lounge. Eine Badewanne gehört dazu. Die Triple Stateroom ist praktisch, aber eng – das wird nach einem langen Tauchtag spürbar. Wer morgens zuerst den Kompressor oder die Schritte an Deck hört, sollte die Kabinenlage vor der Buchung prüfen. Ansonsten ist der Rückzug klar: Tür zu, Klimaanlage an, Dusche, schlafen. Am nächsten Tag beginnt alles wieder mit dem Weg aufs Tauchdeck.

Kabine

Superior-Suite

Premium-Suite

Einzelkabine

Dreibettkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichneten Fahrten starten je nach Route in Cabo San Lucas oder La Paz und enden in Cabo San Lucas, La Paz oder wieder am Ausgangshafen. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind optionale Leistungen; die genaue Organisation wird vor der Reise mitgeteilt. Für Cabo ist Los Cabos International Airport der naheliegende Zielflughafen. Bei einer abgelegenen Route sollte mindestens ein Tag Reserve vor dem Einschiffen eingeplant werden, damit eine verspätete Anreise nicht die Abfahrt gefährdet.

Decksplan

Baujahr
2000
Jahr der Renovierung
2015
Länge
40,2 m
Breite
8,2 m
Maximale Passagierzahl
25
Anzahl Kabinen
13
Reisegeschwindigkeit
11-12 mph
Beiboote
11,6 m langer Skiff
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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