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Tauchsafaris · Mexiko

Nautilus Gallant Lady – Yachtkomfort mit echtem Tauchdeck

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Gallant Lady nimmt kleine Gruppen mit, sodass Tauchgänge und Tagesablauf persönlich bleiben.
  • Ihr großes Tauchdeck endet an einer Plattform auf Wasserhöhe und ist auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt.
  • Die Route führt ganzjährig durch die Sea of Cortez, mit Seelöwen, Wracks, Schwarmfischen und saisonalen Großtieren.
  • An Bord gibt es sechs klimatisierte Suiten mit eigenem Bad sowie Jacuzzi, Kayaks und Stand-up-Paddleboards.
  • Die Küche verbindet frische mexikanische Gerichte mit nordamerikanischer Westküstenküche.

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Die Einladung

Die Gallant Lady ist für Taucher gebaut, die keine große Gruppe und kein schwimmendes Hotel suchen. Ihre Stärke liegt in der Verbindung aus Yacht und funktionierendem Tauchbetrieb: kleine Runde, kurze Wege, Wasserplattform und ein Deck, auf dem das Anrödeln nicht zur täglichen Geduldsprobe wird. Dazu kommt eine Route durch die Sea of Cortez, die nicht nur einen einzelnen Höhepunkt kennt. Junge Kalifornische Seelöwen, Schwärme, Felsriffe und mehrere Wracks liegen auf dem Weg; je nach Reise kommen Mobula-Rochen, Walhaie oder Hammerhaie dazu. Wer nach dem Tauchgang gern im Jacuzzi sitzt, am Sky Lounge den Horizont beobachtet oder mit dem Kayak an einer ruhigen Küste landet, findet hier mehr als nur vier Wände und eine Koje. Der eigentliche Grund bleibt aber unten: eine Woche, in der die Tiere den Takt vorgeben.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Gallant Lady eher wie eine private Motoryacht als wie ein Arbeitsschiff für Tauchgruppen. Das passt zu ihrer Geschichte: Sie wurde als Broward-Luxusyacht gebaut und später für den Tauchbetrieb überarbeitet. Seit der Erneuerung im Jahr 2018 verbindet sie den gepflegten Yachtcharakter mit einem deutlich zweckmäßigeren Achterdeck. Innen führen die Wege vom Salon und Essbereich direkt zum Tauchplatz; oben öffnen Sky Lounge, Sonnendeck und Steuerhaus den Blick über das Wasser. Das Steuerhaus steht den Gästen jederzeit offen, wenn gerade niemand navigieren muss. Man bewegt sich nicht durch ein Labyrinth aus Fluren, sondern in einem überschaubaren Schiff, auf dem man schnell weiß, wo die eigene Ausrüstung, der Kaffee und der Schattenplatz sind. Die Bewertung des Schiffs liegt bei 8,9. Das ist kein Museumsstück, sondern ein gepflegtes Arbeitsmittel mit Komfortanspruch.

Die Stimmung an Bord

Mit höchstens zwölf Gästen entsteht auf der Gallant Lady keine anonyme Reisegruppe. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter am Frühstückstisch, die Flaschen am Tauchdeck und die Eigenheiten beim Briefing. Die Crew ist nicht nur für Kabinen und Mahlzeiten da: Sie hilft beim Ablauf rund ums Wasser, hält den Betrieb in Gang und bleibt ansprechbar, wenn sich ein Tauchplan an Wetter oder Bedingungen anpassen muss. Genau dieser Teil wird von Rückkehrern besonders stark beschrieben; die Crew liegt mit 9,2 deutlich über der Schiffsbewertung. Abends sitzt die Gruppe im Salon, an der Bar oder draußen und spricht über das, was unter Wasser passiert ist. Es ist eher eine kleine Expedition mit guter Küche als ein lautes Kreuzfahrtschiff. Englisch und Spanisch werden an Bord gesprochen.

Die Tauchplätze

Die Sea of Cortez zeigt auf dieser Route mehrere Gesichter. Los Islotes lebt von jungen Kalifornischen Seelöwen, Sardinenschwärmen und Felsformationen. Swanee Reef bleibt mit Korallenköpfen und Gorgonien bis maximal 11 m flach; dort können Seelöwen auftauchen, außerdem warten Seepferdchen, Gartenaale und Oktopusse. La Reynita und San Rafaelito reichen jeweils bis maximal 30 m: das eine liegt an einem felsigen Pinnakel mit Schwarmfischen, das andere bietet Korallenköpfe und kleine Höhlen, in denen sich Fische, Rochen und Seelöwen halten. Die Salvatierra liegt als 1976 gesunkenes Frachtschiff im San-Lorenzo-Kanal und reicht bis maximal 18 m. Die Fang Ming und Lapas 03 bilden bis maximal 21 m ein künstliches Riff. Isla Ballena führt in stille Unterwasserhöhlen bis maximal 18 m; Punta Lobos fällt bis maximal 27 m ab. La Reyna bietet bis maximal 25 m Fels, Gorgonien und Chancen auf Pazifische Riesenmantas. El Bajo reicht bis maximal 18 m, während Gordo Banks und Neptune's Finger bis maximal 40 m gehen und Bedingungen für erfahrene Taucher verlangen. Chileno Bay bleibt bis maximal 18 m geschützt und flach. Je nach Abfahrt fährt die Gallant Lady sechs Tage und fünf Nächte zwischen Cabo San Lucas und Cabo oder acht Tage und sieben Nächte zwischen Cabo San Lucas und La Paz.

Was man unter Wasser trifft

Auf vielen Tauchgängen begleiten Meeresschildkröten, Zackenbarsche, Rochen, Schnapper, Muränen und Oktopusse die Route. Das ist die breite Bühne der Sea of Cortez: Fels, Korallenköpfe und Schwärme, in denen einzelne Tiere erst sichtbar werden, wenn man ruhig bleibt. Die besonderen Gründe für einzelne Plätze liegen dazwischen. In Los Islotes sucht man den Kontakt zu den jungen Kalifornischen Seelöwen; Swanee Reef ist der Ort für Grüne Meeresschildkröten, Seepferdchen und Blennies. Am Wrack Salvatierra kann Barrakuda auftauchen. Die Fang Ming ist der einzige genannte Platz dieser Route mit Weich- und Hartkorallen. Gordo Banks bündelt die großen Chancen: Mobula alfredi, Walhai, Hammerhai, Bonito und Carangiden werden dort genannt, weil die offene See und die Erhebung im Wasser pelagische Tiere anzieht. An La Reyna können Pazifische Riesenmantas erscheinen; Punta Lobos ist im späten Frühjahr für Ansammlungen von Mobula-Rochen bekannt. Keine dieser Begegnungen ist bestellt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew arbeitet mit einem Verhältnis von Passagieren zu Besatzung, das nahe bei eins zu eins liegt. Das merkt man vor allem dort, wo eine Tauchwoche sonst schnell unpersönlich wird: beim Anrödeln, beim Einstieg, beim Zurückkommen auf die Plattform und bei Änderungen am Tagesplan. Die Guides kennen die Tauchplätze und können Taucher begleiten, die Unterstützung möchten; erfahrene Taucher erhalten zugleich Raum für eigenständige Tauchgänge, wenn dies mit dem Team abgestimmt ist. Englisch und Spanisch sind die Bordsprache. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitentelefon, GPS und eine Notfunkbake bereit; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Die Organisation von festen Tauchgruppen, ein vorgeschriebenes Erfahrungsniveau, die Zahl der geforderten Tauchgänge, Defibrillator und Rückrufsystem sind nicht beschrieben. Ein Nitrox-Kurs ist als Zusatzleistung möglich.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Grund für die Gallant Lady. Es ist groß genug, um die Ausrüstung für eine kleine Gruppe vorzubereiten, bleibt teilweise beschattet und führt direkt zur Plattform auf Wasserhöhe. Von dort geht es ohne lange Leiter ins Meer; die Beiboote bringen Taucher zu den Plätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. An Bord gibt es Spülbecken, eine Fotostation und Außen-Duschen. DIN-Adapter sind vorhanden. Die Anlage unterstützt Luft, Nitrox, Rebreather und Sidemount; Nitrox ist verfügbar, die Nutzung ist jedoch eine optionale Leistung. Auch Leihmaterial kann organisiert werden. Mehr lässt sich für Flaschengrößen, Flaschenmaterial, Kompressor, Füllsystem, Anzahl der Beiboote und einzelne Verleihmarken nicht seriös sagen. Für Fotografen ist der eigene Arbeitsbereich wichtiger als ein Tisch im Salon, und genau dafür ist hier Platz.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Außenbereiche. Das Tauchdeck liegt im Schatten, während Sonnendeck, Terrasse und Sky Lounge Platz für Sonne, Wind und den Blick auf die nächste Insel geben. Der Jacuzzi ist der naheliegende Ort, wenn der Körper nach dem zweiten oder dritten Tauchgang Wärme braucht. Wer nicht jedes Oberflächenintervall mit Logbuch und Kamera verbringt, kann ein Kayak oder Stand-up-Paddleboard nehmen und die Küste aus eigener Kraft erkunden. Auf Fahrt wird aus dem Tauchplatz ein Horizont; dann lohnt es sich, einfach oben zu sitzen und die Sea of Cortez vorbeiziehen zu lassen. Die Fotostation hält das Material aus dem Wohnbereich heraus und gibt Bildern ihren eigenen Platz. So bleibt die Pause tatsächlich eine Pause.

Ein Tag an Bord

Ein Tag an Bord beginnt nicht mit einer festen Uhrzeit, sondern mit der Reihenfolge, die Taucher kennen: aufstehen, etwas essen, Briefing, anrödeln, ins Wasser. Nach dem ersten Tauchgang wartet das Frühstück oder ein Snack, dann folgt das nächste Zeitfenster für Wasser, Essen und Oberflächenpause. Zwischen den Tauchgängen fährt das Schiff weiter, liegt geschützt oder setzt die Beiboote aus, während oben jemand am Kameratisch arbeitet und jemand anderes im Schatten sitzt. Je nach Route und Bedingungen sind mehrere Tauchgänge am Tag möglich; bei manchen Sea-of-Cortez-Reisen gehört auch ein Nachttauchgang zum Programm. Dazwischen bleiben Jacuzzi, Kayak, Paddleboard, Salon und Sonnendeck. An Tagen mit längeren Überfahrten verschiebt sich der Schwerpunkt vom Wasser auf das Meer selbst. Der Tag endet bei einem Abendessen und Gesprächen über die Tiere, die beim nächsten Abstieg vielleicht wieder da sind.

Was man an Bord isst

Die Bordküche ist einer der klaren Pluspunkte der Gallant Lady. Gekocht wird frisch, mit mexikanischen Gerichten und Küche von der nordamerikanischen Westküste. Auf dem Tisch landen Buffetgerichte ebenso wie Mahlzeiten à la carte; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Dazu kommen Snacks über den Tag, alkoholfreie Getränke, Bier, Wein und eine gut bestückte Bar. Das ist bei mehreren Tauchgängen kein Nebenthema. Nach dem ersten Sprung ins Wasser braucht es etwas Greifbares, nicht nur Kaffee; zwischen den Tauchgängen wird gegessen, ohne dass daraus ein langer Restauranttermin werden muss. Abends darf es dann ein richtiges Essen sein. Die Verpflegung wird mit 9,9 bewertet, und das passt zu einer Küche, die nicht versucht, mit Dekoration über müde Taucher hinwegzutäuschen, sondern sie zuverlässig wieder auflädt.

Die Nächte auf See

Die sechs Suiten sind klimatisiert, haben ein eigenes Bad und ein Bullauge. Fünf davon gehören zur Kategorie Superior, eine ist eine Premium Suite; mehrere lassen sich mit einem großen Bett oder zwei Einzelbetten einrichten. Die Nächte sind deshalb weniger eine maritime Jugendherberge als ein Rückzug nach langen Stunden im Wasser. Die Klimaanlage hilft, wenn die Wärme der Sea of Cortez noch im Körper steckt, während das Bullauge daran erinnert, dass die Kabine nicht an Land liegt. Wer absolute Stille erwartet, sollte sich auf das Schiff einstellen: Eine Yacht arbeitet, und Motoren, Wasser und Bewegungen gehören zum Schlaf auf See. Dafür endet der Tag nicht an einer fremden Hotelbar, sondern auf dem Sonnendeck oder im Salon, mit dem nächsten Tauchplatz bereits vor Augen.

Superior-Suite

Premium-Suite

Superior-Zweibettsuite

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die dokumentierten Abfahrten der Sea-of-Cortez-Reisen beginnen in Cabo San Lucas oder La Paz und enden je nach Route in Cabo San Lucas oder La Paz. Flughafentransfers und Hoteltransfers können organisiert werden, gehören aber zu den optionalen Leistungen. Die genauen Boarding- und Transferinformationen sollten vor der Reise mit dem Veranstalter abgestimmt werden. Für Cabo San Lucas empfiehlt sich die Anreise einen Tag vorher, damit ein verspäteter Flug nicht den Einstieg gefährdet.

Decksplan

Länge
35,4 m
Breite
6,7 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
6
Anzahl Badezimmer
6
Motoren
Caterpillar power
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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