Tauchsafaris · Indonesien
Epica – Raja Ampat ohne Umwege
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Epica fährt siebentägige Raja-Ampat-Routen mit sechs Nächten zwischen Waisai und Waisai.
- Die Tauchgruppen bleiben auf höchstens vier Personen pro Guide begrenzt.
- An Bord gibt es klimatisierte Kabinen auf dem Hauptdeck, einen schattigen Tauchbereich und drei Beiboote.
- Die Route verbindet Dampier Strait, Manta Sandy, Cape Kri, Blue Magic, Melissa’s Garden und weitere bekannte Plätze.
- Crew, Verpflegung und Tauchen werden besonders stark bewertet; das Schiff selbst etwas zurückhaltender.
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Die Einladung
Die Epica passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht von einer Hotelbasis aus kennenlernen wollen, aber auch keinen Luxusliner brauchen. Sie bringt die Tage dorthin, wo die Strömung Fischschwärme bewegt, Mantarochen an Putzerstationen stehen und Korallengärten bis ins Blau reichen. Der entscheidende Punkt ist die kleine Tauchgruppe: Höchstens vier Taucher teilen sich einen Guide. Das macht bei Strömung, Makro und großen Tieren einen Unterschied, weil das Briefing nicht für eine anonyme Menge gehalten wird und der Guide unter Wasser näher bei seiner Gruppe bleibt. Dazu kommen eine Crew, die in den Berichten auffallend oft für Freundlichkeit und Professionalität gelobt wird, und eine Küche, die mehr als nur zweckmäßige Safarikost liefert. Wer vor allem starke Tauchplätze, gute Betreuung und ein unkompliziertes Schiff sucht, findet hier einen vernünftigen Mittelpunkt zwischen Preisbewusstsein und ernsthaftem Tauchen.
An Bord gehen
Am Kai wirkt die Epica wie ein Arbeitsboot für eine Aufgabe, nicht wie ein schwimmendes Resort. Man kommt an Bord, sieht zuerst den Bereich, in dem die Tauchtage vorbereitet werden, und merkt schnell, dass Wege kurz gehalten sind. Kein unnötiger Hotelbetrieb lenkt vom eigentlichen Zweck ab. Das Schiff ist auf Taucher zugeschnitten: Ausrüstung, Beiboote und der Zugang zum Wasser bestimmen den Ablauf. Auf den Passagieren lastet dadurch weniger Logistik. Die Crew kennt die Handgriffe, bevor jemand danach fragen muss. Wer an Bord kommt, sucht keine makellose Designkulisse, sondern einen Platz, an dem das Anrödeln, Einsteigen und Zurückkommen funktionieren. Genau dort liegt die Stärke der Epica. Sie bleibt überschaubar, und nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter auf dem Deck.
Die Stimmung an Bord
An Bord bildet sich schnell eine kleine Gruppe, weil alle denselben Grund für die Reise haben: ins Wasser zu kommen und danach über das Gesehene zu sprechen. Die Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund. Sie hilft beim Ablauf, macht die Tage leicht und wird von zurückgekehrten Tauchern als außergewöhnlich freundlich und professionell beschrieben. Auch allein Reisende finden dadurch rasch Anschluss. Abends geht es nicht um formelle Unterhaltung, sondern um Essen, Geschichten und die Frage, was am nächsten Tauchplatz passieren könnte. Die Rückmeldungen zeichnen ein klares Bild: Das Schiff selbst wird solide, aber nicht überschwänglich bewertet; Crew, Tauchen und Essen schneiden deutlich stärker ab. Das ist eine ehrliche Einordnung. Wer eine perfekte Yacht sucht, findet vielleicht andere Boote. Wer ein Schiff mit Menschen sucht, die vieles auffangen, ist hier richtig.
Die Tauchplätze
Die siebentägige Best-of-Dampier-Route mit sechs Nächten startet und endet in Waisai und konzentriert sich auf die Höhepunkte der Dampier Strait. In der Dampier Strait liegen gesunde Korallenriffe mit Makroleben, Großfischen, Wobbegong-Haien, Walking Sharks, Mantas, Riffhaien und Schildkröten. Manta Sandy ist der Platz für Mantarochen an einer Putzerstation, während Mike’s Point mit Weichkorallen, Fischschwärmen und Überhängen bis maximal 40 Meter arbeitet. Cape Kri ist für seine außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt; große Schwärme, Napoleon-Lippfische und Riffhaie ziehen durch das Riff. Melissa’s Garden ist ein dichter Korallengarten mit Weich- und Hirschhornkorallen bis maximal 35 Meter. Blue Magic verbindet Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie. Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen. Sorido Wall bringt Makroleben und pelagische Jäger an eine strömungsreiche Wand. Friwenbonda, South Kri, Cape Mansuar und Cross Over ergänzen die Route mit Weichkorallen, Makrotieren, Mobulas und großen Papageifischen. Ransiwor und Yenbuba Jetty fallen mit sanften Riffhängen, Schildkröten, Seepferdchen und viel Kleintier auf; Yenbuba Jetty reicht bis maximal 30 Meter.
Was man unter Wasser trifft
Auf vielen Tauchgängen dieser Route begegnen dir Riffhaie, Barrakudas, Füsiliere, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten, Carangiden, Buckelpapageifische, Weichkorallen und Nacktschnecken. Mantarochen können an mehreren Plätzen auftauchen, ebenso Adlerrochen und Zwergseepferdchen; die Strömung entscheidet, was tatsächlich vor der Maske erscheint. Cape Kri ist der gezielte Ort für den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic bietet die Möglichkeit auf ozeanische Riffhaie und Thunfische, wenn das offene Wasser Leben an die Putzerstationen bringt. South Kri lohnt sich für Großaugen-Carangiden, Krabben und Garnelen im Makrobereich. An Yenbuba Jetty können Anthias und Riffbarsche zwischen Pfeilern und Korallen stehen. Ransiwor ist der Platz für Oktopus und Clownfisch, Sorido Wall für Doktorfische neben Barrakudas und Riffhaien. Genau diese Mischung macht die Route stark: große Tiere im Blau, Schwärme am Riff und kleine Funde, die nur sichtbar werden, wenn der Tauchgang nicht an ihnen vorbeirauscht.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides arbeiten mit kleinen Gruppen von höchstens vier Tauchern pro Guide. Das ist in Raja Ampat mehr als eine angenehme Zahl: Bei Strömung kann der Guide die Gruppe enger führen, und bei einem ruhigen Makrotauchgang bleibt Zeit für einzelne Funde. Die Crew ist lokal und international zusammengesetzt und spricht Englisch. Die Berichte heben ihre Professionalität, Hilfsbereitschaft und gute Organisation hervor. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Kits sind an Bord, außerdem gibt es GPS sowie Funk für die Navigation und Kommunikation. Zu Qualifikationen der einzelnen Guides, einem Defibrillator, einer speziellen Rückrufanlage oder Ausbildungen an Bord liegen keine Angaben vor. Auch ein vorgeschriebenes Erfahrungsniveau und eine Mindestzahl bereits absolvierter Tauchgänge werden nicht genannt. Die Briefings und die Einteilung der Gruppen richten sich nach den Tauchern, ihren Erfahrungen und den Bedingungen vor Ort.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist überdacht und auf kurze Wege zwischen Ausrüstung, Plattform und Wasser ausgelegt. Es gibt Flaschen mit DIN-Adaptern, Spülbecken und eine Plattform für den Einstieg. Die Taucher werden über die Beiboote zu den Plätzen gebracht; für die Epica steht ein dreieinhalb Meter langes Beiboot mit fünfzehn PS zur Verfügung. Insgesamt gehören drei Beiboote zum Schiff. Mietausrüstung ist möglich, konkrete Marken oder eine vollständige Ausrüstungsliste werden nicht genannt. Ebenso gibt es keine belastbare Angabe zu Flaschenmaterial, Flaschenvolumen, Kompressor oder Nitrox. Das sollte vor der Buchung direkt geklärt werden, besonders wenn du mit DIN-Ausrüstung, eigener Kameraausrüstung oder Nitrox planst. Fest steht, dass der Zugang zum Wasser als Arbeitsablauf gedacht ist und nicht als dekorative Badeplattform.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen gibt es einen schattigen Bereich für die Stunden, in denen die Sonne auf dem Deck steht. Wer lieber Licht und Wind hat, wechselt auf die Terrasse oder sucht sich einen Platz am Entspannungsbereich. Dort wird gelesen, fotografiert, geredet oder einfach nur das Beiboot beobachtet, das die nächste Gruppe zurückbringt. Die Fahrten zwischen den Plätzen gehören zum Tag, ohne ihn mit Programm zu füllen. Manche Pausen vergehen mit Kaffee und einem Snack, andere mit dem Blick auf Inseln und Wasser. Land excursions sind Teil der Reise und können den Rhythmus für einen Nachmittag verändern. Die Epica bietet keinen überladenen Freizeitbereich. Ihre Ruhe entsteht daraus, dass nach dem Tauchgang nichts erledigt werden muss.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Anlegen auf dem Tauchdeck. Danach geht es mit dem Beiboot zum Riff, während die Epica den nächsten Abschnitt vorbereitet oder in der Nähe wartet. Nach dem Auftauchen folgt die Rückkehr zur Plattform, dann Essen, Trinken und eine Pause im Schatten, bevor die nächste Gruppe startet. Zwischen den Tauchgängen verschiebt sich der Blick vom Riff zur Insel, vom Deck zum Wasser und wieder zur Ausrüstung. Mehrere Tauchgänge strukturieren den Tag, ohne dass jeder Moment verplant werden muss. Wenn die Route es vorsieht, kann ein Landgang die Abfolge unterbrechen. Am Abend wird gegessen, über Tiere und Strömungen gesprochen und der nächste Tauchplatz besprochen. Danach wird es ruhig. Der Tagesablauf bleibt schlicht: briefing, Wasser, Rückkehr, Mahlzeit, Pause und wieder Wasser.
Was man an Bord isst
Die Küche verbindet lokale Gerichte mit westlicher Kost und serviert die Mahlzeiten als Buffet; auf Wunsch gibt es auch Gerichte à la carte. Vollpension, Snacks über den Tag und Tee, Kaffee sowie Trinkwasser halten die Lücken zwischen den Tauchgängen klein. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Bier ist an Bord erhältlich, alkoholische und alkoholfreie Getränke gehören jedoch nicht selbstverständlich zum Aufenthalt. Nach dem ersten Tauchgang zählt vor allem, dass etwas Greifbares auf dem Teller liegt: Reis, Gemüse, Fisch oder eine westliche Alternative, ohne lange Wartezeit. Abends wird draußen gegessen, wenn der Ablauf und das Wetter es zulassen. Die Verpflegung gehört zu den Punkten, für die die Epica besonders viel Anerkennung bekommt. Bei mehreren Tauchgängen am Tag ist das keine Nebensache.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen auf dem Hauptdeck. Standardfenster bringen Tageslicht in den Raum, während die Klimaanlage nach einem langen Tauchtag für die nötige Abkühlung sorgt. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche. Vieles an diesen Nächten hängt weniger an Dekoration als an der Lage: Man bleibt nah am Wasser, nah an den Geräuschen des Schiffs und nah am nächsten Tauchgang. Wer absolute Stille und die Großzügigkeit eines Hotels erwartet, sollte anders wählen. Wer nach dem Abendessen nur noch duschen, die Sachen für den nächsten Morgen bereitlegen und schlafen möchte, bekommt genau diesen praktischen Rückzugsort. Die Epica setzt beim Wohnen auf Funktion und Erholung, nicht auf aufgesetzte Eleganz.
Kabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Best-of-Dampier-Route beginnt in Waisai und endet wieder in Waisai. Transfers vom Flughafen oder Hotel sind als optionale Leistung möglich und sollten vor der Anreise abgestimmt werden. Für die Anreise ist ein Tag Puffer vor dem Boarding sinnvoll, damit Fähre, Flug oder Hoteltransfer nicht direkt auf den Abfahrtstag drücken.
- Baujahr
- 2016
- Länge
- 24 m
- Maximale Passagierzahl
- 12
- Anzahl Kabinen
- 6
- Anzahl Badezimmer
- 2
- Motoren
- Mitsubishi 200p
- Beiboote
- 3,5 m mit Yamaha mit 15 PS
- Webseite
- scuba-republic.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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