Tauchsafaris · Indonesien
Jaya – Raja Ampat auf einer traditionellen Phinisi
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Traditionelle indonesische Phinisi für Raja Ampat mit kleinen Tauchgruppen.
- Die regulären Best-of-Dampier-Touren dauern 7 Tage und 6 Nächte und starten sowie enden in Waisai.
- Die Tauchplätze reichen von Manta-Putzerstationen bis zu strömungsreichen Riffen mit Großfisch.
- Klimatisierte Kabinen, getrennte Kameraspülung, geräumige Tauchplattform und vier Meter langes Beiboot.
- Besonders stark bewertet werden Tauchen, Verpflegung und Crew.
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Die Einladung
Die Jaya passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht aus einer Hotelanlage heraus erleben wollen. Sie ist eine traditionelle Phinisi, gebaut für mehrere Tage zwischen Inseln, Riffen und Strömungen. Kleine Tauchgruppen sind hier kein Werbesatz, sondern der entscheidende Punkt: Die Guides können Gruppen nach Erfahrung und Vorlieben einteilen, statt alle Taucher im gleichen Tempo durch den Platz zu führen. Die Route konzentriert sich auf den Dampier Strait mit Namen wie Cape Kri, Blue Magic, Manta Sandy und Melissa’s Garden. Wer starke Riffe, Fischschwärme, Mantas und gelegentlich anspruchsvolle Strömungen sucht, findet hier den eigentlichen Grund für die Reise. Wer ein modernes Schiff mit möglichst viel Rückzugsraum und Hotelgefühl erwartet, sollte anders wählen. Die Jaya lebt von ihrer klassischen Form, der lokalen Umgebung und einer Crew, deren Umgang und Organisation deutlich stärker bewertet werden als das Schiff selbst.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Jaya nicht wie ein schwimmendes Boutiquehotel, sondern wie ein Arbeitsboot mit langer Geschichte. Als traditionelle Phinisi trägt sie ihren indonesischen Charakter offen zur Schau; das Baujahr 1999 passt dazu. An Bord bewegt man sich nicht durch anonyme Flure, sondern zwischen den Bereichen, in denen gegessen, gerüstet, gefahren und nach dem Tauchgang getrocknet wird. Die Unterbringung liegt im unteren Deck, während die Tauchplattform den praktischen Mittelpunkt bildet. Das Schiff ist für eine begrenzte Zahl von Gästen ausgelegt und setzt auf Gemeinschaft statt auf viele getrennte Rückzugsorte. Genau das macht den Unterschied am zweiten oder dritten Tag: Die Gesichter sind bekannt, die Ausrüstung hat ihren Platz, und die Crew weiß, wer langsam ins Wasser geht oder nach dem Auftauchen zuerst eine Hand am Beiboot braucht. Die Bewertung des Schiffs liegt unter jener der Crew und des Tauchens. Das ist ein ehrlicher Hinweis auf ein älteres Boot – und zugleich darauf, wo seine Stärke liegt.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord ist eher gemeinschaftlich als formell. Die Crew arbeitet lokal und international und spricht Englisch; sie bleibt nicht auf die Rolle des Flaschenreichers beschränkt, sondern begleitet den ganzen Tagesablauf. Passagiere beschreiben die Organisation als reibungslos, die Crew als freundlich und professionell und die Gruppe als offen genug, dass auch allein Anreisende schnell Anschluss finden. Das passt zu einem Schiff mit kleinen Tauchgruppen: Man begegnet denselben Menschen beim Frühstück, auf der Plattform, im Beiboot und später wieder an Deck. Abends geht es weniger um großes Unterhaltungsprogramm als um Essen, Bilder, die Begegnungen des Tages und die Frage, was beim nächsten Tauchgang auf dem Riff wartet. Die sehr hohen Bewertungen für Crew, Essen und Tauchen zeichnen ein klares Bild. Die Jaya gewinnt ihre Gäste nicht durch makellose Hochglanzoptik, sondern durch Leute, die den Ablauf im Griff haben und merken, wann jemand Hilfe braucht.
Die Tauchplätze
Die reguläre Route heißt Best of Dampier und führt sieben Tage und sechs Nächte von Waisai nach Waisai. Manta Sandy ist wegen der Putzerstationen interessant, an denen sich Mantarochen versammeln. Mike’s Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge; die maximale Tiefe beträgt max -40m. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt, große Schwärme, Napoleon-Lippfische und Riffhaie. Melissa’s Garden ist ein dichter Garten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis max -35m. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen an Putzerstationen und Wobbegong-Haie zusammen. Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen großer Räuber, während Sorido Wall Makroleben neben Barrakudas und Riffhaien zeigt. Friwenbonda ist weichkorallenreich und gut für Nudibranchs und Zwergseepferdchen. South Kri verbindet Strömung, Korallen, Fischschwärme und Makrodetails. Ransiwor fällt sanft ab und reicht bis max -30m. Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty bis max -30m und Sawandarek ergänzen die Route mit Mobulas, Pfeilern, Korallengärten, Schildkröten und wenig Strömung.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route gehören Barrakudas, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten, Carangiden, Füsiliere und Gaterine zu den Begegnungen, die sich an mehreren Plätzen wiederholen können. Auch Buckel-Papageifische, Weichkorallen, Nudibranchs und Zwergseepferdchen tauchen an verschiedenen Riffen auf. Das Schauspiel verändert sich mit der Umgebung: Strömung sammelt Füsiliere und Jäger, während Putzerstationen Mantas anziehen. Für besondere Arten lohnt der genaue Platz. Cape Kri ist der Ort für den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic kann ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische bringen. South Kri ist der Platz für Großaugen-Carangiden, Krebse und Garnelen. In Yenbuba Jetty leben unter den Pfeilern Anthias und Riffbarsche; dort werden auch Zwergseepferdchen, Seenadeln und Schildkröten gemeldet. Ransiwor ist die Stelle für Oktopus und Clownfisch. Sorido Wall ergänzt das Bild mit Doktorfischen neben Barrakudas und Riffhaien. Nichts davon ist garantiert – genau deshalb bleibt der Blick nach draußen und ins Blau wichtig.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides sprechen Englisch und teilen die Gäste in kleine Gruppen mit höchstens vier Tauchern pro Guide ein. Dabei werden Erfahrung, Vorlieben und Fähigkeiten berücksichtigt, was in Raja Ampat wichtiger ist als ein starres gemeinsames Tempo. Vor jedem Tauchgang steht ein Briefing, in dem Platz, Ablauf und Bedingungen erklärt werden; die konkrete Einteilung richtet sich nach dem jeweiligen Tauchgang. An Bord befinden sich Sauerstoff und Erste-Hilfe-Sets, außerdem Radar, Sonar, GPS sowie VHF-, DSC- und SSB-Funk. Mobiltelefone und Satellitentelefone ergänzen die Kommunikation. Die Jaya ist für zertifizierte Taucherreisen ausgelegt; eine bestimmte Mindestzahl an Tauchgängen wird für die regulären Fahrten nicht genannt. Scuba Republic bietet SSI-Ausbildungen an, ein festes Kursprogramm an Bord der Jaya ist jedoch nicht ausgewiesen. Wer länger nicht im Wasser war oder besondere Betreuung braucht, sollte das vor der Abfahrt mit dem Team klären, statt es erst auf der Plattform zu tun.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist geräumig und auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt. Es gibt feste Plätze für die Ausrüstung, Bacs de rinçage und eine eigene Spülmöglichkeit für Kameras. DIN- und INT-Anschlüsse sind verfügbar; die Flaschen werden an der Füllstation an Bord vorbereitet. Eine 15-Liter-Flasche kann für die Jaya-Expeditionen gemietet werden. Nitrox wird für dieses Schiff nicht ausgewiesen und sollte daher nicht vorausgesetzt werden. Leihausrüstung ist möglich, konkrete Marken werden nicht genannt. Die Plattform führt direkt zum Wasser, während ein vier Meter langes Beiboot mit 40-PS-Yamaha die Taucher zu den Plätzen bringt und sie nach dem Auftauchen wieder aufnimmt. Mit vier Beibooten an Bord bleibt der Transfer zwischen Schiff und Riff flexibel. Für Kameras, Flossen und nasse Ausrüstung gibt es getrennte beziehungsweise fest zugewiesene Bereiche. Das ist keine Ausrüstungsschau, aber eine praktische Arbeitsplattform – genau der Ort, an dem sich eine Tauchwoche entscheidet.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die Terrasse, die Aufenthaltsbereiche und die offenen Plätze an Bord. Wer Schatten sucht, kann sich zurückziehen; wer die Fahrt beobachten will, bleibt draußen und sieht Raja Ampat langsam an den Bordwänden vorbeiziehen. Die Pausen sind lang genug für Essen, Wasser, einen Blick auf die Bilder oder ein Gespräch mit dem Guide über den nächsten Platz. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich und eine getrennte Spülmöglichkeit für Kameras, damit Gehäuse und Objektive nicht zwischen Flossen und Masken liegen. An einem Nachmittag ohne Tauchgang wird das Schiff selbst zum Programm: sitzen, lesen, trocknen, die Inseln ansehen oder an Land gehen, wenn eine Exkursion vorgesehen ist. Die Jaya bietet keinen Luxus, der die Umgebung verdrängt. Ihre ruhigen Stunden funktionieren gerade deshalb, weil zwischen zwei Tauchgängen nicht viel mehr nötig ist als Schatten, Platz und Zeit.
Ein Tag an Bord
Ein fester Stundenplan gehört nicht zu jeder Jaya-Route, weil Tauchplätze, Strömung und Wetter den Tag mitbestimmen. Der Ablauf folgt trotzdem einer klaren Reihenfolge: aufstehen, Briefing, frühstücken, ausrüsten und mit dem Beiboot zum ersten Platz fahren. Nach dem Auftauchen kommen Rückkehr, Snack, Oberflächenpause und der nächste Einstieg. Eine richtige Mahlzeit schiebt sich zwischen die Tauchgänge, während das Schiff den nächsten Abschnitt der Route fährt oder am Platz bleibt. Auf der Ambon-Banda-Expedition sind an mehreren Tagen drei Tauchgänge vorgesehen, an einem Tag vier; insgesamt werden dort 22 bis 25 Tauchgänge genannt. Die Best-of-Dampier-Fahrten konzentrieren sich ebenfalls auf das Tauchen, ohne für jeden Tag feste Uhrzeiten zu veröffentlichen. Nach dem letzten Tauchgang wird gespült, gegessen und erzählt. Dann wird es ruhiger. Am nächsten Morgen beginnt derselbe praktische Rhythmus wieder – nur mit einem anderen Riff unter dem Beiboot.
Was man an Bord isst
Die Verpflegung gehört zu den stärksten Seiten der Jaya. Gegessen wird im Rahmen einer Vollpension, mit Buffet, lokaler Küche und der Möglichkeit, einzelne Mahlzeiten à la carte zu wählen. Zwischen den Tauchgängen stehen Snacks bereit; Tee und Kaffee sowie Trinkwasser gehören ebenfalls dazu. Vegetarische und vegane Varianten sind vorgesehen, sodass auch bei einer Woche mit mehreren Tauchgängen nicht jedes Essen zur organisatorischen Frage wird. Auf dem Teller landet eher Indonesien als internationale Hotelküche, ergänzt durch Gerichte, die für eine gemischte Gruppe funktionieren. Bier ist an Bord erhältlich, alkoholische und alkoholfreie Getränke gehören jedoch nicht automatisch zur Leistung. Entscheidend ist weniger ein einzelnes Festessen als die Verlässlichkeit: Nach dem ersten Tauchgang steht etwas bereit, nach dem zweiten wartet eine richtige Mahlzeit, und niemand muss zwischen Briefing und Einstieg noch Proviant suchen. Bei vier Tauchgängen an einem intensiven Tag ist genau das viel wert.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Twin-Kabinen oder in einer Double-Kabine mit eigenem Bad. Die Kabinen liegen im unteren Deck und haben Standardfenster; wer gern bei offenem Blick über dem Wasser einschläft, findet diese Wohnlage also nicht. Dafür bleibt die Nacht näher am eigentlichen Schiff: Motorengeräusche, Vibrationen und das Arbeiten des Rumpfs gehören bei einer Phinisi eher zur Erfahrung als zu einem völlig lautlosen Zimmer. Die Double-Kabinen bieten ein eigenes Bad, während nicht jede Kabine diesen Komfort hat. Fünf Badezimmer teilen sich das Schiff, was bei voller Belegung eine gewisse Rücksicht verlangt. Klimaanlage, tägliche Reinigung, Bettwäsche und Handtücher halten den praktischen Teil unkompliziert. Die Jaya ist damit kein Schiff für lange Stunden in der Kabine. Ihre Nächte funktionieren am besten für Menschen, die nach dem letzten Gespräch an Deck schlafen gehen und am nächsten Morgen ohne Umweg wieder auf die Tauchplattform wollen.
Zweibettkabine
Doppelkabinen mit eigenem Bad
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die regulären Best-of-Dampier-Fahrten starten und enden in Waisai. Die Raja-Ampat-Expeditionen fahren entweder von Waisai nach Ambon oder von Ambon nach Waisai; eine weitere Expedition beginnt und endet in Ambon. Ein konkreter Flughafen- oder Hafentransfer für die Jaya wird nicht beschrieben und sollte vorab mit Scuba Republic abgestimmt werden. Wer anreist, plant am besten einen zusätzlichen Tag vor dem Einsteigen ein, statt Flug, Fähre und Check-in auf Kante zu verbinden.
Decksplan
- Baujahr
- 1999
- Länge
- 23 m
- Breite
- 5,7 m
- Maximale Passagierzahl
- 14
- Anzahl Kabinen
- 7
- Anzahl Badezimmer
- 5
- Motoren
- Mitsubishi 200 PS
- Beiboote
- 4 m mit Yamaha mit 40 PS
- Webseite
- scuba-republic.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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