Tauchsafaris · Indonesien
Komodo Aggressor – vier Tauchgänge, viele Gesichter Indonesiens
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Bis zu vier Tauchgänge täglich, einschließlich Nachttauchgängen, geben der Reise einen klaren Schwerpunkt.
- Zwei Beiboote bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab.
- Der eigene Kameraraum ist für Taucher mit Foto- und Videoausrüstung ein echter Vorteil.
- Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck und haben private Bäder, Klimaanlage, Bullaugen sowie teilweise zugängliche Balkone.
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Die Einladung
Die Komodo Aggressor passt zu Tauchern, die ihre Zeit an Bord vor allem unter Wasser verbringen wollen. Bis zu vier Tauchgänge am Tag, Nachttauchgänge und ein eigener Kameraraum sagen mehr über den Charakter des Schiffs als jedes Wort über Luxus. Dazu kommen sehr unterschiedliche indonesische Reviere: schwarzer Sand und seltene Makrotiere in der Lembeh Strait, Korallen und Fischschwärme bei South Kri, Strömungstauchgänge und Großfisch in Alor. Wer eine Reise sucht, auf der jeder Tauchgang denselben Blickwinkel liefert, ist hier falsch. Wer morgens einen Anglerfisch suchen und später an einer Korallenwand ins Blau schauen möchte, findet den richtigen Rahmen. Die Crew spricht Englisch und arbeitet mit lokalen wie internationalen Mitarbeitern. Das Schiff nimmt höchstens eine überschaubare Gruppe mit. Nach wenigen Tagen kennt man nicht nur die Namen, sondern auch die Flaschen, Kameras und Lieblingsplätze der anderen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Komodo Aggressor wie ein Arbeitsort für eine lange Tauchwoche: Man geht an Bord, verstaut die persönliche Ausrüstung und findet sich schnell dort wieder, wo Briefings, Flaschen und Beiboote den Tagesablauf bestimmen. Die Wege bleiben überschaubar, weil das Schiff nicht auf eine große Kreuzfahrtgesellschaft ausgelegt ist. Salon, Innenbereich, Terrasse und Sonnendeck verteilen die Passagiere, ohne den eigentlichen Zweck zu verstecken. Hier geht niemand an Bord, um möglichst viel Zeit in einem anonymen Hotelbereich zu verbringen. Die Atmosphäre ist eher die eines gut organisierten Tauchschiffs, auf dem die Crew den Betrieb kennt und die Gäste rasch in den Ablauf hineinwachsen. Internet ist vorhanden, aber kostenpflichtig. Wer die Reise mit Familie oder Freunden macht, kann auch einen Nichttaucher mitbringen, der schnorchelt. Der Mittelpunkt bleibt trotzdem das Tauchdeck.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt von einer kleinen Gruppe, die dieselben Briefings hört, dieselben Beiboote besteigt und abends dieselben Geschichten vergleicht. Die Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund. Sie erklärt die Tauchgänge, hilft beim Einstieg und steht bei Tauchgängen direkt vom Schiff aus im Wasser, wenn Unterstützung oder Hilfe bei der Suche nach besonderen Tieren gebraucht wird. Die Passagiere erleben die Crew deshalb nicht nur beim Servieren, sondern an den Übergängen, an denen eine Tauchwoche leicht unruhig werden kann: beim Wechsel vom Boot ins Wasser, beim Zurückkommen und beim Sortieren der Ausrüstung. Abends gehören Tauchgänge, Fischbestimmung, Filme, Spiele oder Gespräche zum möglichen Programm. Das ist gesellig, aber nicht aufgesetzt. Wer Ruhe sucht, findet sie auf dem Sonnendeck oder in der Kabine. Wer Anschluss sucht, muss nicht lange warten.
Die Tauchplätze
Die aufgeführten Fahrten führen von Labuan Bajo nach Labuan Bajo auf North-Komodo-Reisen mit 8 Tagen und 7 Nächten, nach Alor und zurück auf 10-tägigen Reisen mit 9 Nächten, von Alor nach Ambon über die Banda Sea auf 12 Tagen und 11 Nächten sowie von Lembeh nach Kendari auf 12 Tagen und 11 Nächten. In Alor reicht die Auswahl von Wänden und Überhängen bei Crucifixion über die Korallenwand von Bama Wall bis zu den zwei Höhlen von Wolang Cavern; alle drei Plätze gehen bis -40 m. Andy’s bus stop endet an -25 m, Mucky Mosque an -27 m und Beang Abang an -30 m. Pantar Strait verbindet steile Korallenwände mit vulkanischen Höhlen und reicht bis -40 m. Clown Valley bleibt mit -25 m überschaubar und liegt in dichten Anemonenfeldern. Kalabahi Bay, Biatabang und Yellow Corner ergänzen das Alor-Programm. In Lembeh warten die sandigen Muck-Diving-Plätze, am Lembeh Resort House Reef geht es bis -25 m. South Kri bringt Strömung über Korallen und Fischschwärme.

Crucifixion →
Max. Tiefe · 40 m

Bama Wall →
Max. Tiefe · 40 m

Wolang Cavern →
Max. Tiefe · 40 m

Andy’s bus stop →
Max. Tiefe · 25 m

Mucky Mosque →
Max. Tiefe · 27 m

Beang Abang →
Max. Tiefe · 30 m

Pantar Strait →
Max. Tiefe · 40 m

Clown Valley →
Max. Tiefe · 25 m

Kalabahi Bay →

Biatabang →

Yellow Corner →

Lembeh Resort House Reef →
Max. Tiefe · 25 m

South Kri →
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem vor allem Nudibranchs, Froschfische, Kraken, Geisterpfeifenfische, Napoleon-Lippfische, Großaugenmakrelen und Schwärme von Riffischen. Das ist kein Revier für eine einzige Trophäe, sondern für den Wechsel zwischen geduldigem Suchen und plötzlichem Blauwasser-Moment. In der Lembeh Strait und am Lembeh Resort House Reef lohnt der Blick in schwarzen Sand, Korallenköpfe und kleine Spalten: Dort können Froschfische, Nacktschnecken, Pfeifenfische und andere seltene Makrotiere sitzen. South Kri bringt bei Strömungstauchgängen Fischschwärme und eine einzelne Garnelen-Begegnung als besonderen Grund für den Platz. In Alor kann Pantar Strait Delfine, Dugongs, Mondfische und Graue Riffhaie bringen, weil kalte Auftriebsströmungen Großtiere an die steilen Wände und vulkanischen Strukturen führen. Hammerhaie sind als besondere Möglichkeit mit Yellow Corner verbunden, Thunfisch mit Andy’s bus stop. Mucky Mosque ist der Platz für den Calmar. Clown Valley kann Schildkröten, Grouper und Drückerfische zeigen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch. Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing mit den Informationen, die für den jeweiligen Platz nötig sind. Getaucht wird im Buddy-Team; eine Gruppe besteht aus zwei oder drei Personen. Die Guides begleiten bei Tauchgängen vom Schiff aus die Taucher im Wasser, helfen bei der Orientierung und suchen auf ausgewählten Plätzen nach besonderen Motiven. Das ist Unterstützung, keine persönliche Beaufsichtigung: Jeder Taucher bleibt für den Tauchgang und seine Entscheidungen verantwortlich. Bei Beiboot-Tauchgängen kann ein Mitarbeiter die jeweilige Gruppe begleiten und im Wasser helfen, damit sie zusammenbleibt. An Bord finden Ausbildungen statt, darunter Nitrox sowie weiterführende Kurse; welche Ausbildung tatsächlich angeboten wird, hängt vom Instructor ab. Ein vorgeschriebenes Mindestniveau oder eine Mindestzahl an Tauchgängen ist nicht angegeben. Zur Sicherheit gehören UKW- und Satellitenkommunikation, Radar, Rettungswesten, Feueralarm und Erste-Hilfe-Kits.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchen läuft mit 100-Kubikfuß-Flaschen. Die Komodo Aggressor nimmt K-Ventile und DIN auf; passende DIN-Adapter sind an Bord verfügbar. Nitrox wird mit 32 Prozent angeboten, für zertifizierte Nitrox-Taucher und als Teil der Nitrox-Ausbildung an Bord. Die Füllungen sind eine zusätzliche Leistung. Größere Flaschen bis 15 Liter können angefragt werden, ihre Verfügbarkeit ist jedoch nicht garantiert. Leihausrüstung ist möglich, konkrete Marken werden nicht genannt. Sidemount ist nur mit einer einzelnen Flasche zugelassen, Rebreather werden nicht unterstützt. Für die Tauchgänge stehen zwei Beiboote mit jeweils zwei Motoren bereit. Sie bringen die Gruppen zum Platz, sodass nicht jeder Einstieg direkt vom Hauptschiff erfolgen muss, und holen die Taucher dort wieder ab, wo sie auftauchen. Ein eigener Kameraraum ist vorhanden. Angaben zu Kompressor, Spülbecken oder warmer Dusche auf dem Tauchdeck liegen nicht vor.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Innenbereich, Terrasse und Sonnendeck. Wer Schatten braucht, zieht sich in den klimatisierten Salon zurück; wer trocknen und auf das Wasser schauen möchte, nimmt draußen Platz. Die Pausen lassen Raum für Schlaf, Gespräche, die Sichtung der Bilder oder ein Buch aus der Bordbibliothek. Für Fotografen ist der eigene Kameraraum nützlicher als ein dekorativer Aufenthaltsbereich: Akkus laden, Gehäuse prüfen und die Aufnahmen des letzten Tauchgangs sortieren, ohne den Esstisch zu blockieren. Während der Fahrt verändert sich die Perspektive, nicht aber die Aufgabe. Das Schiff bringt die Gruppe zum nächsten Revier, während die Taucher ihre Logbücher ergänzen oder einfach einmal nichts tun. Bei einer Reise mit bis zu vier Tauchgängen ist genau diese Untätigkeit kein Luxus, sondern Teil der Ausdauer.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Einstieg mit dem Briefing. Danach folgen die Tauchgänge in einer Reihenfolge, die sich aus Platz, Fahrt und Bedingungen ergibt: wieder auftauchen, Beiboot oder Schiff erreichen, Ausrüstung sichern, essen, schlafen und für den nächsten Tauchgang bereitmachen. Bis zu vier Tauchgänge am Tag sind möglich, einschließlich eines Nachttauchgangs. Deshalb sind Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snacks nicht bloß feste Programmpunkte, sondern liegen genau dort, wo Körper und Kopf eine Pause brauchen. Zwischen zwei Tauchgängen wird gefahren, geruht, fotografiert oder über das Gesehene gesprochen. Bei einem Nachttauchgang verschiebt sich der Blick: Das Tageslicht ist weg, und die Suche nach kleinen Tieren bekommt eine andere Spannung. Eine feste Uhrzeit für Wecken, Briefings oder Mahlzeiten ist nicht angegeben. Der tatsächliche Ablauf richtet sich nach Route, Wetter und Tauchplatz. Sicher ist die Abfolge: Briefing, Wasser, Pause, wieder Wasser.
Was man an Bord isst
Die Bordküche verbindet westliche und lokale Küche. Es gibt Vollpension mit Frühstück, Mittag- und Abendessen, dazu Snacks sowie alkoholfreie Getränke, Tee, Kaffee und Wasser. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden. Abends stehen auch Bier und Wein bereit; Wein zum Abendessen gehört dazu. Die Auswahl ist als À-la-carte-Abendessen angelegt, nicht als bloße Versorgung zwischen zwei Flaschenfüllungen. Das zählt nach mehreren Tauchgängen: Ein Teller muss satt machen, ohne den nächsten Einstieg zur Mutprobe werden zu lassen. Indonesische Gerichte bringen etwas vom Revier auf den Tisch, während vertrautere westliche Speisen dafür sorgen, dass niemand nach einer Woche nur noch von Snacks lebt. Der Esstisch ist außerdem der Ort, an dem die Begegnungen des Tages zusammenlaufen: Wer hat den Fetzengeisterfisch gefunden, wer war länger in der Strömung, und was wartet morgen?
Die Nächte auf See
Die acht Kabinen liegen auf dem Unterdeck. Es gibt Balcony Suites, Master Staterooms und Deluxe Staterooms; private Bäder, Klimaanlage und ein Bullauge gehören zur Ausstattung, bei den Balkonkabinen ist der Balkon zugänglich. Das ist kein Raum, in dem man den halben Hausstand ausbreitet. Für eine Tauchreise reicht der Platz, wenn die Tasche nach dem Einräumen unter der Koje oder im vorgesehenen Stauraum verschwindet. Wichtiger als die Quadratmeter ist, dass man nach dem letzten Tauchgang die Tür schließen, duschen und die Klimaanlage einschalten kann. Die Nacht beginnt meist mit nasser Ausrüstung draußen und endet mit dem leisen Gefühl, für einige Stunden nicht mehr funktionieren zu müssen. Welche Kabine am ruhigsten liegt, lässt sich aus den Angaben nicht ableiten. Sicher ist nur: Die Unterdecklage bringt Nähe zum Schiffsbetrieb mit sich, nicht die Abgeschiedenheit eines Hotels.
Suiten mit Balkon
Master-Kabinen
Deluxe-Kabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die North-Komodo-Reisen starten und enden in Labuan Bajo. Alor-Reisen beginnen und enden in Alor; die Banda-Sea-Route führt von Alor nach Ambon, die Sulawesi-Reise von Lembeh nach Kendari. Ein Flughafentransfer ist eingeschlossen. Die Anreise sollte mindestens einen Tag vor Charterbeginn erfolgen, damit eine Flugverspätung nicht den Einstieg gefährdet.
Decksplan
- Länge
- 29 m
- Breite
- 7,9 m
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Reisegeschwindigkeit
- 8 Knoten
- Webseite
- aggressor.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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