Tauchsafaris · Indonesien
Mischief – private Phinisi für kleine Gruppen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Mischief wird ausschließlich als private Charter für eine eigene Gruppe betrieben.
- Drei Kabinen mit Meerblick und eigenem Bad nehmen bis zu sechs Gäste auf.
- Das Schiff verbindet traditionelle indonesische Bauweise aus Eisenholz mit moderner Ausstattung.
- Ein Solarsystem speichert tagsüber Energie und ermöglicht Nächte ohne laufende Motoren.
- Für Tauchgänge stehen ein Tauchdeck, kostenlose Leihausrüstung und ein RIB-Beiboot zur Verfügung.
Die Einladung
Mischief ist für eine Gruppe gedacht, die nicht in den Tagesplan fremder Gäste passen möchte. Das ganze Schiff gehört einer gemeinsamen Reisegesellschaft: Route, Tempo und die Mischung aus Tauchen, Schnorcheln, Kajakfahren und Landgängen lassen sich daran ausrichten, was diese Gruppe wirklich unternehmen will. Sechs Gäste verteilen sich auf drei Kabinen, statt sich in einem großen Liveaboard wiederzufinden. Das ist der entscheidende Unterschied. Wer an Bord geht, sucht hier keine anonyme Tauchwoche mit festem Ablauf, sondern ein kleines Schiff für Familie, Freunde oder eine private Runde, die Indonesien über und unter Wasser gemeinsam erleben möchte.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt Mischief eher wie ein sorgfältig gebautes indonesisches Holzschiff als wie ein schwimmendes Hotel. Eisenholz, warme Brauntöne und die traditionelle Phinisi-Linie geben dem Schiff Charakter; moderne Navigation und komfortable Innenräume halten den Alltag trotzdem unkompliziert. Die Bewegung an Bord bleibt überschaubar. Salon, Außendeck und Essplatz liegen nah beieinander, sodass niemand lange Wege zwischen Mahlzeit, Schattenplatz und Wasser zurücklegt. Das Schiff wurde 2016 zu Wasser gelassen und verbindet damit noch junge Technik mit einer Bauweise, die nicht auf glatte Serienoptik setzt.
Die Stimmung an Bord
Mischief ist klein genug, dass die Crew nicht hinter einer Rezeption verschwindet. Sie begleitet die Reise im Alltag, bei den Mahlzeiten, den Ausflügen und den Tauchgängen, und die Rückmeldungen ehemaliger Gäste beschreiben vor allem diese persönliche Nähe: hilfsbereit, gut organisiert und eher familiär als distanziert. Das passt zum Chartermodell. Es gibt keine wechselnden Mitreisenden und keinen großen Hotelbetrieb, der die Gruppe aufteilt. Abends sitzt man zusammen draußen, spricht über den Tag und merkt schnell, dass die Crew nicht nur Abläufe abarbeitet, sondern den Charakter der Reise mitträgt.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch und arbeitet mit einem vollständigen Sicherheitskonzept an Bord. Die Tauchgänge werden im Rahmen der privaten Charter an die Gruppe angepasst, statt gemeinsam mit fremden Gästen in einen festen Ablauf gepresst zu werden. Angaben zu Guide-Gäste-Verhältnis, Qualifikationen, Mindestzertifizierung, geforderter Taucherfahrung, Sauerstoff, Defibrillator und Rückrufsystem liegen nicht vor. Wer Strömungstauchgänge, Discover Scuba oder eine bestimmte Betreuung braucht, sollte diese Punkte vor dem Einsteigen direkt mit dem Veranstalter besprechen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Schiff besitzt ein eigenes Tauchdeck und ein RIB-Beiboot mit 100-PS-Suzuki-Motor, das die Taucher zu den Einstiegsstellen bringt und wieder abholt. Leihausrüstung ist an Bord ohne zusätzliche Leihgebühr vorgesehen. Nitrox gibt es nicht; technisches Tauchen wird nicht angeboten. Zu Flaschenmaterial, Flaschenvolumen, Ventilstandard, Kompressor, Fototisch, Spülbecken und warmer Dusche nach dem Tauchgang macht die Ausrüstungsliste keine belastbaren Angaben. Für eine klassische Charter mit Sporttauchgängen ist die Grundstruktur vorhanden, wer mit eigener Spezialausrüstung oder Nitrox plant, sollte das vor der Buchung klären.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich die Gruppe auf Sonnendeck, offenen Salon und den geschützten Essbereich. Wer Schatten sucht, bleibt im überdachten Teil des Hauptdecks; wer Luft und Weite möchte, geht nach oben. Kajaks und weitere Wassersportmöglichkeiten halten auch Nichttaucher beschäftigt, während Landgänge, Schnorcheln oder ein Nachmittag vor Anker den Tag aus dem Wasser heraus verlängern. Gerade bei einer privaten Charter muss nicht jede Pause gleich aussehen. Man kann fahren, an einer Insel an Land gehen oder einfach mit einem Getränk auf dem Deck bleiben, bis der nächste Ausflug beginnt.
Ein Tag an Bord
Ein Tag auf Mischief beginnt mit dem ersten Briefing und führt von dort ins Wasser, zurück zum Tauchdeck, an den Tisch und wieder hinaus. Die Pausen gehören nicht nur der Ausrüstung: Im Schatten wird gegessen, auf dem Sonnendeck gewartet, im offenen Salon gelesen oder mit Kajak und Beiboot die Umgebung erkundet. Während das Schiff den nächsten Abschnitt fährt, verschiebt sich der Blick vom Riff zu Inseln und Ankerplätzen. Je nach Charter gehören weitere Tauchgänge, ein Landgang oder ein Tauchgang bei Nacht in den Ablauf. Eine feste Uhrzeitfolge und eine verbindliche Zahl der Tauchgänge sind nicht angegeben; genau das lässt Raum für Bedingungen, Gruppe und Route.
Was man an Bord isst
Frühstück und Mittagessen werden im geschützten Essbereich des Hauptdecks serviert, wo die Mittagssonne nicht direkt auf den Tisch fällt. Das Abendessen findet draußen unter freiem Himmel statt. Die Küche verbindet indonesische und westliche Gerichte, arbeitet als Buffet und berücksichtigt angegebene Ernährungswünsche. Dazu kommen Snacks, warme und kalte alkoholfreie Getränke sowie alkoholische Getränke und Spirituosen. Auf einer Tauchreise ist das keine Nebensache: Zwischen zwei Wassergängen braucht der Tisch etwas Verlässliches, nicht jedes Mal ein Ereignis. Hier kann gegessen werden, ohne dass die Mahlzeit den nächsten Sprung ins Wasser unnötig verzögert.
Die Nächte auf See
Die drei Kabinen sind klimatisiert, haben Meerblick und ein eigenes Bad. Die Master Cabin liegt oben und ergänzt das Bett um einen getrennten Wohnbereich mit Sofa sowie einen eigenen Außenplatz; die beiden Kabinen auf dem Hauptdeck sind schlichter geschnitten, aber ebenfalls auf Ruhe und Privatsphäre ausgelegt. Eine lässt sich als Doppel- oder Twin-Kabine einrichten. Entscheidend ist weniger die Möbelzahl als der Abend: Nach dem letzten Gang unter Wasser kann man die Tür schließen, duschen und das Meer aus der Kabine sehen, während das Solarsystem die Motoren in der Nacht entbehrlich macht. Kein Generatorbrummen als Dauerbegleitung.
Zweibettkabine
Deluxe-Kabine
Master-Kabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Charter startet im Komodo-Nationalpark; Labuan Bajo ist der übliche Zugang zur Region. Transfers, einschließlich des Flughafentransfers, sind vorgesehen und werden mit der Buchung abgestimmt. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit Flugverspätungen nicht den Einstiegstag belasten.
Was das Schiff für den Ozean tut
Mischief nutzt ein Solarsystem, das tagsüber Energie speichert und dadurch Nächte ohne laufende Motoren ermöglicht. Das senkt den Maschinenlärm während der Ruhezeit und ist die konkrete Nachhaltigkeitsmaßnahme, die für dieses Schiff belegt ist.
- Baujahr
- 2016
- Länge
- 29 m
- Breite
- 7,3 m
- Maximale Passagierzahl
- 6
- Anzahl Kabinen
- 3
- Motoren
- YANMAR 400 PS & YANMAR 30 PS
- Beiboote
- Schlauchboot: 1 RIB mit 100 PS Suzuki
- Webseite
- mischiefvoyage.com ↗
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