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Tauchsafaris · Indonesien

Pearl of Papua – Raja Ampat vom Tauchdeck aus

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditioneller Bugis-Schoner aus Holz, gebaut für Tauchreisen in Raja Ampat.
  • Großes, eigens eingerichtetes Tauchdeck mit festen Ausrüstungsplätzen, Kameratisch und Ladestationen.
  • Zwei Kompressoren, 12-Liter-Flaschen und wenige 15-Liter-Flaschen an Bord; Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher verfügbar.
  • Raja-Ampat-Routen ab Sorong dauern je nach Reise acht, neun oder elf Tage.
  • Die Crew verbindet englischsprachige Tauchguides mit einer Küche, die frische westliche und lokale Gerichte zubereitet.

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Die Einladung

Die Pearl of Papua ist kein schwimmendes Hotel, das nebenbei Tauchgänge anbietet. Das Schiff wurde als Tauchbasis gebaut: Die Ausrüstung bleibt an ihrem Platz, das Tauchdeck gehört den Tauchern, und die Tender bringen die Gruppen direkt zu den Riffen von Raja Ampat. Wer an Bord geht, sucht weniger Luxus als einen funktionierenden Ablauf, kurze Wege und eine Crew, die unter Wasser genau hinsieht. Dazu kommt der Charakter eines traditionellen hölzernen Bugis-Schoners. Die Route führt durch eine Region, in der große Fischschwärme, Weichkorallen, Mantas und winzige Rifffische nebeneinander vorkommen. An einem Tag geht es um Strömung und Großfisch, am nächsten um einen Pygmäenseepferdchen-Fund im Korallendickicht. Die Pearl of Papua passt zu Tauchern, die viele Tauchgänge machen wollen, ohne dass das Schiff dabei kalt oder unpersönlich wirkt.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Pearl of Papua wie ein richtiges Arbeitsschiff für eine Woche auf dem Wasser: ein hölzerner Phinisi-Schoner mit breiten Außenflächen und klar getrennten Bereichen für Tauchen, Essen und Ausruhen. Sie wurde 2010 gebaut und verbindet den traditionellen Rumpf mit moderner Navigation und Sicherheitstechnik. An Bord bewegt man sich nicht durch Hotelkorridore, sondern zwischen offenen Decks, Treppen und dem großen Tauchbereich. Das ist praktisch, sobald die erste Flasche angeschlossen wird, und sozial, weil sich Begegnungen nicht vermeiden lassen. Die überdachten Flächen schützen vor Sonne und Regen, während an anderer Stelle Platz bleibt, um draußen zu sitzen. Der Eindruck ist eher zweckmäßig als geschniegelt. Genau das passt zu einer Reise, bei der das Schiff morgens die Tauchgruppen aussetzt, später die Insel wechselt und am Abend wieder als gemeinsamer Treffpunkt dient.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht aus Nähe. Auf einem Schiff dieser Größe kennt man nach kurzer Zeit die Gesichter, die morgens schon am Tauchdeck stehen, und die, die nach dem Frühstück erst einmal Kaffee brauchen. Die Crew trägt Ausrüstung, hilft beim Zusammenbau und achtet darauf, dass niemand zwischen Tender, Flasche und Wasser unnötig herumhantiert. Gleichzeitig bleibt der Taucher für seine eigene Grenze verantwortlich. Die Guides sind aufmerksam bei kleinen Rifffischen und ruhig, wenn die Strömung stärker wird. Abends sitzt die Gruppe beim Essen zusammen, vergleicht Sichtungen und plant den nächsten Tag, statt sich in getrennten Hotelbereichen zu verlieren. Die Küche wird besonders positiv erlebt, ebenso die Freundlichkeit der Crew. Das Schiff selbst wird solider als luxuriös wahrgenommen. Dafür bekommt man Menschen, die den Aufenthalt mittragen.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Northern-Routen ab Sorong dauern acht oder neun Tage und führen zu Plätzen wie Manta Sandy, Mike's Point, Cape Kri, Melissa's Garden, Blue Magic, Sardines, Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri, Ransiwor, Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty und Sawandarek. Manta Sandy lebt von der Putzerstation, an der sich Riffmantas versammeln. Mike's Point reicht bis maximal -40 m und verbindet Fischschwärme über flachen Korallen mit Überhängen. Melissa's Garden reicht bis maximal -35 m; dort liegt der Reiz in der dichten Mischung aus Weich- und Hirschhornkorallen. Blue Magic ist ein Strömungsplatz mit ozeanischen Mantas und Wobbegong-Haien. Cape Kri ist für seine außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt. Ransiwor reicht bis maximal -30 m und führt über sanft abfallende Riffhänge, während Yenbuba Jetty ebenfalls bis maximal -30 m reicht und unter den Pfeilern Makroleben zeigt. South Kri, Sorido Wall und Cross Over setzen auf Strömung, Schwärme und Räuber; Friwenbonda auf Weichkorallen und Pygmäenseepferdchen. Sawandarek bietet geringere Strömung, Korallen und große Meeresschildkröten. Die kürzeren Northern-Reisen lassen mehr Zeit für einzelne Regionen, während die elf Tage der Raja-Ampat-South-North-Route zusätzlich Misool und die südlichen Plätze verbinden.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route gehören Barrakudas, Riffhaie, Makrelen, Füsiliere, Napoleons, Meeresschildkröten und Nacktschnecken zu den Tieren, denen man an vielen Plätzen begegnen kann. Auch Buckel-Papageifische, Gaterine, Weichkorallen und Pygmäenseepferdchen tauchen an mehreren Riffen auf. Das eigentliche Ziel einzelner Tauchplätze liegt aber oft in einer besonderen Begegnung. Cape Kri ist der Platz für den riesigen Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic kann ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische bringen, weil Strömung und Putzerstationen Großfisch anziehen. An Yenbuba Jetty lohnt der Blick zwischen Pfeiler, Korallen und Fischschwärme: Dort sind Anthias und Riffbarsche eigens verzeichnet. South Kri verbindet Strömung mit Großaugenmakrelen, Krabben und Garnelen im Kleinen. Ransiwor bietet die Möglichkeit, einen Oktopus oder einen Clownfisch zu finden. Sorido Wall ergänzt das große Bild um Doktorfische und Barrakudas. Keine dieser Begegnungen ist bestellt. Gerade deshalb bleibt der Blick ins Blau wichtig.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die englischsprachigen Tauchguides führen die Gruppen mit einem Verhältnis von ungefähr einem Guide zu fünf Tauchern. Vor dem ersten richtigen Tauchgang gibt es einen Checktauchgang an einem einfachen Platz ohne Strömung. Dabei prüft die Crew nicht nur die Ausrüstung, sondern auch, wie sicher sich die einzelnen Taucher im Wasser bewegen, und stellt die Buddy-Paare zusammen. Die Briefings berücksichtigen Erfahrung, Komfort und die aktuellen Bedingungen; derselbe Platz kann je nach Gruppe unterschiedlich angegangen werden. Gefordert wird ein gültiger Tauchschein, der digital vorgezeigt werden muss. Wer Nitrox nutzen möchte, braucht zusätzlich den entsprechenden Nachweis. Open-Water- und Advanced-Kurse können nach Absprache an Bord stattfinden. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitentelefon, EPIRB, Rettungsinseln und Schwimmwesten gehören zur Sicherheitsausstattung. Einen Defibrillator oder eine geforderte Mindestzahl an Tauchgängen nennt das Schiff nicht.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Punkt des Schiffs. Für jeden Taucher gibt es einen festen Platz zum Anlegen und Zusammenbauen, sodass die Ausrüstung nicht bei jedem Tauchgang neu gesucht werden muss. Zwei Bauer-Mariner-200-Kompressoren füllen 47 Flaschen mit 12 Litern; zusätzlich stehen drei 15-Liter-Flaschen begrenzt zur Verfügung. DIN-Adapter, Spülbecken, eine Außendusche und ein schattiger Arbeitsbereich gehören dazu. Für Kameras gibt es einen eigenen Tisch mit Ladestationen für 110 und 220 Volt. Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher verfügbar. Mietausrüstung von Scubapro und Aqualung umfasst unter anderem Jacket, Atemregler, Maske, Flossen und Anzug; Tauchcomputer und Lampe werden getrennt behandelt. Die Tauchgänge erfolgen von motorisierten Tendern aus, mit Rückwärtsrolle ins Wasser. Wer früher auftaucht, wird an der Oberfläche aufgenommen, statt auf die restliche Gruppe warten zu müssen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die offenen und überdachten Decks. Wer Schatten braucht, findet am Tauchbereich einen geschützten Platz; wer trocknen und lesen möchte, setzt sich auf die Terrasse oder sucht die Sonne. Die Fahrten zwischen den Inseln geben Zeit, die Logbücher nachzutragen, Bilder zu sichern oder einfach die Landschaft vorbeiziehen zu lassen. Dafür gibt es einen eigenen Fotobereich und Ladestationen, aber auch genug Raum, um die Kamera einmal liegen zu lassen. Auf einzelnen Routen gehören Landgänge und Inselerkundungen zum Gruppenprogramm. Das verändert eine Woche spürbar: Nicht jede Pause endet an einer Liege, manche führt über einen Strand oder einen Aussichtspunkt. Wer einen Nachmittag ohne Tauchgang braucht, kann sich zurückziehen. Das Schiff verlangt keine Dauerunterhaltung.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt früh mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, sobald die Gruppe und die Bedingungen bereit sind. Danach folgt das Frühstück, dann die nächste Ausfahrt mit dem Tender. Bis zu vier Tauchgänge pro Tag sind vorgesehen; zwischen den Sprüngen ins Wasser wechseln sich Essen, Duschen, Logbuch, Kamerapflege und kurze Ruhephasen ab. Während die Taucher an Deck trocknen, verholt das Schiff zum nächsten Riff oder bleibt an einem sicheren Ankerplatz. Nach dem dritten oder vierten Tauchgang wird der Tag langsamer. Auf passenden Etappen kommt nach dem Abendessen ein Nachttauchgang hinzu. Die konkreten Plätze und die Reihenfolge werden täglich an Wetter, Strömung und sichere Ankerplätze angepasst. Das ist in Raja Ampat wichtiger als ein starrer Stundenplan. Wer einen Tauchgang auslässt, kann auf dem Deck bleiben oder an einem Landprogramm teilnehmen. Am Abend bespricht die Cruise-Leitung den nächsten Tag, während die Ausrüstung für den Morgen bereitliegt.

Was man an Bord isst

Ein professioneller Koch bereitet frische Mahlzeiten zu, die sich in den Tauchablauf einfügen: Essen steht zwischen den Ausfahrten bereit, dazu kommen Snacks über den Tag. Serviert werden westliche und lokale Gerichte, oft als Buffet; vegetarische Wünsche können berücksichtigt werden. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke gehören zum Bordangebot, Bier ist erhältlich. Auf passenden Routen kommt ein Strand-Barbecue dazu. Das Essen muss auf einer Tauchsafari mehr leisten als gut schmecken. Es muss schnell erreichbar sein, satt machen, ohne den nächsten Sprung ins Wasser zu beschweren, und auch nach dem dritten Tauchgang noch willkommen sein. Genau hier liegt eine Stärke der Pearl of Papua: Die Verpflegung wird von Rückkehrern besonders gelobt, und die Küche bleibt abwechslungsreich, statt eine Woche lang dieselbe Beilage zu wiederholen.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und warmen Duschen. Zur Auswahl stehen Seahorse-Standardkabinen, Trevally-Deluxe-Kabinen mit Doppel- oder Einzelbetten, eine Manta Suite und Seaview-Suiten. Die Kabinen auf dem Oberdeck haben Panoramafenster; dort fällt morgens mehr Licht herein und der Blick reicht weiter über das Wasser. Die Standardkabinen liegen niedriger und sind mit Etagenbetten eingerichtet. Nach vier Tauchgängen zählt weniger, ob ein Raum repräsentativ wirkt, sondern ob man seine nasse Ausrüstung aus dem Weg bekommt, duschen kann und in Ruhe schläft. Die Klimaanlage hilft nach einem langen Tag in warmem Wasser. Wer nachts gern bei offener Tür dem Meer zuhört, wird auf einem Liveaboard mit laufender Technik nicht dieselbe Stille finden wie an Land. Die Seaview-Kabinen bieten dafür mehr Raumgefühl und den stärksten Bezug zum Wasser.

Standard-Kabine Seahorse

Deluxe-Zweibettkabine Trevally

Deluxe-Doppelkabine Trevally

Suite Manta

Suiten Meerblick

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Pearl of Papua startet und endet in Sorong. Der Transfer vom Flughafen oder Hotel zum Schiff und zurück ist für die Abfahrt und Rückkehr vorgesehen; vom Flughafen geht es zunächst per Auto zum Hafen und anschließend mit dem Schnellboot weiter. Das Team wartet am Flughafen oder holt Gäste nach vorheriger Absprache in ihrem Hotel ab und wird über die angegebenen Kontaktdaten informiert, falls sich ein Flug deutlich verspätet. Eine Übernachtung in Sorong vor der Abfahrt wird dringend empfohlen, damit die Reise nicht direkt nach einem langen Flug mit dem ersten Tauchgang beginnt.

Decksplan

Baujahr
2010
Länge
30 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
Mitsubishi MEBDC 91A 200 PS
Reisegeschwindigkeit
6 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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