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Tauchsafaris · Indonesien

Seven Seas – die große Schooner für Raja Ampat und Triton Bay

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionell gebaute Buginese-Schooner mit drei Decks, viel Außenraum und acht klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad.
  • Bis zu vier Tauchgänge pro Tag sind möglich: drei am Tag und ein Nachttauchgang, wenn Route und Bedingungen es erlauben.
  • Zwei schnelle Tauchboote mit je zwei Motoren und ein weiteres Beiboot bringen die Gruppen direkt zu den Tauchplätzen.
  • Die Küche verbindet lokale und westliche Gerichte mit vegetarischen und veganen Optionen sowie einer Auswahl an Wein.
  • Geeignet für Taucher, Schnorchler, Familien und Nichttaucher, die abgelegene Inseln nicht nur vom Wasser aus sehen möchten.

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Die Einladung

Die Seven Seas ist für Taucher interessant, die in Indonesien nicht zwischen Komfort und abgelegenen Riffen wählen wollen. Das Schiff verbindet den Charakter einer traditionell gebauten Buginese-Schooner mit einer Tauchorganisation, die auf lange Fahrten und anspruchsvolle Regionen ausgelegt ist. Raja Ampat, Triton Bay, Banda Sea, Alor und die Inseln östlich von Flores gehören zu den Routen. An Bord geht man nicht nur, um in einer schönen Kabine zu schlafen, sondern um morgens an einem anderen Riff aufzuwachen, das vom Land aus nur schwer erreichbar wäre. Wer gerne mehrfach am Tag ins Wasser geht, zwischen den Tauchgängen aber Platz, Schatten und gutes Essen schätzt, findet hier den eigentlichen Grund für die Reise. Die Seven Seas passt besonders zu Menschen, die große Unterwasserlandschaften ebenso suchen wie kleine Tiere im Sand.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Seven Seas eher wie ein richtiges Schiff als wie ein schwimmendes Hotel. Die traditionelle Buginese-Bauweise gibt ihr eine klare maritime Gestalt, während die offenen Bereiche und die drei Ebenen dafür sorgen, dass man sich an Bord nicht ständig auf den Füßen steht. Vom Kai führt der Weg zuerst durch die Gemeinschaftsbereiche, später findet jeder schnell seinen bevorzugten Platz: am Heck im Schatten, vorne bei der Brücke oder oben auf dem Sonnendeck. Die Innenräume sind klimatisiert, können aber über geöffnete Fenster mit Wind und Meer verbunden werden. In der Brücke dürfen Gäste dem Kapitän zeitweise über die Schulter schauen. Das Schiff ist auf längere Fahrten ausgelegt, ohne den Tauchbetrieb an den Rand zu drängen. Man merkt es an den kurzen Wegen vom Salon zum Tauchdeck und daran, dass die Boote für mehrere Tauchgruppen bereitliegen.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Nähe nicht durch Animation, sondern durch Wiederholung: dieselben Gesichter beim Briefing, am Esstisch, auf dem Beiboot und beim Warten auf den Sonnenuntergang. Die Crew hält den Ablauf zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Sie serviert, räumt auf, hilft beim Tauchbetrieb und bleibt dabei aufmerksam, freundlich und ruhig. Diese Verlässlichkeit ist ein Grund, warum Reisende vor allem die Crew, das Essen und die Tauchorganisation sehr hoch bewerten. Abends bleibt die Stimmung entspannt. Manche sitzen mit einem Getränk draußen, andere sichten Bilder oder sprechen über den letzten Tauchgang. Familien, erfahrene Taucher und Nichttaucher können dieselbe Reise unterschiedlich nutzen, ohne dass die Gruppe auseinanderfällt. Wer ein Schiff sucht, auf dem die Crew jede Kleinigkeit laut kommentiert, ist hier falsch. Wer unaufdringliche Hilfe und einen gut geführten Alltag schätzt, wird sie schnell bemerken.

Die Tauchplätze

Die Route verbindet je nach Reise Raja Ampat, Triton Bay, Banda Sea, Alor und die Inseln östlich von Flores. Für Raja Ampat sind Fahrten von Sorong nach Sorong mit 11 oder 12 Nächten verzeichnet; Triton Bay wird ab Kaimana mit 10 oder 13 Nächten bereist, eine Verbindung von Triton Bay und Banda Sea führt über 15 Nächte von Kaimana nach Ambon. In Raja Ampat warten an Manta Sandy Putzerplätze, an denen sich Mantarochen versammeln. Mike's Point erreicht maximal 40 Meter und verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt, während Melissa's Garden bis maximal 35 Meter von Weich- und Hirschhornkorallen geprägt ist. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegongs zusammen; Sardines lebt von dichten Fischschwärmen und Jagdszenen. In Triton Bay reicht das Spektrum von Makro bis Weitwinkel: Macro Rocks geht bis maximal 20 Meter über weißen Sand, White Rock fällt sanft bis maximal 14 Meter ab, und bei Flasher Beach zeigen Flasher-Lippfische am späten Nachmittag ihr Balzritual. Boulders bietet Felsformationen mit Gorgonien und Weichkorallen. Christmas Rock reicht bis maximal 18 Meter und wird von Strömung, Weichkorallen und Fischschwärmen geprägt. Saruenus Island verbindet Korallengärten mit Teppichhaien und Wobbegongs, Bo’s Rainbow reicht bis maximal 16 Meter, Andy’s Point von Barrakudas bis zu Pygmäen-Seepferdchen. Die genaue Auswahl hängt von Route, Wetter und Bedingungen ab.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem viele der Tiere, wegen derer Raja Ampat und Triton Bay auf der Wunschliste stehen: Zackenbarsche, Riffhaie, Nacktschnecken, Füsiliere, Zwergseepferdchen, Makrelenartige, Süßlippen, Büffelkopf-Papageifische und Schnapper gehören an mehreren Plätzen zum Bild. Die großen Schulen ziehen Räuber an, während sich die kleinen Tiere in Korallen, Sand und Schwämmen verstecken. Für einzelne Begegnungen lohnt der genaue Platz. Cape Kri ist der Ort für Weißspitzen-Riffhaie. Blue Magic kann ozeanische Weißspitzenhaie, Thunfische und Hundszahn-Thunfische bringen, wenn Strömung und Sicht stimmen. Bei Mike’s Point lassen sich Adlerrochen erwarten, an den von Felsen und Korallen geprägten Boulders Muränen, Glasfische, Kugelfische und Rotfeuerfische. White Rock ist der Platz für Anglerfische. Saruenus Island kann eine Castagnole zeigen, Christmas Rock einen Doktorfisch. An Manta Sandy und Blue Magic liegen Putzerstationen; dort suchen Mantarochen die Reinigung auf. Flasher Beach ist am späten Nachmittag interessant, wenn die Lippfische ihr Balzverhalten zeigen. Nichts davon ist garantiert. Gerade das macht den Unterschied zwischen einem guten Briefing und einem Versprechen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von einem englischsprachigen Cruise Director und qualifizierten Dive Guides begleitet. Die Crew arbeitet mehrsprachig; an Bord werden Englisch, Französisch, Spanisch und Indonesisch gesprochen. Die Tauchgruppen gehen über die drei Beiboote ins Wasser, sodass die Guides die Gruppen nach Erfahrung und gewünschtem Tempo organisieren können. Vor jedem Tauchgang werden die Bedingungen am Platz geprüft und im Briefing besprochen. Das ist besonders an Riffkanten, Pinnacles und Strömungsplätzen wichtig. Der normale Ablauf sieht drei Tagtauchgänge und, wenn möglich, einen Nachttauchgang vor; am ersten und letzten Tag sowie während längerer Fahrtabschnitte kann die Zahl geringer sein. Für Notfälle gibt es Erste-Hilfe-Ausrüstung, einen AED, Funk- und Satellitenkommunikation, Rückverfolgung per SPOT-System sowie Rettungsinseln und Schwimmwesten. Die Crew arbeitet sichtbar sicherheitsorientiert, ohne aus jedem Briefing eine Zeremonie zu machen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist großzügig, beschattet und auf einen wiederholbaren Ablauf ausgelegt. Zur Verfügung stehen 24 Aluminiumflaschen mit 12 Litern, DIN-Adapter und zwei Schiffauer-Kompressoren. Nitrox ist auf Anfrage verfügbar. Zusätzlich gibt es Leihsets, einzelne Ausrüstungsteile, Anzüge, Computer und Lampen; eine begrenzte Zahl an Tauchlampen kann an Bord gemietet werden. Für Kameras gibt es einen eigenen Arbeitsbereich und eine getrennte Spülmöglichkeit, außerdem Ladestationen. Nach dem Tauchgang helfen Deckduschen und warme Duschen beim Aufwärmen. Drei Beiboote übernehmen den Transfer: zwei 6,5 Meter lange Faserboote mit je zwei Motoren nehmen jeweils bis zu sechs Taucher mit, ein weiteres Faserboot bis zu vier. Die Gruppen werden damit vom Schiff aus verteilt, statt alle gleichzeitig über eine einzige Leiter ins Wasser zu schicken. Das ist bei Strömung und an weit auseinanderliegenden Einstiegen ein spürbarer Vorteil.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die Außenbereiche. Das Tauchdeck ist beschattet, während oben Sonnendeck, Liegen und Tagesbetten Platz für Lesen, Schlafen oder den Blick auf die Inseln bieten. Am Heck liegt ein weiterer geschützter Bereich, vorne bei der Brücke kann man den Kurs und den Horizont beobachten. Wer nicht einfach liegen möchte, nimmt ein Kajak oder ein Stand-up-Paddleboard, fährt mit einem Beiboot an eine Küste oder erkundet eine Mangrove. Auch Landgänge und Strandbesuche gehören zu den Routen. Für Fotografen gibt es einen Arbeitsplatz zum Vorbereiten und Bearbeiten der Bilder, dazu getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. An Fahrtagen wird die Pause länger, und genau dann zeigt sich der Wert der offenen Decks: Man kann den Tauchanzug ausziehen, trocknen und trotzdem draußen bleiben, statt sich in einen Salon zurückzuziehen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Tauchgruppen mit den Beibooten zu ihrem Platz fahren. Danach folgen drei Tagtauchgänge, sofern Route, Wetter und Bedingungen es zulassen. Frühstück, Mittagessen und weitere Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen, Snacks und Getränke stehen auch dann bereit, wenn jemand direkt nach dem Auftauchen noch nicht an den Tisch möchte. In den Pausen verteilt sich die Gruppe auf Schatten, Sonnendeck, Salon und Kameratisch; an Fahrtagen zieht die Landschaft langsam vorbei, während das Schiff den nächsten Ankerplatz anläuft. Je nach Route bleibt Zeit für Kajak, Stand-up-Paddleboard, Strandbesuch oder einen Landgang. Wenn es die Bedingungen erlauben, schließt ein Nachttauchgang den aktiven Teil des Tages ab. Der Ablauf ist dicht, aber nicht mechanisch: Am ersten und letzten Tag sowie während längerer Überfahrten gibt es weniger Tauchgänge. Danach wird es stiller an Deck.

Was man an Bord isst

Die Bordküche ist auf eine Reise eingestellt, bei der zwischen Frühstück, Tauchgang und nächster Mahlzeit wenig Zeit liegt. Serviert werden mehrere Mahlzeiten am Tag, dazu stehen Snacks, Tee, indonesischer Kaffee und Trinkwasser bereit. Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte und kann vegetarische sowie vegane Wünsche berücksichtigen. Auf dem Tisch landen keine hastig zusammengestellten Teller: Reisgerichte und indonesische Aromen können neben vertrauteren Speisen stehen, dazu kommen Buffets und auf Wunsch ein Abendessen à la carte. Geeignete Abende werden durch ein Barbecue am Strand ergänzt. Eine Auswahl an Wein gehört ebenso zum Konzept wie Bier und andere Getränke, wobei Alkohol nicht automatisch in jeder Leistung enthalten ist. Nach einem Tauchgang ist das Essen hier mehr als Versorgung. Es ist der Moment, an dem die Gruppe wieder zusammenkommt und die Sichtungen des letzten Abstiegs miteinander vergleicht.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Seven Seas spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und warmen Duschen ab. Die Doppelkabinen haben Kingsize-Betten, die Einzel- und Zweibettkabinen liegen auf dem unteren Deck. Zwei Doppelkabinen oben bieten durch ihre Fenster besonders weite Blicke über das Wasser. In den Kabinen gibt es Handtücher und Toilettenartikel; die tägliche Reinigung hält den Raum auch nach mehreren Tauchgängen angenehm. Wer nach dem letzten Tauchgang noch nicht schlafen möchte, kann sich in den klimatisierten Salon zurückziehen oder draußen auf den Liegeflächen bleiben. Die Innenfenster lassen sich öffnen, wenn der Fahrtwind angenehmer ist als die Klimaanlage. Für Kameras und Videomaterial gibt es einen eigenen Arbeitsbereich im Salon. Die Nacht fühlt sich deshalb nicht wie ein Rückzug in eine enge Koje an, sondern wie der ruhige Teil eines langen Tauchtages.

mit Etagenbetten (1 & 2)

Einzelkabinen (3 & 4)

Doppelkabine (5 & 6)

Doppelkabine, Oberdeck (7 & 9)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Abfahrts- und Rückkehrhäfen hängen von der Route ab: Raja-Ampat-Fahrten starten und enden in Sorong, Triton-Bay-Fahrten in Kaimana; weitere Reisen verbinden unter anderem Labuan Bajo, Alor, Ambon, Maumere, Saumlaki und Sumbawa Besar. Transfers vom vorgesehenen Flughafen zum Schiff und zurück sind an den Ein- und Ausschiffungstagen eingeschlossen. Die genauen Treffpunkte und Abläufe werden vor der Reise mitgeteilt. Für die Anreise ist ein zusätzlicher Tag vorher sinnvoll, weil Inlandsflüge in Indonesien nicht immer planbar sind.

Decksplan

Länge
45 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
Mitsubishi 8M22 450 PS V8
Reisegeschwindigkeit
8 Knoten
Beiboote
2 × GFK-Beiboote und 1 × RIB
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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