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Tauchsafaris · Indonesien

Situju7 – traditionelle Phinisi für Komodo

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionelles indonesisches Phinisi-Schiff aus schwarzem Eisenholz und Teak.
  • Komodo-Route ab und bis Labuan Bajo über fünf Tage und vier Nächte.
  • Zwölf Tauchgänge sowie ein zusätzlicher Nachttauchgang werden für die Route angekündigt.
  • Kleine Reise mit privaten Tauchguides, lokalen und internationalen Crewmitgliedern und Platz für Schnorchler.
  • Die Küche an Bord ist lokal geprägt und wird von den Reisenden besonders hoch bewertet.

Die Einladung

Die Situju7 passt zu Tauchern, die Komodo nicht aus einem großen Schiff heraus erleben wollen. Sie ist eine traditionelle Phinisi aus Sulawesi, handgebaut aus schwarzem Eisenholz und mit Teak ausgekleidet. Dazu kommen kleine Gruppen, ein eigener Tauchguide und ein Beiboot, das die Taucher zu den Buchten und Riffen bringt. Die Reise verbindet Tauchgänge mit Padar, Pink Beach, Komodo Island und dem Sonnenuntergang über Kalong. Wer ein schwimmendes Resort mit vielen getrennten Bereichen sucht, findet passendere Schiffe. Wer morgens mit Inseln vor dem Fenster aufwachen, nach dem Tauchgang direkt wieder an Bord sein und abends gemeinsam mit der Crew essen möchte, findet hier den richtigen Rahmen. Es ist eine Boutique-Phinisi mit echtem Bordleben, nicht bloß ein Hotel auf dem Wasser.

An Bord gehen

Beim Ankommen liegt die Situju7 vor Labuan Bajo vor Anker; vom Kai geht es mit dem Beiboot hinaus zum Schiff. Der erste Eindruck kommt vom Material: dunkles Eisenholz außen, warmes Teak innen, handgefertigte Betten und eine Einrichtung, die eher an ein gepflegtes traditionelles Haus als an ein zweckmäßiges Tauchboot erinnert. Die Innenräume sind hell und großzügig gestaltet, mit warmen Farben und einzelnen ausgewählten Gegenständen statt einer langen Reihe von Dekoration. Nach der Begrüßung zeigt der Cruise Director das Schiff, erklärt die Sicherheitsabläufe und führt zur Kabine. Danach beginnt die Reise nicht mit einem langen Check-in, sondern mit einem Begrüßungsgetränk und einem kühlen, feuchten Handtuch. Man kommt an, legt die Tasche ab und ist schnell dort, wo die Reise stattfinden soll: draußen auf dem Wasser.

Die Stimmung an Bord

Die Situju7 lebt von ihrer kleinen Gruppe. Nach der Einweisung kennt man schnell die Menschen, mit denen man ins Wasser geht, am Tisch sitzt und abends noch auf das Meer schaut. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch und bleibt im Tagesablauf nah an den Gästen: Sie holt die Taucher mit dem Beiboot ab, begleitet Ausflüge und führt durch die Abläufe an Bord. Der Cruise Director übernimmt die Einführung in Schiff und Sicherheit, danach wird der Kontakt unmittelbarer und weniger formell. Genau hier liegt eine Stärke des Schiffs. Die Crew wird besser bewertet als der Rumpf selbst, und das passt zum Charakter der Situju7: kein neues, anonymes Großschiff, sondern ein traditionelles Boot, dessen gute Betreuung den Aufenthalt trägt. Nach Sonnenuntergang geht es nicht um großes Programm. Man sitzt zusammen, hört dem Schiff zu und spricht über den Tauchgang.

Die Tauchplätze

Die fünf Tage und vier Nächte führen ab Labuan Bajo durch den Komodo-Nationalpark und zurück. Am ersten Tag stehen Kelor, Manjarite und Kalong auf dem Programm: Kelor bietet einen Inselaufstieg, Manjarite klares Wasser zum Schnorcheln und Tauchen, Kalong den Abend mit den Flughunden über dem Ankerplatz. Danach folgen Padar mit seiner Wanderung, Pink Beach mit Strand und Unterwasserbereich, Komodo Island sowie Taka Makassar. Manta Point ist der Tauch- und Schnorchelplatz für die Begegnung mit Mantas in der Strömung. Taka Makassar verbindet flaches türkisfarbenes Wasser, weißen bis rosafarbenen Sand und Korallen. Die Reise ist deshalb mehr als eine Folge von Riffen: Zwischen den Tauchplätzen liegen Inselpfade, Buchten und kurze Fahrten mit dem Beiboot. Exakte Tiefen, einzelne geprüfte Tauchplatzprofile und Fahrtdauern sind für diese Route nicht angegeben.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Gäste werden von einem privaten Tauchguide begleitet. Als Diving Master ist ein qualifizierter SSI-Freediving-Lehrer genannt; auch Anfänger werden laut Bordbeschreibung begleitet. Die Guides sprechen Englisch und Indonesisch. Wie viele Guides gleichzeitig eingesetzt werden, wie groß die einzelnen Tauchgruppen sind und welche Mindestzahl an Tauchgängen verlangt wird, ist nicht festgelegt. Die Einweisung beginnt mit einer Vorstellung des Schiffs und der Sicherheitsstandards; die eigentlichen Briefings führen anschließend zu den jeweiligen Wasseraktivitäten. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk, Satellitentelefone, Rettungsboote, Signalraketen und eine Rettungsfunkbake an Bord. Feueralarm und Feuerlöscher gehören ebenfalls zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem für Taucher wird nicht genannt. Die Organisation ist damit auf kleine Gruppen und direkte Begleitung ausgelegt, nicht auf anonymes Massentauchen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist überdacht und besitzt eine eigene Plattform für den Einstieg. Spülbecken stehen für die Ausrüstung bereit, DIN-Adapter sind vorhanden. Die Flaschen werden im Material nicht nach Volumen oder Metall spezifiziert; auch zu Nitrox, Kompressor und Füllstation gibt es keine belastbare Angabe. Leihmaterial ist an Bord verfügbar, ohne dass Marken oder einzelne Ausrüstungsteile genannt werden. Für Taucher und Schnorchler stehen Beiboote bereit. Sie bringen die Gruppe von der Situju7 zu den Buchten und Tauchplätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder dort ab, wo sie an die Oberfläche kommt. Das ist bei Strömung und wechselnden Einstiegsstellen wichtiger als ein möglichst großes Achterdeck. Eine warme Dusche nach dem Tauchgang gibt es an Bord, ebenso Außenduschen. Wer eigenes Spezialmaterial oder Nitrox benötigt, sollte die Ausstattung vor der Abfahrt direkt klären.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die Außenbereiche. Das schattige Tauchdeck ist der praktische Mittelpunkt, während Hauptdeck, Terrasse und Beobachtungsdeck mehr Raum für Sonne, Wind und den Blick auf die Inseln geben. Im klimatisierten Salon gibt es einen Sitzbereich, Satelliten-WLAN und eine kleine Bibliothek, deren Bücher von Reisenden weitergegeben werden können. Wer nicht taucht, kann schnorcheln, mit dem Stand-up-Paddle-Board hinaus oder an Land mitgehen. Auf der Komodo-Route gehören auch kurze Inselaufenthalte dazu: Kelor und Padar laden zum Wandern ein, Pink Beach zum Baden und Kalong zum Warten auf die fliegenden Flughunde am Abend. Die Pausen sind dadurch nicht bloß Leerlauf. Man wechselt zwischen Schatten, Wasser, Inselpfad und dem Platz an Bord, an dem gerade Wind geht.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und den Aktivitäten im Wasser; feste Uhrzeiten für die Tauchgänge sind nicht angegeben. Nach dem Einstieg zurück an Bord folgen Essen, kurze Erholung und die nächste Ausfahrt mit dem Beiboot. Während der Situju7 zwischen den Inseln fährt, liegt man auf dem Außenbereich, bleibt im Salon oder schaut nach Delfinen und den kleinen Inseln vor dem Bug. Am ersten Tag geht es nach der Einschiffung um 12 Uhr und der Abfahrt um 14 Uhr zunächst nach Kelor und Manjarite, bevor Kalong den Sonnenuntergang bestimmt. Auf den folgenden Etappen wechseln frühe Inselbesuche, Tauchgänge und Fahrten nach Padar, Pink Beach, Komodo Island, Manta Point und Taka Makassar. Für die Route werden zwölf Tauchgänge sowie ein zusätzlicher Nachttauchgang angekündigt. Dazwischen bleibt genug Zeit, die nasse Ausrüstung abzulegen, zu essen und wieder ins Wasser zu wollen.

Was man an Bord isst

Gegessen wird mit Blick nach draußen, häufig im Freien. Die Küche ist lokal geprägt und als Buffet organisiert; Vollpension, Snacks über den Tag und alkoholfreie Getränke gehören zum Bordangebot. Vegetarische und vegane Varianten sind möglich. Auf dem Teller landet damit keine standardisierte Hotelküche, sondern eine einfache, regionale Grundlage für lange Tage im Wasser. Gerade auf einer Tauchreise zählt das mehr als eine kunstvolle Speisekarte: Nach dem Auftauchen wartet etwas zu essen, ohne dass erst ein Landgang nötig wird. Frühstück, Mahlzeiten zwischen den Tauchgängen und das Abendessen teilen den Tag in klare Abschnitte. Wer am Abend noch im Salon sitzt, kann dort essen oder sich auf der Terrasse niederlassen. Bier und Cocktails sind erhältlich; ein Begrüßungscocktail gehört zum Empfang.

Die Nächte auf See

Die Kabinen tragen die Namen Bali, Flores, Sumba, Sumbawa und Lombok. Sie sind klimatisiert, haben ein eigenes Bad, warmes Wasser und eine individuell regelbare Klimaanlage. Die Bali Grand Suite ist die geräumigste Variante und besitzt eine private Terrasse, auf der auch eine Mahlzeit möglich ist. Die Flores Junior Suite liegt im Bug des unteren Decks; Sumba und Sumbawa sind intime Kabinen mit getrennten Betten. Die Lombok-Kabine liegt auf dem Hauptdeck und nutzt praktische Etagenbetten. Nachts bleibt die traditionelle Atmosphäre erhalten: Teak, gedämpftes Licht und der Blick auf dunkles Wasser bestimmen den Raum, während draußen das Schiff vor Anker liegt oder weiterzieht. Wer absolute Stille erwartet, sollte bedenken, dass ein Schiff auch nachts arbeitet. Dafür schläft man nicht irgendwo am Ufer, sondern mitten in der Route.

Bali, Grand-Suite

Flores, Junior-Suite

Sumba, Deluxe-Kabine

Sumbawa, Deluxe-Kabine

Lombok, Zweibettkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise beginnt und endet in Labuan Bajo. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen; die Flüge nach und von Labuan Bajo gehören nicht dazu. Zur Einschiffung geht es vom Kai mit dem Beiboot zur vor Anker liegenden Situju7. Da das Schiff pünktlich startet, wird empfohlen, einen Tag vor der Abfahrt in Labuan Bajo anzureisen.

Decksplan

Baujahr
2016
Jahr der Renovierung
2025
Länge
32,7 m
Maximale Passagierzahl
10
Anzahl Kabinen
5
Anzahl Badezimmer
5
Motoren
Mitsubishi 6c Turbo 250 PS
Reisegeschwindigkeit
5 - 6 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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