Tauchsafaris · Indonesien
Solitude Adventurer – der breite Weg zu Raja Ampat
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Der 2000 gebaute und 2017 renovierte Aluminiumkatamaran verbindet viel Außenfläche mit kurzen Wegen zum Tauchdeck.
- Alle Kabinen liegen über Deck und haben große Fenster sowie ein eigenes Bad.
- Die Route ist auf Korallen, Strömungstauchgänge, Großfisch und Makro ausgerichtet.
- Für Fotografen gibt es einen eigenen Kamerabereich mit separaten Spültanks und Digitalstudio.
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Die Einladung
Die Solitude Adventurer passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht aus einem Hotel am Rand erleben wollen, sondern dort schlafen möchten, wo am nächsten Morgen der erste Sprung ins Wasser beginnt. Der Katamaran wurde ursprünglich als private Yacht gebaut; das merkt man an der Breite, den offenen Bereichen und den Kabinen über Deck. Gleichzeitig bleibt alles auf das Wesentliche einer Tauchsafari ausgerichtet: zügige Abläufe, ein funktionierendes Tauchdeck, Beiboote für die letzten Meter zum Riff und genug Platz für Kameras. Wer zwischen Weichkorallen, Fischschwärmen, Mantarochen und kleinen Riffbewohnern wechseln möchte, findet hier eine passende Mischung. Die Reise spricht auch Schnorchler und Nichttaucher an. Der eigentliche Grund einzusteigen bleibt aber unter Wasser.
An Bord gehen
Beim Anlegen wirkt die Solitude Adventurer eher wie eine breite Yacht als wie ein enger Safarikahn. Der Aluminiumkatamaran wurde 2000 gebaut und 2017 vollständig renoviert; seine frühere Nutzung als Privatyacht erklärt die offene, wohnliche Anordnung. Man bewegt sich nicht durch schmale Gänge von Kabine zu Kabine, sondern zwischen Salon, Außenflächen und Tauchbereich. Die beiden Rümpfe geben dem Schiff seine ungewöhnliche Breite und ein ruhigeres, flächigeres Gefühl an Bord. Im klimatisierten Salon stehen Bücher, Sitzsäcke und ein Massagesessel bereit. Draußen gibt es einen Beobachtungsbereich, eine Terrasse und Essen unter freiem Himmel. Das Schiff ist kein Neubau mit glatten Designflächen. Es ist ein renovierter Arbeitsort für lange Tage auf See, der seine Stärke aus Raum und Zweckmäßigkeit zieht.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt weniger von formeller Bedienung als von einer Crew, die den Tauchtag im Blick behält. Die Helfer am Tauchdeck tragen dazu bei, dass Flaschen, Kameras und Rückkehr aus dem Beiboot nicht jedes Mal zur eigenen Logistikaufgabe werden. Gäste beschreiben die Crew als aufmerksam, effizient und persönlich; besonders die Küche und die Tauchdeckhelfer bleiben in Erinnerung. Mit maximal 18 Gästen entsteht eine Gruppe, in der man sich nach wenigen Tagen kennt: Wer auf Makro wartet, wer bei Strömung lieber außen bleibt und wer beim Abendessen noch einmal den Mantarochen zeichnet. Englisch und Indonesisch sind die Bordsprachen. Nach dem Essen wird erzählt, fotografiert, gelesen oder Musik gemacht. Vieles davon entsteht von selbst, weil die Wege kurz und die Tage gemeinsam sind.
Die Tauchplätze
Raja Ampat zeigt auf dieser Route viele verschiedene Gesichter. Manta Sandy ist eine Putzerstation, an der sich Mantarochen unter den Augen von Tauchern und Schnorchlern sammeln. Mike’s Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge; der Steckbrief führt den Platz mit max -40 m. Cape Kri ist für seine außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt, während Blue Magic Strömung, ozeanische Mantarochen an Putzerstationen und Wobbegong-Haie zusammenbringt. Melissa’s Garden ist ein dichter Garten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis max -35 m. Ransiwor fällt sanft ab und reicht bis max -30 m; dort liegen Schildkröten an Putzerstationen. Yenbuba Jetty bietet Pfeiler, ein abfallendes Riff und Makroleben bis max -30 m. Dazu kommen Sardines, Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri, Cape Mansuar, Cross Over und Sawandarek. Je nach Reise stehen Komodo North & South mit 7 Tagen und 6 Nächten, Ambon–Banda mit 9 Tagen und 8 Nächten, Raja Ampat–Misool mit 9 Tagen und 8 Nächten sowie längere Verbindungen wie Ambon–Banda–Raja Ampat mit 13 Tagen und 12 Nächten auf dem Plan.
Was man unter Wasser trifft
Über mehrere Plätze hinweg begegnet man Barrakudas, Riffhaien, Napoleons, Meeresschildkröten, Makrelen, Füsilieren, Süßlippen, Großkopf-Papageifischen, Weichkorallen, Nacktschnecken und Zwergseepferdchen. Das ist die breite Bühne der Route: Schwärme ziehen über Korallen, Räuber stehen in der Strömung, und zwischen den Ästen beginnt die Suche nach dem kleinen Leben. Einige Begegnungen haben einen klaren Grund, genau an diesem Platz zu tauchen. Cape Kri ist der einzige verzeichnete Ort für den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic bringt den ozeanischen Hai und Thunfisch in die Liste; Strömung und Putzerstationen machen den Platz für große Tiere interessant. In South Kri sind Großaugen-Stachelmakrele, Krabben und Garnelen verzeichnet. Ransiwor ist der einzige genannte Platz für Oktopus und Clownfisch, Sorido Wall für Doktorfisch. Yenbuba Jetty ergänzt Anthias und Riffbarsche unter den Pfeilern.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch und Indonesisch und übernimmt die Abläufe vom Briefing bis zur Rückkehr aufs Schiff. Die Tauchgruppen werden für die jeweiligen Plätze und Bedingungen organisiert; ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern oder eine bestimmte Qualifikation der Guides ist nicht angegeben. Auch eine vorgeschriebene Mindestzahl an Tauchgängen wird nicht genannt. Das macht die Reise nicht automatisch anspruchslos: Raja Ampat bringt Strömung, Beiboote und Plätze mit viel Leben, bei denen gutes Briefing und saubere Tarierung zählen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitentelefon, EPIRB, Rettungsinseln und Feuerlöschausrüstung sind an Bord. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Einen Defibrillator oder ein bestimmtes Rückrufsystem sollte man nicht voraussetzen. Nichttaucher und Schnorchler können mitreisen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf wiederholte Tauchgänge und auf Kameras eingerichtet. Drei Bauer-HP-Kompressoren versorgen die Füllstation; ein zentrales Filtersystem und eine Nitrox-Membrananlage gehören zur technischen Ausstattung. Nitrox ist für zertifizierte Taucher verfügbar. DIN-Adapter sind vorhanden, Sidemount-Tauchen ist möglich. Die üblichen Flaschen- und Mietausstattungsdetails sollten vor der Reise passend zur eigenen Konfiguration geklärt werden. Für Kameras gibt es zwei separate Spültanks, Druckluftpistolen, Handtücher, einen festen Aufbautisch und ein Digitalstudio mit Computer. Die Kamerabereiche bleiben damit vom normalen Spülbetrieb getrennt. Eine Plattform führt ins Wasser, die Beiboote bringen die Gruppen zum Riff und nehmen sie dort wieder auf, wo sie auftauchen. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen bereit; warme Duschen gibt es an Bord.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf Salon, Terrasse und Beobachtungsdeck. Wer Schatten braucht, findet einen geschützten Außenbereich; wer noch nicht genug vom Meer hat, bleibt oben und verfolgt die Inseln, während das Schiff zum nächsten Platz läuft. Im Salon kann man lesen, Filme sehen oder sich in einen Sitzsack zurückziehen. Gitarren liegen bereit, und manchmal übernimmt die Crew die Musik. Für Fotografen beginnt die Pause oft am Kameratisch: Akkus laden, Gehäuse spülen, Bilder sichern. Die Solitude Adventurer hat außerdem einen eigenen Digitalbereich mit Computerstation. Ein Nachmittag ohne Tauchgang ist kein Problem, weil das Schiff nicht nur aus Kabine und Tauchdeck besteht. Es gibt Raum, ohne dass daraus ein Resort werden muss.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit Briefing und Vorbereitung auf dem Tauchdeck. Danach geht es mit der Plattform und den Beibooten zum Riff; nach der Rückkehr warten Dusche, Frühstück oder ein Snack, bevor der nächste Ablauf beginnt. Fünf Mahlzeiten teilen den Tag in kleine Erholungsfenster: leichtes Frühstück, kräftiges Frühstück, Mittagessen, gekochter Nachmittagssnack und Abendessen. Dazwischen wechseln Wasser, Schatten, Kameratisch und Salon. Während das Schiff zum nächsten Gebiet fährt, werden Akkus geladen, Logbücher ergänzt oder die Sicht aus dem Beobachtungsbereich genossen. Die Zahl der Tauchgänge hängt von Route, Bedingungen und Tagesplanung ab; eine starre Uhrzeit lässt sich daraus nicht ableiten. Wenn ein Nachttauchgang vorgesehen ist, liegt er nach dem Abendessen und nach der Rückkehr der Tagesgruppen. Danach wird es ruhiger, bis am nächsten Tag das erste Briefing beginnt.
Was man an Bord isst
Die Küche bereitet lokale und internationale Gerichte frisch zu und arbeitet nicht nur mit einem großen Abendessen auf den Tag hin. Nach einem leichten Frühstück folgt ein kräftigeres Frühstück, später Mittagessen, ein gekochter Snack am Nachmittag und das Abendessen. Hauptmahlzeiten werden meist als Buffet serviert; einzelne Gerichte können à la carte kommen. Vegetarische Wünsche wurden an Bord besonders sorgfältig berücksichtigt. Kekse und Instantnudeln stehen jederzeit bereit, was nach einem frühen Tauchgang manchmal wichtiger ist als jedes Dessert. Gegessen wird gewöhnlich im klimatisierten Salon. Wenn Wetter und Fahrt es erlauben, wandert der Tisch nach draußen, bis zum Grillabend unter dem Himmel. Bei vier Tauchgängen täglich ist das keine Nebensache: Gute Bordküche hält den Tag zusammen.
Die Nächte auf See
Die Nächte finden in Kabinen auf dem Hauptdeck statt, nicht tief im Rumpf. Große Fenster lassen Meer und Inseln bis in den Abend hinein Teil des Zimmers bleiben; Klimaanlage und eigenes Bad machen die Rückkehr nach dem letzten Tauchgang unkompliziert. Zur Auswahl stehen eine Stateroom, Deluxe Cabins und eine geteilte Quad Cabin. Die Stateroom bietet ein Kingsize-Bett und deutlich mehr Raum, während die Deluxe Cabins mit zwei Einzelbetten für Paare, Freunde oder allein reisende Taucher gedacht sind. In der Quad Cabin schläft man mit anderen Gästen, hat aber ein eigenes Bad. Nachts ist die Solitude Adventurer kein stilles Hotel. Wasser, Lüfter und die Bewegungen eines arbeitenden Schiffs gehören dazu. Dafür liegt das Meer direkt vor dem Fenster.
Kabine
Deluxe-Kabinen
Zweibett, Hauptdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Abfahrts- und Rückkehrhäfen hängen von der gewählten Route ab: Raja Ampat–Misool startet und endet in Sorong, Ambon–Banda in Ambon, Komodo North & South in Labuan Bajo und Alor–Forgotten Islands–Banda Sea führt von Maumere nach Ambon. Bei der Verbindung Ambon–Banda–Raja Ampat geht die Reise von Ambon nach Sorong. Ein Flughafentransfer ist eingeschlossen; die genaue Übergabe wird vor der Reise mitgeteilt. Für die Anreise ist ein zusätzlicher Tag vor dem Einschiffen sinnvoll, besonders bei Verbindungen in entlegene Tauchgebiete.
Decksplan
- Baujahr
- 2000
- Jahr der Renovierung
- 2017
- Länge
- 36 m
- Breite
- 12 m
- Maximale Passagierzahl
- 18
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Motoren
- Zwei MTU-Motoren mit 1380 PS / 1015 kW
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Webseite
- solitude.world ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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