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Gili Trawangan · Indonesien · Asien

Max. Tiefe · 23 m

Bounty, Gili Trawangan: Wracktauchen an einer kollabierten Pier

Das Bounty Wreck bietet eine einzigartige Kombination aus künstlichen Riffen, reichem Meeresleben und einem faszinierenden Wrack, das für Taucher aller Erfahrungsstufen zugänglich ist.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Erkundung einer kollabierten Pier und eines gesunkenen Pontons als künstliches Riff
  • Begegnung mit Unterwasserstatuen in geringer Tiefe (ab 6m)
  • Beobachtung von Rotfeuerfischen und Skorpionsfischen in den oberen Wrackteilen (bis 6m)
  • Reiche Korallenformationen, bekannt als Bommies, einschließlich eines prächtigen Bommies auf 15m Tiefe
  • Gute Chancen auf Schildkrötensichtungen
  • Riesige Seefächer am Beginn des Tauchgangs
  • Ideal für eine Einführung ins Wracktauchen
  • Zugänglich für Taucher aller Erfahrungsstufen

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Bounty der Tauchplatz im Überblick

Das Taucherlebnis am Bounty Wreck, nahe Gili Meno vor der Küste Lomboks, beginnt mit einem sanften Abstieg in eine Unterwasserlandschaft, die sich als faszinierender Unterwasserlebensraum präsentiert. Bereits in etwa 6 Metern Tiefe trifft man auf eine eindrucksvolle Ansammlung von Statuen, die den Startpunkt dieses besonderen Tauchgangs markieren. Diese künstlichen Installationen ziehen nicht nur Licht an, sondern auch die Aufmerksamkeit neugieriger Rifffische, die sich hier bereits etabliert haben und einen Vorgeschmack auf die Vielfalt unter Wasser geben. Schon zu Beginn des Tauchgangs wird man von einer beeindruckenden, riesigen Seefächerkoralle begrüßt, die sich elegant im Wasser wiegt und ein farbenprächtiges Spektakel bietet. Von hier aus weist der Weg tiefer, entlang einer sanft abfallenden Unterwasserneigung.

Die Neigung führt kontinuierlich bis auf ungefähr 23 Meter Tiefe. Entlang dieses Pfades trifft man auf zahlreiche Korallenformationen, die in der Taucherwelt auch als „Bommies“ bekannt sind. Diese isolierten Korallenblöcke sind wahre Oasen des Lebens, voll von farbenprächtigen Hart- und Weichkorallen, die wiederum eine Vielzahl von kleinen Lebewesen beherbergen. Nicht weit vom Hauptwrack entfernt, auf etwa 15 Metern Tiefe, befindet sich ein prächtiger Bommie, ein freistehender Korallenfels, der eine eigene Welt für sich darstellt. Dieser Bommie ist reich bewachsen und beherbergt eine Vielzahl von kleinen Riffbewohnern und ist ein idealer Punkt, um den Tauchgang zu verlängern oder einen Sicherheitsstopp mit interessanten Beobachtungen zu verbinden.

Der Höhepunkt des Tauchgangs ist ohne Zweifel das Wrack der Bounty selbst. Die Trümmer dieses Bauwerks, die Überreste einer vor rund 15 Jahren eingestürzten alten Pier von Gili Meno, liegen auf einer maximalen Tiefe von etwa 18 Metern. Ursprünglich ein schwimmender Ponton, an dem das namensgebende Kreuzfahrtschiff Bounty anlegte, sank er im Jahr 2002 während eines heftigen Sturms. Heute ruht sein Rumpf friedlich auf dem Meeresgrund und dient als ein lebendiges Riff, an dem sich eine beeindruckende Vielfalt an Meereslebewesen angesiedelt hat. Man kann hier in aller Ruhe die Architektur des Wracks erkunden und die unzähligen Winkel und Spalten entdecken, die Schutz und Nahrung für die dort ansässigen Bewohner bieten.

Das Wrack der Bounty ist ein Habitat, das mit Leben pulsiert. Auf und um die Überreste der Pier tummeln sich Schwärme von Rifffischen, die sich von den reichhaltigen Ressourcen des künstlichen Riffs ernähren. In den höher gelegenen Sektionen der Bounty, die bis auf 6 Meter aufsteigen, finden sich häufig Rotfeuerfische (Pterois volitans) und Skorpionsfische (Scorpaenidae), die sich in der Sonne aalen. Ihre auffälligen Farben und eleganten Bewegungen bieten ein fesselndes Naturschauspiel, das man aus sicherer Distanz beobachten kann. Die reiche Unterwasserwelt des Bounty ist nicht nur auf die unmittelbare Umgebung des Wracks beschränkt. Neben den genannten Rotfeuerfischen und Skorpionsfischen trifft man am gesamten Tauchplatz auf eine Vielzahl von Riffischen, die in den Korallenformationen und um die Pier herum leben.

Es ist auch nicht ungewöhnlich, Schildkröten (Cheloniidae) bei ihren gemächlichen Streifzügen zu beobachten, die sich an diesem nahrungsreichen Ort wohlfühlen. Die Vielfalt der Habitate – von den Statuen über die Korallenbommbies bis hin zum Wrack der Pier – schafft eine Umgebung, die verschiedenen Arten sowohl Nahrung als auch Schutz bietet. Dies führt zu einer bemerkenswerten Dichte an Lebewesen, die man während des Tauchgangs beobachten kann. Die oft ruhigen Strömungsverhältnisse erlauben es, den Tauchgang entspannt und ausführlich zu gestalten und jedes Detail in sich aufzunehmen.

Tauchen in Bounty: die Unterwasserwelt

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Tauchbedingungen

Dieser Tauchplatz ist für alle Niveaus zugänglich und bietet eine minimale Tiefe von 6 Metern, ideal für Anfänger und Schnorchler, sowie eine maximale Tiefe von 23 Metern. Die Wassertemperatur liegt regional zwischen 26 und 30 °C. Die Sichtweite in der Region beträgt typischerweise mindestens 20 Meter, kann aber auch zwischen 10 und 25 Metern variieren. Die Bedingungen sind meist moderat, mit wechselnden Strömungen, die von mild bis stark reichen können, abhängig von den Gezeiten. Die beste Zeit, um dieses Wrack zu erkunden, ist von März bis Oktober, wenn das Wetter am stabilsten ist.

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