Tauchsafaris · Indonesien
Ikan Biru – Komodo ohne Umwege
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Offenes Tauchsafari-Schiff für acht Gäste mit Schlafbereich auf dem Oberdeck statt privater Kabinen.
- Die Route führt durch zentrale, nördliche und südliche Bereiche des Komodo-Nationalparks.
- An vollen Tagen gibt es mindestens drei Tauchgänge, oft mehr.
- Tauchmiete, DIN-Adapter, schattiges Tauchdeck, Kameraspülung und Ladestationen sind an Bord.
- Advanced-Open-Water-Ausbildung ist während der Reise möglich.
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Die Einladung
Die Ikan Biru ist für Taucher gebaut, die Komodo nicht vom Rand aus sehen wollen. Hier geht es nicht um eine private Kabine mit Hotelbetrieb, sondern um Wasser, Strömung, kurze Wege und möglichst viel Zeit unter der Oberfläche. Der offene Hop-on-Hop-off-Gedanke passt zu einer Reise, bei der man sich dem Nationalpark über mehrere Nächte nähert und nicht jeden Abend an Land zurückkehrt. Tagsüber liegen Felsnadeln, Korallengärten, Kanäle und Makroplätze auf der Route; dazwischen bleibt das Deck der eigentliche Aufenthaltsort. Wer Mantarochen, Riffhaie, Schildkröten und kleine Tiere ebenso sucht wie kräftige Strömungen, findet hier den passenden Rahmen. Wer absolute Ruhe, eine eigene Nasszelle oder viel Rückzug braucht, sollte die Besonderheit dieses Schiffs ernst nehmen: Der gemeinsame Schlafbereich gehört zum Erlebnis. Die Ikan Biru ist kein schwimmendes Boutique-Hotel. Sie ist ein schlichtes, tauchorientiertes Boot mit einer Crew, die den Unterschied macht.
An Bord gehen
Schon vom Kai aus wirkt die Ikan Biru wie ein Arbeitsboot, das seine Aufgabe kennt. Der Rumpf und die offenen Decks erzählen eher von vielen Tagen auf dem Wasser als von einer frisch inszenierten Kreuzfahrt. An Bord bewegt man sich direkt: vom Wohn- und Essbereich zum Tauchdeck, von dort über die Plattform ins Wasser oder ins Beiboot. Es gibt keine langen Korridore und keinen Bereich, in dem man sich verirrt. Der Motor gehört akustisch zur Reise; wer empfindlich auf Maschinengeräusche reagiert, sollte das bei der Wahl des Schlafplatzes bedenken. Dafür bleibt das Schiff überschaubar, und nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter, die Flaschen, Kameras und nassen Handtücher dort abstellen. Die Renovierung hat den praktischen Charakter nicht wegpoliert. Das passt zu Komodo: wenig Abstand zwischen Taucher und Meer, viel Luft auf dem Deck und ein Boot, das unterwegs sein will.
Die Stimmung an Bord
Die Ikan Biru lebt von der Nähe an Bord. Bei einer kleinen Gruppe bleibt niemand anonym, und die Crew ist nicht nur für Mahlzeiten oder Leinen zuständig. Sie organisiert die Übergänge zwischen Briefing, Wasser, Rückkehr und nächstem Tauchgang so, dass der Tag nicht unnötig schwer wird. Besonders die lokale Kenntnis der Tauchplätze wird von Rückkehrern als Stärke erlebt; ebenso die ruhige, professionelle Art im Umgang mit Sicherheit und individuellen Wünschen. Das Schiff selbst ist praktisch und gemeinschaftlich, nicht auf Privatsphäre ausgelegt. Dafür bekommt man Raum auf dem Deck und eine Crew, die präsent bleibt, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Abends sitzt die Gruppe beim Essen zusammen, tauscht Sichtungen aus und schaut, was die Strömung am nächsten Tag zulässt. Die sehr starken Bewertungen für Crew, Verpflegung und Tauchen passen zu diesem Verhältnis: Die Menschen und das Wasser tragen die Reise.
Die Tauchplätze
Die Best-of-Komodo-Reise dauert vier Tage und drei Nächte. Im Zentrum liegen unter anderem Sebayur Kecil mit flachen, ruhigen Riffen, Tatawa Besar mit Korallengärten und Strömung, Siaba Besar mit Makroleben und Schildkröten sowie Siaba Kecil mit kräftiger Strömung, Riffhaien und möglichen Mantarochen. Pengah Kecil verbindet Hart- und Weichkorallen mit Riffhaien; Wainilu ist ein Schlamm- und Makroplatz für Nacktschnecken, Anglerfische, Seepferdchen und Harlekin-Garnelen. Batu Bolong ist ein kleines, korallenüberzogenes Felsnadelriff bis 40 Meter, an dem Riffhaie, Napoleonschildkröten, Riesentrevallies und Pygmäenseepferdchen vorkommen können. Im Norden warten Castle Rock und Crystal Rock, beide bis 30 Meter, mit Strömung, Haien und großen Fischschwärmen. Tatawa Kecil reicht bis 30 Meter, Golden Passage bis 30 Meter und Manta Alley bis 20 Meter. Die Reihenfolge hängt von Wetter und Gezeiten ab; die Fahrtdauer zwischen den Plätzen wird nicht festgelegt.

Sebayur Kecil →
Max. Tiefe · 25 m

Tatawa Besar →
Max. Tiefe · 25 m

Siaba Besar →
Max. Tiefe · 18 m

Siaba Kecil →
Max. Tiefe · 30 m

Pengah Kecil →
Max. Tiefe · 25 m

Wainilu →

Batu Bolong →
Max. Tiefe · 40 m

Castle Rock →
Max. Tiefe · 30 m

Crystal Rock →
Max. Tiefe · 30 m

Tatawa Kecil →
Max. Tiefe · 30 m

Golden Passage →
Max. Tiefe · 30 m

Manta Alley →
Max. Tiefe · 20 m
Was man unter Wasser trifft
Über viele Plätze hinweg prägen Mantarochen, Meeresschildkröten, Riffhaie, Adlerrochen, Nacktschnecken, Riesentrevallies, Barrakudas, Napoleons und Weichkorallen die Route. Das ist kein einzelner Schaukasten: Strömung bringt an den Felsnadeln große Fische und Haie zusammen, während geschützte Buchten den Blick auf kleine Tiere lenken. In Siaba Besar kann man nach Geisterpfeifenfischen und Einhornfischen suchen; dort liegen auch die ruhigeren, flacheren Abschnitte für Makrobeobachtungen. Sebayur Kecil ist der Platz für Clownfische und Feilenfische. Cannibal Rock verbindet Riesentrevallies und Barrakudas mit Bambushaien, Anglerfischen und Nacktschnecken. Golden Passage ist eine dynamische Drift, in der neben Schwärmen und Adlerrochen auch Ammenhaie oder ein Leopardenhai vorkommen können. An Castle Rock wird der einzige Eintrag für den Wimpelfisch geführt. Die Begegnung bleibt vom Wasser, der Strömung und dem Verhalten der Tiere abhängig. Genau deshalb zählt nicht nur der Name des Platzes, sondern der Moment, in dem man dort ruhig bleibt.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides und Tauchlehrer sprechen Englisch und Französisch; die Crew verbindet lokale Kenntnis mit internationaler Erfahrung. Die Tauchgruppen werden von der Besatzung durch den Ablauf geführt, vom Briefing bis zur Rückkehr an Bord. Das ist in Komodo entscheidend, weil Strömung und Wetter die Auswahl der Plätze bestimmen und der Kapitän gemeinsam mit der Leitung die sichere Route festlegt. Die Ikan Biru bietet außerdem einen Advanced-Open-Water-Kurs an Bord an. Eine feste Mindestzahl bereits absolvierter Tauchgänge und ein verbindliches Niveau für die Reise sind nicht genannt; die Strömungsplätze richten sich dennoch eher an Taucher, die ihre Tarierung und Abstiegstechnik beherrschen. Sauerstoff, vollständige Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungsinseln, Rettungswesten, Funk und ausgebildetes Erste-Hilfe-Personal gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem werden nicht angegeben. Die Crew arbeitet nah an den Gästen, ohne aus jedem Tauchgang eine Schulungssituation zu machen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf kurze Abläufe ausgelegt: schattiger Arbeitsbereich, Plattform, Spülbecken und ein Beiboot für die Taucher. DIN-Adapter sind vorhanden, ebenso Leihmaterial; die genaue Flaschengröße und das Flaschenmaterial werden nicht angegeben. Eine separate Spülmöglichkeit für Kameras und eine Fotostation richten sich an Taucher, die ihre Ausrüstung nicht einfach neben die nassen Neoprenanzüge legen wollen. Nach dem Tauchgang steht eine warme Dusche an Bord bereit. Ladestationen helfen bei Akkus und Lampen, während das Beiboot die Gruppe zum Einstieg und nach dem Auftauchen wieder an die Ikan Biru bringt. Nitrox, Kompressortyp, Mischverfahren, Bojenmarken und Ausrüstungsmarken sind nicht ausgewiesen. Wer darauf angewiesen ist, klärt diese Punkte vor dem Einsteigen. Der praktische Kern stimmt: Die Tauchausrüstung ist eingeschlossen, die Wege sind kurz, und das Deck bleibt auf den nächsten Tauchgang ausgerichtet.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen zieht es die meisten Gäste auf das obere, offene Deck. Dort gibt es Schatten für die Zeit direkt nach dem Tauchgang und Sonne für alle, die wieder trocknen möchten. Man kann sich mit einem Buch zurückziehen, die Fahrt beobachten oder am Kamerabereich die Bilder sichern, während die Crew das nächste Wasser vorbereitet. Ladestationen nehmen den praktischen Druck aus dem Tag, und die getrennte Spülmöglichkeit für Kameras schützt das, was nach mehreren Tauchgängen besonders empfindlich ist. Wenn das Schiff den Platz wechselt, wird aus der Pause eine kurze Seepassage: Inselhänge ziehen vorbei, das Deck wird ruhiger, und die Gespräche lösen sich für eine Weile auf. Ein Nachmittag ohne Tauchgang wird nicht mit Programm gefüllt. Er gehört dem offenen Raum, dem Schlaf, dem Sortieren der Ausrüstung oder einfach dem Blick über Komodo.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt, bevor die Sonne richtig über Komodo steht. Auf das erste Briefing folgt der Einstieg, danach kommen Rückkehr, Frühstück oder ein Snack und die nächste Vorbereitung, ohne dass lange Wege Zeit kosten. An einem vollen Tag sind mindestens drei Tauchgänge vorgesehen, oft mehr; die Mahlzeiten schieben sich in diese Abfolge, statt sie zu unterbrechen. Zwischen den Tauchgängen liegt man im Schatten, trocknet auf dem Oberdeck, lädt Akkus oder verfolgt die Fahrt zum nächsten Inselabschnitt. Die Reihenfolge bleibt wichtiger als eine starre Uhrzeit, weil der Kapitän die Plätze nach Wind und Gezeiten auswählt. An einem Tauchplatz kann die Gruppe länger bleiben, an einem anderen wird weitergefahren, wenn die Bedingungen nicht passen. Abends wird draußen gegessen, während die Ausrüstung für den nächsten Einsatz bereitliegt. Danach wird der gemeinsame Bereich zum Schlafplatz. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem Meer.
Was man an Bord isst
Gegessen wird im Freien, am selben offenen Bereich, der später zum Schlafplatz wird. Die Küche setzt auf lokale Gerichte, Buffet und vollständige Mahlzeiten, dazu kommen vegetarische Optionen. Frisches Brot aus der Bordküche, Wasser, Tee, Kaffee, alkoholfreie Getränke und Snacks über den Tag schließen die Lücken zwischen den Tauchgängen. Das ist auf einem Tauchboot wichtiger als eine lange Speisekarte: Nach dem Auftauchen wartet etwas, ohne dass erst ein Restaurant gesucht werden muss. Die Mahlzeiten teilen den Tag in brauchbare Abschnitte. Man kommt mit nassen Haaren an den Tisch, bespricht den letzten Tauchgang, isst, trinkt und prüft nebenbei die nächste Flasche. Die Küche bleibt dabei Teil des Lebens an Bord, nicht ein abgeschotteter Servicebereich. Lokales Essen, frische Zubereitung und ein fester Tisch für alle geben dem Tag Struktur, ohne ihn in einen Hotelablauf zu verwandeln.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringen die Gäste nicht in privaten Kabinen. Der gemeinsame Bereich, in dem tagsüber gegessen wird, wird abends zum Schlafbereich auf dem Top Deck. Die Bezeichnung Top Deck Sleeping Quarter klingt nüchtern, beschreibt aber genau das Entscheidende: Man liegt offen zum Meer, kann in den Himmel schauen und bekommt mit, wenn Wind und Wasser die Nacht verändern. Mehrere Umkleidemöglichkeiten, zwei gemeinsam genutzte Badezimmer und warme Duschen halten den Ablauf einfach. Wer früh schlafen möchte, braucht ein wenig Rücksicht auf die Gruppe; wer gern noch lange draußen sitzt, findet dafür keinen besseren Ort als das Oberdeck. Der Platz ist gemeinschaftlich, nicht luxuriös. Gerade darin liegt sein Wert: kein Weg zurück in eine geschlossene Kabine, kein künstlicher Hotelkomfort, sondern Dunkelheit, Seeluft und das Geräusch des Schiffs. Für eine Woche mit viel Tauchen ist das eine klare Entscheidung für draußen.
Schlaf Bereich, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Ikan Biru startet und endet in Labuan Bajo; der Treffpunkt liegt am Haupthafen bei Blue Marlin Dive. Vom Flughafen Labuan Bajo geht es per Taxi zum Tauchzentrum, ein organisierter Transfer ist nicht als Bestandteil der Reise angegeben. Wer entspannt an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher nach Labuan Bajo an und nimmt sich Zeit für den Weg zum Hafen.
- Baujahr
- 2001
- Jahr der Renovierung
- 2021
- Länge
- 17 m
- Maximale Passagierzahl
- 8
- Anzahl Kabinen
- 1
- Anzahl Badezimmer
- 2
- Motoren
- 39 GT
- Beiboote
- 1
- Webseite
- ikanbiru.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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