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Tauchsafaris · Indonesien

Jelajahi Laut – abgelegene Riffe, viel Platz und kleine Tauchgruppen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Jelajahi Laut wurde 2021 in Bira gebaut und für Tauchreisen in abgelegene Regionen Indonesiens ausgelegt.
  • Das Schiff nimmt auf den meisten Reisen höchstens zwölf Gäste in sechs klimatisierten Kabinen auf.
  • Die Routen führen je nach Saison nach Halmahera, Ternate, Ambon, Banda, Raja Ampat und in verschiedene Gebiete Sulawesis.
  • Zwei Beiboote, ein großes Tauchdeck und bis zu vier Taucher pro Guide halten die Abläufe überschaubar.
  • An Bord wird Englisch, Französisch, Spanisch und Indonesisch gesprochen.

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Die Einladung

Jelajahi Laut ist für Taucher gebaut, die nicht nur bekannte Namen auf einer Karte abhaken wollen. Das Schiff fährt zu abgelegenen Riffen in Halmahera, zu den Vulkaninseln von Ternate, in die Banda-See und in Regionen, die weit weniger besucht werden als Raja Ampat oder Komodo. Dafür bekommt man ein Schiff, das nicht auf maximale Belegung ausgelegt ist: Die meisten Reisen bleiben bei zwölf Gästen, die Tauchgruppen bei höchstens vier Personen pro Guide. Das ist der entscheidende Punkt, wenn es unter Wasser nicht nur um große Tiere, sondern auch um einen kleinen Fisch im schwarzen Sand oder eine bestimmte Schnecke geht. Mikumba Diving plant die Routen selbst und verbindet bekannte Tauchgebiete mit weniger erschlossenen Abschnitten. Wer eine Safari mit viel Tauchzeit, guten Guides und echtem Expeditionsgefühl sucht, findet hier den richtigen Ansatz.

An Bord gehen

Beim Einsteigen fällt zuerst auf, dass Jelajahi Laut kein umgebautes Ausflugsboot ist. Das Schiff wurde 2021 in Bira aus Eisenholz und Teak für Tauchreisen gebaut. Die Wege sind klar: hinten das Tauchdeck, oben der offene Bereich zum Sitzen und dazwischen klimatisierte Innenräume für Essen und Rückzug. Holz gibt dem Schiff mehr Wärme als Kunststoff, während die breite Bauweise viel Platz zwischen zwei Tauchgängen schafft. Dazu kommen eine große Sonnenterrasse, ein klimatisierter Salon und ein eigener Bereich zum Laden von Kameras. Auf dem Kai beginnt die Reise nicht mit einer langen Suche nach dem richtigen Platz für die Ausrüstung. Das Boot ist dafür eingerichtet, dass Flossen, Kameras und nasse Handtücher ihren festen Ort bekommen. Dann geht es hinaus aus dem Hafen und in Gegenden, in denen die nächste bewohnte Insel nicht immer nah ist.

Die Stimmung an Bord

An Bord trifft keine anonyme Reisegruppe aufeinander. Bei höchstens zwölf Gästen kennt man nach kurzer Zeit die Gesichter, die Kameras und die Tiere, nach denen jemand sucht. Die Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund: Guides erklären die Tauchplätze, helfen beim Anlegen der Ausrüstung und sind auch nach dem Tauchgang ansprechbar. Reisende beschreiben die Atmosphäre als warm und einladend, die Guides als freundlich, kenntnisreich und gut verständlich. Abends wird gegessen, geredet und der Tag unter Wasser verglichen; auf längeren Fahrten bleibt Zeit für Spiele, Bücher oder eine ruhige Runde auf den Sitzpolstern. Das Schiff wirkt dadurch eher wie eine gemeinsame Tauchbasis als wie ein Hotel mit Besatzung. Wer eine formelle Kreuzfahrt mit viel Abstand sucht, ist hier falsch. Wer nach einigen Tagen wissen möchte, wer welchen Fisch fotografiert hat, dürfte sich wohlfühlen.

Die Tauchplätze

Die 8-Tage-Reise mit sieben Nächten startet und endet in Ternate und verbindet die Vulkaninsel mit abgelegenen Riffen im zentralen Halmahera. Auf der 14-Tage-Reise geht es von Ternate nach Ambon; die 10-Tage-Reise Ambon–Banda–Ambon führt in die Gewässer der Banda-See und zurück. Als naher Einstieg in die Halmahera-Route dient das House Reef: Das Riff liegt nur einen Katzensprung vom Ufer entfernt und bietet rund um den Tauchgang eine große Vielfalt an Leben. Für eine Nachttauchfahrt besteht dort die Chance auf den seltenen Halmahera-Gehfisch. Revierfische wie Rifffische, Schildkröten, Seeschlangen, Makrelen und Platax teilen sich den Platz mit Garnelen, Krebsen, Nacktschnecken und Muränen. Die genaue Tiefe des House Reef ist hier nicht angegeben; deshalb bleibt es bei dem, was der Platz tatsächlich verspricht: ein zugänglicher Tauchgang mit viel Leben und einer besonderen Nachtsuche.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route geht es nicht nur um die großen Tiere, die man aus weiter Entfernung erkennt. Am House Reef kann man zwischen Rifffischen, Schildkröten und Seeschlangen langsam über das Riff arbeiten oder im Sand nach Garnelen, Krebsen und Nacktschnecken suchen. Für Fotografen liegen dort die Motive dicht beieinander: Muränen in Spalten, Grundeln über dem Boden, Platax im freien Wasser und ein Krabbeltier, das erst auf dem zweiten Blick auffällt. Einige Begegnungen sind für genau diesen Platz vermerkt. Dazu gehören der Halmahera-Gehfisch, das Seepferdchen Hippocampus kuda, der Geisterfisch, die Oktopusse und die Nacktschnecke Chromodoris willani. Bei einem Nachttauchgang verändert sich der Blick auf das Riff; dann lohnt sich langsames Tauchen mehr als Strecke. Nichts davon ist garantiert. Gerade deshalb bleibt der Tauchgang spannend, bis die letzte Lampe vom Riff wegzeigt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauch- und Bootscrew arbeitet mit elf Personen und spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Indonesisch. Auf den meisten Reisen bleiben die Tauchgruppen klein: Als Richtwert gelten höchstens vier Gäste pro Guide. Das ist besonders bei Strömung, bei Makrotauchgängen und beim Fotografieren hilfreich, weil ein Guide nicht gleichzeitig eine große Gruppe und ein einzelnes Motiv im Blick behalten muss. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing zu Ablauf, Einstieg, Strömung und den Besonderheiten des Platzes; danach wird die Gruppe mit dem Beiboot zum Wasser gebracht. An Bord finden auf Wunsch PADI-Ausbildungen und einzelne weiterführende Kurse statt, die verfügbaren Sprachen unterscheiden sich je nach Schiff und Kurs. Eine feste Mindestzahl geloggter Tauchgänge für diese Reisen ist nicht angegeben. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen, ein AED, Funk, Satellitentelefon, EPIRB und SART gehören zur Sicherheitsausrüstung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der praktische Mittelpunkt des Schiffs: Ausrüstung wird dort vorbereitet, gespült und über die Plattform direkt ins Wasser gebracht. Für die meisten Taucher stehen 11-Liter-Flaschen mit DIN- und INT-Anschlüssen bereit; zusätzlich gibt es vier 15-Liter-Flaschen. Zwei Bauer-Kompressoren übernehmen die Luftfüllung, für Nitrox steht ein Renner-Membrankompressor zur Verfügung. Nitrox ist erhältlich, das Mischen erfolgt über die Anlage an Bord; ein Nitrox-Brevet kann separat absolviert werden. Mietausrüstung ist möglich, konkrete Marken werden nicht genannt. Die beiden Beiboote mit 100-PS-Yamaha-Außenbordmotoren bringen die Gruppen zum Tauchplatz und holen sie nach dem Auftauchen dort ab, wo sie aus dem Wasser kommen. Das ist bei Strömung wichtiger als eine schöne Plattform: Das große Schiff muss nicht direkt über dem Aufstiegspunkt liegen. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich und eine ausgewiesene Ladestation; Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung stehen bereit.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die große Sonnenterrasse, den schattigen Außenbereich und den klimatisierten Salon. Wer schlafen will, findet auf den Liegen und Sitzpolstern Platz; wer noch nicht müde ist, nimmt ein Fischbestimmungsbuch aus der Bibliothek oder sortiert Bilder an der Ladestation. Während Jelajahi Laut von einer Inselgruppe zur nächsten fährt, verändert sich der Blick: Vulkanhänge, offene See und kleine Inseln ziehen vorbei, ohne dass jemand an einen Transferbus denken muss. Für Fotografen gibt es einen eigenen Arbeitsbereich und ein separates Spülbecken für Kameras. An einem Nachmittag ohne Tauchgang kann man mit dem Stand-up-Paddle-Board ans Wasser gehen oder einfach im Schatten bleiben. Gerade diese Fläche macht die langen Routen erträglich: Man sitzt nicht nur in einer Kabine, wenn das Meer einmal mehrere Stunden unter dem Kiel liegt.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, sobald Crew und Beiboote für den Platz bereit sind. Danach folgt Frühstück, bevor Ausrüstung gespült, Kameras gesichert und die nächsten Flaschen vorbereitet werden. Zwischen den Tauchgängen fährt Jelajahi Laut weiter oder liegt geschützt vor einer Insel; man isst, schläft auf der Sonnenterrasse, bearbeitet Bilder oder geht mit dem Stand-up-Paddle-Board aufs Wasser. Je nach Route wechseln sich Riffe, Strömungstauchgänge und längere Überfahrten ab. Wenn ein Nachttauchgang geplant ist, wird der Ablauf am Abend darauf abgestimmt: Briefing, Einstieg mit dem Beiboot, Rückkehr zum warmen Essen und anschließend Zeit für Logbuch oder Gespräch im Salon. Die Zahl und Reihenfolge der Tauchgänge richtet sich nach Route, Wetter und Bedingungen. Der feste Rahmen ist einfach: Erst wird getaucht, dann gegessen und geruht, danach beginnt die Vorbereitung für den nächsten Sprung.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet lokale indonesische Gerichte mit westlicher Küche und bereitet die Mahlzeiten frisch an Bord zu. Frühstück, Mittag- und Abendessen liegen zwischen den Tauchgängen, dazu stehen Tee, Kaffee, Wasser, alkoholfreie Getränke, Elektrolyte, Obst und Snacks bereit. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden. Das ist auf einer Tauchreise nicht nebensächlich: Nach dem ersten Sprung ins Wasser braucht der Körper etwas Verlässliches, vor dem nächsten Briefing etwas Leichtes und am Abend eine richtige Mahlzeit. Die Küche arbeitet nicht gegen den Tauchplan, sondern darum herum. Wenn das Schiff zwischen zwei Inselgruppen fährt, wird gegessen, bevor der nächste Gang aufs Deck ruft. Bier und Wein gibt es an Bord, sie gehören aber nicht zur Verpflegung.

Die Nächte auf See

Die sechs Kabinen liegen nicht alle gleich. Zwei Sea-View-Kabinen auf dem Oberdeck haben ein Doppelbett und einen privaten Balkon; sie sind die ruhigste Wahl, wenn man zwischen den Tauchgängen allein aufs Wasser schauen möchte. Die Deluxe-Kabinen verbinden ein Doppelbett mit einem Einzelbett, die Standard-Twin-Kabinen haben zwei Einzelbetten und teilen sich ein Bad miteinander. Alle Kabinen sind klimatisiert, die Bäder haben warmes Wasser. Nach einem langen Tauchtag ist das weniger Luxus als Erholung: Tür zu, Dusche, trockene Kleidung und ein paar Stunden ohne Stimmen vom Deck. Die größeren Kabinen mit Balkon kosten naturgemäß mehr Platz an Bord, aber auch die Standardkabinen bleiben Teil eines überschaubaren Schiffs. Wer nachts empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären; an Bord arbeiten Motoren, Generatoren und Beiboote.

Kabinen Meerblick

Deluxe-Kabinen

Standard-Zweibettkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Halmahera-Reise startet und endet in Ternate; die kombinierte Reise führt von Ternate nach Ambon. Die Banda-Route beginnt und endet in Ambon. Für die Ternate-Reise kann ein Taxi vom Flughafen Ternate oder vom Hotel zum Treffpunkt organisiert werden; der Transfer ist nicht als automatisch eingeschlossene Leistung ausgewiesen. Bei anderen Abfahrten sollte der genaue Treffpunkt vor der Anreise bestätigt werden. Bei abgelegenen Routen ist es vernünftig, einen Tag früher anzureisen, statt die Safari an einen knappen Fluganschluss zu hängen.

Was das Schiff für den Ozean tut

Jelajahi Laut verwendet umweltfreundliche Seifen, Shampoos und Reinigungsmittel und stellt riffverträgliche Sonnencreme bereit. Die Crew arbeitet nach dem Green-Fins-Verhaltenskodex und erhält regelmäßig Schulungen zum Schutz der Riffe. Mikumba Diving bietet außerdem Wasser-Nachfüllungen an und beteiligt sich an Strandreinigungen mit TrashHero. Ein lokales PADI-Divemaster-Programm bildet indonesische Crewmitglieder bis zum Divemaster aus. Diese Maßnahmen ersetzen keinen sorgfältigen Umgang jedes einzelnen Gastes, sie machen den Schutzgedanken aber zu einem Teil des Betriebs und nicht nur zu einem Satz im Bordbriefing.

Baujahr
2021
Länge
32 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
6
Anzahl Badezimmer
6
Motoren
500-PS-Yanmar-Schiffsmotor
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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