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Tauchsafaris · Indonesien

Manta X – Stahl, Platz und Raja Ampat unter den Flossen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Neubau aus Stahl mit zwölf en-suite Kabinen und Platz für maximal 20 Gäste.
  • 20 Crewmitglieder, fünf Tauchguides und ein Guide-Gäste-Verhältnis von 1:2.
  • Raja Ampat und Misool ab und bis Sorong, je nach Reise acht Tage/sieben Nächte oder elf Tage/zehn Nächte.
  • Drei bis vier Tauchgänge pro Tag, am letzten Tag zwei, mit vier schnellen Beibooten für die Tauchgänge.

Die Einladung

Die Manta X ist für Taucher gebaut, die Raja Ampat nicht aus einem Resort heraus erleben wollen, sondern dort schlafen möchten, wo am nächsten Morgen der erste Sprung ins Wasser beginnt. Das Schiff verbindet den Platz und die klaren Abläufe eines großen Neubaus mit einer ungewöhnlich hohen Crewstärke: 20 Menschen kümmern sich um 20 Gäste, darunter fünf Tauchguides und ein Cruise Leader. Das ist kein Detail für die Broschüre. Bei mehreren Tauchgängen am Tag entscheidet es darüber, ob Flaschen, Beiboote, Handtücher und Essen einfach bereitstehen oder ob jeder Schritt zur eigenen Aufgabe wird. An Bord sucht man keine Partyreise, sondern viele Tauchgänge, kurze Wege und eine Crew, die den Tag im Hintergrund zusammenhält. Die Route führt durch Raja Ampat und Misool, mit Putzerstationen für Mantarochen, Fischschwärmen, Korallengärten und Strömungsplätzen, an denen Großfisch möglich wird.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Manta X wie ein Schiff, das für lange Fahrten und viele Tauchgänge gedacht ist, nicht wie ein umgebauter Ausflugsdampfer. Der Stahlrumpf und die breiten Innen- und Außenbereiche geben dem Schiff einen sachlichen, festen Charakter. Innen gibt es einen klimatisierten Salon, draußen ein Sonnendeck; dazwischen bewegt man sich ohne den Eindruck, ständig im Weg zu stehen. Die Manta X wurde 2026 gebaut und kommt damit ohne die Patina älterer Safariboote an Bord. Das passt zu Reisenden, die klare Abläufe und moderne Einrichtungen höher bewerten als Seefahrerromantik. Wer ein kleines Holzschiff mit knarrenden Planken und engem Achterdeck sucht, ist hier falsch. Wer nach einem neuen Tauchschiff sucht, auf dem die Infrastruktur nicht erst erfunden werden muss, findet einen passenden Rahmen.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht hier weniger aus einem einzelnen Salon als aus dem Verhältnis zwischen Gästen und Crew. Bei 20 Crewmitgliedern für maximal 20 Gäste bleibt Hilfe nicht auf einen einzigen Ansprechpartner beschränkt: Tauchguides kümmern sich um die Gruppen, Deckhands um die Beiboote, Hostessen und Küche um den Rest des Tages. Reisende beschreiben die Atmosphäre als warm, aufmerksam und persönlich; besonders die Unterstützung durch Crew und privaten Guide bleibt ihnen im Gedächtnis. Das ist der Unterschied zwischen freundlichem Service und echter Entlastung nach dem dritten Tauchgang. Abends sitzt eine Gruppe zusammen, die sich unter Wasser bereits in den Briefings und auf den Beibooten kennengelernt hat. Die Manta X passt zu Menschen, die gute Betreuung schätzen, ohne dass daraus dauernde Animation werden muss.

Die Tauchplätze

Die Route führt acht Tage und sieben Nächte oder elf Tage und zehn Nächte ab und bis Sorong durch Raja Ampat und Misool. Manta Sandy ist eine Putzerstation, an der sich Mantarochen versammeln. Mike’s Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge bis maximal 40 m. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt, große Schwärme, Napoleons und Riffhaie. Melissa’s Garden ist ein dichter Garten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis maximal 35 m. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie zusammen. Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen, Sorido Wall von Strömung, Makroleben und pelagischen Jägern. Friwenbonda, South Kri und Yenbuba Jetty ergänzen die Route mit Weichkorallen, Makro und Fischschwärmen; Ransiwor fällt bis maximal 30 m sanft ab. Cape Mansuar, Cross Over und Sawandarek bringen Mobulas, Korallen, Schildkröten und große Fische dazu.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Barrakudas, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten, Makrelen, Füsiliere, Gaterine, Buckelpapageifische und Nacktschnecken. Auch Weichkorallen und Zwergseepferdchen gehören zu den Motiven, nach denen man genauer schauen sollte. Die Plätze setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. In Cape Kri ist der Riesen-Zackenbarsch nur dort in der geprüften Artenliste verzeichnet. Blue Magic ist der Platz für den ozeanischen Hai und Thunfisch; die Strömung führt dort Großes an die Putzerstationen. Yenbuba Jetty bringt Anthias und Riffbarsche unter den Pfeilern zusammen. Ransiwor ist für Riesen-Drückerfisch, Oktopus und die Idole der Meere interessant. South Kri liefert Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen, während Sorido Wall als einziger genannter Platz den Doktorfisch führt. Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Zusage.

Die, die euch ins Wasser bringen

Fünf Tauchguides begleiten die Gäste; das Verhältnis liegt bei einem Guide für zwei Taucher. Die Crew arbeitet auf Englisch. Die Briefings und die Organisation der Gruppen liegen damit nah am einzelnen Taucher, statt eine große Gruppe einfach hinter einem Guide herzuschieben. Verlangt werden mindestens 40 Tauchgänge und eine Ausbildung als Advanced Open Water Diver oder gleichwertig. Technisches Tauchen gehört nicht zum vorgesehenen Profil. Für die Sicherheit gibt es eine vollständige Sicherheitsausstattung mit Erste-Hilfe- und Sauerstoffkit, Feuer- und Rauchmeldern, Rettungsinseln, Funk- und Ortungstechnik sowie einem Sicherheitsbriefing. Ein Defibrillator oder ein spezielles Rückrufsystem wird nicht genannt. Die Manta X richtet sich damit an brevetierte, eigenständige Sporttaucher, die in Strömung und auf abgelegenen Plätzen sicher innerhalb ihrer Ausbildung handeln.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit 12-Liter-Flaschen; Material und Ventiltyp sind nicht angegeben. Drei Kompressoren mit jeweils 250 Litern sorgen für die Füllstation. Nitrox wird über ein Membransystem angeboten und ist kostenpflichtig. Leihausrüstung ist ebenfalls verfügbar, konkrete Marken werden nicht genannt. Für die Tauchgänge stehen vier 5,8 Meter lange Beiboote mit 60-PS-Außenbordmotor zur Verfügung. Sie bringen die Gruppen zum Tauchplatz und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf, sodass das Mutterschiff nicht an jedem Riff ankern muss. Das Tauchdeck ist vorhanden; ein eigener Kameraraum, Fototisch oder separates Spülbecken wird nicht ausgewiesen. Nach jedem Tauchgang gibt es ein warmes Handtuch und ein Getränk. Das ist der kleine Komfort, der bei mehreren Tauchgängen am Tag tatsächlich zählt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf drei einfache Orte: den klimatisierten Salon, den Außenbereich und das Sonnendeck. Wer Schatten und Ruhe braucht, bleibt drinnen; wer nach dem Tauchgang trocknen und den Horizont ansehen will, geht nach draußen. Während der Überfahrten bleibt Zeit, das Logbuch zu ergänzen, Fotos zu sortieren oder einfach mit einem Getränk an Deck zu sitzen. Eine Massage ist an Bord möglich, aber keine Leistung, die zum normalen Ablauf gehört. Die Manta X ist nicht als schwimmendes Wellnesshotel gedacht. Ihre Stärke liegt darin, dass die Pausen zwischen den Tauchgängen nicht in einem engen Wartebereich stattfinden, sondern in mehreren klar getrennten Bereichen, die man je nach Hitze, Müdigkeit und Seegang wechseln kann.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und führt direkt zum ersten Tauchgang. Danach folgen Frühstück und die nächste Vorbereitung, bevor sich Tauchgang, Pause, Essen und Beiboot wiederholen. Je nach Abschnitt stehen drei bis vier Tauchgänge am Tag auf dem Programm; am letzten Tag sind zwei Tauchgänge vorgesehen. Zwischen den Sprüngen ins Wasser bleibt Zeit für das Sonnendeck, den klimatisierten Salon oder eine ruhige Stunde mit dem Logbuch. Während das Schiff zwischen den Plätzen fährt, werden Flaschen gefüllt, Ausrüstung vorbereitet und die nächste Gruppe eingeteilt. Der letzte Abend gehört dem Rückweg nach Sorong und dem Ausklang an Bord. Am letzten Tauchtag gibt es zwei Tauchgänge statt des üblichen Tagespensums. Danach bleibt der Ablauf bewusst einfacher: essen, trocknen, packen und ankommen.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet westliche und lokale Gerichte und kann Ernährungswünsche berücksichtigen. Gegessen wird in Buffetform, ergänzt durch Snacks, Kaffee, Tee, Milo und andere heiße oder kalte alkoholfreie Getränke. Das passt zum Tauchbetrieb besser als ein aufwendiges Menü, das einen langen Aufenthalt am Tisch verlangt: Man nimmt sich, was nach dem Tauchgang gerade richtig ist, und kommt ohne Umstände wieder zurück aufs Deck. Vollpension ist eingeschlossen. Alkohol und Spirituosen gehören zum Angebot an Bord, werden aber nicht als selbstverständlicher Teil der Reise behandelt. Bei drei bis vier Tauchgängen am Tag muss Essen vor allem verlässlich, zugänglich und ausreichend sein. Genau dafür ist ein Buffet auf einem Safarischiff da.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad. Es gibt Twin-Kabinen auf dem unteren Deck, flexibel belegbare Twin- oder Double-Kabinen auf Haupt- und Oberdeck sowie zwei VIP-Doppelkabinen. Entscheidend ist weniger die Bezeichnung als die Trennung vom Tauchbetrieb: Nach dem letzten Tauchgang bleibt das nasse Leben draußen, während die Kabine als privater Rückzugsort funktioniert. Der Salon ist klimatisiert, draußen gibt es das Sonnendeck für alle, die nach dem Essen noch Luft und Horizont brauchen. Die Manta X ist neu gebaut und auf langen Fahrten ausgelegt; sie richtet sich damit an Taucher, die nach mehreren Tagen im Wasser Wert auf ein ordentliches, abgeschlossenes Zimmer legen. Für eine Kabine direkt am Maschinenraum oder konkrete Geräuschverhältnisse gibt es keine verlässliche Angabe.

Zweibettkabine

Zweibettkabine Doppel

VIP-Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reisen starten und enden im Hafen von Sorong. Der planmäßige Gruppentransfer vom Hotel oder Flughafen zum Schiff und nach der Reise zurück zum Hotel oder Flughafen ist eingeschlossen. Wer mit mehreren Flugverbindungen anreist, sollte einen Tag Puffer vor der Einschiffung einplanen, damit eine Verspätung nicht schon den ersten Tauchgang gefährdet. Die Übergabe der Transferinformationen erfolgt im Rahmen der Reiseorganisation.

Baujahr
2026
Länge
41 m
Breite
9 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
12
Motoren
2 × 450 PS Cummins
Beiboote
4 × 5,8 m Schlauchboote mit 60-PS-OBM
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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