Tauchsafaris · Indonesien
Raja Ampat Aggressor – vom Tauchdeck direkt ins Artenmeer
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Das 30 Meter lange Schiff ist für Tauchreisen mit bis zu 16 Gästen ausgelegt.
- Zwei Zodiac-Beiboote bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab.
- An Bord gibt es Nitrox, getrennte Kameraspülung, Fotobereich und schattigen Platz auf dem Tauchdeck.
- Die Route verbindet je nach Reise Raja Ampat mit Lembeh, Halmahera oder den Derawan-Inseln.
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Die Einladung
Die Raja Ampat Aggressor ist für Taucher interessant, die nicht nur Raja Ampat sehen, sondern eine ungewöhnlich breite Auswahl indonesischer Unterwasserwelten erleben wollen. Die verzeichneten Reisen reichen vom klassischen Rundkurs ab Sorong bis zu langen Überfahrten zwischen Lembeh, Halmahera, Raja Ampat und den Derawan-Inseln. Damit liegt der Schwerpunkt klar unter Wasser: Putzerstationen für Mantas, Fischschwärme an Korallenhängen, Strömungskanäle mit großen Jägern und Muck Diving über Sandgrund gehören auf dieselbe Reise. Wer in einer Woche vor allem Ruhe, gutes Essen und wenig Wasserzeit sucht, findet passendere Schiffe. Wer morgens schon wissen möchte, ob der nächste Tauchgang Mantas, Wobbegongs, Makrotiere oder Barrakudas bereithält, ist hier näher am eigentlichen Grund einer Tauchsafari. Die hohe Bewertung für Tauchen und Crew passt zu diesem Charakter; besonders stark fällt die Verpflegung auf.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Raja Ampat Aggressor nicht wie ein schwimmendes Resort, sondern wie ein Arbeitsboot, das seine Aufgabe kennt: Taucher aufnehmen, Ausrüstung bereithalten, Beiboote aussetzen und wieder losfahren. Sie wurde 2009 gebaut und verbindet die feste Struktur eines größeren Motorschiffs mit einer überschaubaren Zahl von Gästen. Nach kurzer Zeit kennt man die Wege zum Salon, zur Terrasse und zum Tauchdeck, ohne sich durch ein Labyrinth aus öffentlichen Bereichen bewegen zu müssen. Die beiden Zodiacs liegen dort bereit, wo sie gebraucht werden. Das ist wichtiger als eine glänzende Lobby: In Raja Ampat entscheidet ein gut organisierter Wechsel zwischen Schiff, Beiboot und Wasser darüber, wie entspannt sich vier oder mehr Tauchgänge am Tag anfühlen. Die Bewertungen zeigen ein klares Bild. Das Schiff selbst wird solide beurteilt, Crew, Essen und Tauchbetrieb liegen deutlich stärker.
Die Stimmung an Bord
Die Raja Ampat Aggressor lebt von einer kleinen Gruppe, die mehrere Tage auf engem Raum zusammen taucht, isst und wartet, bis das nächste Zodiac zurückkommt. Die Crew spricht Englisch und übernimmt den praktischen Teil des Tages: Briefings, Unterstützung an Bord, Hilfe beim Einstieg und die Organisation der Tendergruppen. Unter Wasser kann ein Crewmitglied je nach Platz unterstützen, fotografieren oder beim Auffinden bestimmter Tiere helfen; es führt die Gäste aber nicht automatisch durch jeden Tauchgang. Diese Unterscheidung ist wichtig für Taucher, die selbstständig tauchen möchten, aber kein völlig unbegleitetes System suchen. Abends wechseln sich Fischbestimmung, Filme, Spiele und andere Unterhaltung ab. Die Crew wird besser bewertet als das Schiff selbst. Das deutet auf den eigentlichen Charakter der Reise: Nicht jedes Detail der Yacht muss neu sein, wenn die Menschen an Bord aufmerksam organisieren und den Tauchtag sauber am Laufen halten.
Die Tauchplätze
Die Tauchplätze dieser Reise lesen sich wie eine Landkarte der großen indonesischen Kontraste. Am House Reef liegt auf engem Raum reiches Riffleben; nachts könnte der seltene Halmahera-Gehfisch auftauchen. Manta Sandy ist eine Putzerstation, an der sich Mantas versammeln. Mike’s Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge bis maximal 40 Meter. Lembeh Strait steht für Muck Diving über Sandgrund, mit Frogfish, Oktopussen, Pegasus-Seemotten und ungewöhnlichen Skorpionfischen. Big Fish Country ist ein Strömungskanal vor Kalimantan für Haie, Barrakudas, Thunfische und Makrelen. Kakaban reicht bis maximal 65 Meter und bringt Steilwände, Strömung und die Chance auf graue Riffhaie oder Hammerhaie. In Raja Ampat folgen Cape Kri, Melissa’s Garden mit Weich- und Hirschhornkorallen, Blue Magic mit Mantas und Wobbegongs, Sardines, Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri und Ransiwor bis maximal 30 Meter. Die Reisen dauern je nach Route 11 oder 13 Tage und führen von Sorong nach Sorong, von Bitung nach Sorong oder von Berau über Tanjung Batu nach Bitung.
Was man unter Wasser trifft
Über viele Plätze hinweg begegnen dir dieselben großen Linien des Raja-Ampat-Bildes: Riffhaie ziehen an den Hängen vorbei, Barrakudas und Makrelen stehen in Schwärmen, Schildkröten liegen an den Riffen, und Füsiliere verdichten sich dort, wo Strömung Nahrung bringt. Dazu kommen Nacktschnecken, Weichkorallen, Zwergseepferdchen, Oktopusse und Frogfish für den Blick nach unten. Die besonderen Gründe für einzelne Sprünge liegen im Detail. Cape Kri ist der Platz für den riesigen Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Kakaban kann graue Riffhaie und Hammerhaie bringen. Blue Magic ist der Ort für den ozeanischen Weißspitzenhai und große ozeanische Mantas, die an Putzerstationen vorbeiziehen. Ransiwor ist der Platz für die Grüne Meeresschildkröte, Kaiserfische und Anemonenfische. Am House Reef sucht man nach Grundeln und Muränen, Sorido Wall nach Doktorfischen. Nichts davon ist garantiert; Strömung, Sicht und das Verhalten der Tiere entscheiden, was am Ende vor der Maske erscheint.
Die, die euch ins Wasser bringen
Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing mit den Informationen, die für den jeweiligen Platz nötig sind. Die Gäste tauchen in Buddy-Teams aus zwei oder drei Personen; ein Crewmitglied zählt nur dann als Buddy, wenn es mit diesem Gast allein ins Wasser geht. Das ist kein geführtes Gruppentauchen mit permanenter Kontrolle. Ein Taucher muss seine Ausbildung, Navigation, Gasplanung und Aufstiegsprozeduren beherrschen und die Signale zum Zodiac nach dem Auftauchen kennen. Bei Tender-Tauchgängen kann ein Crewmitglied jede Gruppe begleiten und im Wasser unterstützen, damit sie zusammenbleibt. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk, Satellitentelefone, Radar, GPS, Sonar, EPIRB, Rettungsboote und Feuerlöschsysteme gehören zur Sicherheitsausstattung. An Bord können je nach Instructor und Bedarf Kurse wie Nitrox, Navigation, Tarierung, Unterwasserfotografie oder Advanced Open Water stattfinden. Eine Mindestzahl an Tauchgängen wird nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist überdacht und auf häufige Wechsel ausgelegt. Die Standardflaschen fassen 80 Kubikfuß und haben K-Ventile; die Raja Ampat Aggressor nimmt auch DIN-Anschlüsse auf, sodass ein Adapter normalerweise nicht nötig ist. Ob die Flaschen aus Aluminium oder Stahl bestehen, ist nicht angegeben. Nitrox ist verfügbar und wird mit 32 Prozent angeboten; zertifizierte Nitrox-Taucher benötigen dafür ihren Nachweis, und Nitrox ist eine optionale Leistung. Zwei Zodiac-Beiboote mit Yamaha-40-PS-Motoren bringen die Gruppen an die Plätze. Vor dem Sprung gibt es eine Plattform, nach dem Auftauchen erfolgt die Rückkehr über das Beiboot oder zum Schiff, je nach Tauchplatz. Für Kameras stehen ein eigener Bereich und ein separates Spülbecken bereit. Zusätzlich gibt es allgemeine Spülbecken, Ladestationen und Platz im Schatten. Leihausrüstung kann verfügbar sein; Marken werden nicht genannt. Sidemount ist nur mit einer Flasche vorgesehen, Rebreather werden nicht unterstützt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den klimatisierten Salon, die Terrasse und die schattigen Bereiche an Deck. Wer nicht sofort wieder über die letzte Schnecke oder den nächsten Manta sprechen möchte, findet eine Bibliothek, Audio- und Videounterhaltung oder einen Platz an der Bar. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. Das schützt die empfindliche Ausrüstung vor dem üblichen Gedränge am allgemeinen Spülbecken. Während der Fahrt wird das Deck zum Beobachtungsplatz: Die Inseln ziehen vorbei, die Ausrüstung bleibt für den nächsten Einsatz vorbereitet, und niemand muss das Schiff verlassen, um etwas vom Tag zu haben. Auch Nichttaucher, die schnorcheln, können mitreisen. Das macht die Pausen weniger strikt auf eine einzige Art von Urlaub festgelegt, ohne den Tauchbetrieb aus dem Mittelpunkt zu nehmen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt, wenn die meisten Menschen an Land noch schlafen: erst das Wecken, dann das Briefing, der Griff zur vorbereiteten Flasche und der Weg zum Tauchdeck oder ins Zodiac. Nach dem ersten Tauchgang wartet das Frühstück, bevor Ausrüstung und Körper für den nächsten Einsatz bereit werden. Weitere Tauchgänge folgen im Lauf des Tages, unterbrochen von Essen, Trinken, kurzen Pausen im Schatten und den Fahrten zum nächsten Platz. Das Schiff übernimmt die langen Wege, während die Zodiacs dort ansetzen, wo der Tauchgang beginnt. Am Nachmittag kann die Pause länger ausfallen, wenn Wetter oder Überfahrt den Ablauf bestimmen. Nach dem Abendessen folgt, sofern der Platz und die Bedingungen es erlauben, der Nachttauchgang. Danach werden Lampen gespült, Logbücher ergänzt und Sichtungen verglichen. Der genaue Rhythmus richtet sich nach Route, Wetter und Überfahrten; starre Uhrzeiten gehören nicht zu diesem Bordalltag.
Was man an Bord isst
Die Küche arbeitet mit Vollpension, Buffets und einer Mischung aus westlichen Gerichten und lokaler Küche. Morgens stehen frisches Obst, warme Speisen, Cerealien und Säfte bereit; mittags folgen Suppe, Brot, Salat, Sandwiches oder ein warmes Gericht. Das Abendessen wird als aufwendig zubereitete Mahlzeit serviert, mit Salat, Gemüse, Fisch, Fleisch oder Geflügel und einem Dessert. Wein gehört zum Abendessen, alkoholfreie Getränke sind an Bord verfügbar, Bier ebenfalls. Auf einer Tauchsafari ist das keine Nebensache. Nach dem ersten Tauchgang braucht der Körper etwas Schnelles, zwischen den weiteren Tauchgängen etwas, das nicht schwer im Magen liegt, und am Abend einen Tisch, an dem die Sichtungen des Tages herumgereicht werden. Die Verpflegung ist die am stärksten bewertete Seite dieses Schiffs. Das spricht für eine Küche, die den langen Tauchtag ernst nimmt.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem Oberdeck und haben große Fenster, private Badezimmer und Klimaanlage. Angeboten werden Deluxe Staterooms sowie Master-Kabinen auf Haupt- und Oberdeck. Der Unterschied liegt damit vor allem in Lage und Bettaufteilung, nicht in einem besonderen Hotelkonzept. Nach dem letzten Tauchgang zählt, dass die Kabine schnell erreichbar ist, die nasse Ausrüstung draußen bleibt und die Klimaanlage den Raum wieder auf eine angenehme Temperatur bringt. Das große Fenster gibt dem Blick mehr als ein kleines Bullauge: vorbeiziehendes Wasser, graues Licht vor dem Aufstehen und die erste Bewegung an Bord werden Teil der Nacht. Wer empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte die Lage der gewünschten Kabine vor der Buchung prüfen. Die technische Tabelle nennt die Backbordseite; welche Kabine am ruhigsten liegt, hängt vom jeweiligen Deck und den laufenden Maschinen ab.
Deluxe-Kabinen
Master-Kabine, Hauptdeck
Master-Kabinen, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Raja-Ampat-Rundreisen starten und enden in Sorong. Andere aufgezeichnete Routen führen von Bitung nach Sorong oder von Berau beziehungsweise Tanjung Batu nach Bitung. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Für die Anreise sollte mindestens ein Tag Reserve eingeplant werden, damit die Einschiffung nicht an einer verspäteten Verbindung hängt. Die konkreten Transferabläufe werden vor der Reise mitgeteilt.
Decksplan
- Baujahr
- 2009
- Länge
- 30 m / 30,5 m
- Breite
- 8 m / 7,9 m
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Motoren
- 3 × Hino V10 Diesel mit 420 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- 2 × Zodiac mit Yamaha 40 PS
- Webseite
- aggressor.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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