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Tauchsafaris · Indonesien

Sea Safari 8 – Raja Ampat mit Holz, Weite und starken Tauchplätzen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Sea Safari 8 ist eine traditionelle indonesische Phinisi mit modernem Komfort und jährlich erneuertem Innenleben.
  • Raja-Ampat-Routen führen je nach Reise sieben bis neun Tage ab Sorong und zurück; außerdem stehen siebentägige Fahrten ab Ternate nach Süd-Halmahera im Programm.
  • Zwei Beiboote bringen Taucher zu den Plätzen, während Nitrox, DIN-Adapter, Sidemount-, Tech- und Rebreather-Tauchen möglich sind.
  • Die Küche verbindet lokale und westliche Gerichte mit Buffet, Snacks über den Tag sowie veganen und vegetarischen Optionen.
  • Die Crew spricht Englisch und Japanisch; Naturführer und Schnorchelführer begleiten die Reise.

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Die Einladung

Die Sea Safari 8 passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht aus einem Hotel heraus sehen wollen, sondern morgens direkt über dem Riff aufwachen möchten. Das Schiff verbindet die dunkle, handwerkliche Ausstrahlung einer indonesischen Phinisi mit dem Komfort, den eine Woche auf See braucht: klimatisierte Kabinen, ein großer Salon und eine offene Terrasse für die Stunden nach dem Tauchgang. Der eigentliche Grund für die Buchung liegt unter Wasser. Manta Sandy, Cape Kri, Blue Magic und Melissa’s Garden stehen für Putzerstationen, Fischdichte, Großfische und Korallenfarben. Dazu kommen Plätze, an denen Makro und Pelagisches dicht nebeneinander liegen. Wer nach einer Reise sucht, auf der jeder Tauchgang einen eigenen Grund hat, findet hier eine klare Richtung.

An Bord gehen

Die Sea Safari 8 wurde 2003 gebaut und wird jährlich renoviert. Das erklärt ihren Charakter: kein glatter Neubau, sondern ein traditionelles Holzschiff, dessen Phinisi-Herkunft an Bord spürbar bleibt. Der Rumpf besteht aus Ulin-Holz, gebaut in indonesischer Handwerkstradition, während Salon, Kabinen und Tauchbereich auf längere Fahrten ausgelegt sind. Beim Ankommen geht es nicht durch eine Hotellobby, sondern über ein Schiff, auf dem Arbeitsflächen, Treppen und Außenbereiche zum Alltag gehören. Ein einzelner Hauptmotor gehört ebenso zu diesem Eindruck wie die drei Hilfsaggregate. Die Sea Safari 8 ist groß genug, um sich zurückzuziehen, aber nicht so anonym, dass man die Menschen an Bord erst am letzten Abend kennenlernt. Innen ist der Salon klimatisiert; draußen wartet eine breite Terrasse mit Blick auf Inseln, Sonnenuntergänge und den Sternenhimmel.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt weniger von formeller Bedienung als von einer Crew, die den Tagesablauf im Blick behält. Gäste berichten von sauberen Kabinen, sehr gutem Essen und einer hilfsbereiten, freundlichen Mannschaft; die Crew und die Tauchbetreuung werden dabei fast ebenso stark bewertet wie die Küche. Englisch und Japanisch werden gesprochen. Das ist für eine gemischte Gruppe wichtig, weil Briefings, kleine Handgriffe und Wünsche nicht an einer Sprachbarriere hängen bleiben. Nach einigen Tagen kennt die Crew, wer seinen Kaffee früh braucht, wer nach dem Tauchgang zuerst an die Kamera geht und wer lieber allein auf der Terrasse sitzt. Abends bleibt es ungezwungen: kalte Getränke, Bilder des Tages und Gespräche über den Fisch, den eine Tauchgruppe gerade noch hinter der nächsten Koralle gesehen hat.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Fahrten starten und enden in Sorong und dauern je nach Route sechs bis neun Tage. Manta Sandy ist eine Putzerstation, an der sich Mantarochen versammeln; Blue Magic verbindet Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie. Cape Kri steht für große Fischschwärme und außergewöhnliche Artenvielfalt, während Melissa’s Garden bis 35 Meter mit Weich- und Hirschhornkorallen dicht bewachsen ist. Mike’s Point reicht bis 40 Meter und verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge. Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen, Sorido Wall von Makro zwischen Fusilieren, Barrakudas und Riffhaien. Friwenbonda, South Kri und Ransiwor bringen Weichkorallen, Makro und Schildkröten an Putzerstationen zusammen. Cape Mansuar und Cross Over setzen auf Schwärme und strömungsgeprägte Riffe; Yenbuba Jetty fällt bis 30 Meter ab und bietet unter den Pfeilern Makroleben. Die siebentägige Ternate-Halmahera-Route ergänzt das Programm um das House Reef nahe dem Ufer.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem häufig Riffhaie, Fusiliere, Barrakudas, Meeresschildkröten, Napoleons, Stachelmakrelen, Buckelpapageifische, Weichkorallen, Nacktschnecken und Zwergseepferdchen. Das ist die Grundmusik von Raja Ampat: Schwärme über dem Riff, einzelne große Fische im Blau und kleine Tiere, die erst sichtbar werden, wenn der Blick langsamer wird. Der besondere Grund für einzelne Plätze liegt in den Arten, die dort gezielt gesucht werden können. Cape Kri ist der Platz für den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic kann ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische bringen, weil Strömung große Tiere anzieht. South Kri ist der genannte Platz für die großäugige Stachelmakrele. Yenbuba Jetty bietet Anthias und Riffbarsche; Sorido Wall den Doktorfisch. Am House Reef liegen die Chancen auf Goby, Seepferdchen, Muräne und bei einer Nachtsafari den seltenen Halmahera-Gehfisch.

Die, die euch ins Wasser bringen

Ein Naturführer gehört zur Reise und verbindet die Tauchplätze mit dem, was an Land und im Wasser lebt. Die Crew spricht Englisch und Japanisch; ein Naturführer und ein Schnorchelführer sind vorgesehen. Die Tauchplätze werden mit Beibooten angefahren, sodass die Gruppen direkt am jeweiligen Einstieg ins Wasser gehen können. Für die Sicherheit sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk und Satellitenkommunikation an Bord, ergänzt durch Radar, GPS, Seenotfunk und Ortungssysteme. Getaucht wird mit Computer; Dekompressionstauchen und Solotauchen sind auf den Reisen nicht erlaubt. Angaben zu einem festen Verhältnis von Guide und Tauchern, zu Qualifikationen einzelner Guides oder zu einer vorgeschriebenen Mindestzahl an Tauchgängen liegen nicht vor. Wer eine private Führung braucht, kann dafür einen privaten Tauchguide buchen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf unterschiedliche Arten zu tauchen ausgelegt. Es gibt eine feste Tauchplattform, Außen- und Deckduschen, Spülmöglichkeiten sowie einen eigenen Bereich für Fotoausrüstung und Ladestationen. Zwei Beiboote mit Yamaha-Außenbordmotoren bringen die Tauchgruppen zu den Einstiegen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab; man muss also nicht zwingend am Mutterschiff auf eine Leiter warten. Nitrox ist verfügbar, ebenso DIN-Adapter. Technisches Tauchen, Sidemount und Rebreather-Tauchen sind möglich. Leihmaterial kann organisiert werden, sofern die benötigten Ausrüstungsstücke und Größen verfügbar sind. Die genaue Flaschenausstattung, Fülltechnik und Auswahl der Leihmarken gehört vor der Abfahrt geklärt. Wer mit Kamera reist, findet an Bord den entscheidenden Vorteil: Die Ausrüstung kann zwischen den Tauchgängen versorgt und geladen werden, statt in der Kabine im Weg zu liegen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den klimatisierten Salon und die offene Terrasse. Drinnen gibt es Platz zum Lesen, für Gespräche und zum Sichern von Bildern; draußen sucht man sich Sonne oder Schatten und lässt den Blick über die Inseln laufen. Eine Bibliothek und Audio- sowie Videoangebote halten Regentage aus, ohne dass jeder gleich zum Bildschirm greifen muss. Kajaks und ein Stand-up-Paddleboard stehen für die Stunden bereit, in denen das Wasser über der Oberfläche lockt. Wer sich nicht mehr bewegen möchte, kann sich im Jacuzzi zurückziehen. Die Fahrzeit gehört ebenfalls zur Reise: Kameras werden geladen, nasse Handtücher wechseln auf die Leine, und aus dem Tauchbriefing vom Morgen wird langsam die Geschichte, die beim Abendessen weitererzählt wird.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Weg zum Tauchdeck, bevor die Gruppe mit dem Beiboot zum Einstieg fährt. Nach dem Tauchgang kommen Flasche, Kamera und nasses Handtuch an ihren Platz; dann folgen Essen, Dusche und die Pause, die jeder nach dem Wasser braucht. Während das Schiff zum nächsten Abschnitt läuft, wird im Salon gelesen oder auf der Terrasse über den letzten Tauchgang gesprochen. Später geht es wieder ins Wasser, je nach Platz mit Schwärmen im freien Blau, mit Makrosuche am Riff oder mit einer Putzerstation als Ziel. Wenn ein Nachttauchgang angesetzt ist, verändert sich der Blick: Das Riff wird kleiner, konzentrierter und langsamer. Dazwischen bleibt genug Raum für Kajak, Stand-up-Paddleboard, Fotos oder schlicht Schatten. Der Tag endet nicht mit einem Stundenplan, sondern mit dem letzten Teller und dem Geräusch des laufenden Schiffs.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet mit Vollpension und serviert sowohl lokale als auch westliche Gerichte. Gegessen wird als Buffet, dazu stehen über den Tag Snacks bereit. Vegane und vegetarische Wünsche können berücksichtigt werden; Bier und Wein sind an Bord erhältlich. Nach einem Tauchgang zählt weniger die große Inszenierung als ein Teller, der ohne lange Wartezeit auf dem Tisch steht und wieder Energie bringt. Genau dafür ist das Buffet praktisch: Wer früh Hunger hat, nimmt sich etwas, wer erst duschen und die Ausrüstung versorgen muss, kommt später dazu. Die Verpflegung gehört zu den am besten bewerteten Bereichen des Schiffs. Das merkt man nicht an einem einzelnen Luxusgericht, sondern daran, dass eine Tauchwoche mit mehreren Wasserzeiten nicht von der Küche ausgebremst wird.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und warmen Duschen statt. Die Kabinen liegen auf verschiedenen Ebenen und sind als Twin- oder Doppelzimmer eingerichtet; Standardfenster bringen Tageslicht hinein, ohne aus dem Raum eine Glaswand zu machen. Wer nach dem letzten Tauchgang die Tür schließt, hat einen privaten Rückzugsort, während das Schiff weiter durch die Inselwelt läuft. Die Rückmeldungen zur Sauberkeit und zum Platz in den Kabinen fallen besonders gut aus. Draußen bleibt die Terrasse der bessere Ort für die letzte Stunde vor dem Schlafen: ein dunkler Horizont, feuchte Luft und das gleichmäßige Arbeiten des Schiffs. Wer absolute Stille sucht, sollte bedenken, dass ein motorisiertes Holzschiff nicht verschwindet, sobald die Kabinentür geschlossen ist.

Zweibettkabine, Oberdeck

Zweibettkabinen, Unterdeck

Zweibettkabinen, Mitteldeck

Doppelkabinen, Mitteldeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Raja-Ampat-Reisen starten und enden in Sorong; die Abholung vom Flughafen Sorong und der Transfer zurück sind eingeschlossen. Die Süd-Halmahera-Routen starten und enden in Ternate, mit eingeschlossenen lokalen Transfers sowie Flughafen- und Hoteltransfers. Die Transferdetails werden von der Reservierung beziehungsweise dem Veranstalter mitgeteilt. Für eine Reise mit Anschlussflug ist es sinnvoll, einen Tag vorher anzureisen.

Decksplan

Baujahr
2003
Jahr der Renovierung
Jedes Jahr
Länge
34,4 m
Breite
10 m
Maximale Passagierzahl
23
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
13
Motoren
1 × CUMMINS KT-19 = 272 KW (365 PH) 1,800 RPM & 3 Auxilliary
Reisegeschwindigkeit
12 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha-Außenbordmotoren mit 50 PS (4-Takt)
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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