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Malaysia · Asien

Tauchen Perhentian Islands: Korallengärten, Wracks und flache Riffe

Korallengärten bis zwölf Meter, das Sugar Wreck auf 18 Metern, Schildkröten und Bambushaie prägen die kurzen Bootstauchgänge rund um die Perhentian Islands.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • D’Lagoon: geschützter Korallengarten bis zwölf Meter Tiefe
  • Sugar Wreck: Frachterwrack auf 18 Metern
  • San Choi Wreck: drei Fischerboote als künstliches Riff
  • Serenggeh: Canyons, Höhlen und Büffelkopf-Papageifische
  • Tanjung Basi: Überhänge und Tiefen bis 30 Meter
  • Tokong Laut: Pinakel bis 25 Meter Tiefe
  • August bis Oktober: mögliche Walhai-Begegnungen
  • Meeresschildkröten und Schwarzspitzen-Riffhaie an den Riffen

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Überblick

D’Lagoon zeigt, wofür die Perhentian Islands stehen: ein flacher Korallengarten mit ruhigen Bedingungen und viel Riffleben. Dazu kommen künstliche Riffe und Wracks wie das Sugar Wreck oder das Vietnamese Wreck, an denen sich Fischschwärme und Makrolebewesen angesiedelt haben. Die Inseln eignen sich für einen mehrtägigen Aufenthalt mit kurzen Bootsausfahrten, einfachen Tauchprofilen und genügend Zeit für Strand, Schnorcheln und Erholung zwischen den Tauchgängen.

Tauchen vor Ort

Die Tauchplätze liegen überwiegend an küstennahen Riffen, an Felsformationen, Überhängen und einzelnen Pinakeln. D’Lagoon und Batu Nisan bleiben mit maximal zwölf Metern flach und übersichtlich. Serenggeh bringt mit Canyons und Höhlen mehr Struktur in das Unterwasserbild, während Tanjung Basi bis auf 30 Meter abfällt. Tokong Laut steht als markanter Pinakel bis 25 Meter aus dem Grund. Meist herrscht nur leichte Strömung, doch an exponierten Stellen wie dem Sugar Wreck, dem Vietnamese Wreck und Tanjung Basi kann sie deutlich stärker werden. Die Ausfahrten erfolgen hauptsächlich mit dem Boot und als Tagesprogramm. Die Sicht ist wechselhaft; für San Choi Wreck werden je nach Jahreszeit und Bedingungen etwa zehn bis 30 Meter genannt. Die Profile bleiben in der Regel unkompliziert, solange die Tarierung über flachen und empfindlichen Korallen sicher beherrscht wird.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

An den Riffen begegnen Tauchern Meeresschildkröten, Riesen-Kugelfische, Igelfische, Muränen und verschiedene Riffische. Zwischen den Korallen stehen Schnapper und Füsilierfische, während Drachenköpfe, Nacktkiemer und Sepien einen genaueren Blick belohnen. Über den Wracks ziehen Fischschwärme und Goldene Stachelmakrelen; an geeigneten Stellen kommen auch Stachelmakrelen und Große Barrakudas vorbei. Bambushaie gehören zu den Bewohnern am San Choi Wreck, Schwarzspitzen-Riffhaie werden ebenfalls im Gebiet beobachtet. Tokong Laut bietet von August bis Oktober die Möglichkeit auf Walhaie. Die übrige Fauna ist nicht an ein einzelnes kurzes Zeitfenster gebunden, sondern prägt die Rifftauchgänge während der Saison.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Die verlässlichste Reisezeit liegt zwischen April und Oktober: In diesem Zeitraum ist das Meer am ruhigsten, was die Überfahrt und die kurzen Bootsausfahrten angenehmer macht. Die geringsten Niederschläge werden von Januar bis September erfasst, doch für die Tauchplanung zählt vor allem die ruhigere See von April bis Oktober. Wer auf Walhaie hofft, richtet den Aufenthalt eher auf August bis Oktober aus. Ein Aufenthalt von fünf bis sieben Tagen lässt außerdem Spielraum, falls einzelne Ausfahrten wegen Seegang oder ungünstiger Abstimmung ausfallen.

Erforderliches Niveau

Die Perhentian Islands passen zu Einsteigern ebenso wie zu erfahrenen Freizeittauchern. D’Lagoon und Batu Nisan eignen sich ab Open Water Diver für ruhige, flache Profile. Für Tanjung Basi, das Vietnamese Wreck oder strömungsreichere Situationen zählt weniger das Brevet allein als die Erfahrung mit Tarierung und wechselnden Bedingungen. Nitrox ist nützlich, wenn mehrere Bootstauchgänge an aufeinanderfolgenden Tagen geplant sind. Technische Qualifikationen oder Höhlenerfahrung sind für das typische Programm nicht erforderlich.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Anreise zunächst über Land oder auf dem Luftweg an die Ostküste der malaysischen Halbinsel. Der letzte Abschnitt ist zwingend eine Überfahrt: Von Kuala Besut oder einem saisonal bedienten Einschiffungspunkt der benachbarten Küste geht es per Boot zu den Perhentian Islands. Die Verbindung sollte mit ausreichendem Abstand zu den vorherigen Umstiegen geplant werden, denn die Abfahrtszeiten und der Seegang bestimmen den Übergang aufs Wasser. Nach der Ankunft liegen Unterkünfte und Tauchbasen je nach Insel und Bucht meist in Gehweite. Für andere Buchten kommen kurze Fahrten mit Taxi-Booten infrage. Auch die Rückreise braucht zeitliche Reserve, damit eine verspätete Überfahrt nicht die weitere Verbindung gefährdet.

Tipps von Ortskundigen

Die wichtigste Planung betrifft nicht die Entfernung zwischen den Tauchplätzen, sondern die Kette aus Festland, Überfahrt und Bootsausfahrt. Zwischen Ankunft an der Ostküste und dem Inselboot sollte deshalb großzügige Reserve liegen; ein verpasstes Boot kostet schnell einen halben Tag. Wer morgens tauchen möchte, legt die Unterkunft möglichst in dieselbe Bucht wie die Tauchbasis und vermeidet damit zusätzliche Taxi-Boot-Fahrten. Frühe Ausfahrten umgehen außerdem einen Teil des Andrangs durch Ausflugsboote. Bei flachen Riffen wie D’Lagoon und Batu Nisan macht eine sauber kontrollierte Lage im Wasser den Unterschied zwischen entspanntem Sehen und ständigem Ausweichen vor Korallen. Eine eigene textile Sonnenschutzkleidung ist auf den fast vollständig maritim geprägten Inseln praktischer als die Suche nach Ersatz vor Ort. Das Nitrox-Angebot lohnt sich vor allem bei eng aufeinanderfolgenden Tagesausfahrten. Für den Rückflug bleibt ein tauchfreier Ruhetag sinnvoll. Im Marine Park gelten Nichtberühren, nichts Sammeln und kein Ankern dort, wo Moorings vorhanden sind; die Parkgebühr gehört in die Reiseplanung.

Den Aufenthalt planen

Die Perhentian Islands funktionieren am besten als Aufenthalt an Land über fünf bis sieben Tage. Morgens oder vormittags geht es mit dem Boot zu den Riffen und Wracks, danach bleibt Zeit für Strand und eine entspannte Oberflächenpause. Nichttauchende Begleiter finden in Buchten, beim Schnorcheln, Kajakfahren oder auf Küstenwegen ihr eigenes Programm. Ein tauchfreier Tag vor dem Rückflug lässt sich mit einfachen Aktivitäten an Land verbringen und hält den Reiseablauf flexibel.

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