Tauchsafaris · Malediven
Princess Sara – maledivische Tauchwoche mit Holz und viel Wasser
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Eine 40 Meter lange Holz-Motoryacht mit 10 Kabinen, privaten Bädern und viel Platz auf den Sonnendecks.
- Die zentrale Route führt in 8 Tagen und 7 Nächten von Malé über Felidhoo sowie Süd- und Nord-Ari zurück nach Malé.
- Für zertifizierte Taucher sind drei begleitete Tauchgänge pro Tag und ein Nachttauchgang pro Woche vorgesehen.
- Mantas, Walhaie, graue Riffhaie, Schildkröten und große Fischschwärme prägen die Tauchplätze dieser Route.
- Auch Schnorchler und Nichttaucher finden tägliche Ausflüge zu Sandbänken, Inseln und Riffen.
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Die Einladung
Die Princess Sara richtet sich an Taucher, die auf einer Malediven-Safari nicht nur von einem Riff zum nächsten fahren wollen, sondern auch Platz zwischen den Tauchgängen brauchen. Das Schiff verbindet den Ablauf einer klassischen Tauchsafari mit dem Komfort einer großen Holz-Motoryacht: klimatisierte Innenräume, mehrere Sonnendecks, schattige Sitzplätze und ein Jacuzzi mit Blick auf die Atolle. Unter Wasser geht es um Strömung, Haie, Mantas und Walhaie, nicht um ein festes Versprechen auf einen einzelnen Tauchplatz. Der Kapitän und der Boat Manager passen die Route an Wetter und Seegang an. Wer eine kleine, rein auf erfahrene Taucher ausgerichtete Safari mit vier oder fünf Tauchgängen täglich sucht, wird hier eher nicht landen. Wer dagegen eine gut organisierte Woche mit drei begleiteten Tauchgängen am Tag, Inseln, Sandbänken und einem brauchbaren Platz für Nichttaucher sucht, findet an Bord eine stimmige Mischung.
An Bord gehen
Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass die Princess Sara kein glatter Hotelneubau ist, sondern eine gepflegte Holz-Motoryacht mit eigener Präsenz. Holz gibt dem Schiff Wärme, während die großen Außenflächen und die hellen Aufenthaltsbereiche verhindern, dass sich die Tage zwischen Kabine und Tauchdeck verengen. Man bewegt sich zwischen klimatisiertem Salon, Innen- und Außenbereich zum Essen, schattigen Sitzplätzen und den Sonnendecks, ohne ständig im Weg zu stehen. Die Konstruktion stammt aus dem Jahr 2018 und wirkt entsprechend eher komfortorientiert als improvisiert. Die Kabinen verteilen sich auf das Unter-, Haupt- und Oberdeck; die Standard-, Deluxe- und unteren Junior-Suiten liegen unten, weitere Junior-Suiten und die Master-Suiten höher. Wer von einem Liveaboard vor allem ein funktionales Tauchboot erwartet, bekommt hier mehr Aufenthaltsraum, als der reine Tauchbetrieb verlangt. Das merkt man besonders an Tagen mit längeren Fahrten.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht schnell eine überschaubare Gruppe, weil die Tauchgänge, Mahlzeiten und Inselbesuche immer wieder dieselben Menschen zusammenführen. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf: Sie organisiert die Transfers zum Dhoni, bereitet die Bereiche für den nächsten Tauchgang vor, kümmert sich um Mahlzeiten und hilft am Ende der Reise beim Spülen und Verstauen der Ausrüstung. Reisende erleben die Organisation als freundlich und hilfsbereit, ohne dass daraus ein steifes Hotelgefühl wird. Abends sitzt man an der Bar, beim Aperitif oder beim Essen; manchmal wird auf einer Insel gegrillt, manchmal bleibt die Gruppe an Bord. Die Princess Sara passt zu Menschen, die Gemeinschaft mögen, aber nicht jeden Abend Unterhaltung brauchen. Wer allein sein möchte, findet auf den Sonnendecks und in den Außenbereichen genug Abstand. Die starke Verpflegung und die persönliche Betreuung tragen viel zur guten Stimmung bei.
Die Tauchplätze
Die 8-Tage-Route startet und endet in Malé und führt über Süd-Malé, Felidhoo, Süd-Ari, Nord-Ari und Nord-Malé; notwendige Überfahrten können in die Nacht fallen. Barracuda Giri ist ein strömungsreicher Platz bis -30 m mit Barrakudas, Thunfischen und Schwärmen; dort werden auch Grouper und Anthias genannt. Banana Reef lebt von Riffstruktur, Füsilieren, Riffhaien und Adlerrochen. Im Mushimasmigili Marine Reserve geht es bis -30 m an ein isoliertes Riff mit grauen Riffhaien. Dhonkalo sucht die Strömung und Mantarochen. Maamigili und Maamigili Beiyru führen in den Süd-Ari-Atollbereich, wo Begegnungen mit Mantas und Walhaien möglich sind; beide Plätze reichen bis -30 m. Kudarah Thila bietet bis -30 m Steilwände, Überhänge und Höhlen. Guraidhoo ist für Guraidhoo Kandu und Kandhooma Thila mit Haien und Strömung bekannt. Foththeyo Kandu fällt bis -40 m ab und bringt pelagische Jäger, Höhlen und Weichkorallen zusammen. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila sind strömungsgeprägte Pinnacles und Riffbänke bis -30 m. Fushifaru Thila reicht bis -35 m und hat Mantarochen-Putzerstationen. Shipyard schließlich verbindet zwei Wracks mit einer besonderen Unterwasserwelt.

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Shipyard →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man vielen Tieren an mehreren Plätzen: Napoleonfische, graue Riffhaie und Füsiliere sind an neun der gelisteten Tauchplätze vertreten. Meeresschildkröten und Adlerrochen gehören ebenfalls zum wiederkehrenden Bild, dazu kommen Barrakudas, Thunfische, Mantas, Jacks und Weißspitzen-Riffhaie. Das sind keine Garantien, sondern die Arten, die diese Route prägen. In den Kanälen und an isolierten Riffen bringt die Strömung pelagische Fische und Haie an die Kante; an Putzerstationen wie Fushifaru Thila können Mantas länger im Bereich bleiben. Für besondere Begegnungen lohnt der genaue Blick auf den einzelnen Platz: Der Hammerhai ist nur für Foththeyo Kandu genannt, Walhaie besonders für Maamigili und Maamigili Beiyru. Barracuda Giri ist der einzige gelistete Platz mit Grouper und Anthias. Banana Reef nennt Anemonen, während Dhigalhi Haa Marine Reserve durch Weichkorallen und Gorgonien auffällt. Shipyard ist der Ort für Kofferfische, Demoisellen, Lippfische und Glasfische.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von Tauchlehrern und lokalen Guides begleitet; das durchschnittliche Verhältnis liegt bei etwa einem Guide für acht Taucher. An Bord werden Ausbildungen für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten, darunter der SSI Open Water Diver sowie weiterführende und Spezialkurse. Für die reguläre Safari reicht mindestens OWD oder ein gleichwertiger Abschluss. Die Route ist als begleitete Safari organisiert, nicht als völlig selbstständiges Tauchen ohne Gruppenführung. Die Briefings finden vor der Abfahrt des Dhoni statt und ordnen die Taucher den jeweiligen Gruppen zu. Gesprochen werden an Bord Englisch, Deutsch und Russisch; für die Guides werden außerdem Italienisch, Englisch und Spanisch genannt. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Feuerlöscher, Rettungswesten, Rettungsboote, Funk und eine Notfallleitung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem werden nicht angegeben. Die endgültige Entscheidung über Route und Tauchplätze liegt beim Kapitän und Boat Manager.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchen läuft über eine Plattform am Heck und die Beiboote, die die Gruppen zu den Riffen bringen und nach dem Auftauchen wieder aufnehmen. Genannt werden ein Dhoni und ein Tender mit Außenbordmotor. An Bord stehen 12-Liter-Flaschen mit INT- oder DIN-Anschluss bereit; 15-Liter-Flaschen und weitere Tauchausrüstung können angefragt werden. Zwei Luftkompressoren und ein eigener Nitrox-Kompressor gehören zur Anlage. Nitrox ist damit verfügbar, die genaue Mischtechnik und die verwendeten Marken werden nicht genannt. Für die Vorbereitung gibt es einen schattigen Tauchbereich, Flaschenspülbecken und eine Tauchplattform. Außenduschen helfen, Salz und Sand nach dem Tauchgang loszuwerden. Adapter für DIN-Anschlüsse sind vorhanden. Eine Fotoecke wird als Ausstattung geführt, konkrete Angaben zu Arbeitsfläche, Ladeplätzen oder Trockenmöglichkeiten für Kameras fehlen. Wer eigenes Spezialzubehör mitbringt, sollte deshalb vor der Abfahrt klären, wie viel Platz dafür vorgesehen ist.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über mehrere Ebenen. Im Schatten lässt sich die Ausrüstung trocknen, ein Buch lesen oder einfach die nächste Fahrt verstreichen lassen; auf den Sonnendecks findet sich Platz für Sonne und Wind. Der klimatisierte Salon ist der Rückzugsort, wenn die Haut genug vom Salz hat. Wer nicht taucht, kann mit Maske und Flossen ins Wasser, eine Sandbank oder bewohnte und unbewohnte Inseln besuchen, angeln oder mit dem Stand-up-Paddle und Kajak unterwegs sein. Der Jacuzzi ist der bequeme Gegenpol zum Tauchdeck. Bei längeren Überfahrten muss niemand ein Tagesprogramm erzwingen: Die Princess Sara bietet genug Außenfläche, damit sich eine Gruppe verteilen kann. Ein Nachmittag kann deshalb aus einer Insel, einem Schattenplatz und einem langen Gespräch bestehen. Jet-Ski und weitere Wassersportangebote sind möglich, aber nicht Teil des ruhigen Grundrhythmus.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit Kaffee und dem Aufstehen um 6:30 Uhr. Um 7:00 Uhr folgt das erste Briefing auf dem Hauptschiff, danach fährt das Dhoni zum ersten Tauchgang; Schnorchler und Inselgäste starten mit dem Tender. Um 9:00 Uhr wartet das Frühstück, bevor gegen 11:00 Uhr das zweite Briefing und der nächste Tauchgang folgen. Das Mittagessen kommt um 13:00 Uhr. Am Nachmittag steht um 15:30 Uhr der dritte Tauchgang an, sofern er für den Abschnitt vorgesehen ist. Die zentrale Route plant drei Tauchgänge pro Tag, insgesamt 17 auf einer Woche, mit einem Nachttauchgang. Gegen 17:00 Uhr gibt es einen Snack und Gelegenheit für einen Landgang. Danach folgen Aperitif und Abendessen um 19:00 beziehungsweise 20:00 Uhr. Fahrten liegen zwischen den Tauchplätzen; bei manchen Abschnitten wird nachts navigiert. Der erste Tag enthält den Check-Tauchgang, der letzte Tag endet nach dem Frühstück mit dem Transfer zum Flughafen.
Was man an Bord isst
Die Küche verbindet lokale maledivische Gerichte mit westlicher Küche und serviert drei Mahlzeiten am Tag als Vollpension. Das Frühstück kommt nach dem ersten Tauchgang, wenn der Kopf wieder bei Kaffee und Essen ist; das Mittagessen folgt nach der zweiten Runde, das Abendessen beschließt den Tag. Zwischen den Tauchgängen stehen Snacks bereit. Vegetarische und vegane Wünsche werden berücksichtigt. Dazu gibt es Wasser, Tee und Kaffee; Bier, Wein, Cocktails und weitere Getränke gehören nicht automatisch zum Grundangebot. Die Mahlzeiten können drinnen oder draußen eingenommen werden, was auf einer Safari einen Unterschied macht: Nach dem Tauchgang sitzen nicht alle sofort wieder in der Kabine, sondern bleiben noch am Tisch, vergleichen Sichtungen und beobachten, wie sich die nächste Insel nähert. Ein Höhepunkt ist das Barbecue am Strand auf einer Wüsteninsel. Die Verpflegung gehört zu den stärksten Seiten des Schiffs.
Die Nächte auf See
Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und warmem oder kaltem Wasser statt. Standardkabinen liegen auf dem Unterdeck und haben Bullaugen; wer höher wohnt, wählt eine Junior Suite auf dem Haupt- oder Unterdeck oder eine Master Suite auf dem Oberdeck. Die größeren Kategorien bieten zusätzlich einen Jacuzzi, Minibar und größere Fernseher. Entscheidend ist weniger das Inventar als der Rückzug nach einem langen Tauchtag: Tür zu, Dusche, trockene Sachen und Ruhe vor dem nächsten Briefing. Ein stabilisiertes, laut Hersteller besonders leise ausgelegtes Aggregat gehört zur Ausstattung, trotzdem bleibt man auf einer Motoryacht auf See. Wer absolute Stille sucht, sollte keine Kabine nahe Maschinen- oder Arbeitsbereichen erwarten, denn genaue Abstände sind nicht angegeben. Die unteren Kabinen sind praktisch für kurze Wege, während die höheren Kategorien mehr Abstand vom Tauchbetrieb und mehr Blick auf das Meer bieten.
Master-Suite (Kabinen 9 & 10)
Junior-Suite 7 und 8
Deluxe-Kabinen (3 & 4)
Junior-Suite 1 und 2
Standard-Kabinen (5 & 6)
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die zentrale Route startet und endet in Malé. Die Abholung erfolgt am Velanaa International Airport, von dort geht es zum Schiff; auch der Rücktransfer zum Flughafen ist vorgesehen. Die Ankunft an Bord, Erfrischung, Einschiffung und das Begrüßungsbriefing finden am Anreisetag statt. Wer die Safari entspannt beginnen möchte, reist am besten einen Tag vorher an.
- Baujahr
- 2018
- Länge
- 40 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 12
- Motoren
- Doosan Daewoo 600-PS-Motor
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- 1
- Webseite
- mastroviaggiatore.it ↗
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