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Tauchsafaris · Seychellen

Basilisk – Expeditionsschiff für abgelegene Tauchplätze

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Basilisk verbindet kleine Tauchgruppen mit Fahrten zu abgelegenen Atollen und Inseln der Seychellen.
  • Bis zu sechs Gäste teilen sich drei voneinander getrennte Doppelkabinen und große Außenbereiche.
  • Getaucht wird mit Luft, bis zu viermal täglich und je nach Programm auch nachts.
  • Die Route reicht von den Granitinseln um Mahé bis zum Astove-Atoll und in die Outer Islands.

Die Einladung

Die Basilisk ist kein Schiff für eine feste Runde zwischen bekannten Inseln. Ihr Sinn liegt darin, mit kleiner Gruppe weit hinauszufahren: zu Wracks vor Mahé, an die Abbruchkante des Astove-Atolls und in Regionen, die sonst nur schwer erreichbar sind. Die Reichweite von 6000 Seemeilen ist hier kein Tabellenwert, sondern erklärt, warum die Planung flexibel bleiben kann. Eine Reise kann sich stärker auf Tauchplätze, auf Natur an Land oder auf abgelegene Atolle konzentrieren. An Bord gehen Taucher, die nicht jeden Tag denselben Korallengarten brauchen, sondern den Weg zum Platz als Teil der Expedition verstehen. Das Schiff nimmt höchstens sechs Gäste mit. Dadurch bleibt die Gruppe überschaubar, auch wenn der Horizont groß wird.

An Bord gehen

Die Basilisk wurde 2004 als kommerzielles Fischereischiff für den Nordatlantik gebaut, später als Forschungsfahrzeug genutzt und 2015 zur Expeditionsyacht umgebaut. Diese Herkunft prägt den Eindruck an Bord: kein glatter Ferienkatamaran, sondern ein zweckmäßiges Schiff mit breiten Arbeitsflächen und einem Layout, das auf lange Fahrten und abgelegene Anlandungen ausgelegt ist. Der Rumpf besteht aus Aluminium, die Bereiche sind hell und funktional. Man bewegt sich über mehrere Ebenen zwischen Salon, Außenflächen und dem tiefer gelegenen Tauchbereich; die Verbindung erfolgt über Schiffstreppen. Zwei Kabinen liegen auf dem unteren Deck, eine auf dem Hauptdeck. Wer sicher auf Leitern und beim Ein- und Aussteigen aus dem Beiboot ist, kommt hier gut zurecht. Wer barrierefreie Wege braucht, findet sie nicht.

Die Stimmung an Bord

Mit höchstens sechs Gästen entsteht schnell eine Gruppe, in der niemand anonym bleibt. Die Crew umfasst je nach Programm fünf bis sechs Personen und übernimmt nicht nur Navigation und Service, sondern auch die vielen kleinen Übergänge eines Tauchtages: Tender vorbereiten, Ein- und Ausstieg sichern, Essen im richtigen Moment bereitstellen, nasse Ausrüstung aus dem Weg halten. Abends sitzt man meist draußen, tauscht Bilder und Geschichten aus oder bleibt einfach noch am Tisch, wenn die Sonne über dem Wasser verschwindet. Die Basilisk passt besonders zu Menschen, die ein persönliches Schiff einem großen Liveaboard vorziehen und nicht erwarten, dass jeder Abend durchorganisiert wird. Die Mischung aus Tauchern, Schnorchlern und gelegentlich Nichttauchern kann funktionieren, solange alle akzeptieren, dass die Route vom Meer und nicht vom Tagesplan bestimmt wird.

Die Tauchplätze

Die beschriebenen Fahrten verbinden die Inner Islands um Mahé mit dem Astove-Atoll und den abgelegenen Outer Islands. Eine Aldabra Diving Expedition zwischen Mahé und Astove dauert 10 Tage und 9 Nächte; die Rundfahrt ab Eden Island ist als 15-Tage-Expedition mit 14 Nächten angelegt. Vor Mahé liegen mehrere Wracks: Twin Barges erreicht maximal -26m und führt durch zwei absichtlich versenkte Lastkähne, zwischen denen sich Muränen, Feuerfische und Skorpionfische verstecken können. Das Aldebaran Wreck liegt bei maximal -40m; Leben sammelt sich rund um das 28 Meter lange Fischerboot. Das Ennerdale Wreck bildet bei maximal -30m aus den Überresten eines gesprengten Tankers ein weitläufiges künstliches Riff. Das Dredger Wreck reicht maximal -30m. Cap Matoopa ist mit maximal -24m flacher, aber starke Strömungen ziehen dort große Pelagics an. Am Astove Atoll fällt der Meeresboden bei maximal -40m abrupt in die Tiefe ab.

Was man unter Wasser trifft

Auf mehreren Plätzen begegnen einem Carangues, Muränen, Rascassen, Feuerfische, Schnapper, Füsiliere sowie Adler- und Stechrochen. Sie gehören zum Grundrauschen dieser Route, nicht zur Garantie für jeden einzelnen Tauchgang. Die besonderen Gründe für einzelne Fahrten liegen in den Tieren, die nur an einem bestimmten Platz gemeldet sind: Am Astove Atoll könnten Bullenhaie und Hammerhaie an der offenen Abbruchkante auftauchen. Cap Matoopa ist der Platz für Mantas, Weißspitzenriffhaie und die seltene Squille; die starken Strömungen bringen dort große Pelagics in den Tiefwasserkanal. Am Ennerdale Wreck wurden Riffhaie und Ammenhaie am künstlichen Riff beobachtet. Twin Barges bietet neben den Wrackstrukturen Großaugenmakrelen, Oktopusse, Igelfische, Kaiserfische und Papageifische. Wer wegen eines einzelnen Tieres kommt, braucht Geduld. Wer wegen der ganzen Szenerie kommt, bekommt auf jedem dieser Plätze etwas zu suchen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Ein Tauchguide betreut höchstens sechs Taucher. Die Crew spricht Englisch, Französisch und Kreolisch; die genaue Zusammensetzung des Tauchbetriebs hängt vom Programm ab. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing zu Platz, Ablauf und Sicherheitsfragen, danach bleibt die Gruppe mit dem Guide zusammen. Der Guide navigiert, achtet auf die Gruppe und hilft bei Problemen, übernimmt aber keine Ausbildung. Ein Check-Dive zu Beginn dient dazu, Tarierung und Ausrüstung in der neuen Umgebung zu prüfen. Vorausgesetzt werden mindestens 50 Tauchgänge sowie AOWD oder eine gleichwertige Qualifikation. Weniger Erfahrung reicht für diese Reise nicht aus. Zur Sicherheitsausstattung gehören unter anderem Notfallsauerstoff, Rettungsinseln, Funk, AIS, EPIRBs und ein Satellitentelefon. Bei Wetter, Strömung oder Seegang entscheidet der Kapitän, ob ein Platz sicher angefahren werden kann.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit Stahlflaschen mit 12 Litern Inhalt; zusätzlich gibt es drei kleinere Flaschen für Kinder. Die beiden Coltri-Kompressoren füllen Luft, Nitrox ist nicht verfügbar. Eine Füllstation, Flaschen racks, persönliche Ablagen, DIN-Adapter und getrennte Süßwasserspülbecken für Unterwasserkameras gehören zum Tauchbereich. Leihausrüstung ist nicht vorgesehen, deshalb sollte die eigene Ausrüstung mit passenden Ersatzteilen mitgebracht werden; Blei und Gurte sind vorhanden. Der Einstieg ins Wasser erfolgt über das große SAFEBoat, das als Tauchbeiboot dient und mit zwei Außenbordmotoren ausgerüstet ist. Ein kleineres Highfield-RIB übernimmt allgemeine Fahrten. Die Taucher werden mit dem Tender zum Platz gebracht und nach dem Tauchgang dort wieder aufgenommen, wo sie auftauchen. Das ist besonders bei Strömung wichtiger als ein bequemes Deck direkt über dem Riff.

Zwischen zwei Tauchgängen

Das große, beschattete Achterdeck ist der wichtigste Aufenthaltsort zwischen den Tauchgängen. Dort wird gegessen, dort liegen Kameras und persönliche Ausrüstung, und dort findet man einen Platz im Schatten, ohne sich in einen Innenraum zurückziehen zu müssen. Wer Sonne möchte, geht weiter nach oben auf das Flydeck; wer Ruhe oder Klimaanlage braucht, nimmt den Salon. Während der Fahrt wird das obere Deck zum Aussichtspunkt für Delfine, Wale und Seevögel. An einem Nachmittag ohne Tauchgang kann die Basilisk vor einer Insel liegen, während ein Tender zu einem Landgang oder zum Schnorcheln fährt. Kajaks stehen ebenfalls zur Verfügung. Vieles passiert dabei ohne Programm: ein Kaffee am Heck, Salz auf der Haut, die Kamera zum Trocknen und die Frage, ob der nächste Tauchgang noch heute stattfindet.

Ein Tag an Bord

Ein Tauchtag beginnt früh, oft mit Kaffee auf dem Achterdeck, während das Licht über dem Wasser zunimmt. Danach folgen Briefing, Ausrüstung und die Fahrt mit dem Tender zum ersten Platz. Je nach Programm liegen drei bis vier Tauchgänge über den Tag verteilt, unterbrochen von Essen, Schlaf, Kamerapflege oder einem kurzen Landgang. Das Schiff fährt, wenn ein Inselwechsel oder ein abgelegener Platz ansteht; auf kurzen Distanzen bleibt die Basilisk als schwimmende Basis liegen. Am Nachmittag kann ein weiterer Tauchgang folgen, an anderen Tagen eine Fahrt durch Mangroven, ein Strandbesuch oder Zeit auf dem Flydeck. Wenn die Bedingungen passen, geht es nach Einbruch der Dunkelheit noch einmal ins Wasser. Danach werden Flaschen verstaut, Bilder geteilt und die nächste Route besprochen. Die Uhr richtet sich nach See, Strömung und Licht.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet westliche Gerichte mit lokalen Speisen. Gegessen wird meist draußen auf dem Achterdeck, wo der Tisch zwischen den Tauchgängen zum festen Treffpunkt wird. Frische Mahlzeiten, kalte und warme Getränke sowie zwei Snacks am Tag passen zu einem Programm, bei dem der Hunger selten lange auf sich warten lässt. Je nach Tagesablauf liegt das Frühstück vor dem ersten Tauchgang, danach folgen weitere Mahlzeiten und kleine Pausen, ohne dass dafür jedes Mal der Salon hergerichtet werden muss. Allergien und vegetarische Ernährung können berücksichtigt werden, wenn sie vorher mitgeteilt werden. Vegane Verpflegung wird nicht angeboten. Der Wert der Bordküche liegt hier weniger in ausgefallenen Menüs als darin, dass nach dem Auftauchen etwas Vernünftiges bereitsteht und die Gespräche am Tisch direkt aus dem Wasser kommen.

Die Nächte auf See

Die drei Doppelkabinen liegen getrennt voneinander, zwei in den unteren Rumpfbereichen und eine auf dem Hauptdeck. Das schafft mehr Privatsphäre als bei einem Schiff, auf dem alle Türen in denselben Gang gehen. Die Betten lassen sich als Doppel- oder Einzelbetten nutzen; jede Kabine hat ein eigenes Bad mit großer Glasdusche, Stauraum, Klimaanlage, Ventilator und Leselicht mit USB-Anschluss. Die Hauptdeckkabine kann zusätzlich über zwei zu öffnende, vergitterte Fenster gelüftet werden. Nach dem Tauchgang ist das kein spektakuläres Detail, sondern ein praktisches: nasse Sachen verschwinden aus dem Blick, die Tür fällt zu, und man kann sich zurückziehen. Die Nächte verbringt man in einer ruhigen, klimatisierten Kabine, während das Schiff draußen weiterzieht.

Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Fahrten starten und enden je nach Route auf Eden Island, zwischen Mahé und Astove oder wieder auf Eden Island. Transfers vom Flughafen oder Hotel zum Schiff sind nicht eingeschlossen und werden separat organisiert. Die genauen Einschiffungs- und Ausschiffungszeiten stehen bei der jeweiligen Reise und müssen eingehalten werden. Eine Anreise am Vortag lässt ausreichend Spielraum für Flug und Transfer.

Was das Schiff für den Ozean tut

Die Basilisk nutzt ein solarbetriebenes Stromsystem und wurde mit Motoren und Anlagen für einen vergleichsweise niedrigen Treibstoffverbrauch ausgerüstet. Schwarzwasser wird in einer anaeroben Anlage behandelt, Grauwasser in einem Rückhaltesystem gesammelt. Zwei Umkehrosmoseanlagen erzeugen Frischwasser an Bord. Zusätzlich werden, soweit möglich, umweltverträgliche Reinigungsmittel verwendet.

Baujahr
2004
Jahr der Renovierung
2015
Länge
27,4 m
Breite
9,1 m
Maximale Passagierzahl
6
Anzahl Kabinen
3
Motoren
2 × Cummins NTA855 400 PS
Beiboote
1 × SAFEBoat 25 (7,6 m) mit 2 Honda mit 136 PS, GPS, Echolot; 1 × Highfield RIB (3,6 m) mit Honda mit 20 PS, Echolot
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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