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Amerikanische Jungferninseln · Karibik

Tauchen St Thomas: Vulkanrelief, Wracks und geschützte Buchten

Vulkanische Felsreliefs, flache Riffe, tropische Rifffische und verstreute Wracks prägen die Tauchgänge rund um St Thomas.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Vulkanische Felsreliefs mit Tunneln, Bögen und Steilwänden
  • Wracktauchgänge für verschiedene Erfahrungsstufen
  • Coki Point mit ruhigem Einstieg vom Strand
  • Meeresschildkröten und tropische Rifffische das ganze Jahr
  • Sichtweiten von etwa 18 bis 30 Metern
  • Ausfahrten zu St John und benachbarten Inselchen
  • Geschützte Riffe im Virgin Islands National Park

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Überblick

St Thomas verbindet vulkanische Felsreliefs, flache Riffe, Steilwände und Wracks mit gut erreichbaren Strandtauchgängen. Du kannst morgens mit dem Boot zu exponierten Plätzen fahren und bei ruhiger See an Tunneln, Bögen oder Pinakeln tauchen, am nächsten Tag aber ebenso in einer geschützten Bucht ins Wasser gehen. Meeresschildkröten und tropische Rifffische gehören zum regelmäßigen Bild. Für eine Reise bietet die Insel außerdem Ausflüge nach St John und genügend Möglichkeiten für nicht tauchende Begleiter.

Tauchen vor Ort

Unter Wasser zeigt St Thomas mehrere Gesichter: flache Riffe für den Einstieg, vulkanische Felsformationen mit Tunneln und Bögen, Pinakel, Steilwände und Wracks. Die meisten Tauchgänge finden vom Boot aus statt, weil sich die abwechslungsreicheren Reliefs und die Plätze bei St John oder den benachbarten Inselchen nur auf dem Wasserweg erreichen lassen. Einige Buchten erlauben zusätzlich entspannte Tauchgänge vom Strand. Die Strömung bleibt wechselhaft. Geschützte Bereiche können ruhig sein, während ungeschützte Plätze bei Wind und bewegter See deutlich anspruchsvoller werden und starke Strömung entwickeln können. Die Sicht liegt häufig zwischen 18 und 30 Metern, kann nach kräftigem Regen, Wellengang oder stärkerem Abfluss aber durch aufgewirbelte Sedimente nachlassen. Frühmorgendliche Ausfahrten nutzen meist die ruhigeren Bedingungen und umgehen einen Teil des Tagesbetriebs.

Die Unterwasserwelt

Meeresschildkröten und tropische Rifffische kannst du das ganze Jahr über antreffen. Rochen und Adlerrochen kommen ebenfalls ganzjährig vor, allerdings nicht bei jedem Tauchgang. Riffhaie sind möglich, bleiben jedoch seltene Begegnungen. An den Riffen lohnt der Blick in Felsspalten, an die Flanken der Pinakel und entlang der Steilwände. Dort wechseln sich Korallenbereiche, vulkanisches Gestein und Schwärme tropischer Rifffische ab. In den flacheren Buchten lässt sich die Unterwasserwelt auch beim Strandtauchgang erkunden, während Wracks und tiefere Felsformationen den Bootstauchgängen mehr Struktur geben. Die beste Sicht für Tierbeobachtungen herrscht meist von Dezember bis Juni, bevor Regen und Abfluss häufiger Sedimente eintragen.

Beste Reisezeit

Am regelmäßigsten sind die Bedingungen von Dezember bis Juni. In dieser Zeit sind Wind und Wetter meist beständiger, und die Sicht bleibt nach 18 bis 30 Metern häufiger im guten Bereich. Von Juni bis November können Regen, Wellengang und tropische Störungen die Ausfahrten unterbrechen. August und September gelten als besonders anfällig, während von September bis November zusätzlich mehr Abfluss und damit wechselnde Sicht auftreten können. Plane deshalb mindestens einen Reservetag ein. Eine leichte, durchgehende 3-Millimeter-Anzugstärke passt meist; wer schnell friert, nimmt im Winter mehr Schutz.

Diese Küste ist Sargassum-Anlandungen ausgesetzt, deren Ausmaß von Jahr zu Jahr stark schwankt. Mehr dazu im Kasten „Sargassum-Warnung“ auf dieser Seite.

Erforderliches Niveau

St Thomas richtet sich an alle Erfahrungsstufen. Geschützte Buchten und Strandplätze wie Coki Point eignen sich für Einsteiger und für den ersten Tauchgang vor Ort. Für exponierte Plätze mit stärkerer Strömung, tiefere Wracks und anspruchsvollere Steilwände brauchst du mehr Erfahrung. Ein Advanced Open Water ist dafür sinnvoll, für Wracks ein entsprechendes Brevet. Nitrox kann sich bei mehreren Tauchgängen an aufeinanderfolgenden Tagen anbieten, sofern die örtliche Tauchbasis es bereitstellt.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Anreise in der Regel über einen nordamerikanischen oder karibischen Umsteigepunkt zum Cyril E. King International Airport auf St Thomas. Eine durchgehende europäische Verbindung ist nicht als feste Option einzuplanen, daher solltest du beim Anschluss ausreichend Zeit lassen. Vom Flughafen geht es auf der Straße weiter zu Marina, Strand oder Unterkunft. Dafür nutzt du je nach Lage ein Taxi oder einen Mietwagen. Die Straßenverbindung hängt vom gewählten Tauchzentrum und deiner Unterkunft ab. Für St Thomas selbst brauchst du keine Fähre. Nach St John oder zu benachbarten Inseln geht es dagegen mit dem Boot beziehungsweise der Fähre, abhängig vom geplanten Ziel.

Tipps von Ortskundigen

Plane die ersten Tauchgänge nicht automatisch an einer exponierten Steilwand oder an einem tiefen Wrack. Coki Point oder eine geschützte Bucht geben dir einen verlässlicheren Einstieg, bevor du die Bedingungen an ungeschützten Plätzen einschätzt. Die Ausfahrten werden nach Seegang und Gruppenniveau angepasst, deshalb gehört mindestens ein Reservetag in den Kalender. Frühmorgens ist die See oft günstiger, außerdem sind die Boote dann weniger von den Tagesrotationen beeinflusst. Eine geplante Tour nach St John ist keine spontane Landpartie: Sie braucht eine Bootsfahrt und kann bei Wetterwechsel ausfallen. Im National Park gelten klare Regeln. Nutze vorhandene Festmacher, ankere nicht auf Korallen oder Seegras und entnimm weder Korallen noch andere natürliche oder kulturelle Gegenstände. Wenn du eine Nacht- oder Wracktour möchtest, kläre vorher, ob sie tatsächlich angesetzt wird. Im September und bei instabiler Wetterlage solltest du exponierte Plätze nicht zum festen Kern des Programms machen.

Den Aufenthalt planen

Für St Thomas passt ein Aufenthalt von sieben bis zehn Tagen. So lassen sich Bootstauchgänge rund um die Insel mit Strandtauchgängen und einer Ausfahrt nach St John oder zu benachbarten Inselchen verbinden. Unterkünfte liegen je nach Bereich an Stränden, Buchten oder Marinas. Manche Tauchzentren erreichst du direkt zu Fuß, andernorts brauchst du Taxi oder Mietwagen. Charlotte Amalie, Strände, Aussichtspunkte, Schnorcheln und Kajakfahren halten auch tauchfreie Tage sinnvoll gefüllt.

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Karte der Hotels, Tauchplätze und Tauchbasen in St Thomas

Tauchbasen in St Thomas

Hotels in St Thomas

Häufige Fragen zu St Thomas

Wann solltest du nach St Thomas reisen, wenn dir gute Bedingungen wichtig sind?

Die regelmäßigsten Bedingungen erwarten dich auf St Thomas von Dezember bis Juni. Wind und Wetter sind dann meist beständiger, und die Sicht bleibt häufiger im Bereich von 18 bis 30 Metern. Von Juni bis November können Regen, Wellengang und tropische Störungen Ausfahrten unterbrechen. Plane mindestens einen Reservetag ein.

Welches Tauchniveau brauchst du für St Thomas?

St Thomas eignet sich für alle Erfahrungsstufen. Geschützte Buchten und Strandplätze wie Coki Point passen für Einsteiger und den ersten Tauchgang vor Ort. Für exponierte Plätze mit stärkerer Strömung, tiefere Wracks und anspruchsvollere Steilwände brauchst du mehr Erfahrung. Für Wracks ist ein entsprechendes Brevet erforderlich.

Was kannst du beim Tauchen rund um St Thomas sehen?

Beim Tauchen auf St Thomas entdeckst du vulkanische Felsreliefs mit Tunneln, Bögen, Pinakeln und Steilwänden sowie flache Riffe und verstreute Wracks. Meeresschildkröten und tropische Rifffische sind das ganze Jahr möglich. Auch Rochen und Adlerrochen kommen vor, während Riffhaie seltene Begegnungen bleiben.

Wie planst du deinen Tauchaufenthalt auf St Thomas sinnvoll?

Für St Thomas passt ein Aufenthalt von sieben bis zehn Tagen. Verbinde Bootstauchgänge mit Strandtauchgängen und plane eine Ausfahrt nach St John oder zu benachbarten Inselchen. Beginne in Coki Point oder einer geschützten Bucht, reserviere einen Ausweichtag und berücksichtige für abgelegene Tauchplätze Bootsfahrt, Seegang und Wetter.

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