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Tauchsafaris · Bahamas

Bahamas Aggressor II – Tauchen, bis der Tag endet

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Bahamas Aggressor II fährt acht Tage und sieben Nächte von Nassau nach Nassau.
  • Die Route verbindet die Wrackkette Steel Forest mit dem Blue Hole The Lost Hole.
  • Bis zu fünf Tauchgänge pro Tag sind möglich, Nachttauchgänge eingeschlossen.
  • Zwei Beiboote vom Typ Highfield Patrol 760 bringen die Taucher zu den Plätzen.
  • Jacuzzi, Barbecue und Balkonkabinen gehören zu den besonderen Annehmlichkeiten an Bord.

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Die Einladung

Die Bahamas Aggressor II ist für Taucher interessant, die ihre Woche nicht um ein Hotel, sondern um möglichst viele Tauchgänge bauen. Die Route führt von Nassau zu den Exuma Cays und nach Southwest Eleuthera, mit bis zu fünf Tauchgängen am Tag und Tauchplätzen, die von künstlichem Riff bis zum offenen Blue Hole reichen. Wer eine Mischung aus Wracks, Steilwand und Großfisch sucht, findet hier einen klaren Schwerpunkt. Dazu kommen kurze Wege an Bord, zwei Beiboote für den Zugang zu den Plätzen und ein Tagesablauf, der ganz auf das Wasser ausgerichtet ist. Es ist eine Reise für Menschen, die nach dem Abendessen nicht noch ein Ausflugsprogramm brauchen, sondern wissen wollen, ob noch ein Nachttauchgang ansteht.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Bahamas Aggressor II wie ein Schiff, das seine Aufgabe kennt: Taucher aufnehmen, sie sicher ans Wasser bringen und danach wieder Platz für nasse Ausrüstung schaffen. Die Wege führen ohne Umstände vom Salon zum Tauchbereich und weiter zur Plattform. Der schattige Tauchplatz nimmt dem Einstieg etwas von der tropischen Härte, während Terrasse, Bar und Außenbereich das Schiff nach dem Tauchgang wieder öffnen. Der Eindruck ist weniger der eines schwimmenden Boutiquehotels als der einer gut organisierten Tauchbasis auf See. Genau das passt zu einer Woche, in der ständig Flaschen gefüllt, Kameras gespült und Briefings gehört werden. Wer an Bord geht, findet keine komplizierte Bühne vor, sondern ein Schiff, dessen Räume den Tauchbetrieb tragen.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt von einer Crew, die den Tauchbetrieb ernst nimmt und trotzdem nicht steif wirkt. Die Dive Master geben ausführliche Briefings, bleiben positiv und helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird. Bei Tauchgängen direkt vom Schiff ist mindestens ein Crewmitglied im Wasser und unterstützt bei der Orientierung, beim Fotografieren und beim Suchen kleiner Tiere; die Gruppe muss diesem Mitarbeiter unter Wasser nicht folgen. Nach einigen Tagen kennt man die Abläufe und die Gesichter, die hinter jeder gefüllten Flasche, jeder Mahlzeit und jedem vergessenen Handgriff stehen. Abends gibt es neben dem nächsten Tauchgang Raum für Videos, Audio und gemeinsame Gespräche. Wer eine anonyme Kreuzfahrt sucht, wird hier nicht fündig. Wer eine Woche lang mit derselben Gruppe tauchen, essen und warten möchte, bekommt genau diese Nähe.

Die Tauchplätze

Die Route Exuma Cays and Southwest Eleuthera führt in acht Tagen und sieben Nächten von Nassau zurück nach Nassau. Steel Forest besteht aus einer Kette von drei Wracks an der Schwelle zum Tongue of the Ocean. Zwischen künstlichem Riff und Tiefseewand kann der Tauchgang bis maximal -33 m führen; dort sind unter anderem karibische Riffhaie, Ammenhaie, Südliche Stechrochen und grüne Meeresschildkröten verzeichnet. The Lost Hole ist ein kreisförmiges Blue Hole vor Nassau im offenen Ozean. Der Platz reicht bis maximal -60 m und richtet den Blick auf pelagische Haie, große Fische und möglicherweise Adlerrochen. Diese beiden Plätze geben der Reise ihren Kontrast: Steel Forest erzählt von Wracks und Struktur, The Lost Hole von Tiefe, Weite und Tieren, die nicht an ein Riff gebunden sind.

Was man unter Wasser trifft

Auf der Route begegnet man einer karibischen Mischung aus Riffbewohnern und größeren Tieren: Riffhaien, Ammenhaien, Südlichen Stechrochen, Nassau-Zackenbarschen, Gelbschwanz-Schnappern, Blauen Doktorfischen, Papageifischen, Muränen und grünen Meeresschildkröten. Auch Adlerrochen und größere pelagische Fische gehören zum möglichen Schauspiel. Der Grund, Steel Forest anzufahren, sind dabei nicht nur die drei Wracks: Nur dort sind auf dieser Route grüne Meeresschildkröten, Muränen und Papageifische verzeichnet. The Lost Hole hat seinen eigenen Reiz, weil dort als einziger Platz ein Adlerrochen genannt wird und das offene Blue Hole Begegnungen mit pelagischen Haien verspricht. Nichts davon lässt sich bestellen. Man geht mit einem guten Briefing ins Wasser, bleibt aufmerksam und nimmt mit, was der Platz an diesem Tag zeigt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Jeder Tauchgang beginnt mit einem ausführlichen Briefing der Dive Master. Dabei geht es nicht nur um die Richtung, sondern um die Informationen, die man für den jeweiligen Platz und die eigene Planung braucht. Getaucht wird im Buddy-Team aus zwei oder drei Personen; allein ins Wasser zu gehen gehört nicht zum Betrieb, und ein Dive Master zählt nur dann als Buddy, wenn er mit einem einzelnen Gast allein taucht. Bei Tauchgängen direkt vom Schiff kann ein Mitarbeiter im Wasser unterstützen, ohne den Tauchgang zu führen. Bei Beiboot-Tauchgängen begleitet ein Crewmitglied die Gruppe und hilft dabei, sie zusammenzuhalten. Die Bordsprache ist Englisch. Für Notfälle stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, ausgebildete Ersthelfer, Funk, Satellitenkommunikation, Ortungssender und Rettungsmittel bereit. Die Briefings schaffen den Rahmen; unter Wasser bleibt die Verantwortung beim Buddy-Team.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Der Tauchbetrieb ist der Mittelpunkt des Schiffs. Bereitgestellt werden 80-Kubikfuß-Flaschen mit K-Ventilen, dazu Gewichte und Bleigurte; für eine DIN-Konfiguration kann ein Adapter nötig sein. Größere Flaschen mit 100 Kubikfuß beziehungsweise fünfzehn Litern können auf Anfrage verfügbar sein, sind aber nicht garantiert. Nitrox ist verfügbar und wird mit 32 Prozent angeboten; zertifizierte Nitrox-Taucher benötigen den Nachweis, alternativ kann die Nitrox-Ausbildung an Bord erfolgen. Verleihmaterial ist möglich, konkrete Marken sind nicht angegeben. Sidemount wird nur mit einer Flasche akzeptiert, Rebreather werden nicht unterstützt. Das Deck bietet Schatten, Flaschenablagen, Spülbecken und eine Plattform zum Einstieg. Zwei 25 Fuß lange Highfield Patrol 760 bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf. Unterwasserscooter sind nicht erlaubt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über mehrere Ebenen. Im schattigen Außenbereich lässt sich die Oberflächenpause mit Blick aufs Wasser verbringen, während der klimatisierte Salon der richtige Ort für diejenigen ist, die Sonne und Salz für eine Weile loswerden möchten. Die Terrasse, der Barbereich und die Außenplätze zum Essen geben der Fahrt Raum, ohne dass man weit weg vom Tauchbetrieb ist. Wer fotografiert, hat einen eigenen Bereich und eine getrennte Spülmöglichkeit für Kameras. Nach einem Tauchgang wird geduscht, die Ausrüstung bleibt an ihrem Platz, und die Pause gehört wieder dem Körper. Ein Nachmittag ohne weiteren Einstieg lässt sich im Jacuzzi, auf einer Liege oder im Salon verbringen. Mehr muss eine Tauchsafari nicht versprechen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Frühstück und dem ersten Briefing, danach folgt der erste Einstieg. Zwischen den Tauchgängen liegen Essen, Duschen, Trinken und die kurze Suche nach einem schattigen Platz, bevor die nächste Flasche bereitsteht. Je nach Ablauf kommen mehrere Tagtauchgänge zusammen; bis zu fünf Tauchgänge am Tag sind möglich, Nachttauchgänge eingeschlossen. Während das Schiff zum nächsten Platz fährt, werden Eindrücke besprochen, Kameras gespült oder die Beine auf der Terrasse hochgelegt. Später folgt eine weitere Mahlzeit, dann das Briefing für den Abendtauchgang, falls einer angesetzt ist. Der Nachttauchgang verändert nicht nur das Licht unter Wasser, sondern auch die Stimmung an Deck: Danach wird es ruhiger. Irgendwann liegt die Ausrüstung wieder an ihrem Platz, und am nächsten Morgen beginnt derselbe klare Ablauf von vorn.

Was man an Bord isst

Die Bordküche ist ein wesentlicher Teil dieser Reise. Zum Frühstück stehen frisches Obst und warme Speisen bereit, mittags gibt es ein Buffet mit wechselnden Gerichten, und am Abend kommt ein gekochtes Essen auf den Tisch. Westliche Küche und lokale Einflüsse wechseln sich ab; Bier ist verfügbar, Wein zum Abendessen und alkoholfreie Getränke sind eingeschlossen. Die Passagiere berichten besonders begeistert vom Essen und vom Koch Andres. Das ist bei einer Tauchwoche kein Nebenthema: Nach mehreren Tauchgängen entscheidet eine richtige Mahlzeit darüber, ob man sich für den nächsten Einstieg wieder bereit fühlt. Gegessen wird nicht zwischen zwei beliebigen Programmpunkten, sondern als feste Pause, in der die Gruppe ihre Sichtungen austauscht und die nächste Abfahrt bespricht.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen auf dem unteren Deck. Twin Stateroom, Deluxe Stateroom und Balcony Suite unterscheiden sich vor allem durch Aufteilung, Fenster und Zugang zum Balkon; alle verfügen über ein eigenes Bad. Ein Panoramafenster bringt mehr Außenwelt in die Kabine als ein kleines Bullauge, während die Klimaanlage nach einem langen Tauchtag willkommen ist. Warme Duschen gehören zum Schiff, ebenso Handtücher und Toilettenartikel. Der entscheidende Wert dieser Kabinen liegt nicht in dekorativen Details, sondern darin, dass man nach dem letzten Tauchgang die nasse Haut abspülen, die Tür schließen und in Ruhe schlafen kann. Wer eine Balcony Suite wählt, bekommt zusätzlich einen privaten Außenplatz für den ersten Blick aufs Meer am Morgen oder die Luft nach dem Nachttauchgang.

Zweibettkabine

Deluxe-Kabine

Suite mit Balkon

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise beginnt in Nassau und endet ebenfalls in Nassau. Transfers vom Flughafen oder vom Hotel sind optional und nicht eingeschlossen. Eine Anreise am Vortag wird empfohlen, damit die Einschiffung nicht an einer verspäteten Ankunft hängt.

Decksplan

Länge
33,5 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
10
Anzahl Badezimmer
10
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2 × 7,6 m Highfield Patrol 760
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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