Tauchsafaris · Sint Maarten
Caribbean Explorer II – die klassische Tauchsafari zwischen Saba und St. Kitts
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Route verbindet Saba Marine Park und die Südküste von St. Kitts auf einer Reise von 8 Tagen und 7 Nächten.
- Bis zu 27 Tauchgänge sind möglich, darunter Nachttauchgänge und Tauchgänge an Wracks und Riffen.
- Das Schiff bietet 9 klimatisierte Doppelkabinen mit eigenem Bad für höchstens 18 Passagiere.
- Die Crew wird besonders gut bewertet; Englisch ist die Bordsprache.
- Nitrox, DIN-Adapter, Mietausrüstung und optionale Landausflüge sind an Bord beziehungsweise unterwegs verfügbar.
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Die Einladung
Die Caribbean Explorer II passt zu Tauchern, die nicht jeden Tag denselben Korallengarten sehen wollen. Saba bringt geschützte Riffe, markante Pinnacles und Unterwasserberge; St. Kitts ergänzt die Route um Wracks, Finger Riff und historische Relikte. Dazwischen liegen bis zu fünf Tauchgänge am Tag, einschließlich Nachttauchgängen. Wer auf einer Tauchsafari vor allem viel ins Wasser will und ein Schiff mit langer Geschichte dem Neubau vorzieht, findet hier den richtigen Rahmen. Die optionalen Landgänge auf Saba und St. Kitts geben der Woche zusätzlich einen festen Punkt über Wasser. Nichttaucher können mitreisen, ohne dass das Schiff seine Aufgabe aus den Augen verliert: Es ist für Tauchgänge gebaut.
An Bord gehen
Die Caribbean Explorer II ist kein Neubau, sondern ein Arbeitsschiff mit sichtbarer Vergangenheit. Sie wurde 1978 gebaut und 1999 renoviert; genau daraus entsteht ihr Charakter: weniger Yachtshow, mehr erprobtes Tauchschiff. Beim Ankommen führt der Weg nicht in ein anonymes Hotel, sondern zu einer klar auf Tauchbetrieb ausgelegten Ordnung mit Salon, Sonnendeck und dem großen Achterdeck als eigentlichem Mittelpunkt. Die Kabinen liegen in drei Kategorien nicht vor, sondern als einheitliche Staterooms mit eigenem Bad. Das macht die Entscheidung einfacher, nimmt dem Schiff aber nicht seine Eigenart. Wer moderne Designoberflächen und viel privaten Raum sucht, sollte genauer hinsehen. Wer ein Schiff will, auf dem die Abläufe seit Jahren um das Tauchen herum gebaut sind, versteht schnell, warum die Caribbean Explorer II viele Wiederholungsgäste hat.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen höchstens 18 Gäste auf eine Crew, die von Reisenden besonders für Aufmerksamkeit, Essen und Tauchbetrieb geschätzt wird. Die Bordsprache ist Englisch. Das Schiff ist klein genug, dass man die Gesichter nach dem ersten Tag kennt und beim nächsten Briefing nicht mehr lange erklären muss, wer welchen Rhythmus taucht. Die Crew arbeitet sichtbar rund um die Tauchgänge: beim Anlegen der Ausrüstung, beim Einsteigen ins Beiboot und bei der Rückkehr an Bord. Abends bleibt die Stimmung unkompliziert. Nach dem Essen sitzen Taucher mit einem Getränk auf dem Deck, während die Ausrüstung für den nächsten Einsatz bereitliegt. Wer freundliche, persönliche Betreuung höher bewertet als ein makelloses, modernes Schiff, wird sich hier eher zuhause fühlen.
Die Tauchplätze
Die Reise führt in 8 Tagen und 7 Nächten von St. Kitts über Saba nach St. Maarten oder in umgekehrter Richtung. Die eigentliche Stärke liegt im Wechsel der Landschaften unter Wasser: In Saba Marine Park taucht man an Pinnacles und Unterwasserbergen, an Finger Riffen und durch Korallenlabyrinthe. Die vulkanische Form der Insel setzt sich unter der Oberfläche fort. Vor St. Kitts kommen Wracks, Riffe und historische Relikte hinzu. Die Route nennt keine einzelnen Tauchplatznamen und keine geprüften Tiefenangaben; deshalb werden hier weder Tiefen geschätzt noch Plätze erfunden. Die Fahrten zwischen den Inseln gehören zum Konzept: Das Schiff verlegt sich, damit die Tauchgänge nicht auf ein einziges Riffsystem beschränkt bleiben. Optionale Landausflüge führen zu historischen Orten auf Saba und St. Kitts.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route kann man mit karibischem Riffleben rechnen: Schildkröten, Ammenhaie und Riffhaie, Adlerrochen, Seepferdchen, Anglerfische, Segelflossen-Schleimfische und Fledermausfische gehören zu den genannten Begegnungen. Nachts verändert sich das Bild; dann zeigt sich mehr Makroleben, das tagsüber leicht zwischen Korallen und Spalten verborgen bleibt. Die Unterwasserberge und Pinnacles von Saba können Fische und größere Besucher anziehen, während die Riffe und Korallenlabyrinthe viele kleinere Tiere beherbergen. Delfine und Hammerhaie sind mögliche, nicht planbare Begegnungen. Ein bestimmter Platz mit einer exklusiven Tierart ist für diese Route nicht dokumentiert. Wer vor allem Großfisch sucht, sollte deshalb mit der Vielfalt der Inseln rechnen, nicht mit einem Versprechen auf eine einzelne Begegnung.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchcrew spricht Englisch und bringt Erfahrung im Liveaboard-Betrieb mit. Sie betreut Anfänger ebenso wie erfahrene Taucher; eine bestimmte Mindestzahl geloggter Tauchgänge oder eine vorgeschriebene Brevetstufe ist für diese Route nicht angegeben. Die Tauchgänge werden vorab gebrieft und über das große Beiboot organisiert, sodass die Gruppe nicht zwingend direkt vom Schiff ins Wasser gehen muss. Nitrox-Kurse und Tauchkurse können an Bord stattfinden. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungswesten, Rettungsinseln, Funk, Radar, GPS und Notsignale vorhanden. Ein Defibrillator oder ein elektronisches Rückrufsystem wird nicht genannt. Wer eine persönliche Einteilung der Tauchgruppen oder besondere Betreuung braucht, sollte das vor der Abfahrt mit dem Veranstalter klären.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Punkt des Schiffs. Jeder Taucher hat ein eigenes Fach; dazu kommen Flaschenracks, eine Füllstation für Luft und Nitrox, eine Ladestation sowie getrennte Süßwasserspülungen für Tauchausrüstung und Kameras. Eine Kameratisch mit Niederdruckluft erleichtert den Umgang mit empfindlicher Ausrüstung. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über ein Membransystem erzeugt und als 32-prozentiges Nitrox bereitgestellt; die Nutzung ist nicht automatisch in jedem Arrangement enthalten. Mietausrüstung ist möglich, Marken und Umfang sind nicht angegeben. Das Schiff arbeitet mit einem 16-Fuß-Schlauchboot mit starrem Rumpf und 25-PS-Motor. Es bringt Taucher zu den Plätzen und nimmt sie dort wieder auf, wo sie auftauchen. Flaschenvolumen und Material werden nicht genannt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf das Sonnendeck, in den klimatisierten Salon oder an die Sitzplätze rund um das Tauchdeck. Wer Sonne möchte, bleibt draußen; wer nach einem tiefen oder strömungsreichen Tauchgang abkühlen will, zieht sich in den Salon zurück. Der Salon bietet neben Sitzplätzen auch eine Bibliothek, Filme und Musik. Für Unterwasserfotografen gibt es eine eigene Kamerazone und eine separate Spülung, sodass die Ausrüstung nicht zwischen Tellern und Handtüchern liegen muss. Bei Fahrten zwischen Saba und St. Kitts wird aus der Pause ein Blick auf die Inseln. Ein ganzer Nachmittag ohne Tauchgang ist für diese Reise nicht als fester Bestandteil beschrieben.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Frühstück und dem ersten Briefing, danach geht es zu zwei Morgentauchgängen. Zwischen den Tauchgängen liegt ein Snack, oft Gebäck oder Kekse. Zum Mittagessen um 12:30 Uhr kehrt die Gruppe an Bord zurück, dann folgen zwei Tauchgänge am Nachmittag. Dazwischen bleibt Zeit für das Sonnendeck, den Salon, Gespräche oder die Fahrt zum nächsten Platz. Nach dem Abendessen gegen 18:30 Uhr kann ein Nachttauchgang folgen. Danach sitzen manche noch mit heißem Kakao draußen, während andere nur noch duschen und schlafen wollen. So entsteht kein starrer Stundenplan, sondern eine klare Reihenfolge: essen, tauchen, ausruhen, wieder tauchen. Bis zu 27 Tauchgänge sind während der Reise möglich; die tatsächliche Zahl hängt vom Ablauf der Safari ab.
Was man an Bord isst
Die Küche verbindet lokale Rezepte mit amerikanischen Gerichten und wechselnden Ideen des Kochs. Frühstück gibt es zwischen 7 und 8 Uhr; wer später aufsteht, bekommt ein kaltes Frühstück. Danach folgen zwei Morgentauchgänge, mit Gebäck oder Keksen dazwischen. Das Mittagessen steht um 12:30 Uhr bereit, bevor zwei weitere Tauchgänge anstehen. Gegen 18:30 Uhr kommt das Abendessen mit Dessert auf den Tisch. Nach dem Nachttauchgang wartet heißer Kakao. Drei Mahlzeiten und Snacks über den Tag sind bei bis zu fünf Tauchgängen keine Nebensache: Ein guter Esstisch hält die Woche zusammen, weil dort nicht nur gegessen, sondern auch der nächste Tauchgang besprochen wird. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen.
Die Nächte auf See
Die Nacht verbringt man in einer klimatisierten Kabine mit eigenem Bad und Bullauge. Das ist praktisch, nicht großzügig inszeniert: ein Rückzugsort zwischen Abendessen, Nachttauchgang und dem nächsten Tauchgang. Wer lieber noch draußen sitzt, geht auf das große Sonnendeck und findet dort Liegestühle über dem Wasser. Im Salon bleibt es klimatisiert; dort stehen Lounge, Esstische, Fernseher, Video- und Musikmedien zur Verfügung. Nach dem Nachttauchgang gehört eine Tasse heißer Kakao zum Abend, oft draußen unter dem Sternenhimmel. Mehr muss eine Nacht auf einem Tauchsafarischiff nicht leisten. Sie soll den Körper zur Ruhe bringen, während das Schiff weiter zum nächsten Riff läuft.
Kabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Bei der Northbound-Route geht es von St. Kitts nach St. Maarten, bei der Southbound-Route von St. Maarten nach St. Kitts. Flughafentransfers können organisiert werden, sind jedoch optional und nicht automatisch enthalten. Die Anreise erfolgt über den jeweiligen Flughafen von St. Maarten oder St. Kitts; die genauen Transferdetails werden vor der Reise mitgeteilt. Wer nicht am Einschiffungstag unter Zeitdruck geraten will, reist sinnvollerweise einen Tag vorher an.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Die Caribbean Explorer II ist als Green-Fins-zertifiziertes Öko-Liveaboard geführt. Damit verpflichtet sich der Betrieb zur Einhaltung des Green-Fins-Verhaltenskodex und zu einem festgelegten Mindeststandard bei jährlichen Umweltprüfungen. Weitere konkrete Maßnahmen zu Plastik, Energie, Abwasser oder Ankern sind nicht beschrieben.
- Baujahr
- 1978
- Jahr der Renovierung
- 1999
- Länge
- 35,1 m
- Breite
- 6,1 m
- Maximale Passagierzahl
- 18
- Anzahl Kabinen
- 9
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Motoren
- 2 × GM 12 V 71 mit je 450 PS
- Beiboote
- 4,9 m Festrumpfschlauchboot (25-PS-Motor)
- Webseite
- explorerventures.com ↗
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