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Anavissos · Griechenland · Mittelmeer

Max. Tiefe · 32 m

Wracktauchen Kyra Eleni: Das zerbrochene Frachtschiff bei Anavissos

Ein 99 Meter langes Frachtschiff, das in zwei Teile zerbrochen auf dem sandigen Grund vor Patroklos liegt.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Wracktiefe zwischen 18 und 32 Metern
  • Zerbrochenes Frachtschiff in zwei Sektionen
  • Aufrechter Heckabschnitt in 30 Metern Tiefe
  • Beobachtung von Zackenbarschen und Muränen
  • Sichtweite von 15 bis 20 Metern
  • Zugänglichkeit des Bugs für weniger erfahrene Taucher

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Kyra Eleni der Tauchplatz im Überblick

Das Wrack der Kyra Eleni liegt vor der Südspitze der Insel Patroklos und ist ein markantes Ziel für Wracktaucher in der Region Anavissos. Das 99 Meter lange Frachtschiff ist nicht als eine Einheit erhalten geblieben, sondern liegt in zwei Hauptsektionen auf dem geneigten, sandigen Meeresboden. Zwischen diesen beiden Teilen befinden sich verdrehte Trümmerteile, die den Abstand zwischen dem Bug und dem Heck markieren. Die Struktur des Schiffes hat sich über die Jahrzehnte zu einem künstlichen Riff entwickelt, das festen Halt für das lokale Leben bietet.

Der Abstieg zum Wrack ermöglicht unterschiedliche Tauchprofile, je nachdem, welchen Teil des Schiffes du ansteuerst. Der Bug des Schiffes ruht auf seiner Backbordseite in einer Tiefe von etwa 18 Metern. Dieser flachere Bereich ist für weniger erfahrene zertifizierte Taucher gut zugänglich und bietet eine gute Übersicht über die Strukturen. Von hier aus kannst du das Wrack entlang der Trümmerzone erkunden, bevor du zu den tieferen Abschnitten übergehst.

Das Heck der Kyra Eleni bildet den technisch anspruchsvolleren Teil des Tauchgangs. Es steht aufrecht in einer Tiefe von etwa 30 Metern am Hang des Meeresbodens. Hier verändert sich die Lichtsituation und die Umgebung wirkt durch die aufrechte Position des Hecks massiver. Die Tiefe von 30 Metern erfordert eine präzise Gasplanung und eine gute Kontrolle über den Auftrieb, um die Strukturen sicher zu umkreisen.

Die Topographie des Fundortes ist geprägt durch den Übergang vom Wrack zum sandigen Untergrund. Die Trümmer, die das Schiff in zwei Teile teilen, bieten zusätzliche Orientierungspunkte während des Tauchgangs. Da das Wrack auf einem Hang liegt, verändert sich die Umgebungslage beim Bewegen zwischen Bug und Heck stetig. Das Gelände ist weitläufig genug, um auch längere Dekompressionsstopps oder explorative Flügen zu ermöglichen.

Das Wrack dient als Lebensraum für verschiedene Arten der lokalen Meeresfauna. In den Hohlräumen und Strukturen des Schiffes lassen sich regelmäßig Muränen und Zackenbarsche beobachten. Diese Tiere nutzen die Metallstrukturen und die entstandenen Spalten als Schutz und Jagdrevier. Die Präsenz des Wracks zieht somit eine stabile Bewohnerstruktur an, die über die reine Schiffsstruktur hinausgeht.

Auch größere Fischarten nutzen die Strömungen und die Deckung des Wracks. Du kannst während des Tauchgangs mit größeren Zackenbarschen oder sogar mit größeren Amberjacks begegnen, die im Freiwasser über oder neben dem Wrack kreisen. Die Kombination aus der festen Struktur des Frachtschiffs und der umliegenden offenen Wasserzone schafft ein dynamisches Ökosystem für verschiedene Fischfamilien.

Die Sichtweite am Wrack ist in der Regel stabil und erlaubt eine gute Orientierung an den Schiffsteilen. Bei einer Sichtweite von 15 bis 20 Metern lassen sich die Konturen des Bugs und des Hecks gut voneinander unterscheiden. Diese Sichtverhältnisse sind entscheidend, um die Distanz zwischen den beiden Hauptsektionen des Schiffes und den dazwischenliegenden Trümmern einzuschätzen.

Der Zugang zum Tauchplatz erfolgt üblicherweise per Boot, meist mit einem RIB, das von Anavissos aus startet. Die Lage vor der Insel Patroklos macht den Spot zu einem klassischen Ziel für organisierte Wracktauchgänge. Die Fahrt zum Standort ist kurz und führt direkt zu den tieferen Strukturen des Wracks im offenen Wasser.

Tauchbedingungen

Die Tiefe des Wracks reicht von 18 Metern am Bug bis zu 30 Metern am Heck. Das Ansteuern des Hecks erfordert ein fortgeschrittenes Niveau (Advanced), während der flachere Bug für weniger erfahrene zertifizierte Taucher geeignet ist. Die erwartete Sichtweite liegt zwischen 15 und 20 Metern.

Zwei unverzichtbare Tauchgänge

Karte der Hotels und Tauchbasen in Anavissos

Tauchbasen in Anavissos

Hotels in Anavissos

Häufige Fragen zu Kyra Eleni

Welches Tauchlevel brauchst du an der Kyra Eleni?

An der Kyra Eleni ist der flachere Bug in etwa 18 Metern Tiefe für weniger erfahrene zertifizierte Taucher zugänglich. Das aufrecht stehende Heck liegt bei etwa 30 Metern und erfordert ein fortgeschrittenes Niveau. Für diesen Abschnitt brauchst du außerdem präzise Gasplanung und eine gute Auftriebskontrolle, um die Strukturen sicher zu umkreisen.

Welche Tiefen erwarten dich an der Kyra Eleni?

Die Kyra Eleni liegt auf einem geneigten, sandigen Meeresboden und bietet unterschiedliche Tiefen. Der Bug ruht auf seiner Backbordseite in etwa 18 Metern, während das Heck aufrecht bei etwa 30 Metern steht. Die Wracktiefe reicht laut Tauchplatzangaben von 18 bis 32 Metern und ermöglicht verschiedene Tauchprofile.

Was kannst du an der Kyra Eleni sehen?

An der Kyra Eleni erkundest du ein 99 Meter langes Frachtschiff, das in zwei Hauptsektionen zerbrochen ist. Dazwischen liegen verdrehte Trümmerteile. In den Hohlräumen und Spalten leben Muränen und Zackenbarsche. Größere Zackenbarsche oder Amberjacks können im Freiwasser über oder neben dem Wrack kreisen.

Wie gut kannst du dich an der Kyra Eleni orientieren?

An der Kyra Eleni liegt die erwartete Sichtweite zwischen 15 und 20 Metern. Dadurch kannst du die Konturen von Bug und Heck unterscheiden und die Entfernung zwischen den beiden Sektionen mit den dazwischenliegenden Trümmern einschätzen. Die Trümmer dienen zusätzlich als Orientierungspunkte, während du dich über den geneigten Untergrund bewegst.