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Griechenland · Mittelmeer

Tauchen Paros & Antiparos: Höhlen, Wracks und geschützte Buchten

Felswände, eine begehbare Kaverne, das Wrack der Express Samina und geschützte Buchten prägen die Tauchgänge zwischen Paros, Antiparos und Despotiko.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Panteronisi Cave mit Kaverne, Tunnel und Luftkammer
  • Express Samina auf 18 bis 42 Metern
  • Felswände, Grotten und Passagen unter dem Gestein
  • Geschützte Buchten für erste Tauchgänge
  • Zackenbarsche, Kraken und Muränen von Mai bis Oktober
  • Tauchgänge zwischen Paros, Antiparos und Despotiko
  • Mögliche Strömungstauchgänge bei wechselndem Wind

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Überblick

Die Panteronisi Cave führt von felsigen Wänden in eine große Kaverne und durch einen Tunnel, der bis auf 30 Meter reicht. Dazu kommen Buchten, Grotten, Felsabfälle und das tief liegende Wrack der Express Samina. Paros und Antiparos verbinden diese unterschiedlichen Unterwasserlandschaften mit kurzen Ausfahrten zu den Inseln und nach Despotiko. Du kannst hier in geschützten Bereichen beginnen und später anspruchsvollere Höhlen-, Wand- oder Wracktauchgänge einplanen.

Tauchen vor Ort

Unter Wasser wechseln sich flache Buchten, Felsriffe, senkrechte Wände, Grotten und Passagen unter dem Gestein ab. In der Panteronisi Cave tauchst du durch beleuchtete Bereiche und schmalere Abschnitte bis auf 30 Meter, bei geeigneter Erfahrung auch in eine Luftkammer innerhalb der Höhle. Die Express Samina liegt vor Paros auf der Seite. Zwischen 18 und 42 Metern lassen sich Autodeck und Decksaufbauten erkunden, die Hauptbereiche liegen zwischen 25 und 35 Metern. Dort werden etwa 20 bis 25 Meter Sichtweite genannt, während Wind, Welle und Oberflächenbewegung andere Plätze deutlich beeinflussen können. Die Ausfahrten führen je nach Bedingungen an die geschützte Küste oder in den Bereich zwischen Paros, Antiparos und Despotiko. Strömungen sind wechselhaft, deshalb kann ein Strömungstauchgang ebenso auf dem Tagesplan stehen wie ein ruhiger Wandtauchgang.

Zwei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

In den felsigen Bereichen begegnen dir von Mai bis Oktober regelmäßig Zackenbarsche, Kraken und Muränen. Kraken sitzen zwischen Rissen und unter Überhängen, während Muränen aus Spalten in den Felswänden schauen. Zackenbarsche halten sich an den ruhigeren Riffabschnitten und an den Strukturen der Tauchplätze auf. Mit etwas Glück ziehen Barrakudas vorbei. Nacktschnecken gehören ebenfalls zu den möglichen Beobachtungen, sind aber nicht an jedem Tauchgang zu erwarten. Die Tiere passen zu einem Gelände, in dem du langsam an Wänden, durch Felsöffnungen und entlang der Kanten suchst. An der Express Samina verschiebt sich der Blick stärker auf Autodeck, Aufbauten und die Schatten des Wracks. Mai bis Oktober ist das Zeitfenster für diese Begegnungen, wobei ruhige Bedingungen die Beobachtung erleichtern.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Die lokale Tauchsaison reicht gewöhnlich von Mai bis Oktober. Besonders Mai, Juni, September und Oktober verbinden geringere Auslastung mit guten Bedingungen für Ausfahrten. Im Juli und August ist deutlich mehr Betrieb, außerdem kann der Meltemi den Seegang verstärken und exponierte Plätze unbetauchbar machen. Die Zentren weichen dann meist auf geschütztere Küstenabschnitte aus. Für die Express Samina wird besonders der Zeitraum von Mai bis Juni genannt. Wer mehrere Gebiete und anspruchsvollere Plätze einplanen möchte, sollte sieben bis zehn Tage vorsehen und Reservetage für den Wind einbauen.

Erforderliches Niveau

Paros und Antiparos richten sich an alle Erfahrungsstufen. Flache Buchten und geschützte Riffe eignen sich für Einsteiger und Ausbildungstauchgänge. Für die tieferen Wände und die Express Samina brauchst du ein Advanced Open Water oder eine gleichwertige Qualifikation sowie Erfahrung im Tieftauchen. Für das Wrack ist zusätzlich eine Wrackausbildung sinnvoll. Tunnel, Grotten und Strömungstauchgänge verlangen je nach Ausführung passende Erfahrung und eine entsprechende Qualifikation.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Anreise zunächst nach Paros, je nach Verbindung über Athen mit Inlandsflug oder über eine Fährverbindung vom griechischen Festland. Antiparos erreichst du nicht direkt per Flugzeug. Von Paros geht es auf der Straße oder mit dem Bus nach Pounda, anschließend mit der Fähre etwa sieben Minuten über den Kanal. Je nach Fahrplan gibt es auch Verbindungen von Parikia nach Antiparos. Die Fähre kann bei schlechtem Wetter ausfallen, deshalb solltest du zwischen Ankunft, Tauchfahrt und Weiterreise ausreichend Spielraum lassen. Vor Ort erreichst du die Zentren je nach Unterkunft zu Fuß, per Taxi, Mietwagen oder mit einem vereinbarten Transfer.

Tipps von Ortskundigen

Plane im Hochsommer keine starre Abfolge bestimmter Tauchplätze. Der Meltemi entscheidet mit, ob ein exponierter Platz, eine Höhle oder die Express Samina angefahren werden kann. Frage am Vorabend, welche Küste am nächsten Morgen geschützt liegt, und bevorzuge frühe Abfahrten. Lass dir außerdem genau sagen, ob eine Tour zur Panteronisi Cave, durch einen Tunnel, an eine Wand oder zu einem Wrack führt. Diese Umgebungen verlangen nicht dieselbe Erfahrung. Verlasse dich nicht darauf, alle Tauchgänge in den Buchten nahe der Häfen zu machen, besonders nicht im Juli und August. Wenn du in Antiparos wohnst, rechne die Fährfahrt nach Paros fest in den Tagesplan ein. Eine knappe Verbindung vor einer Flug- oder Fernfährabfahrt ist unnötiges Risiko. Halte einen tauchfreien Reservetag ein, und plane nach dem letzten Tauchgang genügend Abstand zum Flug ein. Das gilt besonders nach einer Rückfahrt von Antiparos.

Den Aufenthalt planen

Ein Aufenthalt von sieben bis zehn Tagen lässt Raum für verschiedene Küstenabschnitte und windbedingte Änderungen. An tauchfreien Tagen bieten sich die Dörfer Parikia und Naoussa, die Höhle von Antiparos, Wanderungen und Schnorchelausflüge an. Auch Despotiko und die Marmorbrüche von Marathi ergänzen das Programm. Wer mit Nichttauchern reist, findet Strände, Bootsfahrten, Wassersport und cycladische Landschaften. Plane Ausflüge und längere Fahrten nicht unmittelbar nach einem Tauchtag.

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Bewertungen erhoben von Viator und Tripadvisor.

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