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Libanon · Mittelmeer

Tauchen Beirut: Felswände, Schluchten und tiefe Wracks

Bei Beirut tauchst du an den Felswänden von Raouché, durch Schluchten und zu Wracks wie dem Souffleur in 38 bis 40 Metern.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Felswände, Schluchten und Bögen rund um Raouché
  • Das U-Boot Souffleur in 38 bis 40 Metern
  • Mauern und Felsblöcke an AUB Wall
  • Macedonia und Alice B für erfahrene Wracktaucher
  • Regelmäßige Begegnungen mit Zackenbarschen und Muränen
  • Gelegentliche Adlerrochen, Sandtigerhaie und Grauhaie
  • Gute Sicht häufig von Oktober bis Juni

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Überblick

Beirut verbindet Tauchgänge am Stadtufer mit Bootsausfahrten zu tiefen Wracks vor der libanesischen Küste. Rund um Raouché führen Felswände, Schluchten, Bögen und Blockfelder durch eine mediterrane Unterwasserlandschaft, während der Souffleur mit seiner Lage in 38 bis 40 Metern ein klar anderes Profil zeigt. Du tauchst hier nicht in einem abgeschlossenen Ferienresort, sondern von einer dicht besiedelten Küstenstadt aus, mit Kultur, Uferpromenade und Ausflügen an Land als Teil des Aufenthalts.

Tauchen vor Ort

Die flacheren Bereiche um Raouché und AUB eignen sich für Tauchgänge an Felswänden, in Schluchten und zwischen Bögen und großen Blöcken. AUB Wall und AUB Reef stehen dabei für küstennahe Profile, die sich mit kurzen Bootsfahren oder vom Ufer aus erreichen lassen. Weiter entfernte Ziele verändern den Charakter deutlich: Die Macedonia, die Alice B und besonders der Souffleur verlangen wegen ihrer Tiefe eine sorgfältige Planung. Der Souffleur liegt in etwa 38 bis 40 Metern und ist kein beiläufiger Ausflug. Die Strömung bleibt je nach Platz und Wetterlage veränderlich, ein Strömungstauchgang ist daher nicht automatisch planbar. Auch die Sicht schwankt stark, von trüben Bedingungen bis zu etwa 25 Metern. Regen, Küstenabfluss, Plankton und Strömung können sie kurzfristig verschlechtern. Nachttauchgänge sind rund um Beirut möglich, wenn die Sicht und der Seegang passen.

Die Unterwasserwelt

Zackenbarsche, Muränen und Kraken gehören zu den Begegnungen, mit denen du ganzjährig rechnen kannst. Zwischen den Felsen und Blöcken zeigen sich nachts andere Verhaltensweisen als am Tag, und auch Rochen werden bei Nachttauchgängen genannt. Adlerrochen können je nach Platz das ganze Jahr über auftauchen. Im Frühjahr bestehen gelegentliche Chancen auf Hummer. Von Juli bis Oktober werden gelegentlich Sandtigerhaie und Grauhaie beobachtet, doch diese Begegnungen sind nicht planbar und sollten nicht der alleinige Grund für die Reise sein. In den Sommermonaten können außerdem Quallen auftreten. Die Tierbeobachtung hängt deshalb stark von Platzwahl, Sicht und den Bedingungen am jeweiligen Tag ab.

Beste Reisezeit

Besonders stimmig sind April, Mai, Juni sowie September und Oktober. Von April bis September ist die Tierwelt häufig aktiv, während die Sicht von Oktober bis Juni oft günstiger ausfällt. Damit verbinden diese Monate gute Voraussetzungen für die Felslandschaften von Raouché mit brauchbaren Bedingungen für Bootsausfahrten zu den Wracks. Juli und August können zwar gelegentliche Hai-Beobachtungen bringen, zugleich werden Quallen und wechselhaftere Bedingungen beschrieben. Für einen Aufenthalt, bei dem du nicht nur auf ein einzelnes Tier hoffst, sind die Übergangsmonate und das Frühjahr die verlässlichere Wahl.

Erforderliches Niveau

Beirut richtet sich an unterschiedliche Erfahrungsstufen. Küstennahe, flachere Tauchgänge an Felswänden und Blöcken können auch für Anfänger geeignet sein. Für den Souffleur, die Macedonia, die Alice B und andere tiefe Wracks brauchst du dagegen passende Erfahrung und ein Brevet für tieferes Tauchen. Advanced Open Water ist für tiefe Wrackprofile sinnvoll, Wreck Diver für Penetrationen. Nitrox kann sich bei mehreren Tauchgängen an einem Tag anbieten, sofern es vor Ort verfügbar ist.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf reist du auf dem Luftweg nach Beirut. Für das Tauchen in der Stadt brauchst du weder eine Fähre noch einen Inlandsflug. Nach der Ankunft geht es auf der Straße weiter, je nach Unterkunft zu Fuß oder mit dem Taxi zum Küstenbereich und zum Tauchzentrum. Die küstennahen Plätze liegen rund um Raouché und AUB. Für die südlichen Sektoren und die Wracks organisierst du zusätzlich die Bootsfahrt ab einer Marina oder einem vom Zentrum festgelegten Anleger. Plane dafür nicht nur die Fahrt selbst, sondern auch den Treffpunkt und die Abfahrtszeit ein, denn diese Ausfahrten lassen sich nicht spontan wie ein Tauchgang am Stadtufer behandeln.

Tipps von Ortskundigen

Behandle Beirut am ersten Tauchtag nicht gleich als Wrackziel. Ein Küstenplatz an einer Wand, in einer Schlucht oder zwischen Felsblöcken zeigt dir, wie Sicht und Strömung an diesem Tag tatsächlich sind. Für den Souffleur prüfst du Tiefe und Tauchprofil vorher genau, denn 38 bis 40 Meter lassen wenig Raum für Improvisation. Bei einer Ausfahrt nach Süden klärst du außerdem, von welcher Marina abgelegt wird und ob die Rückfahrt mit dem Tagesplan zusammenpasst. Nimm für tiefe Wracks die persönliche Spezialausrüstung mit, auf die du dich verlässt, statt eine technische Konfiguration vor Ort vorauszusetzen. Vergleiche bei der Planung auch die lokalen und englischen Bezeichnungen, damit AUB Wall, AUB Reef, Shark Point und Stingray Reef nicht verwechselt werden. Im Juli und August solltest du Quallen und wechselhafte Bedingungen einkalkulieren, statt nur auf Haie zu hoffen. Zwischen einer tiefen Ausfahrt und dem Rückflug bleibt ein tauchfreier Tag die vernünftige Planung.

Den Aufenthalt planen

Fünf bis sieben Tage geben dir Zeit für die Küstenplätze von Beirut und mehrere Ausfahrten zu Wracks oder entfernteren Sektoren. Die Stadt eignet sich als feste Basis: Vom Unterkunftsviertel erreichst du das Ufer und die Zentren zu Fuß oder mit dem Taxi. Für Begleitpersonen bieten sich Stadtbesichtigungen, Raouché bei Sonnenuntergang und Ausflüge nach Jounieh, Batroun oder Tyr an. Einen Tag vor dem Rückflug hältst du für Landprogramm und Erholung frei.

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Karte der Hotels und Tauchbasen in Beirut

Tauchbasen in Beirut

Hotels in Beirut

Häufige Fragen zu Beirut

Wann solltest du nach Beirut reisen, wenn du gute Tauchbedingungen und eine vielfältige Unterwasserwelt suchst?

April, Mai, Juni sowie September und Oktober verbinden günstige Voraussetzungen für die Felslandschaften von Raouché mit brauchbaren Bedingungen für Wrackausfahrten. Von Oktober bis Juni ist die Sicht häufig besser. Im Juli und August können Quallen und wechselhafte Bedingungen auftreten, auch wenn dann gelegentliche Begegnungen mit Sandtigerhaien und Grauhaien möglich sind.

Welches Tauchniveau brauchst du für die Tauchplätze von Beirut?

Küstennahe, flachere Tauchgänge an Felswänden und zwischen Blöcken können auch für Anfänger geeignet sein. Für den Souffleur, die Macedonia, die Alice B und andere tiefe Wracks brauchst du passende Erfahrung und ein Brevet für tieferes Tauchen. Für tiefe Wrackprofile ist Advanced Open Water sinnvoll, für Penetrationen Wreck Diver.

Was kannst du beim Tauchen in Beirut unter Wasser sehen?

Rund um Raouché erwarten dich Felswände, Schluchten, Bögen und Blockfelder, während AUB Wall und AUB Reef küstennahe Profile bieten. Zu den Wracks zählen Souffleur in 38 bis 40 Metern, Macedonia und Alice B. Zackenbarsche, Muränen und Kraken sind ganzjährig möglich, gelegentlich auch Adlerrochen, Sandtigerhaie und Grauhaie.

Wie planst du deinen Tauchaufenthalt in Beirut sinnvoll?

Plane fünf bis sieben Tage ein und nutze Beirut als feste Basis für Küstenplätze und Bootsausfahrten. Kläre bei Wracks Treffpunkt, Marina und Abfahrtszeit und prüfe Tiefe sowie Tauchprofil vorher. Beginne mit einem Küstenplatz, um Sicht und Strömung einzuschätzen. Halte den Tag vor dem Rückflug für Landprogramm und Erholung frei.

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