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Spanien · Mittelmeer

Tauchen La Herradura: Felswände, Grotten und geschützte Buchten

Felswände, Grotten und Arches prägen die Tauchgänge von La Herradura; zwischen zehn und vierzig Metern ziehen Nacktkiemer, Mondfische und Bernsteinmakrelen vorbei.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Marina del Este mit Felsriffen und Wänden bis 40 Meter
  • La Punta de la Mona: Wandtauchen mit wechselnder Strömung
  • Geschützte Buchten und einfache Einstiege bei Marina del Este
  • Mondfische bei Marina del Este von Juni bis Oktober
  • Nacktkiemer und Meeraale zwischen felsigen Unterwasserreliefs
  • Paraje Natural Maro-Cerro Gordo mit reguliertem Ankern
  • Ruhigere See von Mai bis Dezember

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Überblick

La Herradura verbindet einen Aufenthalt an Land mit kurzen Bootsausfahrten zu felsigen Küstenplätzen. Bei Marina del Este führen die Tauchgänge an Riffen und Wänden entlang, teils mit Einstieg vom Ufer und Tiefen zwischen zehn und vierzig Metern. La Punta de la Mona ergänzt dieses Bild mit ausgeprägtem Wandtauchen und markanterer Topografie. Die geschützten Bereiche des Naturparks Maro-Cerro Gordo geben dem Revier zugleich einen festen Rahmen: Hier zählt nicht nur das Relief unter Wasser, sondern auch der sorgfältige Umgang mit einem regulierten Küstenabschnitt.

Tauchen vor Ort

Unter Wasser dominieren Felsblöcke, Riffe, Wände, Grotten und Arches. Marina del Este bietet dabei geschützte Buchten und vergleichsweise einfache Einstiege; die Landschaft reicht dennoch bis in Tiefen von 40 Metern. La Punta de la Mona ist anspruchsvoller: Die Wand fällt ebenfalls bis 40 Meter ab, und die Strömung kann von mäßig bis stark wechseln und rasch zunehmen. Gute Tarierung und ein sicherer Umgang mit wechselnden Bedingungen sind dort wichtiger als ein möglichst langer Tauchgang. Die Ausfahrten führen meist mit lokalen Booten von der Bucht oder nahe gelegenen Häfen zu den Plätzen. Die Sicht hängt stark von Wellengang und den Bedingungen an der viel genutzten Küste ab; belastbare, dauerhaft gültige Meterangaben liegen nicht vor. Nitrox kann für passende Profile nützlich sein, ersetzt aber keine konservative Planung an den tieferen Wänden.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

Die Felslandschaften bieten Lebensraum für Meeraale, Nacktkiemer, Gelbstriemenbrassen und Goldstriemen. An den Wänden und zwischen den Felsblöcken lassen sich außerdem Bernsteinmakrelen beobachten; bei Marina del Este werden auch größere pelagische Fische und Mondfische beschrieben. Die Mondfische treten dort besonders zwischen Juni und Oktober in Erscheinung. Wer den Schwerpunkt auf kleine Lebewesen legt, findet an den strukturierten Felsflächen eher passende Beobachtungsmöglichkeiten als an einem reinen Sandgrund. Die Tiere werden nicht angefüttert und sollten weder berührt noch bedrängt werden. Die geschützten Buchten erleichtern ruhiges Beobachten, während an La Punta de la Mona die Strömung Aufmerksamkeit verlangt und Begegnungen dadurch weniger planbar sind.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Die gemessene günstige Zeit reicht von Mai bis Dezember, wobei die See in diesem Zeitraum am ruhigsten ist. Für einen gut planbaren Aufenthalt bieten sich besonders Mai, Juni sowie September und Oktober an. Von April bis September fällt außerdem vergleichsweise wenig Regen. Im Hochsommer nimmt die touristische Nutzung der Costa Tropical zu; dadurch werden Boote und Küstenbereiche stärker beansprucht. Frühjahr und Nachsaison verbinden daher meist ruhigere Abläufe mit besseren Möglichkeiten, mehrere Ausfahrten ohne unnötige Wartezeiten zu organisieren. Die Mondfische bei Marina del Este sind vor allem von Juni bis Oktober ein zusätzlicher saisonaler Grund für die Wahl des Reisezeitraums.

Erforderliches Niveau

La Herradura eignet sich für alle Ausbildungsstufen, wenn der jeweilige Platz passend ausgewählt wird. Marina del Este bietet zugängliche Buchten und einfache Einstiege, während La Punta de la Mona mindestens ein Advanced-Open-Water-Niveau verlangt. Für die tieferen Bereiche bis 40 Meter sind Erfahrung, sichere Tarierung und ein angemessener Umgang mit wechselnder Strömung erforderlich. Im CMAS/VDST-System entspricht das einer weiterführenden Ausbildung; Nitrox ist für geeignete Wiederholungstauchgänge hilfreich.

Vor Ort

La Herradura wird auf dem Landweg von Granada, Málaga oder Almería aus erreicht. Wer aus Frankfurt, München oder Düsseldorf anreist, sollte die Weiterfahrt in die Küstenregion und den genauen Einschiffungspunkt frühzeitig in die Planung aufnehmen. Eine besondere maritime Zwangsverbindung gibt es für den Ort nicht; die Tauchboote starten je nach Ausfahrt aus der Bucht oder von einem unmittelbar benachbarten Hafen. Vor Ort liegen viele Unterkünfte in oder nahe der Bucht. Der Weg zur Basis lässt sich deshalb häufig zu Fuß, mit einem Taxi oder über eine kurze, örtlich organisierte Shuttlefahrt zurücklegen. Eine Anreise am Vortag hält den Ablauf offen, falls sich Abfahrtszeiten oder Seebedingungen ändern.

Tipps von Ortskundigen

Für La Herradura lohnt es sich, mehrere Ausfahrten zusammenhängend zu planen statt nur einen einzelnen Tauchgang einzuordnen. Die Plätze liegen küstennah, doch der eigentliche Reiz entsteht durch den Wechsel von Felswänden, Grotten und tieferen Reliefs. Wer La Punta de la Mona einplant, sollte die eigene Erfahrung mit Strömung und Tarierung realistisch einschätzen; dort kann die Strömung rasch stärker werden. Bei Marina del Este ist ein früher Start sinnvoll, weil die Bucht und die Küste im Sommer stärker genutzt werden und die See dann später am Tag weniger ruhig wirken kann. Vor der Buchung sollte geklärt sein, ob die Ausfahrt in den geschützten Bereich des Naturparks führt und wie die notwendige Genehmigung organisiert wird. Im Schutzgebiet sind Ankern außerhalb der vorgesehenen Bojen, Sammeln, Füttern und Berühren der Tiere nicht erlaubt. Für Fotografen mit empfindlich sitzendem Equipment ist eigenes Komfortzubehör sinnvoll, da die Leihausrüstung gewöhnlich standardisiert ist. Eine einzelne Tagesfahrt ohne Wetterpuffer passt schlecht zu diesem Revier.

Den Aufenthalt planen

Ein Aufenthalt von vier bis sieben Tagen lässt Zeit für mehrere Bootsausfahrten, unterschiedliche Tiefen und einen wetterbedingten Pausentag. Die Unterkünfte nahe der Bucht erleichtern kurze Wege zum Abfahrtsort. Tauchfreie Zeit lässt sich mit Strand, Küstenwanderungen und Aussichtspunkten an den Klippen von Maro-Cerro Gordo gestalten. Auch Dörfer der Costa Tropical und das nahe Hinterland bieten sich für einen Ausflug an. Eine Nacht ohne Tauchgang vor dem Rückflug schafft zudem Spielraum für Spaziergänge, Baden oder die Beobachtung der geschützten Küste.

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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich helfe dir bei Reisezielen, Regionen und Ländern.

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