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La Herradura · Spanien · Mittelmeer

Max. Tiefe · 40 m

La Punta de la Mona, La Herradura: Wandtauchen voller Leben

Tauche ein in die steilen Wände und Höhlen von La Punta de la Mona, wo Orangekorallen und pelagische Arten in Strömungen leben können, die Konzentration fordern.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Tiefe Wände und Felsformationen bis 40 Meter Tiefe.
  • Begegnungen mit großen pelagischen Fischen wie Barrakudas und Mondfischen.
  • Die Caverna de la Virgen mit ihren Orangekorallen und Seepferdchen.
  • Reiches Makroleben, darunter Nacktschnecken, Muränen und Kraken.
  • Beobachtung von Jagdszenen pelagischer Fische im Frühsommer.
  • Leuchtende Orangekorallen (Astroides calycularis) an den tieferen Felswänden.

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La Punta de la Mona der Tauchplatz im Überblick

La Punta de la Mona, an der Küste von La Herradura gelegen, ist ein Tauchplatz, der dich sofort in eine dynamische Unterwasserwelt entführt. Das Tauchprofil beginnt mit einem sanften Absinken auf etwa 6 Meter, wo du auf eine Geröllhalde triffst, die von einer Vielzahl von Meeresalgen bewachsen ist. Von hier aus folgst du der Topographie, wobei du die markante Landzunge der Punta de la Mona an deiner rechten Seite lässt und dich nach Süden orientierst. Dieser erste Abschnitt dient als sanfter Einstieg, bevor die Tiefen zunehmen und die Strömung spürbarer wird.

Der Platz vertieft sich schnell, und du stößt auf eine beeindruckende Wand aus großen Steinblöcken, die von den umliegenden Küstenbergen abgebrochen sind. Bereits ab 13 Metern Tiefe offenbart sich ein Höhepunkt: die Caverna de la Virgen. Diese Höhle besticht durch einen sandigen Boden und Wände, die mit leuchtend orangen und gelblichen Korallen bewachsen sind. Im Inneren der Caverna de la Virgen sind neben Schwärmen von Rejiezuelos und Brótolas auch gelegentlich Seepferdchen zu finden, die sich geschickt in den Korallen verstecken und der Höhle eine besondere Anziehungskraft verleihen.

Ab einer Tiefe von etwa 17 Metern spürt man oft eine leichte Strömung, die sich rasch verstärken kann. Dies ist ein Merkmal des Platzes, das volle Aufmerksamkeit erfordert; bei zunehmender Intensität ist es ratsam, den Rückweg anzutreten, um die Kontrolle über Tarierung und Navigation zu wahren. Die Strömung ist nicht konstant, kann jedoch anspruchsvoll werden, besonders wenn man sich zu weit in die offene See vorwagt. Diese Bedingungen sind es, die La Punta de la Mona von ruhigeren Tauchplätzen unterscheiden und eine gewisse Erfahrung verlangen.

Die Steilwand führt dich auf bis zu 40 Meter Tiefe. Hier, in den tieferen Bereichen, trifft man auf Orangene Kelchkorallen (Astroides calycularis), die sich an den Felsen festklammern und ein leuchtendes Bild abgeben. Pelagische Arten wie Barrakudas (Sphyraena barracuda) und Mondfische (Mola mola) sind hier regelmäßige Besucher, oft in größeren Gruppen anzutreffen. Auch große Zackenbarsche (Epinephelus marginatus) nutzen die Tiefe und die Felsformationen als Lebensraum und Jagdgebiet. Du begegnest hier dem Leben, das die offene See bereithält, anders als in geschützteren Riffbereichen.

Im pelagischen Bereich sind ganze Bänke von Bogas (Boops boops) zu beobachten, die sich im Freiwasser bewegen und die Nahrungskette ankurbeln. Zwischen den Felsspalten und in den zahlreichen Verstecken leben Muränen, Konger und Galathea-Krabben. Nacktschnecken und bunte Anthias (Anthias anthias) bevölkern die Felswände und bringen lebendige Farben in die Unterwasserlandschaft. Auch Skorpionfische und Kraken finden hier ihren Unterschlupf und nutzen die Struktur der Wand zu ihrem Vorteil.

In flacheren Zonen um 5 Meter Tiefe lassen sich Grundeln und Schleimfische zwischen den Steinen entdecken. Schwärme von Salemas, Brandbrassen und Sargos (Diplodus sargus) patrouillieren nahe der Oberfläche. Ab Mai erlebt dieser Bereich eine besondere Aktivität, wenn sich große Schwärme von Fischlarven versammeln und von Raubfischen wie Bonitos (Sarda sarda) und Melvas (Auxis rochei) gejagt werden. Auch Klippfische zeigen hier ihre beeindruckenden Balzrituale, was die flachen Bereiche zu einem lebhaften Beobachtungspunkt macht.

Tauchen in La Punta de la Mona: die Unterwasserwelt

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Tauchbedingungen

Dieser Tauchplatz ist bis zu einer maximalen Tiefe von 40 Metern zugänglich. Für das Tauchen an der Punta de la Mona ist mindestens ein Advanced Open Water Zertifikat erforderlich, das Gelände und die mögliche Strömungsentwicklung machen eine entsprechende Ausbildung notwendig. Die Strömung kann von mäßig bis stark variieren und schnell zunehmen, daher ist gute Tarierungskontrolle und Erfahrung von Vorteil. Ab dem Monat Mai sind die Bedingungen oft am besten, mit einem erhöhten pelagischen Fischaufkommen.

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