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Tauchsafaris · Australien

Rum Runner – der praktische Klassiker für entlegene Riffe

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Motorsegelschoner mit Arbeitsboot-Charakter statt Luxus-Yacht.
  • Zwei Tage und eine Nacht ab Cairns mit bis zu sechs Tauchgängen einschließlich Nachttauchgang.
  • Kleine Gruppe, lokale und internationale Crew sowie viel Freiheit beim Buddy-Tauchen.
  • Die Stärke liegt im Preis-Leistungs-Verhältnis, in der Verpflegung und in der Möglichkeit, weit weg von der Menge zu tauchen.

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Die Einladung

Die Rum Runner ist für Taucher, die draußen sein wollen und keinen schwimmenden Hotelbetrieb brauchen. Der alte Motorsegelschoner bringt eine kleine Gruppe von Cairns an das Außenriff, bleibt dort über Nacht und lässt Raum für mehrere Tauchgänge, Schnorcheln und eigene Erkundungen mit dem Buddy. Wer morgens zuerst ins Wasser und abends noch unter das Riffdach möchte, findet hier einen klaren Schwerpunkt. Die Reise passt auch zu Tauchern, die nach einer Pause wieder einsteigen: Die Crew begleitet einen unsicheren Gast beim ersten Tauchgang eine Weile, bevor das Buddy-Team selbstständig weitergeht. Gesucht wird kein stilles Zimmer mit viel Privatsphäre, sondern ein unkompliziertes Boot, auf dem die Crew anpackt, die Gruppe zusammenwächst und die abgelegeneren Riffe wichtiger sind als polierte Oberflächen.

An Bord gehen

Beim Ankommen liegt kein anonymes Ausflugsschiff am Kai, sondern ein erkennbarer Arbeitssegler mit Motor und Segel. Die Rum Runner wirkt praktisch, gebraucht und auf das Wasser ausgerichtet. Im Inneren liegen Salon und Pantry dicht beieinander; draußen wechseln sich geschützte und offene Bereiche ab. Man bewegt sich nicht durch breite Hotelflure, sondern zwischen Sitzplätzen, Tauchausrüstung und dem Weg zum Deck. Der Motor gehört zum Bordleben und wird auf Fahrt hörbar sein. Dafür bleibt die Atmosphäre überschaubar: Nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter, die Handgriffe und den Platz, an dem die eigene Tasse steht. Wer eine makellose Yacht erwartet, wird sie hier nicht finden. Wer ein ehrliches Boot für Riffnächte sucht, versteht schnell, worum es geht.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht nicht aus einem Animationsprogramm, sondern daraus, dass alle denselben kleinen Lebensraum und denselben Tauchplatz teilen. Gäste aus Australien und anderen Ländern kommen schnell miteinander ins Gespräch, helfen beim Segelsetzen und sitzen abends gemeinsam an Deck. Die Crew ist im Tagesablauf sichtbar: Sie erklärt den ersten Tauchgang, passt die Abläufe an die Erfahrung der Buddy-Teams an und begleitet weniger sichere Taucher beim Einstieg in die Reise. Danach bleibt genügend Freiheit, den Tauchgang mit dem eigenen Buddy zu gestalten. Abends wird gegessen, geredet und auf den Nachttauchgang vorbereitet; später bleibt es ruhig vor dem geschützten Ankerplatz. Die Crew wird besonders gut bewertet, ebenso das Tauchen. Das Schiff selbst wirkt deutlich einfacher. Wer das akzeptiert, bekommt Nähe statt Förmlichkeit.

Die Tauchplätze

Die zweitägige Route führt von Cairns zum Great Barrier Reef und zurück; sie umfasst eine Nacht an Bord und bis zu sechs Tauchgänge. Cod Hole ist mit maximal -16 m der flachste der verzeichneten Plätze und lebt von den zutraulichen Potato Cods, die zwischen Weichkorallen, Schwämmen und Nacktschnecken auftauchen können. Pixie Pinnacle reicht von der Tiefe bis knapp unter die Oberfläche und liegt bei maximal -30 m; an diesem isolierten Korallenpfeiler sind Rochen, Barrakudas und Riffhaie mögliche Begegnungen. Hardy Reef bietet bei maximal -20 m ausgedehnte Korallengärten, Riffdach und Schildkröten, während Steve's Bommie bei maximal -30 m als isolierter Korallenpfeiler Graue Riffhaie, Wobbegongs und große Stachelmakrelen anzieht. Agincourt Reef reicht bis maximal -25 m, mit Korallengärten im klaren Außenriffwasser. The Fishbowl führt bis maximal -28 m in eine korallenreiche Schüssel mit Zackenbarschen, Rotfeuerfischen und blaugetupften Lagunenrochen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an mehreren Plätzen Schwärme von Füsilieren, neugierige Papageifische, Fledermausfische, Großaugenmakrelen, Rotfeuerfische und Nacktschnecken. Das sind keine seltenen Einzelziele, sondern die Arten, die einen Riffgang immer wieder mit Leben füllen können. Der Grund, bestimmte Plätze anzufahren, liegt in den Begegnungen, die dort konzentriert oder ausschließlich verzeichnet sind: Am Agincourt Reef kann ein Napoleonfisch zwischen den Korallengärten auftauchen, während der Außenrand pelagische Tiere anzieht. Pixie Pinnacle ist der Platz für eine mögliche Manta, eine Muräne, eine Krabbe oder eine Kastagnettenfisch-Begegnung. Hardy Reef bringt die Chance auf Riffhaie und Lippfische. Cod Hole steht für Weichkorallen und die großen Potato Cods. Die klare Strömung am Agincourt Reef und die isolierten Pinnacles schaffen unterschiedliche Bühnen, nicht bloß verschiedene Namen auf einer Karte.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und besteht aus lokalen und internationalen Mitgliedern. Vor dem ersten Tauchgang am Riff gibt es eine Einweisung in die allgemeine Tauchsicherheit und in den konkreten Platz. Die Tauchgänge werden an die Erfahrung der einzelnen Buddy-Teams angepasst. Wer etwas eingerostet ist, kann beim ersten Tauchgang von einem Crewmitglied begleitet werden, bevor das eigene Buddy-Team selbstständig erkundet. Eine feste Zahl von Guides pro Gruppe, einzelne Qualifikationen oder ein vorgeschriebenes Mindestmaß an Tauchgängen werden nicht genannt. PADI-Ausbildungen vom Einführungstauchgang bis zum Advanced Diver sind grundsätzlich Teil des Angebots. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen, Rettungswesten, Rettungsboote, Feueralarm und Feuerlöscher an Bord; außerdem gibt es Funk, Ortung und eine Notfunkbake. Die Organisation bleibt persönlich und überschaubar, nicht anonym.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf unkomplizierte Riffgänge ausgelegt und führt über eine feste Tauchplattform ins Wasser. DIN-Adapter sind vorhanden. Ausrüstung kann an Bord gemietet werden; dazu gehören auch Wetsuits und Tauchcomputer, während die Reise ebenfalls mit eigener Ausrüstung möglich ist. Für Masken und Flossen beim Schnorcheln ist gesorgt. Kameras haben einen eigenen Spülbereich, getrennt vom übrigen Spülplatz, und Ladeanschlüsse stehen für Kamera und Telefon bereit. Nitrox wird nicht genannt. Ebenso gibt es keine Angaben zu Flaschengrößen, Flaschenmaterial, Kompressor, Füllanlage, Bojen oder einem Beiboot. Der Einstieg erfolgt daher über die Plattform des Schiffs, nicht über ein beschriebenes Schlauchboot. Nach dem Tauchgang wartet eine warme Dusche. Das ist zweckmäßig, nicht luxuriös, und genau auf mehrere Riffgänge in kurzer Folge zugeschnitten.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die geschützten und offenen Decks. Wer Schatten möchte, findet einen überdachten Platz; wer Sonne braucht, legt sich nach dem Tauchgang draußen ab. Die Fahrzeit zum Riff gehört zum Erlebnis: Man kann beim Segelsetzen mithelfen, eine Leine greifen oder einfach beobachten, wie Cairns und die Berge hinter dem Schiff zurückbleiben. Später werden Kameras geladen und Bilder ausgetauscht; USB- und Stromanschlüsse machen das ohne Umweg möglich. Ein Nachmittag ohne Tauchgang ist kein Programmloch. Man sitzt an Deck, geht schnorcheln, bleibt bei einem Getränk oder wartet, bis der nächste Sprung ins Wasser passt. Auf der Rückfahrt bleibt Zeit für Fotos, Gespräche und den Blick nach Delfinen oder Walen.

Ein Tag an Bord

Am ersten Reisetag geht es von Cairns hinaus zum Außenriff. Während der Fahrt werden Sicherheit und Ablauf erklärt, die Ausrüstung wird vorbereitet und wer möchte, hilft beim Segelsetzen. Am Riff folgen drei Tauchgänge und Schnorchelgänge; nach dem Abendessen bei Sonnenuntergang liegt die Rum Runner ruhig vor Anker, während sich die zertifizierten Taucher für den Nachttauchgang fertig machen. Danach bleibt Zeit für Gespräche an Deck. Am nächsten Morgen stehen zwei weitere Tauchgänge und Schnorchelgänge an. Frühstück und eine kräftige Mahlzeit liegen zwischen den Wasserzeiten, der letzte Tauchgang kann Durchschwimmer und Höhlen einschließen. Vor der Rückfahrt bleibt eine kurze Mittagspause. Auf dem Weg nach Cairns werden Fotos und Videos angesehen, bevor das Schiff am Nachmittag wieder in den Hafen läuft. Ein Tag folgt hier nicht der Uhr, sondern dem Wasser.

Was man an Bord isst

Die Bordküche serviert Vollpension mit Buffet, Snacks über den Tag und einer Mischung aus westlicher und lokaler Küche. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Das Essen kommt nicht als Nebensache zwischen zwei Landterminen, sondern dann, wenn der Körper nach dem Tauchgang wieder etwas braucht: eine Mahlzeit nach den Morgen- und Riffgängen, Abendessen bei sinkender Sonne und Verpflegung vor der nächsten Runde. Der Esstisch ist dabei ein Teil des Tauchbetriebs. Hier werden Eindrücke vom letzten Tauchgang ausgetauscht, während die Crew das nächste Briefing vorbereitet. Für ein Boot dieser Art zählt weniger die Auswahl auf einer Speisekarte als eine Küche, die eine Gruppe über mehrere Tauchgänge hinweg zuverlässig versorgt. Die Bewertungen für die Verpflegung fallen entsprechend besonders stark aus.

Die Nächte auf See

Die Kabinen sind zum Schlafen da, nicht zum langen Aufenthalt. Es gibt Einzelkojen in Mehrbettbereichen, halbprivate Zweierkabinen und eine Familienkabine; viel Raum oder vollständige Ruhe sollte man dabei nicht erwarten. Eine Koje, ein Bullauge und die Geräusche eines arbeitenden Boots gehören zu diesen Nächten. Die Klimaanlage hilft beim Abkühlen, warmes Wasser steht in getrennten Duschkabinen bereit. Draußen kann man nach dem Essen noch auf dem offenen oder überdachten Deck sitzen, während die Rum Runner vor dem Riff liegt. Nach dem Nachttauchgang wird aus dem Deck kein Nachtclub: Man spricht, trinkt etwas und schaut in den Himmel, wenn das Wetter klar ist. Die Nacht fühlt sich eher nach Tauchboot als nach Hotel an. Genau das ist ihr Reiz.

mit Etagenbetten

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Abfahrt und Rückkehr erfolgen in Cairns an der Marlin Marina, E Finger, Berth 3. Einen Transfer vom Flughafen oder Hotel sieht der Ablauf nicht vor; der Treffpunkt muss selbst erreicht werden. Wer von außerhalb anreist, sollte einen Tag früher in Cairns sein.

Baujahr
1984
Länge
20,1 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
16
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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