Tauchsafaris · Französisch-Polynesien
Aqua Tiki II – Fakarava im kleinen Kreis
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Aqua Tiki II fährt auf den Tuamotu Nord-Routen zwischen Fakarava und Fakarava.
- Im Mittelpunkt stehen die Pässe und Riffe von Fakarava mit Haien, Mantas, Thunfischen und Barrakudas.
- Die vier klimatisierten Kabinen haben private Badezimmer; Double-, Twin- und VIP-Kabinen stehen zur Wahl.
- Mietausrüstung, Vollpension, Transfers auf Fakarava, Kajaks und Schnorchelausrüstung gehören zum Angebot; Nitrox ist an Bord verfügbar.
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Die Einladung
Die Aqua Tiki II passt zu Tauchern, die Fakarava nicht aus einer Hotelbasis heraus erleben wollen. Das Schiff bleibt auf dem Atoll und bringt die Tauchgruppen zu den Pässen, Außenriffen und Lagunenplätzen, an denen die Route ihren Reiz hat. Garuae und Tumakohua stehen für Strömung und Großfisch, Pufana für helle, geschützte Korallengärten. Dazwischen bleibt Zeit für Kajak, Schnorcheln oder einen ruhigen Platz an Bord. Die Reise ist klein genug, dass die Gruppe nicht anonym bleibt, aber nicht so eng geführt, dass jeder Schritt organisiert wirkt. Dazu kommen lokale Gerichte neben westlicher Küche, eine französisch-englische Crew und die Möglichkeit, Ausrüstung an Bord zu leihen. Wer eine Safari mit klarer Tauchidee, kurzen Wegen ins Wasser und Fakarava als einzigem großen Thema sucht, findet hier eher das Richtige als auf einem Schiff, das möglichst viele Regionen in eine Reise packt.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Aqua Tiki II wie ein Schiff, das für das Tauchen gebaut wurde und nicht erst dafür umgerüstet werden musste. Die Wege führen schnell vom Salon und den Kabinen zum Tauchbereich; unnötige Hotelarchitektur gibt es nicht. Der Innenraum bietet einen Salon, eine Bibliothek und Audio- und Videounterhaltung, draußen wird gegessen und gearbeitet. Auf einem kleinen Schiff bemerkt man die Bewegungen, die Gespräche und den Ablauf der Crew unmittelbarer als auf einem großen Liveaboard. Das Baujahr 2011 steht dabei für ein vergleichsweise junges Schiff, ohne den Eindruck eines schwimmenden Resorts zu erzeugen. Fakarava bleibt der eigentliche Mittelpunkt: ankommen, Ausrüstung verstauen, das Beiboot kennenlernen und bald den ersten Pass vor sich haben.
Die Stimmung an Bord
Die Aqua Tiki II lebt von einer kleinen Gruppe und einer Crew, die nicht nur die Navigation, sondern den ganzen Tagesablauf trägt. Die Bewertungen liegen bei der Crew bei 9,2, beim Essen und beim Tauchen jeweils bei 9,6; das beschreibt ziemlich genau, wo die Stärke des Schiffs liegt. Es geht weniger um Luxus als um einen Ablauf, bei dem Tauchgang, Essen und Rückzug ohne große Reibung ineinandergreifen. Die Crew spricht Englisch und Französisch. Dazu kommt die Mischung aus französischer Kommunikation und lokaler Küche, die diese Safari stärker nach Polynesien aussehen lässt als nach einem beliebigen internationalen Charterbetrieb. Abends bleiben Bar, Außentisch und Salon offen für Gespräche. Wer Ruhe sucht, findet sie trotzdem eher in der Kabine oder draußen als in einem vollkommen abgeschotteten Rückzugsbereich.
Die Tauchplätze
Die Tuamotu-Nord-Reise beginnt und endet in Fakarava und ist je nach Abfahrt für 9 bis 12 Tage angelegt. Maiuru führt über ein kanalisiertes Riffplateau bis -20m. An Maiuru et Ohutu liegen die äußeren Plateaus des Nordpasses; dort können Barrakudas, Thunfische, Haie, Mantas und Schwärme von Sichelfischen auftauchen. Der Garuae Pass reicht bis -70m und bringt die Strömung des nördlichen Hauptpasses ins Spiel; dort wurde der Graue Riffhai Raira erfasst. Das Ohotu Reef fällt bis -100m und verbindet Korallengärten mit pelagischer Dynamik. Pufana bleibt in der Lagune ruhiger und reicht bis -50m, während der Tauchplatz Pufana bis -17m beschrieben ist. Im Tumakohua Pass geht es um ruhigere Strömungen; die Passe de Tumakohua wird mit Barrakudas, Napoleon-Lippfischen, Mantas, Grauen Riffhaien und Thunfischen verbunden. Die Passe de Garuae reicht bis -30m und ist die breiteste Passage Französisch-Polynesiens.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen sich Tiere, die mehrere Plätze miteinander verbinden: Barrakudas, Napoleon-Lippfische, Mantas, Riffhaie und Thunfische wurden jeweils an drei Tauchplätzen erfasst. Das ist kein Aquarium mit festem Ablauf; im Pass entscheidet die Strömung mit, was an diesem Tag vor den Felsen steht. Passe de Garuae bietet darüber hinaus die Möglichkeit auf Delfine und Weißspitzen-Riffhaie, die in der geprüften Liste nur dort genannt werden. Pufana bringt andere Einzelgründe für den Abstieg: Carangue, Rochen und Adlerrochen sind dort die besonderen Arten der Route. Im ruhigeren Korallengarten wurden außerdem Papageifische, Napoleon-Lippfische, Schwarzspitzen-, Graue und Weißspitzen-Riffhaie sowie Riffische erfasst. An Maiuru et Ohutu können Mantas im Korallengarten auftauchen. Wer wegen Großfisch fährt, richtet den Blick auf die Pässe; wer eine geschützte, helle Lagune sucht, auf Pufana.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch und Französisch und begleitet die Taucher zu den Plätzen der Fakarava-Route. Die Organisation ist auf kleine Tauchgruppen ausgelegt, ohne dass ein bestimmtes Verhältnis von Guide zu Tauchern genannt wird. Auch Qualifikationen, geforderte Brevetstufen und eine Mindestzahl an Tauchgängen sind nicht festgelegt beschrieben. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk über VHF, DSC und SSB, eine Notfunkbake, GPS, Radar und Sonar an Bord. Rettungsboote, Rettungswesten, Feueralarm und Feuerlöscher ergänzen die Ausrüstung. Vor dem Abstieg braucht es deshalb vor allem Aufmerksamkeit für das Briefing und die jeweiligen Bedingungen im Pass. Wer Fakarava wegen der Strömung besucht, sollte seine Erfahrung ehrlich einordnen und die Einteilung der Crew ernst nehmen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf wiederkehrende Abläufe ausgelegt: Flaschen vorbereiten, Ausrüstung im Spülbecken reinigen, ins Beiboot steigen und am Tauchplatz wieder aufgenommen werden. Adapter für DIN-Anschlüsse sind vorhanden. Mietausrüstung kann an Bord genutzt werden, sodass nicht jedes Teil aus Europa mitgebracht werden muss. Nitrox ist verfügbar, aber keine selbstverständliche kostenlose Zugabe für jeden Tauchgang. Nach dem Auftauchen stehen Außenduschen und warme Duschen bereit. Die Beiboote übernehmen den Transfer der Taucher zum Riff und zurück zum Schiff; genaue Angaben zu Anzahl, Flaschengrößen, Flaschenmaterial, Füllsystem, Fototisch oder Kompressormodell gehören nicht zum beschriebenen Aufbau und werden deshalb nicht ergänzt. Für den normalen Ablauf sind die wichtigen Dinge da: Spülmöglichkeit, DIN-Anpassung, Beiboot und eine Rückkehr ohne lange Wartezeit an der Leiter.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Außenbereich und Wasser. Wer lesen möchte, findet in der Bibliothek einen ruhigeren Platz; wer Bewegung braucht, nimmt ein Kajak oder geht schnorcheln. Auch Angeln ist möglich. Die Außendusche ist praktisch, wenn Salz und Lagunenwasser von der Haut sollen, bevor man sich zum Essen oder in den Salon setzt. Bei längeren Überfahrten helfen Audio- und Videounterhaltung gegen Leerlauf, ohne dass daraus ein Pflichtprogramm wird. Ein Barbereich, Außendinner und ein Grillplatz geben dem Schiff am Abend eine andere Nutzung als am Tauchtag. Für Nichttaucher ist die Aqua Tiki II ebenfalls ausgelegt, besonders wenn sie Wasser und Atoll nicht nur durch den Tauchgang erleben möchten.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem Weg zum ersten Tauchplatz. Danach wechseln sich Tauchgänge, Mahlzeiten und die kurzen Phasen ab, in denen Ausrüstung gespült, getrocknet und für den nächsten Abstieg vorbereitet wird. Wenn die Aqua Tiki II zwischen den Plätzen fährt, wird aus dem Tauchdeck der Beobachtungsplatz für Atoll und offene See. In den Pausen liegen Kajak, Schnorchel, Bibliothek oder Salon näher als ein Landgang. Die Route ist auf mehrere Tauchplätze in Fakarava ausgerichtet, nicht auf einen starren Stundenplan mit erfundenen Uhrzeiten. Je nach Pass und Bedingungen kann ein Tag stärker vom Wasser, ein anderer stärker von Fahrt und Lagune geprägt sein. Abends geht es vom Außentisch oder Grill zurück in den Salon, bevor die Kabine für den nächsten frühen Einstieg ruft.
Was man an Bord isst
An Bord gibt es Vollpension mit westlicher und lokaler Küche. Vegetarische Optionen sind vorgesehen, dazu kommen Bier, eine Auswahl größerer Weine und Cocktails. Die lokale Küche gibt der Reise mehr als nur die übliche Bordverpflegung: Auf einem Fakarava-Törn gehört sie zum Ort, an dem man unterwegs ist. Gegessen wird im Außenbereich, sofern Wetter und Ablauf es zulassen. Zwischen mehreren Tauchgängen zählt dabei weniger eine lange Speisekarte als ein Teller, der ohne Umstände auf dem Tisch steht und wieder Energie bringt. Wasser sowie Tee und Kaffee gehören dazu. Alkoholische und alkoholfreie Getränke werden nicht pauschal als Teil der Verpflegung dargestellt.
Die Nächte auf See
Die vier Kabinen sind klimatisiert und verfügen über ein eigenes Badezimmer mit Dusche. Es gibt Double Cabins, Twin Cabins und eine Double VIP Cabin; die Fenster sind Standardfenster. Das ist eine praktische Schlafmöglichkeit für eine Tauchsafari, kein Zimmer, in dem man einen Regentag verbringen möchte. Nachts bleibt der Komfort vor allem dort spürbar, wo er nach mehreren Tauchgängen zählt: Klimaanlage, eigene Dusche und ein Rückzugsort, an dem die nasse Ausrüstung nicht den ganzen Raum beherrscht. Wer eine Kabine bucht, sollte sich auf die kompakte Bauweise eines kleinen Tauchschiffs einstellen. Dafür liegt der nächste Morgen nicht hinter langen Wegen durch mehrere Decks, sondern beginnt direkt im Rhythmus der Reise.
Doppelkabinen
Zweibettkabinen
VIP-Doppelkabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Tuamotu-Nord-Fahrten starten in Fakarava und enden wieder in Fakarava. Transfers vom Flughafen und vom Hotel in Fakarava sind eingeschlossen. Die Flugdaten beziehungsweise der Name der bereits gebuchten Pension werden bei der Reservierung angegeben, damit die Abholung organisiert werden kann. Wer nicht direkt aus einer langen Anreise in die Safari fallen möchte, reist besser einen Tag vorher an.
Decksplan
- Baujahr
- 2011
- Länge
- 18 m
- Breite
- 8,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 8
- Anzahl Kabinen
- 4
- Anzahl Badezimmer
- 5
- Motoren
- 2 × 38 PS
- Webseite
- aquatiki.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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