Cano Island · Costa Rica · Amerika
Max. Tiefe · 40 mDevil Pinnacle, Cano Island: Strömungstauchen vor Costa Ricas Küste
Tauche am Devil Pinnacle in die pelagische Action von Cano Island ein, wo Steilwände und Strömungen Begegnungen mit Großfischen prägen.
Was diesen Tauchplatz besonders macht
- Begegnungen mit Mantarochen und Mobulas.
- Weiße Spitzen-Riffhaie, Bullen- und Hammerhaie.
- Große Schulen von Stachelmakrelen und Barrakudas.
- Steile Wände und felsige Pinnacles.
- Tauchen in starker, nährstoffreicher Strömung.
Devil Pinnacle der Tauchplatz im Überblick
Der Devil Pinnacle, auch bekannt als Bajo del Diablo oder Devil's Pinnacle, erhebt sich als untergetauchter Felsgipfel aus tieferem Wasser nahe Cano Island. Seine Topographie ist geprägt von einer flachen Spitze, die bei etwa 5 Metern beginnt, und steilen Flanken, die bis auf 40 Meter abfallen. Das Profil des Pinnacles bietet diverse Abschnitte mit Rinnen, Sandflächen und markanten Felsformationen, die einen abwechslungsreichen Tauchgang ermöglichen. Die Struktur erlaubt es, entweder die oberen Hangbereiche zu erkunden oder an der Flanke in die Tiefe zu gleiten, je nach Strömung und Plan.
Dieser Tauchplatz ist bekannt für seine exponierte Lage und die oft kräftigen Strömungen. Du tauchst hier nicht in einem geschützten Bereich, sondern mitten in der Passage, wo das Wasser frei zirkulieren kann. Die Strömung kann so stark sein, dass ein Riffhaken oder präzises Finning notwendig wird, um die Position zu halten. Trotzdem ist der Pinnacle nicht monoton: Die Bedingungen variieren, und die Sichtweiten können zwischen 12 und 30 Metern liegen, manchmal beeinflusst durch Thermoklinen und stärkere Wasserbewegungen.
Der Abstieg erfolgt üblicherweise direkt vom Boot, ohne feste Referenzleine, was eine schnelle Orientierung und einen präzisen Abstieg innerhalb der Gruppe erfordert. Einmal am Pinnacle angekommen, öffnet sich dir eine Unterwasserwelt, die von pelagischen Begegnungen dominiert wird. Du triffst hier regelmäßig auf riesige Schulen von Stachelmakrelen und Barrakudas, die sich im Strömungsschatten oder direkt im Fluss des Wassers positionieren, um zu jagen.
Am Devil Pinnacle begegnest du verschiedenen Haiarten. Weißspitzen-Riffhaie (Triaenodon obesus) patrouillieren die Felsformationen, während sich Bullenhaie (Carcharhinus leucas) in den tieferen Regionen aufhalten können. Auch Schwarzspitzenhaie (Carcharhinus limbatus) und Ammenhaie (Ginglymostoma cirratum) sind hier ansässig. Mit etwas Glück und zur richtigen Jahreszeit kannst du auch Hammerhaie (Sphyrna zygaena) beobachten, die oft in der Strömung kreisen.
Neben den Haien sind Begegnungen mit Rochen ein Highlight. Mantarochen (Manta birostris) und Mobulas (Mobula thurstoni) gleiten elegant durch das offene Wasser, oft in den Monaten von Dezember bis März. Auch riesige Stachelrochen (Bathytoshia brevicaudata) halten sich hier am Boden auf. Diese großen Meeresbewohner nutzen die exponierte Lage des Pinnacles und seine nährstoffreichen Strömungen, um Nahrung zu finden.
Die residenten Fische am Riff sind zahlreich und vielfältig. Du findest hier große Hundszahn-Thunfische (Gymnosarda unicolor), riesige Zackenbarsche (Epinephelus lanceolatus) und Schnapper (Lutjanidae). Zwischen den Felsen verstecken sich Muränen (Muraenidae) und Kraken (Octopus vulgaris). Aufmerksamen Tauchern fallen auch Anglerfische (Antennariidae) ins Auge, die sich perfekt an ihre Umgebung anpassen.
Der Devil Pinnacle ist nicht nur ein Ort für Großfische, sondern auch ein Beispiel dafür, wie ein Tauchgang sich je nach Strömung und Tiefe komplett ändern kann. Dein Guide wird oft verschiedene Routen wählen, um die jeweiligen Bedingungen und die besten Beobachtungsmöglichkeiten zu nutzen. Sei bereit für ein Tauchprofil, das Flexibilität und Aufmerksamkeit erfordert, denn hier tauchst du im Rhythmus des Ozeans.
Tauchen in Devil Pinnacle: die Unterwasserwelt
Tauchbedingungen
Der Devil Pinnacle ist für fortgeschrittene Taucher mit Erfahrung im Umgang mit starker Strömung konzipiert. Die Tauchtiefe reicht von 5 Metern an der Spitze bis zu 40 Metern an den Flanken. Die Sichtweite liegt typischerweise zwischen 12 und 30 Metern, kann aber bei verstärkter Wasserbewegung abnehmen. Die Strömung ist oft kräftig und erfordert den Einsatz eines Riffhakens oder entsprechende Finning-Techniken. Die beste Zeit für Tauchgänge und gute Sicht ist von Dezember bis April, wobei Mantarochen häufig von Ende Dezember bis Anfang März gesichtet werden.














