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Ecuador · Amerika

Tauchen Puerto López: Felsriffe und Isla de la Plata

Felsige Abbrüche, 15 bis 30 Meter Tiefe, ozeanische Mantas und Buckelwale machen Puerto López zur Küstenbasis für außergewöhnliche Bootstauchgänge.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Felsige Abbrüche und zerklüftete Bereiche vor Puerto López
  • Isla de la Plata als lange Bootsausfahrt
  • 15 bis 30 Meter an Felswänden und Riffen
  • Ozeanische Mantas an Putzerplätzen von Juni bis September
  • Buckelwale von Juni bis September vom Boot aus
  • Grüne, planktonreiche Saison mit wechselnder Sicht
  • Ruhigere See und bessere Sicht von Dezember bis Mai

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Überblick

Vor Puerto López liegen felsige Bereiche, Riffzonen und Plätze mit Tiefen zwischen 15 und 30 Metern. Die Küstenstadt ist vor allem die Ausgangsbasis für Tagesfahrten zur Isla de la Plata und in den Nationalpark Machalilla. Dort verbindet sich das Tauchen mit einer langen Bootsausfahrt und der Möglichkeit, ozeanische Mantas oder Buckelwale zu beobachten. Puerto López passt deshalb zu dir, wenn du unter Wasser ebenso aufmerksam bist wie bei der Planung über Wasser.

Tauchen vor Ort

Getaucht wird überwiegend vom Boot aus, an der Küste von Puerto López ebenso wie rund um Isla de la Plata. Unter Wasser wechseln Felswände, einzelne Felsen, flachere Riffbereiche und Zonen mit wechselnder Strömung. Einige Abschnitte eignen sich für ruhigere Tauchgänge, andere verlangen Erfahrung mit Tiefe, Wellengang oder einem Strömungstauchgang. Die örtlich genannten Tiefen liegen meist zwischen 15 und 30 Metern. Rund um die Insel dauert die Überfahrt etwa ein bis zwei Stunden, abhängig von Route und Seegang, deshalb sind die Ausfahrten Tagestouren und keine kurzen Vormittagsfahrten. Die Sicht liegt häufig bei etwa 10 bis 25 Metern. Während des Kaltwasseraufstiegs kann planktonreiches, grüneres Wasser die Sicht verkürzen, zugleich lockt es die großen Tiere an. Ein Sicherheitsstopp gehört bei den tieferen oder bewegteren Tauchgängen selbstverständlich in die Planung.

Die Unterwasserwelt

Die auffälligsten Begegnungen sind ozeanische Mantas und Buckelwale. Beide werden vor allem zwischen Juni und September erwartet, wobei die Mantas in dieser Zeit an ihren Putzerplätzen rund um Isla de la Plata erscheinen können. Buckelwale beobachtest du vom Boot aus, nicht unter Wasser. Gelegentlich zeigen sich Delfine, ein Mondfisch gilt als seltene Begegnung. Die Attraktion liegt damit weniger in einem ausgedehnten Korallenriff als in der beweglichen Großfauna, die durch die nährstoffreichen Bedingungen angezogen wird. Auf dem Boot lassen sich Tauchtage und Walbeobachtung verbinden, während Isla de la Plata zusätzlich Schnorcheln und naturkundliche Landgänge ermöglicht. Das macht die Ausfahrt auch für nicht tauchende Begleiter interessant.

Beste Reisezeit

Juli bis September ist die beste Reisezeit, wenn du ozeanische Mantas und Buckelwale möglichst regelmäßig erleben möchtest. Dann ist die Nachfrage nach den Bootsausfahrten höher, und der Kaltwasseraufstieg kann die Sicht durch Plankton und grüneres Wasser mindern. Von Dezember bis Mai ist das Meer meist ruhiger und die Sicht oft besser, dafür fehlen die saisonalen Walbeobachtungen weitgehend und auch Mantas werden weniger häufig erwartet. Für die Reiseentscheidung steht deshalb klar die Frage im Vordergrund: Großtiere oder angenehmere Seebedingungen.

Erforderliches Niveau

Puerto López eignet sich für alle Ausbildungsstufen, besonders für die flacheren Küstenbereiche. Für Isla de la Plata solltest du jedoch sicher tarieren, mit wechselnder Strömung und Wellengang umgehen und dich auf Tiefen bis etwa 30 Meter einstellen. Ein Advanced Open Water oder eine vergleichbare weiterführende Qualifikation ist für tiefere oder stärker ausgesetzte Plätze sinnvoll. Die endgültige Einteilung richtet sich nach deiner Erfahrung und der Einschätzung des Tauchcenters.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf aus führt die Weiterreise zunächst über einen geeigneten Anschluss nach Guayaquil oder Manta. Puerto López selbst hat keinen Flughafen. Ab Guayaquil erreichst du den Ort mit einem direkten Bus in ungefähr vier Stunden, ab dem Flughafen von Manta geht es auf der Straße etwa eineinhalb Stunden weiter. Für Isla de la Plata kommt anschließend eine Bootsfahrt von ungefähr ein bis zwei Stunden hinzu, je nach Route und Seegang. Die Ausfahrt beginnt im Hafen und kehrt am selben Tag zurück. In Puerto López liegen die Tauchcenter im oder nahe dem Bereich von Uferpromenade und Hafen. Von einer Unterkunft dort ist der Weg meist zu Fuß oder mit einem kurzen örtlichen Transfer möglich.

Tipps von Ortskundigen

Plane für Isla de la Plata einen vollen Tag ein, nicht nur einen halben. Die lange Überfahrt, meist zwei Tauchgänge und die Rückfahrt machen die Ausfahrt empfindlich gegenüber Seegang. Eine Puffertag verhindert, dass eine wetterbedingt verschobene Fahrt deine Rückreise belastet, deshalb solltest du am Ende keine enge Anschlussverbindung legen. Im Juli bis September lohnt sich frühes Reservieren, und die Mindestzahl von oft vier Tauchern kann entscheidend sein. Vergleiche Küstentauchgänge mit der Insel, statt den gesamten Aufenthalt von einer einzigen Überfahrt abhängig zu machen. Nimm Ausrüstung für wechselnde Bedingungen mit, besonders für Kaltwasseraufstieg, grünere Sicht und variable Strömung. Lass dir vorab sagen, ob ein Tag Tauchen, Schnorcheln und Walbeobachtung verbindet, denn die Wale siehst du vom Boot. Mit ihnen zu tauchen oder zu schnorcheln ist verboten. Halte außerdem einen tauchfreien Tag für die Wanderung auf Isla de la Plata oder den Nationalpark Machalilla frei.

Den Aufenthalt planen

Für Puerto López passen fünf bis sieben Tage, damit mehrere Bootstage, ein wetterbedingter Ausweichtermin und ein tauchfreier Landtag Platz haben. Du wohnst an Land in der Hafenstadt und kehrst auch nach Isla de la Plata am selben Tag zurück. Begleiter können währenddessen schnorcheln, wandern oder Buckelwale vom Boot beobachten. Für Ausflüge in den Nationalpark Machalilla und die Insel gelten die örtlichen Zugangsvorgaben; eine Parkgebühr fällt an.

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Karte der Hotels und Tauchbasen in Puerto Lopez

Tauchbasen in Puerto Lopez

Hotels in Puerto Lopez

Häufige Fragen zu Puerto Lopez

Wann solltest du nach Puerto López reisen, wenn du Mantas oder Buckelwale sehen möchtest?

Zwischen Juni und September werden ozeanische Mantas an Putzerplätzen rund um Isla de la Plata und Buckelwale vom Boot aus erwartet. In dieser Zeit kann der Kaltwasseraufstieg planktonreiches, grüneres Wasser mit kürzerer Sicht bringen. Von Dezember bis Mai sind die See und die Sicht häufig ruhiger beziehungsweise besser, saisonale Walbeobachtungen fehlen jedoch weitgehend.

Welches Tauchniveau brauchst du für Puerto López und Isla de la Plata?

Puerto López bietet auch für weniger erfahrene Taucher geeignete, flachere Küstenbereiche. Für Isla de la Plata solltest du sicher tarieren und mit wechselnder Strömung, Wellengang und Tiefen bis etwa 30 Metern umgehen können. Für tiefere oder stärker ausgesetzte Plätze ist ein Advanced Open Water oder eine vergleichbare weiterführende Qualifikation sinnvoll.

Was kannst du beim Tauchen und auf dem Boot vor Puerto López sehen?

Vor Puerto López erwarten dich Felswände, einzelne Felsen, Riffbereiche und wechselnde Strömung in Tiefen zwischen 15 und 30 Metern. Rund um Isla de la Plata kannst du ozeanische Mantas an Putzerplätzen beobachten. Buckelwale siehst du von Juni bis September vom Boot aus, gelegentlich auch Delfine; ein Mondfisch gilt als seltene Begegnung.

Wie solltest du deinen Aufenthalt in Puerto López planen?

Plane für Isla de la Plata einen vollen Tag mit langer Bootsfahrt, meist zwei Tauchgängen und Rückkehr am selben Tag ein. Ein Puffertag schützt deine Rückreise bei Seegang. Fünf bis sieben Tage bieten Raum für mehrere Bootstage, einen Ausweichtermin und einen tauchfreien Landtag. Im Juli bis September solltest du früh reservieren.

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