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Tauchsafaris · Mexiko

Nautilus Under Sea – Forschungsschiff für große Begegnungen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Ehemaliges Forschungsschiff von 1968, 2016 umfassend renoviert und für abgelegene Tauchreisen umgebaut.
  • Die Route verbindet Riffe, Seelöwenplätze und Wracks im Golf von Kalifornien mit Chancen auf Mobula-Rochen, Hammerhaie, Walhaie und Buckelwale.
  • Das Tauchdeck bietet Schatten, Fotobereich, Spülbecken, DIN-Adapter, Nitrox und Unterstützung durch zwei Tauchbeiboote.
  • 19 Gäste, neun Kabinen und ein Crew-Gäste-Verhältnis nahe eins schaffen eine überschaubare Reisegruppe.
  • Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Tauchen, Verpflegung und Crew liegen deutlich über dem ohnehin soliden Schiffswert.

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Die Einladung

Die Nautilus Under Sea ist kein neues Yachtprojekt, sondern ein ehemaliges Forschungsschiff mit einem langen Leben auf See. Genau das macht ihren Reiz aus. Wer hier an Bord geht, sucht keinen schwimmenden Designhotel-Aufenthalt, sondern ein robustes Schiff für abgelegene Gewässer und Begegnungen mit großen Tieren. Im Golf von Kalifornien wechseln sich Seelöwen, Wracks, Fischschwärme und pelagische Arten ab; je nach Route kommen Hammerhaie, Walhaie, Buckelwale oder riesige Pazifische Mantas dazu. Die Reise lebt von diesem Kontrast: ein Schiff mit Geschichte, eine Crew, die den Ablauf im Griff hat, und Tauchplätze, an denen nicht jeder Blick planbar ist. Für Taucher, die zwischen vier Tauchgängen lieber im heißen Whirlpool sitzen, vom Deck aus Wale beobachten oder mit dem Kajak an Land gehen, bietet die Under Sea mehr als nur eine Schlafstelle. Ihr eigentlicher Wert liegt aber unter Wasser.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Under Sea wie das, was sie einmal war: ein Arbeits- und Forschungsschiff, nicht wie ein polierter Neubau. Der Stahlrumpf und die zweckmäßige Aufteilung passen zu einem Schiff, das für lange Fahrten und wechselnde Einsatzgebiete gebaut wurde. 2016 wurde sie renoviert und für Liveaboard-Reisen neu aufgestellt. Dadurch treffen alter Seefahrercharakter und moderne Tauchlogistik aufeinander. Der Salon, der Essbereich und die Außenflächen sind auf eine Gruppe ausgelegt, die viel Zeit gemeinsam verbringt, ohne dass das Schiff wie ein Kreuzfahrtschiff wirkt. Auf dem Achterdeck beginnt der eigentliche Bordalltag: Ausrüstung wird vorbereitet, Flaschen stehen bereit, und die Beiboote bringen die Taucher vom großen Schiff direkt zum Platz. Die Under Sea passt zu Menschen, die ein solides Expeditionsschiff lieber mögen als eine makellose Yacht. Das Alter ist Teil ihrer Geschichte, nicht ihr Verkaufsargument.

Die Stimmung an Bord

Die Under Sea ist klein genug, dass man die Gruppe nicht nur beim Briefing sieht. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter, die bevorzugte Flasche und meist auch die Geschichten hinter den Kameras. Die Crew spricht Englisch und Spanisch und bleibt nicht auf die Rollen von Guide, Steward und Deckhand beschränkt. Sie hilft beim Einstieg ins Beiboot, hält den Ablauf zusammen, räumt die Kabinen auf und ist auch dann präsent, wenn kein Tauchgang stattfindet. Genau dort entsteht der Unterschied zwischen einer funktionierenden Reise und einer, an die man sich später noch erinnert. Die Crew wird besonders stark bewertet, ebenso das Essen und die Tauchorganisation. Das Schiff selbst bekommt eine nüchternere Bewertung. Das ist fair: Hier kauft niemand Hochglanz, sondern ein erfahrenes Expeditionsschiff, dessen Mannschaft die kleinen Reibungen des Alters auffängt. Abends geht es eher um Fotos, Erlebnisse und den nächsten Tauchplatz als um laute Unterhaltung.

Die Tauchplätze

Die Route führt durch die Sea of Cortez und je nach Abfahrt über sechs bis acht Tage oder sieben bis acht Nächte; dokumentiert sind auch eine elftägige Kombination und ein siebentägiger Sardine Run. Los Islotes steht für junge Kalifornische Seelöwen zwischen bizarren Felsen, Swanee Reef für flache Korallenköpfe und Gorgonien bis maximal -11 m. La Reynita und San Rafaelito reichen jeweils bis maximal -30 m und verbinden felsige Pinnakel oder kleine Höhlen mit Fischschwärmen, Rochen und Muränen. Die Salvatierra ist ein 1976 gesunkenes Frachtschiff und liegt bis maximal -18 m; die Fang Ming mit der Lapas 03 bildet ein künstliches Riff bis maximal -21 m. Isla Ballena führt zu Unterwasserhöhlen bis maximal -18 m, Punta Lobos zu Felsabhängen und Wänden bis maximal -27 m. La Reyna reicht bis maximal -25 m und ist der Platz für große Pazifische Mantas. El Bajo geht bis maximal -18 m. Gordo Banks und Neptune's Finger sind offene, anspruchsvollere Plätze bis maximal -40 m; Chileno Bay bleibt mit maximal -18 m geschützter. Zusätzlich ist eine Bull-Sharks-Expedition vor Playa del Carmen bis maximal -24 m verzeichnet.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Meeresschildkröten, Zackenbarsche, Rochen, Schnapper, Muränen und mit etwas Geduld auch Kraken. Das sind die Tiere, die den Golf von Kalifornien zusammenhalten: Sie sitzen in Felsspalten, ziehen über Riffe oder erscheinen im Blau, wenn ein Schwarm Kleinfisch die Aufmerksamkeit größerer Räuber weckt. Der Grund, einen bestimmten Platz anzusteuern, liegt in den Begegnungen, die nicht überall zu erwarten sind. Am Salvatierra Wreck kann Barrakuda über dem künstlichen Riff stehen. Swanee Reef ist der verzeichnete Platz für grüne Schildkröten, Seepferdchen und Blennies. Fang Ming Wreck bringt Hart- und Weichkorallen zusammen mit Rifffischen, Schildkröten und Nacktschnecken. Gordo Banks ist der einzige genannte Platz für Mobula alfredi, Walhai, Hammerhai, Bonito und Carangiden. An La Reyna können riesige Pazifische Mantas über dem felsigen Inselchen auftauchen. Los Islotes bleibt der Platz für Seelöwen und den verzeichneten Hummer. Saisonale Chancen gibt es für Mobulas im späten Frühjahr an Punta Lobos und für Mantas an La Reyna im Sommer.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew arbeitet mit einem Verhältnis von ungefähr einem Crewmitglied pro Passagier. Die Bordsprache ist Englisch und Spanisch. Ein Tauchguide ist im Tauchpaket vorgesehen; die Gruppen werden vor dem Einstieg gebrieft und an den Beibooten organisiert. Wie viele Guides gleichzeitig eingesetzt werden, welche individuellen Qualifikationen sie besitzen und wie viele Tauchgänge für diese konkrete Reise verlangt werden, ist nicht angegeben. Die Tauchbedingungen können je nach Platz deutlich wechseln, besonders an exponierten Riffen und im offenen Wasser. Die Under Sea bringt dafür Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk und Satellitenkommunikation mit. Radar, Sonar und GPS unterstützen die Navigation, während Rettungsboote, Schwimmwesten, Feueralarm und Signalraketen zur Sicherheitsausstattung gehören. Selbstständige Taucher sollten ihre Grenzen kennen; wer mehr Begleitung braucht, sollte das vor der Abfahrt angeben. Die Guides kennen die Plätze und helfen bei der Einordnung, ohne jeden Tauchgang unnötig zu reglementieren.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf wiederholtes Tauchen ausgelegt: Es ist beschattet, hat eine Plattform, Spülbecken und einen eigenen Bereich für Fotoausrüstung. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist verfügbar, aber eine optionale Leistung; auch Rebreather- und Sidemount-Taucher werden berücksichtigt. Angaben zu Flaschenmaterial und -volumen sowie zu bestimmten Mietmarken liegen nicht vor. Leihausrüstung kann grundsätzlich organisiert werden. Zwei Beiboote übernehmen die Fahrten zu den Tauchplätzen: ein schweres Glasfaser-Tauchboot und ein 17-Fuß-Schlauchboot mit festem Boden. Das bedeutet, dass die Under Sea am Platz bleiben kann, während die Tauchgruppen mit dem Beiboot dorthin gebracht und nach dem Auftauchen wieder aufgenommen werden. Für Taucher ist das wichtiger als ein hübscher Salon. Weniger Klettern, weniger Gedränge am Einstieg und ein Tauchboot, das die Gruppe dort abholt, wo sie tatsächlich auftaucht. Eine warme Dusche an Deck erleichtert die Rückkehr zwischen den Tauchgängen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Tauchdeck, den klimatisierten Salon und die Außenflächen. Wer fotografiert, kann sich im Fotobereich um seine Kamera kümmern; wer nichts reparieren oder sortieren muss, findet auf dem Sonnendeck oder im Whirlpool Ruhe. Die Fahrten zwischen den Inseln gehören zur Reise und sind keine bloße Unterbrechung. Dann wird gegessen, geschlafen, gelesen oder an Deck nach Walen und Delfinen Ausschau gehalten. Kajaks und Stand-up-Paddleboards bieten eine andere Perspektive auf die Buchten, sofern die Route und die Bedingungen es erlauben. An einem Nachmittag ohne Tauchgang muss niemand ein Programm abarbeiten. Das Schiff lässt Raum für die Dinge, die an Land oft zu kurz kommen: Ausrüstung trocknen lassen, Fotos sichern, lange über einen Tauchgang sprechen oder einfach ins offene Wasser sehen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem Wecken vor dem ersten Tauchgang, dem Briefing und dem Anrödeln auf dem Tauchdeck. Danach geht es im Beiboot zum Platz, zurück zum Schiff, duschen, essen, Ausrüstung prüfen und wieder ins Wasser. Die Tauchgänge folgen aufeinander, ohne dass dafür ein künstlicher Stundenplan nötig wäre: Das Meer, die Fahrten und die Oberflächenpausen geben den Rhythmus vor. Zwischen den Sprüngen liegen Frühstück, weitere Mahlzeiten und Snacks, aber auch Zeit für Fotos, einen Platz im Schatten oder ein Bad im Whirlpool. Wenn die Under Sea zum nächsten Gebiet fährt, merkt man den Wechsel an der Bewegung des Schiffs und daran, dass sich das Deck leert. Ein Nachttauchgang kann Teil der Route sein, sofern Platz, Wetter und Organisation es zulassen. Danach wird es stiller. Die Kameras werden gesichert, die letzte Mahlzeit des Tages gegessen, und am nächsten Morgen beginnt derselbe Ablauf wieder – nur mit einem anderen Tauchplatz.

Was man an Bord isst

Die Küche ist ein wichtiger Teil dieser Reise. Es gibt frisch zubereitete westliche und lokale Gerichte, Buffets, Menüs à la carte, vegetarische und vegane Optionen sowie Snacks über den ganzen Tag. Dazu kommen Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke; Bier und Wein sind an Bord erhältlich. Das Entscheidende ist weniger die lange Liste als der Zeitpunkt: Nach dem ersten Tauchgang braucht es etwas Verlässliches, zwischen den weiteren Sprüngen etwas Schnelles, und am Abend eine Mahlzeit, die den Tag abschließt. Bei vier Tauchgängen zählt jedes Essen doppelt. Es muss satt machen, ohne träge zu machen, und es darf sich nicht nach Kantine anfühlen. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu dem Eindruck, dass die Bordküche nicht nur Kalorien liefert. Auch bei Unverträglichkeiten oder besonderen Ernährungsformen lohnt sich eine frühzeitige Angabe, damit die Küche den Platz am Tisch mitdenkt.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf der Hauptebene und gehören zu drei Kategorien: Premium Suite, Stateroom und Triple Stateroom. Alle haben ein eigenes Bad, Klimaanlage und ein Bullauge; die Premium Suite bietet zusätzlich Meerblick. In einer Triple Stateroom wird es mit zwei Etagenbetten und zusätzlichem Stauraum eng. Das ist kein nebensächlicher Hinweis, wenn man eine Woche mit Tauchgepäck an Bord lebt. Die übrigen Kabinen verteilen sich auf unterschiedliche Bettanordnungen, sodass die Belegung vor der Reise geklärt werden sollte. Nach dem Tauchgang wartet keine anonyme Hotelflur-Atmosphäre, sondern ein kurzer Weg von der Kabine zurück ins gemeinsame Schiff: duschen, Logbuch, Essen, wieder raus an Deck. Klimaanlage und private Dusche machen die Nächte angenehm. Wer absolute Ruhe sucht, sollte sich bewusst sein, dass ein Expeditionsschiff arbeitet und fährt. Wer den Klang des Meeres und das Leben an Bord mag, findet hier seinen Platz.

Premium-Suite

Kabine

Dreibettkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die aufgeführten Reisen starten je nach Route in Cabo beziehungsweise Cabo San Lucas oder in La Paz und enden in Cabo, Cabo San Lucas oder La Paz. Flughafen- und Hoteltransfers können organisiert werden, gehören aber nicht automatisch zur Reise. Die genauen Transferdetails werden vor der Abfahrt mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit ein verspäteter Flug nicht den Einstieg gefährdet.

Baujahr
1968
Jahr der Renovierung
2016
Länge
32 m
Breite
7,3 m
Maximale Passagierzahl
19
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
9
Motoren
Zweimotorig Caterpillar 240 PS (insgesamt 480 PS)
Reisegeschwindigkeit
9 Knoten
Beiboote
Ein 6,7 m langes, hochbelastbares GFK-Tauchboot; ein 5,2 m langes Festrumpfschlauchboot
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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