Tauchsafaris · Mexiko
Valentina – Baja-Tauchreisen mit Charakter
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Valentina fährt sechs Tage und fünf Nächte ab La Paz durch die Sea of Cortez.
- An Bord tauchen maximal 20 Gäste, begleitet von drei oder vier erfahrenen Tauchguides.
- La Reina bringt im Sommer Mantarochen an eine Putzerstation; Seelöwen sind dort ganzjährig anzutreffen.
- Swanne Reef verbindet Makroleben, Fischschwärme und Seelöwen in überraschend geringer Tiefe.
- Die Küche verbindet mexikanische, europäische und asiatische Gerichte mit vegetarischen und veganen Optionen.
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Die Einladung
Die Valentina ist für Taucher gebaut, die nicht nur eine Kabine auf dem Wasser suchen, sondern fünf Tage lang in die Sea of Cortez eintauchen wollen. Die Reise verbindet große Tiere mit guten flachen Plätzen: Seelöwen, Fischschwärme und Makroleben liegen hier näher beieinander, als es die Weite des Meeres vermuten lässt. Dazu kommt eine Crew, deren Stärke nicht auf dem Papier liegt, sondern im täglichen Ablauf: Briefing, Einstieg, Rückkehr und die kleine Hilfe dazwischen funktionieren ruhig und persönlich. Das Schiff stammt aus einer älteren Generation und wurde 2013 neu aufgestellt. Der Rumpf ist deshalb nicht der Grund, warum man diese Reise bucht. Man bucht sie für die Tauchguides, die sehr gut bewertete Küche und eine Route, auf der ein flacher Fels genauso lohnend sein kann wie ein pelagischer Moment. Wer nach einem schwimmenden Resort sucht, findet andere Schiffe. Wer nach Wasserzeit und verlässlicher Betreuung sucht, ist hier richtig.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Valentina wie ein Arbeitsschiff, das seine Aufgabe kennt: Taucher aufnehmen, hinausfahren, wieder zum nächsten Platz bringen. Sie wurde 1999 gebaut und 2013 renoviert; der Charakter bleibt dabei eher praktisch als geschniegelt. An Bord bewegt man sich nicht durch eine Hotelanlage, sondern zwischen Salon, Kabine, Außendeck und Tauchplattform. Der klimatisierte Salon bietet Sofas und Stühle, draußen gibt es eine Terrasse, ein Beobachtungsdeck und Platz für Mahlzeiten unter freiem Himmel. Die Atmosphäre ist dadurch unmittelbar: Das Meer bleibt präsent, und der Weg vom Kaffee zur Ausrüstung ist kurz. Die etwas niedrigere Schiffsbewertung gegenüber Crew, Verpflegung und Tauchen passt zu diesem Eindruck. Die Valentina ist in die Jahre gekommen, aber genau dort stark, wo es auf einer Tauchsafari zählt. Die Menschen an Bord holen viel aus ihr heraus.
Die Stimmung an Bord
Die Valentina lebt von einer Crew, die im Tagesablauf sichtbar bleibt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Drei oder vier Guides kümmern sich um Briefings, Gruppen und die Übergänge am Tauchdeck; Englisch und Spanisch werden gesprochen, Japanisch ist auf Anfrage möglich. Rückkehrende Gäste beschreiben vor allem die Verbindung aus Fachkenntnis und Komfort als stärker als erwartet. Das merkt man an einem Schiff nicht an großen Gesten, sondern daran, dass Fragen beantwortet werden, bevor sie zum Problem werden, und dass jemand beim Einstieg oder nach dem Tauchgang mitdenkt. Mit maximal 20 Gästen entsteht schnell eine überschaubare Gruppe. Abends sitzt man nicht in einer anonymen Hotelbar, sondern mit den Menschen, mit denen man am selben Tag Seelöwen, Fischschwärme oder eine kleine Nacktschnecke gesehen hat. Die Stimmung bleibt freundlich und unkompliziert. Trinkgeld soll die Qualität der Crewleistung widerspiegeln und freiwillig bleiben.
Die Tauchplätze
Die Sea-of-Cortez-Exploration startet und endet in La Paz und dauert sechs Tage und fünf Nächte. Im Mittelpunkt der bekannten Route stehen La Reina und Swanne Reef. La Reina fällt bis auf -22 m ab und verbindet eine ozeanische Begegnung mit dem Verhalten eines Riffs: Im Sommer frequentieren Mantarochen dort eine Putzerstation, während Seelöwengruppen das ganze Jahr über vorkommen. Wer ruhig im Wasser bleibt, kann zwischen Mantarochen, Schildkröten, Muränen und pelagischen Fischen auf den nächsten Moment warten. Swanne Reef reicht bis auf -12 m. Der Fels liegt flach genug, um Zeit für die kleinen Dinge zu lassen, bietet aber zugleich Fischschwärme und häufige Seelöwen. Dort sucht man zwischen Makroleben, Grundeln und Nacktschnecken auch nach Seepferdchen und Oktopussen. Die Reise ist damit keine Tiefenexpedition, sondern eine Folge von Plätzen, an denen sich Großes und Kleines abwechseln.
Was man unter Wasser trifft
Unter Wasser reicht das Spektrum von Seelöwen und Fischschwärmen bis zu Tieren, die erst beim langsamen Hinsehen auftauchen. An La Reina können im Sommer Mantarochen an der Putzerstation erscheinen; dort liegen außerdem Schildkröten und Muränen in der beschriebenen Tierwelt dieses Platzes. Swanne Reef zeigt seine Stärke im Kleinen: Zwischen Felsen können Blennies, Seepferdchen, Nacktschnecken, Oktopusse und Anglerfische auftauchen, während Grouper, Snapper und andere Schwarmfische darüber ziehen. Der Kalifornische Seelöwe bringt Bewegung in beide Ebenen. Einige Begegnungen gehören klar zu einem bestimmten Grund, an einem bestimmten Platz zu tauchen: der Mantarochen und die Meeresschildkröte zu La Reina, der Grouper, das Seepferdchen, die Nacktschnecke, der Oktopus, der Anglerfisch und der Kaiserfisch zu Swanne Reef. Eine Begegnung bleibt eine Begegnung, keine Garantie. Gerade deshalb schaut man genauer hin.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von drei oder vier qualifizierten und erfahrenen Tauchlehrern beziehungsweise Guides begleitet. Sie sprechen Englisch und Spanisch; japanische Betreuung ist auf Anfrage möglich. Die Guides briefen die Plätze und organisieren die Tauchgruppen, bevor es über die Plattform oder mit dem Beiboot ins Wasser geht. Ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern, eine verlangte Mindestzahl an Tauchgängen oder bestimmte Qualifikationen der Gäste sind nicht angegeben. Auch konkrete Ausbildungen an Bord werden nicht als fester Bestandteil beschrieben. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Funk, GPS, Radar, Sonar, Feueralarm und Feuerlöscher zur Verfügung. Ein Defibrillator oder ein Rückrufsystem wird nicht genannt. Das ist eine nüchterne Grenze der Information, aber kein Grund, die vorhandene Ausstattung größer zu machen, als sie beschrieben ist. Die Reise richtet sich an Taucher, die ihre Zertifizierung und Routine für die geplanten Bedingungen selbst einschätzen können.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf regelmäßige Einstiege ausgelegt und führt direkt zur Tauchplattform. Flaschen werden mit DIN-Adaptern versorgt; Nitrox ist verfügbar, setzt aber eine entsprechende Zertifizierung voraus und wird zusätzlich berechnet. Für die Ausrüstung gibt es Spülbecken, dazu einen getrennten Spülbereich für Kameras und Ladestationen für die Zeit an Bord. Beiboote bringen Taucher zu den Plätzen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Genau das verändert eine Tauchwoche: Nach dem Auftauchen muss niemand lange an der Oberfläche zum Hauptschiff zurückschwimmen. Warmwasserduschen stehen zur Verfügung. Leihequipment und zusätzliche Tauchleistungen können gebucht werden, werden aber nicht als selbstverständlich vorausgesetzt. Angaben zu Flaschenmaterial, Flaschenvolumen, Kompressor, Mietmarken oder einer festen Nitrox-Mischmethode gehören nicht zu dem, was hier sicher beschrieben werden kann. Für Kameras ist die Trennung vom übrigen Spülwasser der wichtigere konkrete Punkt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den klimatisierten Salon, die Terrasse und das Beobachtungsdeck. Wer Schatten braucht, zieht sich nach drinnen zurück; wer noch Salz auf der Haut und Sonne im Gesicht möchte, findet draußen seinen Platz. Es gibt eine Bibliothek, einen Fotobereich und einen getrennten Spülplatz für Kameras. Das ist praktisch, weil eine Pause nicht immer Schlaf bedeutet: Manche sichern Bilder, andere lesen oder beobachten die See. Während der Fahrt bleibt das Schiff selbst Teil des Tages, statt nur Transportmittel zu sein. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich am Grill- oder Außendeck verbringen, ohne dass dafür ein Programm erfunden werden muss. Die Valentina bietet auch Schnorchelausrüstung und heißt Nichttaucher willkommen. Das macht die Reise anschlussfähig für Paare oder Gruppen, in denen nicht jeder mit Flasche ins Wasser geht.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und führt direkt zum ersten Tauchgang. Danach folgt, was auf einem gut laufenden Liveaboard ineinandergreift: zurück auf die Plattform, Ausrüstung sichern, etwas essen, trinken, ausruhen und den nächsten Einstieg vorbereiten. Zwischen den Tauchgängen fährt die Valentina zum nächsten Platz oder bleibt dort, wo die Bedingungen passen. Die Route ist auf mehrere Tauchgänge an den Tauchtagen ausgelegt; die veröffentlichten Fahrten der Sea of Cortez umfassen fünf Tauchtage und insgesamt 15 bis 16 Tauchgänge. Ein fester Uhrzeitplan für Wecken, Briefings oder Nachttauchgänge ist nicht angegeben, deshalb lässt sich der Bordalltag hier nur als Reihenfolge beschreiben. Abends sitzt man nach dem letzten Tauchgang beim Essen, sichtet Bilder oder bleibt an Deck. Am letzten Reisetag endet der Ablauf mit Frühstück und Ausschiffung, abhängig von Wetter und Tauchbedingungen.
Was man an Bord isst
Die Bordküche ist einer der klaren Pluspunkte der Valentina. Auf dem Teller landen mexikanische Gerichte ebenso wie europäische und asiatische Küche; gekocht wird gastronomisch, ohne dass die Mahlzeiten ihren Zweck verlieren. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen, alkoholfreie Getränke sowie Wasser, Tee und Kaffee stehen bereit. Zum Abendessen gehört Wein, Bier und weiterer Alkohol sind verfügbar. Entscheidend ist der Rhythmus: Nach dem Tauchgang wartet keine hastig belegte Kleinigkeit, sondern eine richtige Mahlzeit, ergänzt durch Snacks über den Tag. Bei vier Tauchgängen zählt das mehr als eine schön gedeckte Tafel. Der Körper braucht etwas Warmes, bevor die Flasche für den nächsten Sprung wieder bereitliegt. Gegessen wird im klimatisierten Salon oder draußen. So wird der Tisch zum Treffpunkt zwischen zwei Briefings, nicht zum langen Aufenthalt abseits des Tauchbetriebs.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem Hauptdeck und haben Bullaugen, Klimaanlage sowie ein eigenes Bad mit Dusche. Das ist kein Detail für den Prospekt, sondern wichtig nach mehreren Tauchgängen, wenn nasse Ausrüstung, Salz und Müdigkeit den Tag bestimmen. Es gibt Deluxe-Twin-Kabinen mit breiten Etagenbetten, eine Valentina-Double-Kabine mit Doppelbett und Deluxe Double Plus mit Doppelbett und Einzelbett. Die Nächte bleiben trotzdem Nächte auf einem Tauchboot: Man schläft mit dem Wissen, dass das Schiff weiterzieht, und der Salon oder das Außendeck sind näher als eine Hotellobby. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche; tägliche Reinigung, Handtücher und Pflegeprodukte sind vorgesehen. Wer absolute Stille erwartet, sollte grundsätzlich daran denken, dass ein Liveaboard arbeitet. Dafür liegt am Morgen nicht der nächste Transfer an, sondern der nächste Tauchplatz.
Deluxe-Zweibettkabinen
Doppelkabine Valentina
Doppel Deluxe Plus
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Sea-of-Cortez-Reisen beginnen und enden am Muelle Fiscal in La Paz. Das Boarding ist dort zwischen 17:00 und 21:00 Uhr möglich; alle Gäste müssen spätestens um 20:45 Uhr an Bord sein, da das Schiff am Abend zur ersten Nachtankerung ausläuft. Der Transfer vom Flughafen Los Cabos nach La Paz ist nicht eingeschlossen; die Strecke dauert ungefähr zweieinhalb Stunden und kann auf Anfrage organisiert werden. Am letzten Tag ist der Check-out ungefähr gegen 16:00 Uhr vorgesehen, danach kann die Crew Gäste zu einem Hotel in der Innenstadt von La Paz bringen. Eine zusätzliche Nacht in La Paz vor dem Rückflug ist sinnvoll.
Decksplan
- Baujahr
- 1999
- Jahr der Renovierung
- 2013
- Länge
- 38 m
- Breite
- 10 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 10
- Reisegeschwindigkeit
- 12 Knoten
- Webseite
- valentinaliveaboard.mx ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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