Tauchsafaris · Indonesien
Coralia – Raja Ampat mit Raum zum Tauchen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Traditionelle Phinisi mit großzügigen Außenbereichen, acht Kabinen und Platz für bis zu 16 Gäste.
- Bis zu vier Tauchgänge täglich, Nitrox für zertifizierte Nitrox-Taucher inklusive und Tauchgruppen mit höchstens vier Gästen pro Guide.
- Großes, überdachtes Tauchdeck, zwei Beiboote und ein klimatisierter Kameraraum mit eigenen Arbeitsplätzen.
- Raja Ampat, Banda-See, Halmahera, Cenderawasih-Bucht und weitere indonesische Tauchregionen stehen auf den Routen.
- Die Bewertungen liegen bei 9,7 für das Schiff, 9,4 für die Crew, 9,9 für das Essen und 9,6 für das Tauchen.
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Die Einladung
Coralia ist für Taucher gebaut, die in Raja Ampat nicht nur ein paar gute Plätze sehen, sondern mehrere Tage in einer der dichtesten Unterwasserlandschaften der Erde verbringen wollen. Der Unterschied liegt weniger im Wort Luxus als in den Dingen, die nach dem dritten Tauchgang zählen: breite Wege, ein Tauchdeck ohne Gedränge, kleine Gruppen und eine Crew, die den Ablauf im Blick behält, ohne jeden Schritt vorzugeben. Dazu kommt ein Schiff mit traditionellem Phinisi-Rumpf und modernem Innenleben. Wer zwischen zwei Tauchgängen Platz zum Rückzug sucht, fotografiert oder einfach lange draußen sitzen möchte, findet an Bord mehr als eine Koje und einen Speisesaal. Coralia passt zu Reisenden, die viel tauchen wollen, aber nicht das Gefühl haben möchten, dafür eine Woche lang auf Komfort zu verzichten.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt Coralia nicht wie ein schwimmendes Hotel, sondern wie ein sorgfältig gebautes Arbeits- und Wohnschiff für lange Tage auf See. Der Phinisi-Rumpf bringt Holz, Handwerk und eine sichtbare Verbindung zur indonesischen Seefahrt an Bord; zugleich sind die Wege, Aufenthaltsbereiche und Tauchabläufe modern geplant. Vom Kai aus fällt zuerst auf, dass die Außenflächen nicht nur zum Anschauen dienen: Hier wird gegessen, vorbereitet, getrocknet und nach dem Tauchgang erzählt. An Bord verteilt sich das Leben auf schattige und sonnige Bereiche, einen Innenraum mit Klimaanlage und das offene Oberdeck. Die Maschine bleibt Teil einer Seereise und kein unsichtbares Hotelgeräusch, doch die großzügige Bauweise nimmt dem Bordalltag das Engegefühl. Schon am ersten Tag ist klar, dass sich die Gäste nicht nur in einer Kabine aufhalten werden.
Die Stimmung an Bord
Coralia lebt von einer kleinen Reisegruppe und einer Crew, die nicht erst gerufen werden muss, wenn etwas fehlt. Kabinen werden täglich gemacht, abends für die Nacht vorbereitet, Handtücher und Wasser stehen bereit, und Kameras werden gereinigt und getrocknet. Das klingt nach Kleinigkeiten, verändert aber eine Woche mit vier Tauchgängen täglich: Man kommt aus dem Wasser und muss sich nicht um jeden Handgriff selbst kümmern. Die Crew bleibt dabei präsent, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Gäste beschreiben eher das Gefühl, umsorgt zu sein wie in einer Familie, als einen formellen Hotelservice. Abends wird gegessen, über den Tag gesprochen oder der nächste Tauchplatz vorbereitet. Wer Gesellschaft sucht, findet sie schnell; wer Ruhe braucht, kann sich auf ein Deck oder in eine stille Ecke zurückziehen. Beides funktioniert auf Coralia.
Die Tauchplätze
Die Raja-Ampat-Routen verbinden Batanta, Kawe und die Dampier Strait; je nach Fahrt sind es acht Tage und sieben Nächte, zehn Tage und neun Nächte oder längere Varianten mit elf Tagen und zehn Nächten. Manta Sandy dreht sich um Mantarochen an einer Putzerstation, während Mike’s Point mit Fischschwärmen über flachen Korallen und Überhängen bis maximal 40 Meter arbeitet. Melissa’s Garden ist ein Korallengarten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis maximal 35 Meter. Blue Magic verbindet Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie. Cape Kri lebt von gewaltigen Fischschwärmen und seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt. An Ransiwor fällt das Riff sanft ab; der Platz reicht bis maximal 30 Meter. Yenbuba Jetty führt unter Pfeilern und an einem abfallenden Riff entlang, ebenfalls bis maximal 30 Meter. Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri, Cape Mansuar, Cross Over und Sawandarek ergänzen die Route mit Strömungsriffen, Makroleben, Korallen, Schildkröten und großen Fischen. Weitere Reisen verbinden Raja Ampat mit Banda, Ambon und den Forgotten Islands.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man immer wieder Barrakudas, Riffhaien, Napoleon-Lippfischen, Meeresschildkröten, Stachelmakrelen, Füsilieren, Süßlippen, Buckel-Papageifischen und Nacktschnecken. Weichkorallen und Zwergseepferdchen gehören ebenfalls zum Bild; mal steht der Schwarm im Vordergrund, mal ein Tier, das zwischen den Korallen kaum größer als ein Fingernagel ist. Die Strömung entscheidet mit, was aus dem Blau auftaucht und welche Tiere am Riff bleiben. Für besondere Begegnungen lohnt der genaue Platz: Cape Kri ist der einzige verzeichnete Ort für den riesigen Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic ist der Platz für den ozeanischen Weißspitzenhai und Thunfisch. South Kri bringt Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen zusammen. An Yenbuba Jetty sind Anthias und Riffbarsche verzeichnet, an Ransiwor Oktopus und Clownfisch. Sorido Wall ist der Platz für Doktorfische. Nichts davon ist garantiert. Gerade das macht den Blick ins Blau spannend.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von zertifizierten PADI-Guides und Tauchlehrern begleitet; die Cruise Directors sind ebenfalls PADI-Instructor. Gesprochen wird Englisch, Spanisch und Indonesisch. Pro Guide tauchen höchstens vier Gäste, eingeteilt nach Brevet, aktueller Erfahrung und persönlichem Komfort. Vor jedem Tauchgang gibt es ein klares Briefing zu Platz, Strömung und Ablauf; die Guides prüfen die Bedingungen, bevor jemand ins Wasser geht. Das ist in Raja Ampat wichtiger als ein starrer Stundenplan, weil sich die Strömung zwischen benachbarten Plätzen ändern kann. Die Crew bereitet die Ausrüstung vor, das Beiboot setzt die Taucher am Platz ab und nimmt sie dort wieder auf. An Bord finden je nach Reise PADI-Kurse statt, darunter Open Water, Advanced Open Water, Enriched Air Nitrox, Auffrischungen und ausgewählte Spezialkurse. Jede Buddy-Gruppe erhält eine Nautilus Lifeline und eine Oberflächenboje; Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein Defibrillator gehören zur Sicherheitsausstattung.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf wiederholte Einstiege und kurze Wege ausgelegt: schattige Arbeitsflächen, geordnete Ausrüstung, warme Duschen, ein Umkleidebereich, Spülbecken und frische Handtücher. Die Standardflaschen sind zwölf Liter große Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Anschluss; fünfzehn Liter sind nach vorheriger Reservierung begrenzt verfügbar. Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher inklusive und wird über ein Membransystem erzeugt. Leihausrüstung kann vorab organisiert werden, vom kompletten Set bis zu einzelnen Teilen wie Atemregler, Tarierjacket, Computer, Flossen, Maske, Lampe oder Boje. Für Kameras gibt es einen klimatisierten Raum mit eigenen Arbeitsplätzen, Ladeanschlüssen und zusätzlicher Beleuchtung sowie einen Kameratisch und einen getrennten Spülkorb. Zwei Beiboote bringen die Taucher direkt zum Platz und bleiben bei den Tauchgängen zur Abholung an der Oberfläche bereit.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über die breiten Decks. Im Schatten lässt sich die Ausrüstung aus dem Kopf bekommen, auf dem Oberdeck findet sich Platz für Sonne, Weitblick und die Fahrt zur nächsten Insel. Der klimatisierte Salon ist die bessere Wahl, wenn die Haut nach mehreren Tauchgängen eine Pause braucht; dort liegen auch Fischbestimmungsbücher und Unterhaltung bereit. Fotografen können sich in den klimatisierten Kameraraum zurückziehen, ohne ihre Ausrüstung mitten im Wohnbereich aufzubauen. Wer nicht taucht, kann schnorcheln, Kajak fahren, mit dem Stand-up-Paddle-Board hinaus oder an Land an einer Wanderung beziehungsweise Vogelbeobachtung teilnehmen. Und manchmal ist die beste Nutzung der Fahrzeit schlicht ein Handtuch, ein ruhiger Platz und der Blick auf Raja Ampat, während das nächste Riff näher kommt.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit einem leichten Frühstück und dem ersten Briefing, bevor das Beiboot die Tauchgruppe zum Platz bringt. Nach dem ersten Tauchgang folgt ein vollständiges Frühstück; danach bleibt Zeit zum Duschen, Trocknen, Fotografieren oder für die Fahrt zum nächsten Riff. Nach dem zweiten Tauchgang steht das Mittagessen bereit, später ein Snack vor dem dritten Einstieg. Wenn Wetter, Gezeiten und Platz es erlauben, folgt ein vierter Tauchgang als Dämmerungs- oder Nachttauchgang. Dazwischen fährt Coralia, liegt geschützt oder wartet über dem nächsten Ziel. Das Abendessen kommt nach dem letzten Tauchgang, manchmal mit warmer Schokolade und fast immer mit einer Runde über das Gesehene. Der Ablauf ist dicht, aber nicht hektisch: Briefing, Wasser, Essen, Pause, wieder Wasser. Wer an einem Nachmittag nicht taucht, kann schnorcheln, paddeln, an Land gehen oder einfach auf dem Deck bleiben.
Was man an Bord isst
Die Bordküche muss nach mehreren Tauchgängen mehr können als hübsche Teller. Morgens gibt es zunächst ein leichtes Frühstück vor dem ersten Tauchgang, danach ein vollständiges Frühstück. Nach dem zweiten Tauchgang folgt das Mittagessen, am Nachmittag stehen Snacks bereit, und nach dem letzten Tauchgang kommt das Abendessen. Serviert werden Buffets mit lokaler und westlicher Küche; vegane und vegetarische Wünsche werden berücksichtigt. Gegessen wird drinnen oder draußen, je nach Wetter und Tagesablauf. Indonesische Aromen gehören ebenso dazu wie vertraute Gerichte, was bei einer Reise mit vielen Tauchgängen angenehm ist: Niemand muss zwischen zwei Briefings lange auf etwas Kompliziertes warten. Am Tisch treffen sich die Tauchgruppen wieder, vergleichen Sichtungen und planen den nächsten Abstieg. Nach Abend- und Nachttauchgängen wartet zusätzlich warme Schokolade.
Die Nächte auf See
Die Kabine ist der Ort, an dem die Tauchwoche zur Ruhe kommt. Alle Kabinen sind klimatisiert, rauchfrei und mit eigenem Bad, warmem Süßwasser, Stauraum, Ladeplätzen und bequemen Betten ausgestattet. Die Masterkabinen auf Haupt- und Oberdeck haben zusätzlich einen privaten Balkon mit Sitzgelegenheit und Meerblick. Die Doppel- und Zweibettkabinen liegen auf dem Unterdeck; sie sind für Paare, Freunde oder allein reisende Taucher gedacht und bleiben zwischen den Tauchgängen ein ruhiger Rückzugsort. In einer Nacht auf See hört man weniger Land als Bewegung: Wasser am Rumpf, Schritte auf dem Deck und gelegentlich die Arbeit des Schiffes. Dafür beginnt der Morgen direkt dort, wo die nächste Insel oder der nächste Tauchplatz liegt. Wer vor dem Einschlafen noch einmal hinausgeht, findet auf dem Oberdeck offene Sicht, Dunkelheit und Sterne statt Straßenlicht.
Master-Kabinen, Hauptdeck
Master-Kabinen, Oberdeck
Doppelkabinen, Unterdeck
Zweibettkabinen, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Raja-Ampat-Routen beginnen und enden in Sorong; kombinierte Reisen führen je nach Strecke von Sorong nach Ambon, von Ambon nach Sorong oder zwischen Ambon und Saumlaki. Transfers vom Flughafen oder Hotel zum Schiff sind eingeschlossen. Die genauen Anschlussflüge und Treffpunkte werden vor der Reise mit den Joining Instructions mitgeteilt. Für die Anreise ist ein zusätzlicher Tag Puffer sinnvoll, besonders bei internationalen und anschließenden Inlandsflügen.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Coralia verzichtet im Bordbetrieb auf Einwegplastik und gibt jedem Gast eine wiederverwendbare Wasserflasche. Reef-freundliche Wasch- und Toilettenprodukte sowie biologisch abbaubare Müllbeutel reduzieren die Belastung an Bord. Lebensmittel, Pflegeprodukte und ausgewählte Artikel werden nach Möglichkeit lokal bei indonesischen Kleinbetrieben und Handwerkern eingekauft. Über die Raja Ampat SEA Centre Foundation unterstützt Coralia außerdem eine Tauchguide-Schule, in der junge Menschen aus Papua im Tauchen, in Gastfreundschaft und im Meeresschutz ausgebildet werden. So bleibt Naturschutz nicht bei einem Hinweis im Salon: Er erreicht den Bordbetrieb, die Beschaffung und die Menschen aus der Region.
- Baujahr
- 2018
- Länge
- 48 m
- Breite
- 9,1 m
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Motoren
- Mitsubishi Marine 560 PS & 360 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 7 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- coralia-liveaboard.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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