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Tauchsafaris · Indonesien

Emperor Harmoni – Raja Ampat mit Platz für gute Tauchgeschichten

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionell gebautes Liveaboard aus Sulawesi-Eisenholz mit modernen Einrichtungen und zwei Motoren.
  • Die drei fünf Meter langen RIBs bringen kleine Tauchgruppen direkt zum Riff und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen.
  • Bis zu vier Guides, drei Tauchgänge pro Tag und kostenloses Nitrox bis 32 Prozent.
  • Raja-Ampat-Routen führen von Sorong nach Sorong oder weiter zu den Banda Islands und den Forgotten Islands.

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Die Einladung

Die Emperor Harmoni ist für Taucher gebaut, die Raja Ampat nicht aus einer Hotelbasis heraus in kurzen Ausflügen sehen wollen. Das Schiff verbindet den Charakter eines traditionellen indonesischen Holzboots mit einer Tauchorganisation, die im Alltag zählt: kleine Gruppen, drei RIBs und genug Raum, um nach dem Tauchgang nicht übereinander zu steigen. Raja Ampat belohnt genau diese Art zu reisen. Ein Platz wie Cape Kri verlangt keine lange Erklärung, wenn unter dir Fischschwärme durch das Riff ziehen; Blue Magic lebt von Strömung, Großfisch und dem Moment, in dem ein Wobbegong am Grund liegt. Wer an Bord geht, sucht keine künstliche Eleganz. Gesucht wird eine Woche, in der das Meer den Takt vorgibt, die Crew das Praktische übernimmt und die Tauchplätze den Gesprächsstoff liefern.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Harmoni nicht wie ein schwimmendes Hotel, sondern wie ein Arbeitsboot, das für lange Tage auf indonesischem Wasser gebaut wurde. Das Sulawesi-Eisenholz gibt ihr Wärme und Gewicht; zugleich sind Salon, Essbereich, Kamerastation und die Außenflächen so angelegt, dass man sich nach einem Tauchgang nicht in einen engen Innenraum zurückziehen muss. Von außen erzählt das Holz mehr als eine glatte weiße Charteryacht: Hier gehört Seefahrt zum Erscheinungsbild. An Bord hört man die Motoren, das Wasser am Rumpf und den Betrieb rund ums Tauchdeck. Die Wege sind klar, die Tauchbasis liegt dort, wo sie hingehört, und die drei RIBs machen aus dem großen Schiff eine bewegliche Plattform am Riff. Nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter, die einem beim Anrödeln helfen.

Die Stimmung an Bord

Die Harmoni passt zu Menschen, die eine Reise nicht nur mit ihrer eigenen Tauchgruppe verbringen wollen. Die Crew begrüßt die Gäste persönlich, hilft beim Anrödeln und bleibt auch dann ansprechbar, wenn etwas im Ablauf angepasst werden muss. Das macht auf einem Schiff mit täglichen Tauchgängen einen Unterschied: Man sucht nicht jedes Mal selbst nach Flasche, RIB oder Handtuch, sondern kann sich auf die Abläufe verlassen. Die Gruppe ist groß genug für unterschiedliche Interessen und klein genug, dass man sich beim Essen und auf dem Tauchdeck wiederbegegnet. Abends geht es nicht um eine Bühnenshow. Meist reichen ein Getränk, die Bilder des Tages und die Frage, was am nächsten Riff passieren könnte. Die gemeinsame Zeit entsteht aus dem Tauchen, nicht aus aufgesetzter Animation.

Die Tauchplätze

Die Best-of-Raja-Ampat-Fahrten starten und enden in Sorong und dauern je nach Abfahrt acht Tage und sieben Nächte oder zehn Tage und neun Nächte. Auf Manta Sandy versammeln sich Mantarochen an einer Putzerstation; Mike’s Point verbindet Schwärme über flachen Korallen mit Überhängen und reicht bis 40 m. Melissa’s Garden ist ein dichter Korallengarten bis 35 m, während Ransiwor sanft abfallende Riffhänge bis 30 m mit Füsilieren, Schildkröten und Putzerstationen bietet. Yenbuba Jetty führt unter Pfeilern und an einem abfallenden Riff entlang, ebenfalls bis 30 m. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt, Sardines für Fischdichte und Jagdszenen. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegongs zusammen. Sorido Wall verbindet Makroleben mit Barrakudas und Riffhaien; Friwenbonda und South Kri setzen Weichkorallen, Nacktschnecken und Kleintiere in Szene. Sawandarek ist ruhiger und bekannt für große grüne Schildkröten. Cross Over, Cape Mansuar und weitere Plätze ergänzen die Route mit Korallen, Schwärmen und möglichen Mobulas. Die längeren Fahrten zwischen Sorong und den Banda Islands oder den Forgotten Islands dauern 13 Tage und 12 Nächte.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen dir immer wieder Barrakudas, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten, Makrelen, Füsiliere, Süßlippen, Buckelpapageifische und Nacktschnecken. Weichkorallen und Zwergseepferdchen gehören ebenfalls zum Bild vieler Plätze, aber sie liegen nicht einfach dekorativ herum: Man muss langsam werden und genau hinsehen. Cape Kri ist der Ort für den riesigen Zackenbarsch und Weißspitzen-Riffhaie. Blue Magic kann mit ozeanischen Weißspitzenhaien und Thunfischen den Blick vom Riff ins Freiwasser ziehen, besonders dort, wo Strömung Großfisch an die Putzerstationen bringt. South Kri ist der Platz für Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen im Kleinen. Yenbuba Jetty ergänzt das Spektrum mit Anthias und Riffbarschen zwischen den Pfeilern. In Ransiwor könnte ein Oktopus auftauchen, ebenso ein Clownfisch; Sorido Wall ist die Stelle für Doktorfische neben pelagischen Jägern. Die Begegnung bleibt eine Möglichkeit, kein Versprechen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Bis zu vier Tauchguides begleiten die Reise; die Bordsprache ist Englisch. Die RIBs sind auf kleine Tauchgruppen ausgelegt, sodass nicht alle Gäste gleichzeitig an derselben Stelle ins Wasser müssen. Die Briefings gehören direkt zum Ablauf vor dem Einstieg: Platz, Route und Verhalten im Wasser werden geklärt, danach geht es mit dem Beiboot zum Riff. An Bord sind PADI-Kurse möglich, darunter Discover Scuba, Advanced Open Water und Nitrox; auch Adventure Dives werden angeboten. Für die Teilnahme wird ein Open-Water-Zertifikat oder eine gleichwertige Qualifikation vorausgesetzt, wenn man als brevetierter Taucher mit Buddy tauchen will. Eine feste Mindestzahl geloggter Tauchgänge ist für diese Route nicht angegeben. Ein Check-Tauchgang dient dazu, Ausrüstung und Umgebung kennenzulernen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein AED stehen für Notfälle bereit.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem Tauchdeck stehen standardmäßig 12-Liter-Aluminiumflaschen; 15-Liter-Aluminiumflaschen können auf Anfrage bereitstehen. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird kostenlos bis 32 Prozent über ein Membransystem bereitgestellt. Eine komplette Leihausrüstung ist erhältlich, muss aber vor der Anreise organisiert werden; eine Marke ist nicht angegeben. Für jeden Tauchgang gehören Tauchcomputer und Boje zur vorgeschriebenen persönlichen Ausrüstung, bei Nachttauchgängen zusätzlich eine Lampe. Kameras bekommen Ladestationen, einen Tisch und Spülbecken. Das Ein- und Aussteigen läuft über die Tauchplattform und drei fünf Meter lange RIBs mit 50-PS-Außenbordmotoren und Leitern. Die Beiboote bringen die Tauchgruppen zum Abstiegspunkt und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf. Das ist der praktische Kern des Schiffs: weniger Gedränge am Riff, mehr Beweglichkeit im Wasser.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Außenbereiche und Terrasse. Wer Schatten braucht, findet einen Platz abseits der Sonne; wer trocknen und schauen möchte, setzt sich nach draußen, mit dem Blick auf Wasser und Inseln. Im klimatisierten Salon liegen Bücher, dazu gibt es Audio- und Video-Unterhaltung. Die Kamerastation mit Ladestationen zieht die Fotografen an, während andere einfach auf einem Sitz bleiben und den nächsten Briefingtermin abwarten. Während der Fahrten wird aus dem Tauchschiff wieder ein Boot: kein Programm, das die Pause füllt, sondern Zeit für Schlaf, Logbuch, Bilder und ein Gespräch mit der Crew. Ein Nachmittag ohne Tauchgang ist deshalb kein verlorener Abschnitt. Er gibt dem Körper die Gelegenheit, die Reise mitzuhalten.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt, bevor die Sonne über Raja Ampat steht. Erst kommt das Briefing, dann wird am Tauchdeck aufgebaut und mit dem RIB zum ersten Platz gefahren. Nach dem Tauchgang wartet die erste Mahlzeit, danach bleiben Zeit zum Ausruhen, Logbuchschreiben oder für einen Platz im Schatten, bevor der nächste Briefingruf die Gruppe wieder in Bewegung bringt. Insgesamt sind bis zu drei Tauchgänge am Tag vorgesehen. Dazwischen kann das Schiff den nächsten Abschnitt fahren, während die Crew Flaschen, RIB und Deck für den nächsten Einstieg vorbereitet. Die Mahlzeiten schieben sich nicht als lange Unterbrechung in den Tag, sondern halten ihn zusammen: essen, trinken, trocknen, wieder ins Wasser. Wenn ein Nachttauchgang angeboten wird, endet der Tauchtag erst danach. Dann wird es auf dem Deck stiller, die Lampen wandern zurück in die Ladestationen und aus dem letzten Tauchgang werden Geschichten.

Was man an Bord isst

Die Küche arbeitet auf vollständige Verpflegung hin: Frühstück, Mahlzeiten zwischen den Tauchgängen und ein gemeinsames Abendessen, meist als Buffet mit westlicher Küche. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Das Essen muss auf einem Tauchschiff nicht spektakulär aussehen; es muss dann da sein, wenn die Gruppe aus dem Wasser kommt, satt machen und lange Tauch­tage tragen. Genau dafür ist ein Buffet praktisch: Wer früh Hunger hat, nimmt sich etwas, wer nach dem nächsten Tauchgang nur Tee und einen Teller braucht, muss auf keinen Gang warten. Abends wird gemeinsam gegessen, dazu ist Wein vorgesehen. Aus einzelnen Tauchern wird am Tisch eine Gruppe, weil die Erlebnisse vom selben Riff dort noch einmal weiterlaufen.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Harmoni sind klimatisiert und ruhiger, als es der offene Charakter des Schiffs zunächst vermuten lässt. In den Kabinen auf dem Unterdeck gibt es Bullaugen, auf dem Oberdeck normale Fenster; alle haben ein eigenes Bad. Die Kategorien reichen von Twin- bis Double-Kabinen, einige Unterdeckkabinen verbinden ein Doppelbett mit einem Einzelbett. Entscheidend ist weniger die Bezeichnung als der Übergang zwischen den Tauchgängen: Tür zu, Dusche, nasse Handtücher aus dem Weg, kurz Ruhe. Wer auf dem Unterdeck liegt, bekommt mehr vom Schiff mit als jemand oben. Das ist auf einem Liveaboard kein Mangel, sondern Teil der Nähe zum Betrieb. Nachts bleiben die Geräusche der See und der Maschine hörbar. Dafür liegt das Tauchdeck am nächsten, und am Morgen ist man schnell draußen.

Zweibettkabinen, Unterdeck

Zweibettkabinen, Oberdeck

Doppelkabinen, Unterdeck

Doppelkabinen, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Best-of-Raja-Ampat-Routen beginnen und enden in Sorong. Bei den Kombinationsrouten geht es von Sorong nach Ambon oder umgekehrt; die Forgotten-Islands-Route verbindet Sorong und Tual. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Wer die Reise ohne Hektik beginnen möchte, reist besser einen Tag vorher an und lässt sich den Transferablauf vorab vom Veranstalter bestätigen.

Decksplan

Baujahr
2019
Länge
48 m
Breite
9,5 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × Yanmar Marine Diesel mit 400 PS
Beiboote
Tauchbeiboot: 3 × 5 m RIB mit 50 PS Außenborder und Leitern
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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