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Tauchsafaris · Indonesien

Gaya Baru Indah – Raja Ampat unter Segeln

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionelle Phinisi für Tauchreisen in Raja Ampat, der Banda-See und Triton Bay.
  • Kleine Gruppen mit höchstens vier Tauchern pro Guide und kostenlosem Nitrox EAN32.
  • Zwei RIBs holen die Tauchgruppen direkt am Auftauchpunkt wieder ab.
  • Indonesische und internationale Küche, drei Mahlzeiten täglich und Snacks zwischen den Tauchgängen.
  • Double- und Twin-Kabinen mit Klimaanlage, Ventilator und zu öffnenden Luken.

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Die Einladung

Die Gaya Baru Indah ist für Taucher gebaut, die Raja Ampat nicht aus einem Hotel heraus sehen wollen. Sie fährt mit wenigen Gästen zwischen Riffen, Inseln und Strömungen, setzt die Tauchgruppen mit RIBs ab und nimmt sie dort wieder auf, wo der Tauchgang endet. Das Entscheidende ist nicht Luxus, sondern der direkte Zugang zum Wasser: kleine Gruppen, Nitrox auf jedem Tauchgang und eine Route durch Plätze wie Cape Kri, Blue Magic und Manta Sandy. Dazu kommt eine Crew, die Englisch, Deutsch, Koreanisch und Indonesisch spricht. Wer nach einem Schiff sucht, auf dem die Tauchorganisation den Tag bestimmt und nicht umgekehrt, findet hier einen klaren Charakter.

An Bord gehen

Am Kai wirkt die Gaya Baru Indah wie das, was sie ist: eine traditionelle indonesische Phinisi, kein schwimmendes Boutiquehotel. Das Holz, die Aufbauten und die offenen Decks erzählen von einem Schiff, das für lange Fahrten und nicht für glatte Hochglanzkulissen gebaut wurde. An Bord bewegt man sich zwischen Schattenplätzen, Vorderdeck, Salon und Beobachtungsdeck, ohne ständig durch enge Hotelflure zu gehen. Der Motor bleibt dabei Teil der Reise; auf See hört man, dass hier ein Arbeitsschiff unterwegs ist. Mit wenigen Gästen entsteht schnell eine überschaubare Gruppe, in der niemand lange anonym bleibt. Die technische Ausstattung ist auf Tauchbetrieb ausgelegt, während die Atmosphäre schlicht und seetüchtig bleibt.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen höchstens acht Gäste auf eine Crew, die nicht nur Kabinen und Mahlzeiten organisiert, sondern den Tauchbetrieb durch den ganzen Tag trägt. Die kleine Belegung macht Gespräche unvermeidlich: Man sitzt gemeinsam beim Essen, wartet zusammen auf das nächste RIB und kennt nach kurzer Zeit die bevorzugten Tauchplätze der anderen. Abends bleibt es eher ruhig als laut. Nach dem Essen wird erzählt, sortiert oder einfach auf dem Deck in die Dunkelheit geschaut. Die Crew hält den Ablauf zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu schieben. Das passt zu einem Schiff, dessen Stärke nicht aus Show entsteht, sondern aus einer funktionierenden Woche auf See.

Die Tauchplätze

Die siebentägige Raja-Ampat-North-&-Central-Route startet und endet in Waisai und dauert sechs Nächte. An Manta Sandy versammeln sich Mantarochen an Putzerplätzen, während Mike’s Point mit Fischschwärmen, flachen Korallen und Überhängen bis maximal 40 Metern arbeitet. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt; Melissa’s Garden ist ein dichter Garten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis maximal 35 Metern. Blue Magic verbindet Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie, Sardines große Fischdichte mit Jagdszenen. Sorido Wall bringt Makroleben und pelagische Jäger an eine strömungsreiche Wand. Friwenbonda, South Kri und Ransiwor ergänzen Weichkorallen, Makrotiere, Schwärme und Riffhänge bis maximal 30 Metern. Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty und Sawandarek führen weiter zu Mobulas, Korallen, Pfeilern, Schildkröten und Riffen mit geringer Strömung. Je nach Fahrplan kommen zehn Nächte auf Raja Ampat South oder elf Nächte auf den Verbindungen zwischen Raja Ampat und Banda-See hinzu.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man immer wieder dem großen Bild Raja Ampats: Barrakudas und Makrelenartige ziehen durch das Blau, Riffhaie bleiben am Riff, dazu kommen Napoleons, Schildkröten, Füsiliere, Gaterine, Großschwarm-Fische und Buckel-Papageifische. Auch Nacktschnecken, Weichkorallen und Zwergseepferdchen gehören zum wiederkehrenden Kleinen. Der Grund, bestimmte Plätze anzusteuern, liegt in den Begegnungen, die nicht überall gemeldet werden: Den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai sucht man an Cape Kri. Blue Magic kann ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische bringen, weil Strömung und Putzerstationen Großes an den Riffgrund ziehen. An Yenbuba Jetty sind Anthias und Demoisellen besonders ortsgebunden, an South Kri Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen. Ransiwor ist der Platz für Oktopus und Clownfisch, Sorido Wall für Doktorfische. Keine dieser Begegnungen ist bestellt; genau deshalb bleibt der Blick unter Wasser wach.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides sprechen Englisch, Deutsch, Koreanisch und Indonesisch. Getaucht wird in kleinen Gruppen von höchstens vier Personen pro Guide, also zwei Buddy-Teams. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing zu Platz, Ablauf und Bedingungen; unter Wasser führt der Guide die Gruppe und zeigt Besonderheiten, übernimmt aber keine Ausbildung während des Tauchgangs. Vorausgesetzt werden mindestens Advanced-Zertifizierung, dreißig geloggte Tauchgänge und ein letzter Tauchgang innerhalb des vergangenen Jahres. Ein Nitrox-Kurs kann an Bord vorab gebucht werden. Jede Person braucht einen eigenen Tauchcomputer, eine Boje und bei Nachttauchgängen eine Lampe. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar, EPIRB und Rettungsmittel gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Buddy bleibt für den anderen verantwortlich.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das schattige Tauchdeck hat eine U-förmige Bank, Halterungen für bis zu zweiundzwanzig Aluminiumflaschen mit 11,3 Litern Inhalt sowie DIN- und K-Ventile. Unter der Bank liegt Platz für das Gerödel, darüber hängen Anzüge; ein separates Spülbecken ist für Kameras und Lampen vorgesehen. Zwei Tauchkompressoren und ein Nitrox-Generator stehen bereit. EAN32 ist auf allen Tauchgängen ohne Aufpreis verfügbar, wer dafür nicht zertifiziert ist, taucht mit Luft. Ins Wasser geht es mit zwei RIBs; die Boote bleiben bei der Gruppe und holen Taucher nach dem Auftauchen wieder ab. Leihausrüstung gibt es komplett oder in Einzelteilen, darunter Computer, Jacket, Atemregler, ein 2,5-Millimeter-Shorty und Vollfußflossen. Eine Maske mit optischen Gläsern wird nicht verliehen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über mehrere Außenbereiche. Wer Schatten braucht, bleibt unter der Überdachung am Tauchdeck oder sucht sich einen Platz auf dem Hauptdeck. In der Sonne liegen die Liegeflächen, vorn locken Bugspriet und Vorderdeck, weiter oben das Beobachtungsdeck. Nach dem Essen reicht manchmal ein Stuhl, eine Tasse Kaffee und der Blick auf die Inseln. Während längerer Passagen fährt das Schiff weiter, statt den Tag künstlich mit Tauchgängen zu füllen. Je nach Reise und Gelegenheit kommen Landgänge dazu. Gerade die Stunden ohne Ausrüstung zeigen, ob ein Schiff für eine Woche Tauchen gut gedacht ist.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit Kaffee, Tee und Toast, bevor das erste Briefing folgt. Danach geht es zum ersten Tauchgang um sieben Uhr. Frühstück kommt, wenn die erste Ausrüstung wieder verstaut ist; um elf Uhr folgt der zweite Tauchgang, das Mittagessen liegt dazwischen. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Ausruhen, Lesen oder für die Fahrt, bevor um fünfzehn Uhr der dritte Tauchgang beginnt. Ein Snack wartet danach auf dem Deck. Zweimal pro Woche kommt nach dem Abendessen noch ein Nachttauchgang um neunzehn Uhr hinzu. Das Schiff wird danach ruhig; gegen zweiundzwanzig Uhr endet der Bordtag. An An- und Abreisetagen ist weniger oder gar kein Tauchen vorgesehen. Auf der siebentägigen Reise sind achtzehn Tauchgänge geplant.

Was man an Bord isst

Der Koch serviert drei Mahlzeiten am Tag, dazu stehen Snacks über den ganzen Tag bereit. Auf dem Teller wechseln indonesische Gerichte mit internationaler Küche; vegetarische Wünsche werden berücksichtigt. Das Essen ist nicht bloß Versorgung zwischen zwei Briefings, denn bei mehreren Tauchgängen entscheidet eine gute Mahlzeit darüber, wie viel Energie am Nachmittag noch da ist. Kaffee, Tee und Trinkwasser gibt es zur Selbstbedienung. Bier und kalte alkoholfreie Getränke sind an Bord erhältlich. Gegessen wird gemeinsam, oft mit noch feuchten Haaren, Salz auf der Haut und dem Tauchgang im Kopf. Die Küche gehört damit genauso zum Tagesrhythmus wie das Signal zum nächsten Briefing.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Double- oder Twin-Kabinen, auf Wunsch mit Ventilator und frischer Luft durch die zu öffnenden Luken und Bullaugen. Drei gemeinsam genutzte Duschräume liegen an und unter Deck; warmes Süßwasser, Shampoo und Körperseife sind vorhanden. Von der Koje aus bleibt das Schiff hörbar, besonders wenn der Motor läuft oder die See gegen den Rumpf arbeitet. Dafür muss man nicht in einer anonymen Hotelanlage schlafen, sondern bleibt mitten in der Reise. Tagsüber spenden die Überdachungen Schatten, nachts können sie entfernt werden, damit der Blick vom Deck zu den Sternen frei wird. Die Kabine ist Rückzugsort, nicht der Mittelpunkt.

Doppelkabinen

Zweibettkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Raja-Ampat-Reisen beginnen und enden in Waisai auf Waigeo. Von Sorong fährt eine Schnellfähre nach Waisai; ein begleiteter Transfer vom Flughafen oder Hotel in Sorong kann organisiert werden, ein Transfer innerhalb des Abfahrts- und Ankunftsortes ist eingeschlossen. Die Abfahrtsdetails werden bei der Buchung direkt mitgeteilt. Wer einen ruhigen Start möchte, reist am besten einen Tag vorher in Waisai an.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

Die Gaya Baru Indah verzichtet bei Getränken auf Plastikflaschen und mehrschichtige Verpackungen, die in Raja Ampat schwer zu recyceln sind. Die Crew kauft möglichst bei lokalen Bauern, Fischern und Händlern ein. Für die Tauchgänge gelten klare Regeln: kein Anfassen, kein Sammeln, keine Jagd, keine Handschuhe und keine Messer; der Grund soll frei bleiben. Das schützt Riffe und Tiere nicht nur auf dem Papier, sondern beeinflusst unmittelbar, wie sich jede Gruppe unter Wasser bewegt.

Baujahr
2013
Jahr der Renovierung
2022
Länge
27 m
Breite
5,3 m
Maximale Passagierzahl
8
Anzahl Kabinen
4
Anzahl Badezimmer
3
Motoren
1 × Mitsubushi 190 PS
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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